Framework Laptop 13 Pro vorgestellt: Neu gestaltetes Modell setzt auf zahlreiche Überarbeitungen

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Mit dem Framework Laptop 13 Pro baut das Unternehmen Framework sein Produktportfolio weiter aus. Es kommt mit einem neu gestalteten Gehäuse, richtet sich an Power-User und man hat einiges Feedback vom Framework Laptop 13 (hier unser Testbericht) mit einfließen lassen. Man hat hier kein geringeres Laptop, als das MacBook Pro als Vorbild, dem man mit dem Laptop-13-Pro-Modell für Linux-Nutzer nacheifern will, allerdings mit den üblichen Ansprüchen bei der Reparierbarkeit und den Möglichkeiten zum Aufrüsten.

Das Framework Laptop 13 Pro wurde von Grund auf neu entwickelt und steckt in einem vollständig aus CNC-gefrästem Gehäuse aus Aluminium. Als Herzstück werkeln Intel-Core-Ultra-Prozessoren der Series 3, die dank neuer Architektur effizienter ausfallen sollen als beim Vorgängermodell. Es gibt drei Konfigurationen zur Wahl: Core Ultra 5, Core Ultra X7 und Core Ultra X9. Somit sind bei der CPU bis zu 16 Kerne (4 Performance-, 8 Efficient- und 4 Low Power Efficient-Kerne) konfigurierbar. In puncto GPU will man damit die bislang leistungsstärkste Grafikeinheit in einem Framework-Laptop abliefern. Auch AAA-Titel, wie Cyberpunk 2077 seien möglich.

Mit LPCAMM2 bietet man ein neues Format für die Speichermodule, um Arbeitsspeicher mit LPDDR5X im aufrüstbaren Format anzubieten. Diese Art von Arbeitsspeicher sei zudem sehr energieeffizient und ermögliche mit 7467 MT/s höhere Geschwindigkeiten als mit DDR5. Die LPCAMM2-Module sind mit Kapazitäten von 16 GB, 32 GB und 64 GB verfügbar. Höhere Kapazitäten sollen in Zukunft folgen und lassen sich jederzeit bei Bedarf aufrüsten. In Sachen Speicherplatz setzt man jetzt auf PCIe 5.0 und erlaubt damit NVMe-SSDs mit Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von über 14.000 MB/s und Kapazitäten von bis zu 8 TB. Auch der Speicher (im M.2-2280-Formfaktor) ist aufrüstbar. Ebenfalls mit von der Partie: Wi-Fi 7.

Eine der weiteren wesentlichen Neuerungen beim Framework Laptop 13 Pro ist das Display. Hier setzt man jetzt auf eine maßgeschneiderte Panel-Lösung (LCD mit LTPS-Backplane) mit 13,5 Zoll (ca. 34,3 cm) und im 3:2-Format. Das Display verfügt über eine Auflösung von 2880 x 1920 und eine adaptive Bildwiederholrate zwischen 30 und 120 Hz. Die Spitzenhelligkeit des blendfreien Panels, welches auf einen matten Polarisator setzt, beträgt 700 Nits. Neu ist hierbei die Touch-Unterstützung, die vonseiten der Community wohl vielfach gewünscht war.

Ansonsten? Der Laptop kommt mit einem austauschbaren 74-Wh-Akku, mit höherer Energiedichte. Geladen werden kann mit 100 Watt (per Power Delivery). Beim 4K-Streaming von Netflix-Inhalten soll man da auf eine Akkulaufzeit von über 20 Stunden kommen, wobei man vor allem von den Low-Power-Efficient-Kernen profitiert. Das sind über 12 Stunden mehr als bei einem Framework Laptop 13 der vorigen Generation, und man kann da auch mit diversen Konkurrenzmodellen mindestens gleichziehen. Hierzu hat man auch systemseitig einige Optimierungen vorgenommen.

Framework hat dem Laptop 13 Pro vier Thunderbolt-4-Schnittstellen für die modularen Erweiterungskarten spendiert. Hierdurch kann man die Anschlüsse und deren Platzierung nach wie vor frei und nach (Tages-) Bedarf wählen. Weiterhin verbaut man einen Fingerabdruckscanner mit Linux-Unterstützung.

Ich hatte beim Vorgängermodell etwas am verbauten Touchpad gemeckert, das soll das neue Laptop wesentlich besser machen. So setzt man erstmals auf ein haptisches Touchpad mit vier Piezoelementen. Die Tastatur setzt wieder auf 1,5 mm Tastenhub und ist jetzt in weiteren Farbvarianten erhältlich.

Auch dem Thema Audio hat man sich gewidmet und man verbaut die Lautsprecher jetzt an den Laptop-Seiten, um Lautstärke und Klarheit zu verbessern. Erstmals ist das Audiosystem auch Dolby-Atmos-fähig.

Abermals richtet man sich mit dem Modell an Linux-Nutzer und die gesamte Komponentenauswahl ist auf diese Kompatibilität abgestimmt. Man lässt verlauten, dass man mit dem Framework Laptop 13 Pro ein erstes Ubuntu-zertifiziertes System bietet. Weiterhin ist es auch möglich, das Laptop mit Windows 11 zu betreiben.

Die Vorbestellungen für das Framework Laptop 13 Pro starten ab heute. Für die DIY-Edition werden 1.199 US-Dollar fällig. Die vorgefertigten Konfigurationen starten ab 1.499 US-Dollar. Verfügbar in der neuen eloxierten Farbe Graphite. Die Auslieferungen starten dann im Juni.

Wer bereits ein Framework Laptop 13 besitzt, der kann weiterhin upgraden. Trotz der tiefgreifenden Veränderungen setzen das neue Mainboard und das Display-Kit auf dieselben Formfaktoren und Schnittstellen wie die früheren Generationen, was weiterhin eine Kompatibilität und somit Upgrades ermöglicht. Auch die Einzelteile sind ab heute vorbestellbar. Man bietet die neuen Gehäuseteile auch weiterhin in silber eloxierter Ausführung an. Mit entsprechenden Upgrade-Kits lassen sich auch der neue Akku oder das neue Touchpad verbauen.

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