
Pete Batard hat eine neue Vorabversion von Rufus ins Netz geschoben. Das kleine Werkzeug für bootfähige USB-Sticks bekommt in der Version 4.14 Beta ein paar Funktionen spendiert, die vor allem Windows-Nutzer freuen dürften. Ich will euch natürlich nicht zu Betatests animieren, sondern hiermit lediglich informieren, was so kommt, falls ihr Rufus nutzt oder mal drauf geschielt habt.
Wer keine Lust auf die ständigen Aufdringlichkeiten von Microsoft hat, findet nun eine neue Option unter den Windows User Experience Einstellungen. Damit lassen sich Teams, Outlook, der Copilot und andere nervige Beigaben direkt bei der Erstellung des Mediums deaktivieren.
Für Leute, die es eilig haben, gibt es einen neuen Modus für die stille Installation. Aktiviert man diesen, bügelt Rufus Windows ohne weitere Nachfrage auf die erste erkannte Festplatte des Zielrechners. Das ist praktisch für Masseninstallationen, erfordert aber Vorsicht, damit man nicht versehentlich die falschen Daten löscht. Passend dazu gibt es jetzt Tooltipps für alle Optionen im Dialog, damit man weiß, was man da eigentlich anklickt.
Unter der Haube hat sich ebenfalls etwas getan. Die Handhabung von UEFI-Images wurde verbessert, was vor allem bei BIOS-Updates für Rechner von Dell hilft. Wer Distributionen wie Bazzite oder andere Fedora-Ableger nutzt, profitiert von einer besseren Kompatibilität bei den EFI-Konventionen. Zudem erkennt Rufus nun versteckte virtuelle Festplatten von Bitdefender und schließt diese aus.
Auch Fehlerkorrekturen sind an Bord. Probleme beim Erstellen von „Windows To Go“-Medien durch neuere Versionen von bcdboot gehören der Vergangenheit an, so das Chamgelog. Nutzernamen für lokale Konten, die versehentlich mit einem Leerzeichen beginnen oder enden, führen nicht mehr zu Fehlern. Wer die SkuSiPolicy.p7b für die Installation benötigt, kann diese nun automatisch in die ESP kopieren lassen.
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