Upcycling | Pizza-Schachtel als Projektor #Video

Pizzaschachtel als Projektor #Video

Vor zwei Monaten erfreute ja schon Thanko mit Sumaho de Theater, einem Projektor aus Pappe, der auf die Schnelle große Bilder aus kleinen Smartphones holen soll. Und nun ist einer der größten Pappschachtelverbraucher , die man so kennt, darauf gekommen, dass das ja auch ein prima Werbeträger sein kann. Deshalb können sich jetzt die Kunden von Pizza Hut darauf freuen, die Verpackung ihrer Teigscheibe nach Verzehr letzterer auch noch als Heimkino verwenden zu können..

Man muss einfach eine Perforation durchdrücken und dann Linse und Smartphone einschieben, und schon wirft die Pizza Hut Blockbuster Box ein Großbild an die Wand.

Derzeit gibt es die Kinoschachtel nur für Kunden in Hongkong, und es ist unklar, ob der Rest der Welt auch damit beglückt wird – mir selbst ist allerdings weder so recht klar, wie man sein Handy nicht nur mit fettigen Fingern bedienen soll, noch, wie es den Aufenthalt in der Pizzaschachtel halbwegs unbefleckt überstehen soll ….

+ Links:  Geeky-gadgets.com | Foto: screenshot/vimeo

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Mobile Pay | Studie: 30 % wollen per Smartphone zahlen

Mobile Pay | Studie: 30 % wollen per Smartphone zahlen

Mobiles Bezahlen auf dem Vormarsch: Allen Sicherheitsbedenken zum Trotz ist das mobile Bezahlen per Handy, Tablet und Co. ziemlich angesagt:Laut einer neuen Studie steht gut ein Drittel der Deutschen (29 Prozent) dem Bezahlen per Smartphone aufgeschlossen gegenüber – das entspricht gut 20 Millionen Menschen, wie der Digitalverband Bitkom im Rahmen der repräsentativen Befragung herausgefunden hat. Rund ein Viertel der Befragten (22 Prozent) kann sich vorstellen, künftig kontaktlos über das sogenannte NFC-Verfahren mit dem Smartphone zu bezahlen, sieben Prozent haben dies bereits getan.

Bei den 14- bis 29-Jährigen sind sogar 27 Prozent offen für das mobile Bezahlverfahren, 14 Prozent haben es schon genutzt. Beim kontaktlosen Bezahlen per NFC-Technologie (Near Field Communication) hält der Nutzer sein Mobiltelefon vor ein Lesegerät, um beispielsweise die Supermarkt- oder Tankrechnung zu begleichen. Abgerechnet wird in der Regel über eine Kreditkarte.

“Das Smartphone wird in absehbarer Zeit neben Bargeld ein weitgenutztes Zahlungsinstrument sein. NFC ist die Schlüsseltechnologie, die diese Entwicklung vorantreibt”, erklärte Bitkom-Vizepräsident Ulrich Dietz.

“Die großen Smartphone-Hersteller haben bereits NFC-fähige Geräte im Markt. Was die Infrastruktur der Lesegeräte in den Geschäften angeht, haben wir jedoch im Vergleich zu anderen Ländern noch großen Nachholbedarf”, so Dietz weiter.

Foto: Paypal

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SmartHealth | Mehr Startups setzen auf Internet-Medizin

mehr Startups setzen auf Internet-Medizin

Nun entsteht also auch in Deutschland eine ganze Startup Branche zum Thema Internetmedizin: Patienten verwenden das Internet zunehmend im Kontext ihrer individuellen Bedürfnisse und ihrer ärztlichen Therapie. Vor allem für Inhalte zugeschnitten für ihre Behandlung, Behandlungsalternativen und ärztliche Zweitmeinungen interessieren sich die Menschen.

Webdienste und Apps, die auf bestimmte Therapien zugeschnitten sind zeigen Potential die Therapietreue, das Patientenverhalten und somit die Versorgung verbessern zu können. Das zeigt die 4. Nationale EPatient Online-Befragung „ EPatient Survey 2015“, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Mit 10.700 Teilnehmern ist sie die bislang größte Umfrage zur Internetnutzung bei Gesundheitsfragen im deutschsprachigen Raum.

