macOS Monterey: Menüleiste im Vollbildmodus eingeblendet lassen

Wir haben in der letzten Zeit einige Neuerungen des kommenden macOS Monterey vorgestellt. Ein paar Neuvorstellungen der nützlichen Dinge habe ich noch auf dem Zettel, teils handelt es sich um bereits bekannte, aber auch um neue Funktionen. Für Nutzer, die gerne den Vollbildmodus in macOS nutzen, gibt es beispielsweise mit macOS Monterey nun die direkte Auswahl in den Systemeinstellungen, ob die Menübar oben dauerhaft angezeigt wird – oder nur beim „Drüber-Hovern“ mit der Maus, was der Standard ist.

Falls ihr euch das anschauen wollt, dann geht in die Systemeinstellungen in den Bereich „Dock & Menüleiste“. Ganz unten könnt ihr den Haken bei „Menüleiste im Vollbildmodus automatisch ein- und ausblenden“ entfernen. Ist dies erledigt, wird im Vollbildmodus einer App immer die Menüleiste angezeigt. Vielleicht hilft es euch ja.

Ich selbst nutze den Modus übrigens nie. Fenster maximiere ich (und ja, das ist was anderes als der Vollbildmodus eines Fensters), wenn überhaupt, mit ALT (Option) Mausklick auf den grünen Button eines Fensters (Vollbild / Maximieren). Normalerweise greife ich da aber eher zu Rectangle, um Fenstergrößen flott zu justieren.

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Apple Podcasts: Kostenpflichtige Abo-Funktion startet

Wie bereits seit längerem erwartet, hat Apple Podcasts offiziell die „Apple Podcast-Abonnements“ eingeführt und bietet damit Podcastern die Möglichkeit, Unterstützung durch monatliche Abonnements von ihren Fans und Hörern zu erhalten. Angekündigt war die Neuerung schon länger, verzögerte sich aber etwas vom Mai bis heute. Letzten Endes unterstützt ihr damit die Ersteller der Podcasts, allerdings wird auch Apple seinen Teil dafür bekommen. Wenn Benutzer einen Podcast abonnieren, aber einen Podcast-Client eines Drittanbieters verwenden möchten, sind die Vorteile des Kaufs außerdem nicht zugänglich – beispielsweise Bonus-Content. Wer jetzt aufschreit, dass er für Podcasts bezahlen soll: Man muss es nicht. Letzten Endes sitzen bei vielen Podcasts am anderen Ende Menschen, für die das Arbeit ist.

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HomePod bekommt Bass-Reduzierung

von | 6 Kommentare

Apple hat seine Betriebssysteme auf der Entwicklerkonferenz in die Beta geschickt, sodass neugierige Anwender Neuerungen testen und Entwickler auf der Basis Lösungen erschaffen können. Im Herbst sollte es da die finalen Lösungen geben. Für viele vielleicht interessant: der HomePod mini kann dann den Audiorückkanal des Apple TV 4K nutzen, um Sound von Dritt-Abspielern wiederzugeben. Was noch möglich sein wird, das ist das Einstellen einer Bass-Reduzierung beim HomePod. Das ist vermutlich Quatsch beim HomePod mini, allerdings könnten es ja Besitzer des aufs Abstellgleis geschobenen HomePod nutzen wollen. Zu finden ist das Ganze in den Einstellungen des HomePods, wenn er im Herbst sein Update bekommt.

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Apple: Mind-App könnte vorgestellt werden

Am 7. Juni beginnt die WWDC, Apples Entwicklerkonferenz. „Kleine“ Neuerungen sollen macOS und iOS spendiert bekommen, iPadOS 15 doll wohl dahingehend nachjustiert werden, dass es von fortgeschrittenen Anwendern noch besser genutzt werden kann – das wird wohl über anpassbare Widgets auf dem Startbildschirm hinausgehen.

Ein Bericht deutet nun darauf hin, dass Apple auch plane eine neue Mind-App über die verschiedenen Plattformen hinweg anzukündigen sowie die Einführung der eigenständigen Tipps- und Kontakte-App für die Apple Watch im Umfang des Updates auf watchOS 8.

