Xbox wird teurer: Microsoft dreht ab August an der Preisschraube

Nicht zum ersten Mal heißt es von Microsoft: Die Preise für Xbox-Gerätschaften steigen. Ab dem 1. August 2026 gehen diese nämlich erneut weltweit nach oben. Microsoft hat eine Preisanpassung angekündigt, die sich je nach Speicherausstattung unterschiedlich stark auswirkt. Wer zur 512-GB-Variante greift, zahlt künftig 100 US-Dollar mehr als bisher. Bei der 1-TB-Version sind es sogar 150 US-Dollar.

Die 2-TB-Ausführung verschwindet derweil komplett aus dem Sortiment – die Produktion wird eingestellt. Genaue Euro-Preise für den europäischen Markt hat Microsoft noch nicht kommuniziert, erfahrungsgemäß orientieren sich die Werte aber recht nah an den US-Angaben.

Als Begründung nennt der Konzern die anhaltend angespannte Lage auf dem Markt für elektronische Bauteile – das sollte jetzt wenig überraschen. Die Einkaufspreise für Speicherkomponenten sind laut Microsoft auf das 2,5-Fache gestiegen, und bis Herbst 2027 rechnet das Unternehmen mit einer weiteren Verdopplung dieser Kosten. Man darf also gespannt sein, wie sich die Lage dahingehend preislich noch weiterentwickelt.

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Age of Empires Mobile: PC-Portierung startet auf Steam und im Microsoft Store

Seit Oktober 2024 gibt es bereits den mobilen Ableger von Age of Empires, ein Spiel, das mich zahlreiche Jahre lang am PC begleitet hat – Fan von der Smartphone-App wurde ich nie. Anscheinend zieht das Game aber genügend Spieler an, denn nun liegt auch eine native PC-Fassung vor – auf Steam und im Microsoft Store.

Und nein, dabei handelt es sich nicht einfach um eine hochskalierte Smartphone-App, die auf dem Desktop läuft. Laut den Entwicklern wurde die sogenannte PC-Edition gezielt für den Rechner überarbeitet. Das heißt konkret: native 4K-Unterstützung, ein angepasstes Interface für größere Monitore und eine vollwertige Maus- und Tastatur-Steuerung. Das Spielprinzip bleibt dasselbe wie auf dem Handy – die Bedienung wurde allerdings komplett auf klassische PC-Eingabegeräte umgestellt.

Die Cross-Progression-Funktion erlaubt es, den vorhandenen Spielstand auf den PC zu übertragen. Dafür muss man in der mobilen App unter „Konto binden“ sein Profil zunächst mit einem Login-Dienst verknüpfen, bevor man sich auf dem PC anmeldet. Da das Spiel Crossplay unterstützt, spielen alle Plattformen auf denselben Servern.

Das Basisspiel ist kostenlos, allerdings bindet Microsoft auch sein Abo-Modell ein. Wer einen aktiven PC Game Pass oder Xbox Game Pass besitzt, bekommt über das Ingame-Postfach ein Startpaket. Darin enthalten sind 1.000 Empire-Münzen, zehn Beschleunigungs-Items à 60 Minuten, ein Monats-Token und ein kosmetischer Rahmen fürs Profilbild.

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Kahlschlag bei Bungie: Sony entlässt Großteil des „Destiny“-Teams

Sony hatte das Entwicklerstudio Bungie, früher verantwortlich für die Marke „Halo“, im Jahr 2022 für 3,6 Mrd. US-Dollar übernommen. Anno dazumal gab man sich euphorisch: Bungie sollte nicht nur mit seinem Titel „Destiny 2“ weiterhin die Kassen klingeln lassen, sondern auch intern andere Teams der PlayStation Studios bei neuen Live-Service-Spielen unterstützen. Doch rasch kam es zu Problemen und Sony wurde immer unzufriedener. Fakt ist: Inzwischen entlässt man fast das gesamte Team hinter „Destiny“ und kürzt auch bei der Crew hinter „Marathon„.