Das Internet entwickelt sich in Richtung medizinische Therapie

Verbessertes Gesundheitsverhalten durch Internet und Apps

Der EPatient Survey 2015 bestätigt internationale Publikationen, dass internetbasierte Informationsangebote und therapiebegleitende Dienste die medizinische und medikamentöse Therapie nachweislich optimieren können. Fast die Hälfte der Befragten gab an, die Anweisungen ihres Arztes zu ihren Medikamenten aufgrund von Informationen aus dem Netz besser zu verstehen und zu befolgen. Insgesamt sagen 38%, das Internet habe ihnen im Alltag und im Umgang mit ihrer Erkrankung seelisch, beruflich und praktisch geholfen. Jeder dritte gab an, durch eine App für seine Medikamente mit der regelmäßigen Einnahme besser umgehen zu können.

Dem Interesse der Menschen an Gesundheitsinformationen entspricht auch das große Interesse an Apps, die in Kombination mit einem Messgerät für Körperdaten, Bewegung und Sport angewendet werden. Bereits 20% der Befragten nutzen solche Angebote.

Orientierung durch Ärzte und Krankenkassen gewünscht

Circa 40 Millionen Deutsche (50 Mio. Menschen im D,A,CH-Raum), können aktuell über mehr als 8000 Webdienste und Apps zu Gesundheitsthemen verfügen. Die Umfrage zeigt, dass sich Nutzer in diesem wachsenden digitalen Gesundheitsmarkt Orientierung durch Ärzte und Krankenkassen wünschen. So möchten Patienten Medikamenten-Apps lieber von ihrem Arzt (57%) oder ihrer Krankenversicherung (38%) erhalten als von Google oder App-Stores. Von den Krankenversicherungen wünschen sie sich außerdem geprüfte Übersichten zu empfehlenswerten Webseiten und Apps.

Online-Terminvergabe, digitale Gesundheitsakten und App-gestützte Nachsorge

Potential zeigt die Studie auch für Online-Dienste zur Vereinbarung von Arztterminen sowie für digitale Gesundheitsakten, in denen die eigenen Behandlungsdaten zusammen mit Röntgenbildern, Arztbriefen, etc. gesammelt werden. Rund ein Drittel der Befragten wünscht sich solche Angebote. Und immerhin 16% würden nach Klinik- und Reha-Aufenthalten gern eine digitale Nachsorge in Anspruch nehmen, etwa in Form von App-gestützten Lernprogrammen zu ihrer Krankheit, um die weitere Behandlung nach der Entlassung zu optimieren.

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Osram: Der letzte macht das Licht aus – Licht-Riese vor Abspaltung

 Osram: Der letzte macht das Licht aus - Licht-Riese vor Abspaltung

Der Lichtkonzern Osram will die geplante Abspaltung der traditionelle Beleuchtungsgeschäft schnell vorantreiben. “In den kommenden zwölf Monaten wird der Bereich selbständig, in einer eigenen Rechtsform sein”, so der neue Vorstandsvorsitzende Olaf Berlin heute in der “Süddeutschen Zeitung”. Er fügte an: “Das ist wie im Leben: Wenn die Tochter auszieht, bekommt sie erst einmal eine eigene Wohnung.” Continue reading “Osram: Der letzte macht das Licht aus – Licht-Riese vor Abspaltung”

Internet-Konferenz Re:publica: Kalter Krieg ist vorbei – Misstrauen bleibt

 Internet-Konferenz: Snowden, Pussy Riot und die Re:publica

«Wir haben es mit einem regelrechten Informationskrieg zu tun, wir sind im Krieg mit dem Westen», sagt der russische Geheimdienst-Experte und Kreml-Kritiker Andrej Soldatow auf der Internet-Konferenz Re:publica. Aber die deutsche Öffentlichkeit sei viel zu sehr mit dem US-Geheimdienst NSA beschäftigt, um dies wahrzunehmen, kritisierte der 39-jährige Moskauer beim Happeinuing in Berlin.

 

Dabei könne die Technik der Internet-Kontrolle in Russland kaum mit der ausgefeilten Massenüberwachung der USA Schritt halten, erklärt Soldatow, der das unabhängige Nachrichtenportal «agentura.ru» betreibt. «Das System braucht keine raffinierten technischen Mittel. Es benötigt auch keine massive Repression. Es beruht auf Einschüchterung und Selbstzensur.»