Die Hinweise kamen von einem Entwickler, er fand entsprechende Code-Fragmente im App-Store-Manifest von Apple. In der Vergangenheit gab es Gerüchte, dass Apple an verschiedenen Gesundheitsfunktionen arbeitet, darunter auch an welchen für psychische Gesundheit. Da gibt es ja verschiedene Apps im Store, Apple könnte für seinen Fitness-Dienst ja auch so etwas ins Abo packen. Morgen geht’s mit der WWDC los, wir werden berichten.

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Logitech Combo Touch: Die Magic-Keyboard-Alternative im Kurztest

Passend zur Vorstellung der neuen iPad-Modelle versorgt Logitech nun mit dem Logitech Combo Touch auch die neuen iPads und erstmals auch das große iPad-Modell mit einer Tastatur-Trackpad-Kombination. Mit jenen möchte man Apples Magic Keyboard Paroli bieten, welches mit 329 Euro für das 11-Zoll-Keyboard und 399 Euro für das 12,9 Zoll große iPad nichts mehr für den kleinen Geldbeutel ist. Im Team wissen wir uns auch sonst in Sachen Peripherie gut bei Logitech aufgehoben und sind zufrieden mit deren MX-Mäusen und -Tastaturen unterwegs. Auch Logitechs Accessoires gehören sicherlich nicht zu den günstigsten ihrer Art, sind durch die eine oder andere Rabatt-Aktion aber doch auch in annehmbaren Preis-Gefilden zu bekommen. Grund genug, die Magic-Keyboard-Alternative einem kurzen Test zu unterziehen.

Das erste Auspacken des Combo Touch brachte eine überaus hochwertige, Textil-ummantelte Hülle hervor. Die fasst sich gut an, kann ihr hohes Gewicht aber nicht verbergen. Die mir vorliegende Variante für das große iPad bringt ein Gewicht von knapp 780 Gramm auf die Waage. Zum Vergleich: Das aktuelle Modell (2021) des großen iPads wiegt alleine 682 Gramm.

Im Doppelpack wird das Gewicht also mehr als verdoppelt. Auf der Haben-Seite steht da aber dann – auch im Vergleich zum Magic Keyboard – ein ordentlicher Schutz des Geräts. Denn auch die Ränder sind durch die Hülle geschützt. Ladeanschluss, Lautsprecher und dergleichen sind natürlich ausgespart. Knöpfe lassen sich durch das Case noch mit ausreichender Haptik drücken.

Das Anbringen des Tastatur-Cases ging einfach vonstatten, denn die Gummi-Lippen am Rand lassen sich geschmeidig um die iPad-Ränder lupfen. Auch beim iPad Pro 12.9 aus dem Jahr 2020 passte die Hülle wie angegossen, auch wenn man dieses nicht als kompatibel aufführt und das 2021er-Modell aufgrund der verbauten Mini-LED-Technologie einen Tick dicker ausfällt. Das Gesamtpaket trägt doch gut auf, fällt aber nicht sehr viel dicker aus als beim Magic-Keyboard.

Dem Smart Connector des iPads sei Dank wird das iPad direkt verbunden und versorgt die Tastatur mit Strom. Frickelige Bluetooth-Verbindungen oder sonst etwas sind nicht vonnöten. Auch das automatische Ein- und Ausschalten des iPads funktioniert zuverlässig. Über eine eigene App (Logitech Control) kann die Tastatur zudem über den Smart Connector mit neuer Firmware versorgt werden. Auch der Apple Pencil kann magnetisch an der Seite des iPads haften. Der Tastatur-Deckel des Cases schließt magnetisch. Auf eine zusätzliche Lasche wie bei Vorgängermodellen verzichtet man hier.

Der Weg aus dem Gehäuse geht dann etwas schwergängiger. Zumindest so schwer, dass man das iPad nicht einfach mal zig mal am Tag in das Case steckt und wieder herausholt. Da bin ich zugegebenermaßen doch stark vom einfachen, magnetischen An- und Abknipsen des Magic Keyboards verwöhnt. Einfach Abtrennen lässt sich hier allerdings die Tastatur ohne das Gehäuse in Surface-Manier. Letzteres spart Gewicht ein, wenn man das iPad ohne Tastatur verwenden möchte. Das ist ebenfalls nicht bei allen Vorgänger-Tastatur-Kombinationen so, denn mein Folio Touch hat das nicht. Nett wäre hier ein dünnes Cover ohne Tastatur, was man wahlweise an Tagen mit „Leichtgepäck“ anbringen könnte und welches dennoch die Display-Front schützt.