Auch das zuletzt genannte Spiel blieb hinter den Erwartungen zurück. Das gilt auch für „Destiny 2“, das nicht die Erfolge verbuchen konnte, die Bungie und Sony sich erhofft hatten. Das bestätigt auch das Entwicklerstudio selbst via X. Hermen Hulst, der aktuelle Leiter der Studio Business Group, hat zudem einen offenen Brief veröffentlicht. In diesem begründet er die Kürzungen und bedauert, dass talentierte Mitarbeiter nun ihren Hut nehmen müssen. Betroffen sind im Übrigen auch Teams direkt bei Sony Interactive Entertainment, die bisher Bungie zugearbeitet haben. Auch dort wird es Entlassungen geben.

Laut Hulst habe man diese Entscheidung keineswegs leichtfertig getroffen. Über viele Monate habe man gemeinsam mit der Führung des Entwicklerstudios abgewogen, wie es mit Bungie weitergehen könne. Am Ende habe man verschiedene Alternativen durchgespielt, sich am Ende aber zugunsten Sonys langfristiger Ziele für Kürzungen beim Entwicklerstudio entscheiden müssen. „Marathon“ soll wiederum ein wichtiger Teil von Sonys Spielekatalog bleiben und Updates erhalten. Dieses Kapitel will man also noch weiterschreiben.

Realistisch gesehen muss man aber sagen, dass auch „Marathon“ alles andere als ein Hit geworden ist. Sony hält sich zwar zu Verkaufs- und Spielerzahlen bedeckt, Marktforscher gehen jedoch von einem Flop aus. Sollte Bungies Zukunft also erst einmal vor allem auf diesem Spiel ruhen, dann sind das düstere Aussichten.

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Epic Games: Voidwrought und RollerCoaster Tycoon 3 Complete Edition kostenlos

Es ist Donnerstag und das heißt für die Gamer unter euch, dass sich ein Blick in den Store von Epic Games lohnt. In dieser Woche gibt es wieder zwei Titel, die ihr kostenlos ergattern könnt. Das erste Spiel ist der Platformer Voidwrought von Entwickler Powersnake und Publisher Kwalee.

Voidwrought ist ein 2D-Action-Platformer in einer handgezeichneten Welt voller kosmischer Schrecken. Erkunde die auftauenden Ruinen der Ersten Zivilisation und vernichte die dort hausenden Götter. Stärke deine Kräfte, entdecke uralte Artefakte und erweitere deinen Schrein inmitten der Trümmer.

Das zweite Spiel sollte wohl bekannter sein, denn dabei handelt es sich um die Simulation RollerCoaster Tycoon 3 Complete Edition von Atari.

Erschaffe den Freizeitpark deines Lebens und entdecke den von Kritikern gefeierten Bestseller unter den Achterbahnsimulationen neu. Erlebe den Nervenkitzel eines genreprägenden Klassikers – inklusive zweier umfangreicher Erweiterungspakete.

Nix für euch? Dann schaut nächste Woche wieder rein.

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Brecheisen raus: Half-Life 2 läuft jetzt auch direkt im Browser




Für Half-Life 2 braucht ihr offenbar nicht mehr zwingend Steam. Ein Fan hat eine Version umgesetzt, die direkt im Browser läuft, unter anderem in Google Chrome, Opera und Microsoft Edge. Bleibt nur die Frage, wie lange das so bleibt.

Ein erster Test fällt positiv aus: Zwar gibt es kleinere Grafikfehler, insgesamt soll das Spiel aber erstaunlich gut laufen. Sogar die deutsche beziehungsweise lokalisierte Sprachversion wird automatisch erkannt, sofern sie verfügbar ist.

Unklar ist allerdings, wie die Rechteinhaber reagieren werden. Ein ähnliches Fanprojekt, das GTA: Vice City im Browser spielbar machte, wurde Ende 2025 nach kurzer Zeit von Rockstar Games und Take-Two gestoppt. Ob Valve bei Half-Life 2 ähnlich vorgeht oder die Portierung länger online bleibt, ist derzeit offen.

Gibt übrigens noch andere solcher Dinger: Quake 3, Unreal Tournament, oder auch Tomb Raider. Nicht zu vergessen: Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2.

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