VirtualBox 7.2.8: Oracle verteilt frisches Update für die Virtualisierungssoftware




Service-News für Freunde der virtuellen Maschine: Oracle hat VirtualBox in der Version 7.2.8 veröffentlicht und merzt damit einige Fehler aus, die Nutzer in den letzten Wochen gemeldet haben. Die Software dient dazu, verschiedene Betriebssysteme parallel auf einem Rechner zu betreiben, egal ob unter Windows, macOS oder Linux. Mit dem aktuellen Patch geht es vor allem um Stabilität und Kompatibilität mit neueren Systemen.

Unter der Haube hat sich einiges getan. Ein Fehler im Virtual Machine Manager, der zu Abstürzen führte, wurde behoben. Auch beim NAT-Netzwerk gab es Korrekturen, da interne DNS-Server teilweise nicht erreichbar waren. Nutzer von Ubuntu 25.10 mit Wayland dürften sich darüber freuen, dass der Mauszeiger nun wieder korrekt die Form wechselt. FreeBSD-Nutzer verschont das Update vor Abstürzen beim Herunterfahren, wenn bestimmte Controller im Einsatz sind.

Für Linux-Nutzer gibt es zudem Unterstützung für die Kernel-Versionen 6.19 und 7.0. Zudem flossen laut Changelog Verbesserungen für RHEL 10.1 sowie 10.2 und der Support für den UEK9-Kernel auf Oracle Linux 9 ein. Die Installationsprozesse für Treiber wurden beschleunigt. Wer Linux-Gäste mit Kernel 7.0 oder neuer nutzt, sollte beachten, dass das vboxvideo-Modul veraltet ist und man auf VMSVGA setzen sollte.

Windows-Nutzer erhalten Fixes für Bluescreens unter Windows 11 sowie Korrekturen bei den UEFI-Zertifikaten für Secure Boot. Auch ein Fehler bei den DMI-Werten wurde behoben, durch den Windows bestimmte Registry-Einträge für das BIOS nicht korrekt füllte. Die Zwischenablage zwischen Wayland-Gästen und Windows-Hosts funktioniert nun ebenfalls wieder zuverlässiger, da abgeschnittene Zeichen beim Kopieren der Vergangenheit angehören. Das Update steht ab sofort zum Download bereit. Feuer frei.

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Windows 11 soll ein verbessertes Startmenü bekommen

Windows 11 bekommt angeblich ein runderneuertes Startmenü auf Basis von WinUI 3. Microsoft möchte das Ganze unter dem Projektnamen Windows K2 deutlich flexibler und vor allem flotter gestalten. Nutzer können bald selbst entscheiden, wie groß das Menü auf dem Bildschirm erscheinen soll. Bisher gab die Anzeige je nach Monitorgröße vor, ob das Layout klein oder groß ausfällt.

Zukünftig lassen sich wohl zudem komplette Bereiche einfach per Klick in den Einstellungen abschalten. Wer die Empfehlungen, die angepinnten Apps oder die Liste aller Anwendungen nicht sehen möchte, blendet diese Elemente einfach aus. Ein Fokus der Entwickler liegt auf der Performance.

Das Startmenü soll selbst bei hoher Systemlast sofort reagieren und flüssig aufploppen. Auch die Suchfunktion profitiert davon. Tippt man direkt nach dem Öffnen los, sollen keine Eingaben mehr verschluckt werden, was beim aktuellen Menü unter Last häufiger vorkommt. Das Ziel ist ein Betriebssystem, das weniger im Weg steht und insgesamt stabiler läuft.

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Raycast für Windows: Hyperkey für alle und neues KI-Modell




Die Entwickler von Raycast haben die Version 0.54 für Windows veröffentlicht und bringen eine Funktion auf den Desktop, die viele Nutzer bisher über Zusatztools lösen mussten. Der Hyperkey landet nun offiziell in der App und ist auch für Windows-Nutzer verfügbar. Wer das Prinzip nicht kennt: Eine einzelne Taste, etwa die meist nutzlose Feststelltaste, wird zum Super-Modifikator umfunktioniert. Ein Druck entspricht dann der Kombination aus Steuerung, Alt und der Windows- oder Command-Taste. In den Einstellungen unter Keyboard & Shortcuts lässt sich das Ganze konfigurieren, wobei auch Funktionstasten als Auslöser dienen können. Markiert werden diese Kürzel in der Oberfläche passenderweise mit einem kleinen Sternchen-Symbol. Auf dem Mac liebe ich das.

In Sachen Künstlicher Intelligenz gibt es während der Beta-Phase einen Wechsel beim kostenlosen Modell, dort kommt ab sofort GPT-5,4 Mini zum Einsatz. Wer portable Programme nutzt, kann diese nun über eine rekursive Suche tiefer in der Ordnerstruktur aufspüren lassen. Ansonsten stecken im Update viele Kleinigkeiten unter der Haube. Die Rückmeldefunktion im Menü führt jetzt direkt zum Formular und die Erkennung des Spielemodus wurde angepasst, damit Raycast nicht mehr so oft fälschlicherweise im Hintergrund verschwindet. Auch beim Einfügen von Inhalten gab es Nachbesserungen für eine stabilere Funktion.

