Google Fotos: Neue Werkzeuge im Anmarsch




Google schraubt mal wieder an der Fotos-App und nimmt sich diesmal die Erinnerungen vor. Wer bisher eine automatisch erstellte Rückblende teilen wollte, hatte kaum Spielraum. Man konnte zwar Bilder abwählen oder die Musik stummschalten, aber richtige Bearbeitung war Fehlanzeige. Das soll sich bald ändern. In der App-Version 7.78.0.920664585 stecken Hinweise auf einen deutlich mächtigeren Editor.

Das Ganze wandert wohl direkt in den bekannten Video-Editor, der auch für die Highlight-Videos genutzt wird. Damit landen Funktionen wie Textüberlagerungen, eine präzise Steuerung der Anzeigedauer einzelner Schnappschüsse und eine bessere Auswahl der Hintergrundmusik in den Händen der Nutzer. Wer seine Erinnerungen also als Video verschicken will, kann vorher noch Hand anlegen.

Auch bei den Highlight-Videos selbst gibt es Neuerungen im Testlauf. Google experimentiert mit Filtern, die sich auf jedes einzelne Foto im Video anwenden lassen. Zudem tauchen zwei neue Schaltflächen auf, mit denen man Bilder entweder komplett in das 9:16-Format einpassen oder den Bildschirm damit füllen kann. Gerade bei Hochkant-Videos ist das praktisch, damit keine unschönen Ränder entstehen.

Zusätzlich scheint Google an einem zentralen Ort für alle Bastelarbeiten zu arbeiten. Collagen, Animationen und Cinematic Photos landen dann in einem gemeinsamen Bereich statt verstreut in der App. Wie immer bei solchen Funden im App-Code gilt: Google testet viel, aber wann und in welchem Umfang die Funktionen für alle freigeschaltet werden, steht noch in den Sternen. Sobald das Update aufschlägt, wissen wir mehr.

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ASUS Pad: Neues Android-Tablet mit Dual-Layer-OLED offiziell vorgestellt

ASUS meldet sich im Tablet-Markt zurück und bringt mit dem ASUS Pad (T3201) ein neues Gerät mit Android 16 an den Start. Das Herzstück bildet ein 12,2 Zoll (30,99 Zentimeter) großes Dual-Layer-OLED-Display. Die Technik setzt auf zwei übereinanderliegende Schichten, was die Lebensdauer und Effizienz steigern soll. Das Panel löst mit 2,8K auf und bietet eine Bildwiederholrate von 144 Hz. Mit einem Gewicht von 523 Gramm und einer Dicke von 6,5 Millimetern fällt das Gehäuse aus Magnesium und Fiberglas recht handlich aus.

Unter der Haube arbeitet ein MediaTek Dimensity 8300 Chip im 4-Nanometer-Verfahren. Der Akku fasst 9000 mAh und lässt sich per USB-C mit 45 Watt laden, womit in einer halben Stunde etwa 50 Prozent Kapazität erreicht werden. Für den Ton verbaut ASUS vier Lautsprecher mit Dolby Atmos. Anschlussseitig ist WiFi 6E an Bord, zudem gibt es einen Slot für microSD-Karten und die Entsperrung per Gesichtserkennung.

Bei der Software setzt ASUS auf Integration. Über GlideX lassen sich Inhalte zwischen Tablet und PC teilen. Zudem sind Google Gemini und die Funktion Circle to Search integriert. Als Zubehör werden der ASUS Pen 2.0 sowie Bluetooth-Tastaturen unterstützt. Eine Schutzhülle liegt dem Lieferumfang bereits bei. Ein Preis für den hiesigen Markt wurde noch nicht kommuniziert. Ebenso weiß man wieder nicht, wie es da mit den Updates aussieht. Selbst wenn man Jahre verspricht, weiß man nicht, wann denn Updates einschlagen.

ASUS Pad (T3201M5A) 

Display 

12.2“ dual-layer OLED 144Hz, 2800×1840, Ratio 3:2, 600 nits (typical), DCI-P3 100% 

Processor 

MediaTek Dimensity 8300  

Memory 

LPDDR5x 8GB 

Storage 

UFS 3.1 (128GB/256GB)  

Extended Storage Micro TF slot (up to 1TB) 

Battery 

Equivalent 9,000 mAh (typical) capacity battery 

Connectivity 

WiFi 6E (2×2) & Bluetooth® 5.3 

Speaker 

4 x 8 ohm / 1-watt 

Camera 

Front 5MP / Rear 13MP 

Sensors 

Accelerometer (G-sensor) / Gyro / Hall / Light Sensor 

I/O port 

1 x USB 3.2 Gen 1 Type-C® with support for DisplayPort 1.4 / PD 3.0 

Material 

Magnalium chassis, fiberglass back cover 

Dimension 

271.1 x 182.4 x 6.5mm 

Weight 

523g 

Operating system 

Android 16 

Power adapter 

USB-C®, 45W AC Adapter 

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Gboard Beta: Sprachfunktion Rambler kommt, Pixel Studio fliegt raus