In seinem Vortrag vor der Re:publica nennt Soldatow ganz unterschiedliche Strategien für Internet-Zensur in Russland. Die erste Säule seien Filtersysteme, einfache Techniken, die verhinderten, dass bestimmte Web-Angebote in Russland erreichbar seien. «Viele unabhängige russische Medien werden blockiert», sagt Soldatow. Er schätzt ihre Zahl auf rund 400 unterschiedliche Angebote. Das Nachrichtenportal «grani.ru» etwa stehe gleich in einer Vielzahl von verschiedenen Ausgaben auf der «Schwarzen Liste».

Zweite Säule der Internet-Kontrolle sei die Überwachung der Telekommunikation mit SORM (Sistema operatiwno-rosysknych Meroprijatij), dem System für Fahndungsmaßnahmen. «Das ist sehr anders als das, was Sie in Deutschland haben und was es in den USA gibt», sagt Soldatow. «Der Ansatz ist viel direkter, er gibt den Behörden einen unmittelbaren Zugang zu den Anbietern von Internet-Zugängen (ISPs). Über dieses System erhalte der Inlandsgeheimdienst FSB eine Schnittstelle zu den Daten von Internet-Nutzern – ohne dass der jeweilige ISP Kenntnis davon habe.

Als dritte Säule nannte Soldatow den Druck auf große Internet-Plattformen wie die Suchmaschine Yandex und das soziale Netzwerk VK (VKontakte). Im Nachrichtenbereich von Yandex sei der Druck seit dem Georgien-Krieg von 2008 immer intensiver geworden.

Neben der Unterdrückung unliebsamer Informationen werden im Informationskrieg laut Soldatow auch «Trolle» eingesetzt, die im Sinne des russischen Präsidenten Wladimir Putin «korrekte Inhalte» produzieren. «Sie verbreiten falsche Informationen, vor allem über die Ukraine.»

Keine Angst mehr haben die jungen Frauen der Punk-Band Pussy Riot. «Wenn sie dich ins Gefängnis stecken können, allein weil du in einer Kirche getanzt hast, hat es keinen Sinn, Angst zu haben», sagte Nadeschda Tolokonnikowa auf der Re:publica. «Man weiß nie, was als nächstes passiert», antwortete Tolokonnikowa etwas verwundert auf die Frage des Moderators, ob sie jetzt vorsichtiger sei. «Daher gewöhnt man sich daran, dass man alles tun kann und alles tun sollte.»

Ihre Kraft schöpfen die Musikerinnen aus den anarchischen Seiten der Punk-Bewegung. «Punk zerschmettert alle Klischees», sagt Tolokonnikowa. Und diesen Gedanken, sagt Maria Aljochina, wollten sie jetzt auch journalistisch einsetzen: Dazu gründeten die beiden ein neues alternatives Nachrichtenportal, die «Media Zona».

Zum Zankapfel zwischen Netzaktivisten in Ost und West ist Edward Snowden geworden. In der Diskussion nach dem Vortrag Soldatows kritisierte der US-Programmierer und Geheimdienstkritiker Jacob Appelbaum dessen Andeutung, dass der ehemalige NSA-Mitarbeiter und Enthüllungsaktivist mit dem FSB in Verbindung stehen könnte.

«Das ist Bullshit», schimpfte Appelbaum, der seit zwei Jahren in Berlin lebt und nicht mehr in die USA zurückkehren will. Es gebe ähnliche Tendenzen der Überwachung in den USA und in Russland. «Der FSB und das FBI arbeiten zusammen.»

Soldatow erwiderte: «Es ist am besten, einfach offen zu sein. Als der FSB mich unter Druck gesetzt hat, war es für mich am besten, an die Öffentlichkeit zu gehen. Snowden ist vom FSB angesprochen worden. Er sagt nichts über diese Dinge, und das kommt mir komisch vor.»

Der Konflikt zwischen dem russischen Staatsapparat und seinen Kritikern geht weiter. Letztere lassen sich nicht unterkriegen, auch wenn das russische System der Kontrolle zurzeit zu funktionieren scheint. «Das größte Problem», sagt Soldatow, «ist nicht die Zensur, sondern dass wir niemand mehr haben, der uns noch zuhört.»

Peter Zschunke, dpa; Foto: Britta Pedersen 

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