AYANEO NEXT 2: Verkauf wegen hoher Komponentenpreise gestoppt

Da gibt es Neuigkeiten von AYANEO zum Gaming-Handheld NEXT 2. Das Unternehmen hat auf Indiegogo ein Update veröffentlicht und den Verkauf des Geräts vorerst eingestellt. Man zieht hier die Notbremse. Als Grund führt der Hersteller massiv gestiegene Preise für Speicherkomponenten an. Zwar war der Markt schon beim Start der Kampagne im Februar angespannt, doch nach dem chinesischen Neujahr zogen die Einkaufspreise wohl so stark an, dass die Produktionskosten mittlerweile den Verkaufspreis übersteigen.

Man wollte die Preiserhöhungen nicht ständig an die Kunden weiterreichen und hat das Handheld daher aus dem Verkauf genommen. Oder anders herum: Das Verticken des Windows-Gaming-Handhelds rechnet sich nicht. Vielleicht hat Ankündigungs-Lord AYANEO auch zu hoch gepokert.

Wer bereits zugeschlagen hat, muss sich keine Sorgen machen, denn die Produktion für bestehende Bestellungen läuft wie geplant weiter. Auch der spätere Support sowie Ersatzteile sind gesichert. Ob und wann das NEXT 2 wieder regulär bestellbar sein wird, hängt von der Entwicklung der Hardwarepreise ab.

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WireGuard für Windows: Support-Ende für alte Versionen

Die kleine Info für die VPN-Nutzer unter euch, die WireGuard auf Windows einsetzen. Der Entwickler hat angekündigt, dass die Zeit reif ist für einen Schnitt. Kommende Veröffentlichungen von WireGuard für Windows setzen künftig mindestens Windows 10 oder Windows Server 2016 voraus. Das bedeutet das faktische Aus für Neuinstallationen aktueller Versionen auf Windows 7, 8, 8.1 sowie den Server-Varianten 2008, 2008R2, 2012 und 2012R2.

Der Entwickler merkt an, dass selbst Windows 10 mittlerweile über zehn Jahre auf dem Buckel hat. Der Schritt ermöglicht es ihm, den Code ordentlich aufzuräumen und Altlasten zu entfernen, da auch viele externe Abhängigkeiten den Support für die alten Systeme bereits eingestellt haben.

Wer den Installer auf einem nicht mehr unterstützten System startet, bekommt künftig nur noch eine entsprechende Meldung zu sehen, dass das Betriebssystem zu alt ist. Die Anwenderbasis auf den ganz alten Kisten dürfte mittlerweile ohnehin überschaubar sein, auch wenn gerade Nutzer von Windows 7 oft sehr an ihrem System hängen. Da muss man dann eben auf Updates verzichten oder die Hardware mal aktualisieren.

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Windows 11: Microsoft gelobt Besserung – das sind die nächsten Schritte




Pavan Davuluri vom Windows-Team hat sich in einem offenen Brief an die Nutzerschaft gewandt und dabei einen Einblick in die kommenden Monate gegeben. Man habe in der letzten Zeit viel Feedback ausgewertet und möchte nun gezielt auf die Wünsche der Anwender eingehen.

Im Fokus steht dabei vor allem die Qualität des Betriebssystems, aber auch die Rückkehr schmerzlich vermisster Funktionen. Bereits in diesem Monat und im April sollen erste Änderungen in den Insider-Versionen zum Testen bereitstehen.

Ein Highlight für viele dürfte die angekündigte Flexibilität der Taskleiste sein. Microsoft führt die Möglichkeit wieder ein, die Leiste nicht nur unten, sondern auch oben, links oder rechts am Bildschirmrand zu positionieren. Das war wohl einer der größten Kritikpunkte seit der Einführung von Windows 11.

Gleichzeitig will man beim Thema künstliche Intelligenz etwas mehr Fingerspitzengefühl beweisen. Der Copilot soll nur noch dort integriert werden, wo er wirklich einen Mehrwert bietet. Überflüssige Einstiegspunkte in Apps wie dem Snipping Tool oder der Foto-Anzeige werden reduziert. Auch die Widgets sollen weniger ablenken und dem Nutzer mehr Kontrolle darüber geben, wann und wie sie erscheinen.

Bei den Updates gelobt Microsoft ebenso Besserung. Der Prozess soll vorhersehbarer werden und weniger den Arbeitsfluss stören. Geplant sind Funktionen, um Updates beim Einrichten eines Geräts zu überspringen oder den Rechner neu zu starten, ohne die Installation zu erzwingen. Zudem will man die Anzahl der automatischen Neustarts und Benachrichtigungen verringern. Der Datei-Explorer, eines der zentralen Werkzeuge, erhält ebenfalls Zuwendung. Hier stehen schnellere Startzeiten, weniger Flackern und eine flüssigere Navigation auf dem Plan.

Für Teilnehmer des Insider-Programms soll es künftig transparenter zugehen. Die Kanäle werden klarer definiert und der Zugriff auf neue Funktionen vereinfacht. Passend dazu wird ab sofort ein überarbeiteter Feedback-Hub verteilt, der das Melden von Fehlern effizienter gestalten soll. Generell möchte Microsoft die Basis von Windows stärken. Das bedeutet Arbeit an der Performance durch den Umzug von Kernkomponenten auf das WinUI3-Framework, was die Latenz verringern soll. Auch die Zuverlässigkeit von Treibern, Bluetooth-Verbindungen und der Anmeldung via Windows Hello soll optimiert werden, damit das System im Alltag stabiler läuft.