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Amazon beerdigt die klassische Kindle-App für den PC




Amazon räumt mal wieder bei seiner Software auf und zieht bei der betagten Kindle-App für den PC den Stecker. Am 30. Juni 2026 ist Schluss mit der Anwendung, die Nutzer jahrelang auf ihren Rechnern begleiten durfte. Ein entsprechendes Hinweisfenster informiert derzeit beim Start über das kommende Aus. Wer hofft, die Software einfach weiter nutzen zu können, schaut in die Röhre, da der Dienst komplett eingestellt wird.

Als Ersatz bringt Amazon laut Bericht eine neue App an den Start, die allerdings ausschließlich unter Windows 11 läuft und über den Microsoft Store verteilt wird. Damit folgt der Konzern dem Beispiel der Mac-Version, die bereits vor einiger Zeit in den App Store umgezogen ist.

Für viele Nutzer war das alte Programm vor allem deshalb interessant, weil sich damit E-Books lokal speichern ließen, was oft zum Entfernen des Kopierschutzes zweckentfremdet wurde. Diesen Riegel schiebt Amazon nun endgültig vor, da die neuen Store-Apps deutlich geschlossener daherkommen und vermutlich weniger Spielraum für Manipulationen bieten.

Ich hatte das vor einiger Zeit mal getestet: Die App wurde mit einem Update unter Windows eh schon mit einem neuen Logo versehen und taucht als Legacy-App auf – und auf Snapdragon-Geräten im Haus startete das 32-Bit-Ungetüm eh nicht mehr. Ansonsten bleibt auch die Web-Version noch im Spiel…

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Microsoft Recall: TotalRecall Reloaded wirft Fragen auf




Microsoft und Recall, das bleibt eine schwierige Geschichte. Die Funktion, die auf Copilot-Plus-PCs im Hintergrund regelmäßig Screenshots macht und Inhalte per KI durchsuchbar halten soll, stand schon beim ersten Anlauf wegen Datenschutz und Sicherheit massiv in der Kritik. Nach einer langen Pause, neuem Konzept mit „Tresor“, Windows-Hello-Pflicht und abgesicherter Umgebung versucht Microsoft Recall nun als deutlich sichereres Feature zu verkaufen. Nun hat der Alex, wie damals, nachgelegt.

Der hat nämlich sein Tool TotalRecall überarbeitet und als TotalRecall Reloaded veröffentlicht. Die Software zeigt, was sich aus Recall mit genug Know-how herausziehen lässt. Microsoft hatte Recall so umgebaut, dass die Daten in einem geschützten Bereich (VBS-Enklave) landen und nur über Windows Hello freigegeben werden.

Nach seiner Analyse existiert der Tresor zwar wie beschrieben, die eigentliche Vertrauensgrenze liege aber an der falschen Stelle. TotalRecall Reloaded kann im Hintergrund laufen, die Recall-Zeitleiste aktivieren und so ein Windows-Hello-Fenster auslösen. Sobald der Nutzer per Gesicht oder Fingerabdruck durchwinkt, lassen sich laut Alex sämtliche von Recall gespeicherten Inhalte abgreifen. Also nicht nur Screenshots, sondern auch Textverläufe aus Mails, Chats, Dokumenten, Browserverlauf und andere Bildschirminhalte, die Recall für die eigene Suche erfasst hat.

Microsoft sieht das nicht als Sicherheitslücke, berichtet man bei The Verge. Der Bericht von Alex wurde nach eigener Aussage geprüft und geschlossen. Laut David Weston, Vizechef für Microsoft Security, verhalten sich Recall und die Schutzmechanismen so, wie sie sollen. Es gebe Zeitlimits und Schutz vor massenhaft Abfragen, die den Schaden bösartiger Anfragen begrenzen sollen. Alex hält dagegen und erklärt, dass sich diese Begrenzungen in seinem Tool aushebeln lassen, inklusive Patchen des Timeouts. Hauptkritikpunkt bleibt für ihn die Aussage, die Enklave verhindere „latent mitfahrende Malware“, was aus seiner Sicht nicht zutrifft.

Ganz schlecht ist die technische Basis von Recall aber nicht. Alex bezeichnet die VBS-Enklave selbst als stabil, auch das Authentifizierungsmodell mit Windows Hello beschreibt er als sauber und ohne offensichtliche Race-Conditions. Er sieht den Fehler an einer anderen Stelle: Die entschlüsselten Recall-Inhalte werden nach der Freigabe an einen ungeschützten Prozess übergeben, der sie rendert. Sinngemäß sein Vergleich: Der Tresor ist stabil gebaut, die Wand daneben aber eher dünn. Microsoft müsste aus seiner Sicht nachlegen, wenn die eigenen Ziele für Recall wirklich erreicht werden sollen.

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