#Brandneu – 7 neue Startups: dibizma, Heizma, Voxray, coretics, Tenderwise, Aqvena, SmartLoC

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: dibizma, Heizma, Voxray, coretics, Tenderwise, Aqvena und SmartLoC.

7 neue Startups: dibizma, Heizma, Voxray, coretics, Tenderwise, Aqvena, SmartLoC

Mittwoch, 7. August 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

dibizma


Hinter dibizma aus München verbirgt sich ein “End-to-end no-code enterprise-level business application builder”. Zur Idee der Gründer Miklos Egri, Roland Biró und Szalczinger Tamás  heißt es: “We are revolutionizing software implementation by offering fully tailor made software on average 8-10x faster time-to-value while staying in your budget.”

Heizma


Das Wiener GreenTech Heizma setzt auf “Wärmepumpe im Komplettpaket”. Dabei deckt das Team rund um Coinpanion-Gründer Alexander Valtingojer, Michael Kowatschew, ehemaliger Sigma Squared Präsident, und Brickwise-Gründer Valentin Perkonigg Themen wie “Beratung, Installation und Förderabwicklung” ab. 

Voxray


Bei Voxray aus Erlangen, von Philipp Kurth, Darius Rückert und Fabian Rückert ins Leben gerufen, handelt es sich um einen Softwareanbieter “für Qualitätssicherung und Messtechnik im Bereich industrieller Computertomographie”. “Wir entwickeln innovative Lösungen für die Rekonstruktion, Visualisierung und Analyse von industriellen Computertomographie-Daten”, heißt es zum Konzept.

coretics


coretics aus München kümmert sich um die KI-basierte Auswertung von Firmendaten. “Our mission is to deliver an AI-based solution set for digital due diligence, enabling a dramatic improvement of due diligence insight with dramatically lower cost”, heißt es in der Selbstbeschreibung der von Christoph Klein gegründeten Firma.

Tenderwise


Die Berliner Jungfirma Tenderwise, von Felix Rumpf und Emilio De Lazzari aus der Taufe gehoben, möchte sich als “Ausschreibungsplattform für Kontraktlogistik” etablieren. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Für Verlader war es noch nie so einfach eine Ausschreibung durchzuführen und den passenden Logistikdienstleister auszuwählen.”

Aqvena


Das Linzer Startup Aqvena bringt mit seinem Luftbefeuchter “die erfrischende Luft der Wasserfälle in dein zu Hause”. “Diese Luft kann nachweislich Lungenkrankheiten wie Asthma lindern – ganz ohne Medikamente und nur mit Wasser”, heißt es vom Team der Gründer:innen Denis Cvetkovic, Andreas Furtner und Kordula Rothböck.

SmartLoC


Die Firma SmartLoC aus Bad Oldesloe, von Britta Balden, Thomas Kuhlke und Alessandro Vaglini an den Start gebracht, entwickelt eine digitale B2B-Zahlungslösung, “die auf dem Monitoring der Fracht basiert und speziell auf den internationalen Handel zugeschnitten ist”.

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Foto (oben): Shutterstock

#Brandneu – 7 neue Startups: Axmed, Alva, Zive, hexafarms, adavision, Calefy, Silana

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Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Axmed, Alva, Zive, hexafarms, adavision, Calefy und Silana.

7 neue Startups: Axmed, Alva, Zive, hexafarms, adavision, Calefy, Silana

Mittwoch, 31. Juli 2024VonTeam

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Axmed


Die Jungfirma Axmed mit Sitz in Basel und Boston, von Sofia Radley-Searle, Emmanuel Akpakwu und Felix Ohnmacht an den Start gebracht, positioniert sich als B2B-Marktplatz rund um den Beschaffungsprozess für Gesundheitsdienstleister in Schwellen- und Wachstumsmärkten.

Alva


Das Berliner GreenTech Alva, das von charly-Gründer Cecil Croy, Alexis Cramm, Marian Hallal und Franziskus Cramm ins Leben gerufen wurde, möchte sich als “360°-Partner” für die Planung, Umsetzung und Verwaltung von Solarstromprojekten etablieren. Konkret realisiert die Jungfirma Solarbetreibermodelle auf Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien.