In der aktuellen Beta-Version von Gboard zeigen sich im Code der App zwei Änderungen, die zeigen, wohin Google mit seiner Tastatur-App will. Die interessantere Neuerung dürfte „Rambler“ sein – eine Funktion, die Google auf der I/O 2026 vorgestellt hat und die klassische Diktierfunktion ein gutes Stück weiterdenkt. Wer beim Sprechen ins Stocken gerät, kurz zurückrudert oder reflexartig „äh“ und „wie gesagt“ einstreut, muss das hinterher nicht mehr mühsam rausstreichen.

Rambler erkennt diese Füllwörter und Korrekturen kontextbasiert und gibt am Ende nur den bereinigten Text aus. In der Beta ist bereits ein Menüschalter vorhanden, mit dem sich die Funktion aktivieren lässt – im normalen Betrieb ist er allerdings noch versteckt. Google hatte den Rollout grob für den Sommer in Aussicht gestellt.

Auf der anderen Seite verschwindet etwas aus der Tastatur: Pixel Studio, das Werkzeug zur Erstellung von KI-Stickern direkt aus dem Tastaturfeld heraus, wird abgebaut. Als Nachfolger setzt Google auf „Nano Banana“, das künftig innerhalb von Gemini diese Aufgabe übernehmen soll und als zentrale Anlaufstelle für solche Inhalte gedacht ist.

Wann genau beide Änderungen im stabilen Release landen, ist noch offen. Angesichts des Fortschritts im Beta-Code dürfte es aber keine Frage von Monaten mehr sein.

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Thunderbird 19.2 für Android: Update behebt Absturz beim QR-Scan

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Das Team hinter dem mobilen Thunderbird hat ein kleines, Update auf Version 19.2 veröffentlicht. Die Entwickler haben hierbei einen spezifischen Fehler korrigiert. Bisher stürzte die App, die auf K-9 Mail basiert, unter bestimmten Umständen reproduzierbar ab, wenn Nutzer versuchten, einen Thundermail-QR-Code (das kommende Mail-Angebot) zu scannen. Die Aktualisierung wird ab sofort über die bekannten Kanäle verteilt. Wer die automatischen Updates im Play Store aktiviert hat, sollte die neue Version zeitnah erhalten. Alternativ steht die APK-Datei wie gewohnt auf GitHub zum manuellen Download bereit.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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Google Labs: Dreambeans filtert das Wichtige aus dem Alltag

Google Labs hat mit Dreambeans in den USA ein neues Experiment am Start, das gegen das endlose Scrollen im Netz helfen soll. Die App nutzt künstliche Intelligenz, um aus den Daten verknüpfter Google-Dienste wie Gmail, Kalender, Fotos oder YouTube tägliche Geschichten zu basteln. Anstatt wahllos Inhalte anzuzeigen, konzentriert sich die Anwendung auf Dinge, die für den Nutzer gerade relevant sind. Wer etwa eine Bestätigung über Hundefutter im Postfach hat und zeitgleich Besuch im Kalender stehen sieht, bekommt Tipps für hundefreundliche Restaurants in der Nähe serviert. Jede dieser Geschichten wird mit einer Illustration untermalt, die Orte oder Personen aus dem Umfeld darstellt.

Die App setzt auf Personal Intelligence und das Modell Nano Banana 2, um Informationen aus dem Web heranzuziehen und passende Aktionen vorzuschlagen. Das können Hinweise auf Parks oder Kurse sein. Gefällt eine Empfehlung nicht, lässt sich das System über Rückmeldungen feintunen, damit die nächsten Vorschläge besser sitzen. Nutzer entscheiden selbst, welche Google-Apps sie für diesen Dienst freigeben, wobei mindestens eine Verknüpfung für den Betrieb notwendig ist. Die Privatsphäre-Einstellungen innerhalb von Dreambeans sind unabhängig von anderen Diensten wie Gemini.

Momentan ist der Zugriff auf Abonnenten von Google AI Ultra ab 18 Jahren in den USA beschränkt. Dort steht die App für Android und iOS zur Verfügung. Wer kein Abo hat oder in einer anderen Region wohnt, kann sich lediglich auf eine Warteliste setzen lassen. Voraussetzung für die Nutzung ist ein persönliches Google-Konto. Wann eine breitere Verteilung oder der Start in Europa erfolgt, bleibt abzuwarten.

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