Mal schauen, was das am Ende wird. Besser gesagt: Reicht das, um die Nutzerstimmung zu verbessern? Klar, bessere Windows-Funktionen sind immer gerne gesehen. Aber wenn jemand Copilot hört? Der Name scheint verbrannt. Ich teste ja auch immer ganz gerne die Insider-Versionen und schaue mir Dinge an – aber generell ist Windows 11 in der letzten Zeit echt großer Mist geworden. Wenn ich irgendwo hinmusste, um bei der Einrichtung zu helfen, kam mir manchmal echt die Galle hoch – und ich bin eigentlich recht schmerzfrei.

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Raycast für Windows: Quick Look ist da




Nutzer von Raycast unter Windows können sich über eine nützliche Neuerung freuen. Das Team hat dem Launcher eine Funktion spendiert, die viele vielleicht schon von macOS kennen. Quick Look ist jetzt verfügbar. Wer in der Dateisuche unterwegs ist, muss Dateien nicht mehr zwangsläufig öffnen, um deren Inhalt zu prüfen. Stattdessen genügt ein Druck auf das Tastenkürzel Strg Y, um eine schwebende Vorschau aufzurufen. Das funktioniert direkt aus der Suche heraus. Unterstützt werden dabei diverse Formate wie Bilder, PDFs, Videos, Audiodateien, Textdateien und sogar Office-Dokumente. Navigiert man durch die Suchergebnisse weiter, aktualisiert sich das Vorschaufenster automatisch passend zur Auswahl. Ein erneutes Drücken der Tastenkombination schließt die Ansicht wieder.

Abseits der neuen Vorschau-Funktion gab es auch ein paar Pflegearbeiten unter der Haube. Doppelte Anwendungseinträge in der Hauptsuche lassen sich nun besser unterscheiden, da der Dateipfad zur Identifizierung herangezogen wird. Wer die Übersetzungsfunktion nutzt, kann jetzt in den Einstellungen die Standardaktion festlegen. Alternative zur Funktion? Das:

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Spotify führt Exklusivmodus für verlustfreie Audio-Wiedergabe unter Windows ein

Externe D/A-Wandler und Audio-Interfaces haben ein bekanntes Problem mit Windows: Das Betriebssystem mischt grundsätzlich alle Audiosignale durch seinen systemeigenen Mixer, tastet dabei das Signal neu ab, passt Pegel an und wirft auch noch Systemsounds obendrauf. Für den entspannten Alltagsgebrauch ist das kein Drama, für ernsthaftes Musikhören aber durchaus ein Störfaktor. Spotify hat das offenbar erkannt und rollt für die Windows-Desktop-App jetzt einen Exklusivmodus aus – vorerst nur für Premium-Abonnenten.

Die App übernimmt die alleinige Kontrolle über das gewählte Ausgabegerät und schickt das Signal ungefiltert an die Hardware. Das Ergebnis nennt sich bitgenaue Wiedergabe oder auch „Bit Perfect“ – das Audiosignal kommt genau so raus, wie es gemastert wurde. In Kombination mit verlustfreier Wiedergabe unterstützt Spotify dabei FLAC mit bis zu 24 Bit und 44,1 kHz.

Gleichzeitig führt das Unternehmen eine weitere Neuerung ein: Die Desktop-App kann ab sofort einem bestimmten Ausgabegerät fest zugewiesen werden, unabhängig von den Windows-Standardeinstellungen. Wer das Ganze aktiviert, sollte aber wissen, dass der Windows-Lautstärkeregler für das jeweilige Gerät dann nicht mehr funktioniert – die Lautstärke muss entweder direkt in Spotify, über den App-Lautstärkemixer von Windows oder an der Hardware geregelt werden.

Wenn ihr den Exklusivmodus aktiviert, müsst ihr ein paar Einschränkungen in Kauf nehmen. Solange Spotify das Gerät belegt, können andere Programme darüber keinen Ton abspielen. Wer also Benachrichtigungen nicht verpassen will, muss dafür ein zweites Ausgabegerät einrichten. Außerdem funktioniert der Modus nicht bei Musikvideos, Podcasts, Canvas-Clips oder Vorschau-Audios – bei solchen Formaten springt Spotify automatisch auf das Standardgerät zurück, manchmal begleitet von einem Pop-up mit dem Hinweis, den Modus kurz zu deaktivieren. Auch Automix und Crossfade schalten sich im Exklusivmodus ab.

Die Einrichtung erfolgt in der App unter Einstellungen – Wiedergabe, wo sich das Ausgabegerät per Dropdown auswählen und der Exklusivmodus aktivieren lässt. Ihr könnt optional zusätzlich die Funktion „Force Volume“ aktivieren, die den Spotify-Pegel auf Maximum fixiert und die Lautstärkeregelung komplett an den externen Verstärker oder DAC übergibt. Sinnvoll ist außerdem, Lautstärke-Normalisierung und Equalizer in den Einstellungen abzuschalten, da beide das Originalsignal beeinflussen.

Für den durchschnittlichen Nutzer ändert sich durch dieses Update wenig. Wer aber gezielt in hochwertige Audio-Hardware investiert hat und das auch wirklich auskosten will, bekommt mit dem Exklusivmodus eine Möglichkeit, Spotifys Wiedergabe an professionelle Setups anzupassen.

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