Android Canary 2606 bringt neue Optik-Spielereien




Google hat gestern die neue Android Canary Version 2606 veröffentlicht. Wer gerne an der Optik schraubt, bekommt jetzt experimentelle Funktionen für das Systemdesign spendiert. Ein Schieberegler erlaubt das Anpassen des Farbtons, während vier Farbstile für eine genauere Abstimmung bereitstehen. Das sorgt für nen Ticken mehr Spielraum beim Look der Oberfläche.

Auch an anderen Stellen der UI wurde gefeilt. Auf dem Sperrbildschirm ziehen Unschärfe-Effekte bei den Verknüpfungen und der Anzeige für den Fingerabdrucksensor ein. Für Nutzer, die oft zwischen verschiedenen Eingabemethoden wechseln, gibt es eine neue Kachel in den Schnelleinstellungen. Ein Tipp auf die Schaltfläche Tastatur öffnet direkt das Menü zum Umschalten.

Wie bei Canary-Builds üblich, ist Vorsicht geboten. Die Versionen dienen der aktiven Entwicklung und sind meistens instabil. Fehler im täglichen Betrieb sind wahrscheinlich. Ob es die gezeigten Funktionen am Ende in das fertige Android schaffen, bleibt abzuwarten. Wer das Ganze ausprobieren möchte, sollte das nur auf Geräten tun, die nicht produktiv genutzt werden.

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KI-Power für das Handgelenk: Samsung bohrt die Health-App auf

Samsung verpasst seiner Health-App ein Upgrade und gibt damit einen Ausblick auf die Funktionen der kommenden Galaxy Watch. Ab dem 8. Juni 2026 rollt das Update aus, das biometrische Daten mithilfe von KI in verständliche Tipps übersetzt. Ein Punkt ist die neue Vitals-Funktion. Hier werden nachts Puls, Atemfrequenz, Hauttemperatur und Blutsauerstoff gemessen und mit den normalen Ruhewerten abgeglichen. Das System meldet sich nur bei deutlichen Abweichungen, um unnötige Benachrichtigungen zu vermeiden.

Wer sportlich aktiv ist, bekommt mit dem Heart Health Score einen Wert geliefert, der Schlaf, Stress und Körperzusammensetzung kombiniert. Die tägliche Cardio-Belastung hilft dabei, das Training besser zu steuern und Überlastungen zu verhindern, während der Fitness-Index die eigene Leistung inklusive VO2-max-Werten mit anderen Nutzern vergleicht.

Die App selbst wirkt laut Samsung aufgeräumter und teilt sich in die Bereiche Schlaf, Aktivität, Ernährung, Achtsamkeit und Vitalwerte auf. Samsung bohrt zudem bestehende Funktionen auf, sodass der Antioxidantien-Index nun Trends über die Ernährung anzeigt und der AGEs-Index im Hintergrund langfristige Lebensstil-Einflüsse misst.

Neu dabei ist ein Gehörschutz-Feature, das Umgebungslärm über die Uhr analysiert und Warnungen ausgibt. Die Neuerungen setzen ein Android-Smartphone ab Version 10 und ein Samsung-Konto voraus, wobei die volle Intelligenz erst mit der nächsten Uhren-Generation ausgespielt wird.

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Google Fotos: Neuer Ordner für eigene Sticker landet auf Android-Geräten




Google Fotos spendiert der Android-App eine kleine, aber praktische Neuerung für alle, die gerne mit eigenen Stickern hantieren. Wer seit der Einführung der Funktion fleißig Motive per langem Tastendruck aus Bildern freigestellt hat, findet diese Kreationen nun gesammelt an einem Ort. Im Reiter Sammlungen taucht nach dem Update ein neuer Ordner für Sticker auf.

Das spart das Suchen in der Galerie, da der Zugriff ohne langes Scrollen klappt. Die Übersicht zeigt die Sticker in einer klassischen Rasteransicht, wobei die neuesten Erzeugnisse oben stehen. Tippt man ein Bild an, öffnet sich eine vergrößerte Vorschau. Von dort aus lassen sich die Sticker entweder löschen oder kopieren, um sie über das Android-Teilen-Menü in anderen Apps zu nutzen.