Die Tastatur weist einen Tastenhub von einem Millimeter auf. Damit tippt es sich angenehm und mit wenig Geräuschen. Außerdem ist die Tastatur mit einer Hintergrundbeleuchtung versehen, welche sich auf Tastendruck dimmen lässt – in 16 Stufen.

Gutes Stichwort, denn die Combo Touch weist auch für andere Funktionen Sondertasten auf. Und die erweisen sich als so geschickt, dass ich jene doch ganz gerne bei Apples Magic Keyboard ebenso gesehen hätte. Stumm schalten, Pausieren der Wiedergabe oder iPad-Suche? Nur einen Tastendruck entfernt. Zu Gefallen weiß auch das Trackpad, wenngleich die Oberfläche hier etwas glatter für ein geschmeidigeres Scroll-Verhalten sein könnte. Auch sämtliche Multi-Touch-Gesten werden hier, wie beim Magic Keyboard, unterstützt.

Der Kickstand des Tastatur-Case erinnert ebenfalls an das Surface. Zumindest rein optisch, die Haptik des Surface-Kickstands vermisse ich hier leider. Der Standfuß mutet ein wenig wie ein Karton an. An der Standfähigkeit mag ich nicht meckern, aber das Gefühl, dass es ein wenig „einrastet“ und ich mich sicher fühle, fehlt. Insbesondere bei stumpfem Neigungswinkel wird es dann doch instabil, wenn man am Touchscreen rumfummelt oder mit dem Pencil hantiert.

Da bekommt man dann auch leicht das Gefühl, der Standfuß sei überstrapaziert und der Karton würde ausleiern – oder so ähnlich. Das dürfte vor allem in Anbetracht des aufgerufenen Preises für meinen Geschmack dann doch mehr auf „Surface-Level“ spielen und lässt daran zweifeln, wie langlebig die Geschichte ist. Das müssen aber die kommenden Monate zeigen und lässt sich an dieser Stelle noch nicht beurteilen.

Einen kleinen Hinweis möchte ich abschließend noch geben. Während ein normales USB-C-Kabel problemlos bei angelegtem Case passt, wird es bei einem Stecker mit Thunderbolt – je nach verwendetem Kabel – schwierig. Denn dieser ist teils etwas länger als herkömmliche USB-C-Stecker. Wird wohl die meisten Nutzer nicht betreffen, da aber sicherlich einige beim 2021er-iPad mit Thunderbolt hantieren werden wollte ich es dennoch erwähnt wissen: Hierfür müsste das iPad dann das Case verlassen.

Mit einem Preis von 199,99 Euro für die 11-Zoll-Variante und 229,99 Euro für die 12.9-Zoll-Variante des iPad Pro ist auch Logitechs Combo Touch kein Unterfangen für einen kleinen Geldbeutel. Farblich ist man auf eine schlichte, graue Variante gebunden. Hier lohnt es sich definitiv, erste Rabatt-Aktionen abzuwarten, denn Logitech setzt die unverbindliche Preisempfehlung doch recht stramm an.

Dennoch ist man auch ohne Angebot eine gute Ecke günstiger unterwegs als beim Magic Keyboard. Das Tastatur-Case trägt ordentlich auf und bietet im Gegenzug mehr Schutz. Vermisst habe ich lediglich den Komfort mich mal eben des kompletten Cases zu entledigen. Das ist nur durch Abnahme der Tastatur selbst einfach möglich, bringt aber nicht den großen „Gewinn an Leichtigkeit“.

Dinge die man in meinen Augen besser macht als Apple? Die Shortcut-Tasten sind für meine Nutzung jedenfalls sehr komfortabel. Ansonsten? Für das bisschen Tippen, welches die meisten wohl derzeit am iPad erledigen, dürfte dem Gros der iPad-Nutzer das Combo Touch wohl genügen. In meinem Fall beschränkt sich dies ebenfalls auf eine Mail hier, ein bisschen surfen dort – es mangelt eben doch noch an einigen „Multi-Tasking-Ecken“ bei iPadOS. Wenn man ohnehin der Typus Nutzer ist, der sein Gerät nicht „ohne Schutz“ nutzt, ist man mit der Combo Touch wohl umso besser bedient.

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