
Microsoft schraubt am Edge-Browser und weicht die bisherige Bindung an das hauseigene Konto auf. Ab Juli 2026 lässt sich die Anmeldung im Browser direkt über ein Google-Konto erledigen. Die Neuerung, über die es erst im Mai einen Bericht gab, landet sowohl in der Windows-Version als auch unter macOS und taucht im Profilmenü sowie auf dem Startbildschirm zur Anmeldung auf. Nutzer müssen somit nicht zwingend eine Microsoft-ID verwenden, um den Browser zu personalisieren.
Für Administratoren in Firmenumgebungen gibt es die passende Policy namens NonMicrosoftAccountSignInEnabled, mit der sich der Zugriff auf diese Funktion steuern oder komplett unterbinden lässt. Das Ganze befindet sich aktuell noch in der Entwicklung, wird aber im Sommer für alle Geräte ausgerollt. Wer also lieber seine Google-Daten zur Synchronisation nutzt, kann das bald auch im Edge tun, ohne Umwege über Drittanbieter gehen zu müssen.
Wer die Canary-Version von Edge nutzt, kann das ja ausprobieren, da müssten sich zwei Flags hinter edge://flags finden lassen, die vom Google Sign-in sprechen.
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