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Thunderbird für Android in Version 19.1 veröffentlicht

Das Team hinter dem mobilen Thunderbird für Android hat ein frisches Update auf die Version 19.1 veröffentlicht. Wer den E-Mail-Client auf seinem Smartphone nutzt, findet die neue Version bereits im GitHub-Repository oder zeitnah im Play Store. Die Entwickler konzentrieren sich bei diesem kleinen Sprung primär auf eine Neuerung, die den hauseigenen Dienst Thundermail betrifft.

In den offiziellen Release-Notes wird explizit die bessere Auffindbarkeit und Konfiguration des kommenden Thundermail erwähnt. Nutzer können den Dienst somit später einfacher innerhalb der App einrichten und verwenden. Damit möchte das Projekt offensichtlich die Hürden für den eigenen Service senken und die Integration nahtloser gestalten. Klassisches Onboarding quasi. Weitere große Änderungen am Funktionsumfang oder optische Experimente fehlen in diesem Paket.

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Android Feature Drop im Juni: Das ist neu

Google verteilt mal wieder ein Update-Paket für Android. Nachdem im letzten Monat Gemini im Fokus stand, geht es jetzt um Sicherheit und ein paar Spielereien im Alltag.

Die Telefon-App erhält einen Schutz gegen Anrufer, die Identitäten vortäuschen. Das System prüft bei Android 12 oder höher, ob ein Anruf wirklich vom Gerät des hinterlegten Kontakts stammt. Falls nicht, schlägt die App Alarm, damit man das Gespräch sofort beenden kann.

Circle to Search wird ebenfalls aufgebohrt. Wer auf dem Smartphone-Bildschirm einen interessanten Look entdeckt, kann jetzt komplette Outfits auf einmal finden, statt jedes Teil einzeln suchen zu müssen. Diese Funktion landet auf Geräten ab Android 14. Ist also nicht ganz neu, war schon im März dabei, nun eben ab Android 14.

Für die Verwaltung der eigenen Garderobe führt Google Fotos einen digitalen Kleiderschrank ein. Die App erkennt Kleidung auf Fotos und erstellt daraus eine Übersicht zum Planen von Outfits. Das Ganze startet vorerst in den USA, Indien und Brasilien für Nutzer mit Android 10 oder neuer.

Auch beim Thema Sicherheit für Kinder legt Google nach. In der App für persönliche Sicherheit können Kinder unter 13 Jahren nun medizinische Daten und Notfallkontakte direkt auf dem Sperrbildschirm hinterlegen. Die Autounfallerkennung ist ebenfalls mit an Bord und informiert im Ernstfall Rettungskräfte sowie Angehörige. Jugendliche erhalten zudem Funktionen für Sicherheitschecks und Standortfreigaben in Echtzeit.

Wer gerne liest, findet in Google Play Bücher neue KI-Werkzeuge. Die Funktion Infos zum Buch liefert Zusammenfassungen oder beantwortet Fragen zu Charakteren und Kontext, ohne dass man die Seite verlassen muss. Das klappt zum Start bei ausgewählten englischsprachigen Titeln.

Beim Datenaustausch wird es einfacher, denn Quick Share nähert sich AirDrop an. Dateien wandern nun unkomplizierter zwischen Android-Geräten und iPhones hin und her, egal ob Fotos oder Dokumente. Neu dabei ab Juni sind Samsung Galaxy S25 series, S24 series, Z Flip7, Z Fold7, Z Flip6, Z Fold6, Z TriFold, OPPO Find X8 Serie, OnePlus 15, HONOR Magic V6 sowie Magic8 Pro.

Für die Kommunikation zwischendurch gibt es in der Emoji Kitchen über Gboard frische Kombinationen, um aus zwei Emojis einen neuen Sticker zu basteln. Das Update wird ab sofort schrittweise verteilt. Pixels first, ihr kennt das.

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