PowerToys 0.98.0: Neue Funktionen und Verbesserungen im Überblick

Vermutlich muss man niemandem hier mehr erklären, was die Microsoft PowerToys sind. Jene wurden nun jedenfalls auf Version 0.98.0 aktualisiert und haben entsprechend mal wieder einige Neuerungen erfahren. Zu den wichtigsten gehört hier eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche für den Keyboard Manager, die nun auf WinUI 3 basiert und eine bessere Verwaltung von Tastenkombinationen ermöglicht.

Eine Neuerung ist zudem das Command Palette Dock, welches als durchgehend verfügbare Leiste am Bildschirmrand einen schnellen Zugriff auf wichtige Befehle verspricht. Die Entwickler haben darüber hinaus wohl auch die Performance der Suchfunktionen gesteigert und die Unterstützung für Multi-Monitor-Setups bei der Cursor-Steuerung verbessert. Parallel umfasst das Update zahlreiche Fehlerbehebungen und funktionale Erweiterungen für Tools wie Awake, Color Picker und ZoomIt.

Beim CursorWrap wurde die zugrunde liegende Engine neu geschrieben, um komplexe Multi-Monitor-Setups zuverlässiger zu unterstützen. Außerdem gibt es neue Optionen: CursorWrap lässt sich automatisch deaktivieren, wenn nur ein einziger Monitor angeschlossen ist, und ein neuer Aktivierungsmodus erlaubt das Wrappen des Cursors nur bei gedrückter Strg- oder Umschalttaste.

Always On Top bekommt eine lang gewünschte Ergänzung: Fenster lassen sich jetzt direkt per Rechtsklick auf die Titelleiste anheften, was vor allem für Mausnutzer praktischer ist als der bisherige Weg über die Tastenkombination. Zudem lässt sich die Transparenz eines angehefteten Fensters mit Strg Umschalt Plus/Minus stufenweise anpassen.

Abseits der größeren Neuerungen gibt es noch weitere Änderungen: ZoomIt erhält einen Videoeditor zum Trimmen von Bildschirmaufnahmen, Awake wurde mit mehreren Bugfixes stabiler gemacht, und New erlaubt es jetzt, den integrierten „Neu“-Eintrag aus dem Windows-Kontextmenü auszublenden. Advanced Paste bekommt Auto-Copy für benutzerdefinierte Aktions-Hotkeys sowie eine verbesserte Unterstützung für Foundry Local.

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Windows 11: Außerplanmäßiges Hotpatch-Update fixt Bluetooth-Probleme




Kurzer Hinweis für die Administratoren unter den Lesern, die in Enterprise-Umgebungen unterwegs sind und Hotpatching nutzen. Microsoft hat ein außerplanmäßiges Update veröffentlicht, das sich einem spezifischen Problem mit Bluetooth-Geräten widmet.

In internen Tests ist aufgefallen, dass Bluetooth-Geräte unter Umständen nicht in den Einstellungen oder den Schnelleinstellungen auftauchen, obwohl sie eigentlich verbunden sind und funktionieren. Das kann dazu führen, dass Nutzer keine neuen Geräte hinzufügen können, da die Liste der verfügbaren Verbindungen leer bleibt. Betroffen ist wohl nur ein kleiner Kreis von Enterprise-Geräten, die Hotpatch-Updates beziehen.

Das entsprechende Update trägt die Bezeichnung KB5084897 und wurde am 16. März 2026 freigegeben. Es beinhaltet alle Verbesserungen der vorangegangenen Hotpatches vom 10. und 13. März. Verteilt wird das Ganze nur an Windows 11 in den Versionen 25H2 und 24H2, sofern Hotpatching aktiviert ist. Der Vorteil hierbei ist, dass für die Installation kein Neustart des Rechners erforderlich ist. Wer Standard-Updates bezieht, bekommt diesen Patch nicht angeboten.

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Windows 11: Microsoft schraubt Copilot-Integration zurück




Es ist noch gar nicht so lange her, da kündigte Microsoft an, den Copilot tief in Windows 11 zu verankern. Geplant war die Integration in die Einstellungen, den Datei-Explorer und die Benachrichtigungen. Passiert ist seitdem wenig bis nichts. Die damals von Manager Yusef Mehdi gezeigten Funktionen, die eigentlich noch 2024 kommen sollten, sind weitgehend in der Versenkung verschwunden. Wie man aus dem Umfeld des Unternehmens hört, liegt das wohl auch am Chaos rund um die Funktion Recall. Als diese verschoben werden musste, legte Microsoft offenbar den Plan auf Eis, den Copiloten als allumfassenden Begriff für KI im System zu etablieren.

Zwar finden KI-Funktionen mittlerweile ihren Weg in das Betriebssystem, allerdings oft ohne das explizite Copilot-Label. Die Einstellungen bieten inzwischen eine semantische Suche samt Vorschlägen und der Explorer hat ein KI-Menü erhalten. Letzteres arbeitet jedoch anders als ursprünglich angedacht und leitet lediglich an Apps weiter, anstatt Aufgaben direkt zu erledigen. Komplett vom Tisch scheinen die Vorschläge in Benachrichtigungen zu sein. Diese sollten eigentlich Pop-ups ermöglichen, um direkt Dateien zu öffnen oder Nachrichten zu beantworten. Selbst unter der Haube rudert man laut Bericht zurück: Die Windows Copilot Runtime heißt inzwischen schlicht Windows AI APIs. Der Fokus der Marke Copilot liegt heute eher auf Microsoft 365.

Microsoft selbst spricht auf Nachfrage davon, dass man basierend auf Feedback entwickle und Funktionen in Testphasen auch mal streiche oder ändere. Intern heißt es wohl, man wolle die KI-Überfrachtung reduzieren. Nutzer hatten sich über zu viel KI an jeder Ecke beschwert, weshalb der Konzern nun gezielter vorgehen möchte. Die Funktionen sollen dort bleiben, wo sie einen Nutzen haben, aber optionaler daherkommen und weniger aufdringlich wirken. Ob das reicht, um die Akzeptanz von Windows 11 zu steigern, bleibt abzuwarten. Schaut man sich die Entwicklung so an, hat man sicher das Gefühl, als hätte Microsoft versucht, das Ganze absichtlich mit KI-Gedöns gegen die Wand zu fahren.

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Xbox: Gaming Copilot landet noch in diesem Jahr auf der Konsole




Microsoft weitet die Verfügbarkeit seines KI-Assistenten weiter aus. Nachdem der Gaming Copilot bereits in der Beta-Phase für die Xbox-App, unter Windows 11 sowie auf dem Handheld Xbox Ally zu finden ist, sind nun die stationären Konsolen an der Reihe. Sonali Yadav, Produktmanagerin für Gaming-KI bei Xbox, bestätigte gegenüber Games Radar im Rahmen der Game Developers Conference (GDC), dass der Start auf der aktuellen Konsolengeneration noch in diesem Jahr erfolgen soll.

Der Assistent lässt sich per Sprache steuern und greift Spielern unter die Arme, wenn es im Spielgeschehen hakt. Wer an einer Stelle nicht weiterkommt, erhält Vorschläge für das weitere Vorgehen. Das System kann demnach Fragen zur eigenen Spielhistorie beantworten oder Strategien liefern.

Microsoft nennt hier Beispiele wie Tipps für Bosskämpfe oder das Abfragen von Crafting-Materialien in Minecraft. Auch allgemeine Spielempfehlungen gehören zum Funktionsumfang. Schon irre, was alles geht. Früher musste man Tipps und Tricks in irgendwelchen Heften oder Walkthroughs lesen – es wird ja hoffentlich keiner bei Spiele-Hotlines angerufen haben….

Jedenfalls wurden keine exakten Modelle genannt, die Formulierung der aktuellen Generation deutet laut Bericht aber auf die Xbox Series X und S hin.

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Raycast für Windows mit neuem Übersetzer und Detailverbesserungen

Nutzer des Alleskönners Raycast (mächtig auf dem Mac, mittlerweile auch für Windows zu haben) bekommen mit dem Update auf Version 0.49 wieder neue Funktionen spendiert, wobei dieses Mal der Fokus auf der Sprachverständigung liegt. Das Team hat einen neuen Übersetzer integriert, der direkt über die Tastenbefehle erreichbar ist. Damit lassen sich schnell einzelne Wörter oder ganze Passagen in andere Sprachen übertragen, ohne dass man dafür extra den Browser oder eine andere App bemühen müsste. Wer mag, kann sich die Ergebnisse auch vorlesen lassen. Während der Windows-Beta-Phase ist das Feature für alle Nutzer kostenlos freigeschaltet, später wird es Teil des kostenpflichtigen Angebots sein.

Passend dazu gibt es neue Einstellungen, in denen sich die bevorzugten Quell- und Zielsprachen festlegen lassen, damit man nicht jedes Mal neu auswählen muss. Wer es noch fixer mag, nutzt den Taschenrechner in der Hauptsuche und hängt einfach ein „in“ an, um direkt eine Übersetzung anzustoßen. Sollte für die Sprachausgabe ein Sprachpaket fehlen, weist die App nun darauf hin und bietet die Installation an.

Abseits der Sprachfeatures gibt es auch Systempflege. Windows-Nutzer können nun per Befehl HDR ein- und ausschalten. Die Umgebungsvariablen wurden aufgeteilt, sodass man jetzt gezielt auf Benutzer- oder Systemvariablen zugreifen kann. In den Einstellungen lassen sich Hotkeys nun direkt mit der Backspace-Taste löschen, und die Lesbarkeit von Alias-Eingaben wurde verbessert. Fehlerbehebungen gab es unter anderem beim Einfügen von formatierten Snippets, beim Scrollen im Store und beim Öffnen von Microsoft-Office-Anwendungen, was nun wieder reibungslos klappen sollte. In diesem Sinne, fröhliches Übersetzen.

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