Zive


Hinter Zive aus Hamburg, von Jan Marius Marquardt und Piers Wermbter gegründet, verbirgt sich eine KI-basierte Wissensplattform, die das Wissen in Unternehmen “automatisch organisiert”, um dieses “schnell und einfach zugänglich zu machen”. So sollen Mitarbeitende genau das finden, “was sie brauchen, wenn sie es brauchen”.

hexafarms


Die Firma hexafarms aus Berlin, von David Ahmed, Huijo Kim und Felix Kirschstein aus der Taufe gehoben, entwickelt eine Software für die kommerzielle Lebensmittelproduktion in Innenräumen. Das Motto des FoodTech lautet dabei: “Turn your greenhouse into a spaceship.”

adavision


Bei adavision aus München, von Roman Holzner gegründet, dreht sich alles um die “KI-basierte Automatisierung von Prozessen”. Dabei steht eine “effiziente, automatisierte Datenextraktion und -analyse” aus Kontoauszügen, Anwaltsdokumenten oder Wiegescheinen im Vordergrund, “um Geschäftsprozesse zu optimieren”.

Calefy


Calefy aus Nörvenich bietet einen kostenlosen Social Media-Kalender für private Nutzer. “Wir revolutionieren die Art und Weise, wie Menschen sich in Zukunft treffen und Kontakte knüpfen. Wir geben Menschen die Möglichkeit, sich einfach zu vernetzen und ihre gemeinsame Zeit zu organisieren”, heißt es auf der Website des von Andreas Urban, Roberto Scaduto und Gilbert Kunstler an den Start gebrachten Startups.

Silana


Die Wiener Firma Silana, von Anton Wohlgemuth, Michael Mayr und Michael Hofmannrichter gegründet, setzt auf “Automated Fashion Production”. “Silana has developed the first and only robot that fully automates the outdated, manual and cost-intensive sewing process”, teilt das Team zum Konzept mit.

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#Brandneu – 7 neue Startups: fynk, Brifle, topshelf, Steets, amicon, SHK Power, 8inks

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Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: fynk, Brifle, topshelf, Steets, amicon, SHK Power und 8inks.

7 neue Startups: fynk, Brifle, topshelf, Steets, amicon, SHK Power, 8inks

Donnerstag, 25. Juli 2024VonTeam

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fynk


Die Jungfirma fynk aus Wien, von den Prescreen-Gründern Constantin Wintoniak, Dominik Hackl und Markus Presle gegründet, positioniert sich als “Vertragsmanagement-Software zur Erstellung, Prüfung, Zeichnung und Analyse von Verträgen in großer Anzahl”. 

Brifle


Brifle aus Stuttgart kümmert sich um digitale Post. “Brifle erleichtert Unternehmen und Kommunen den Versand und Empfang digitaler Post”, heißt es zum Konzept. Jedem Dokument können dabei auch Signaturfelder hinzugefügt werden. “Diese können dann kryptographisch unterschrieben werden”, teilt das Team der Gründer Marvin Fischer und Andrej Sachno mit. 

topshelf


Mit topshelf möchten Marietta Meister und Sushrut Chafadker aus Berlin eine KI-gestützte Empfehlungs-App für Beautyprodukte etablieren. Nutzerinnen und Nutzer können sich Profile bei topshelf erstellen und Produkte bewerten sowie “in den Regalen” ihrer Kontakte nach spannenden Produkten schauen. 

Steets


Bei Steets aus Paderborn, von Philipp Battisti, Thorben Engel und Phil Janßen an den Start gebracht, dreht sich alles um Abstellhilfen für Gehhilfen. “Das Modul mit vier kleinen Standbeinen verhindert, dass Gehstützen umfallen. Sie können mit einer einfachen Handbewegung im freien Raum abgestellt werden”, teilt das Team zu seiner Idee mit. 

amicon


Das TaxTech amicon mit Sitz in Hamburg möchte anderen Startups und Wachstumsunternehmen dabei helfen, “ihre Finance-Prozesse zu optimieren und ihre steuerlichen Vorteile optimal zu nutzen”. Selbst bezeichnet sich das von Philipp Doll, Benjamin Harr und Frank Steffen gegründete Unternehmen als “interdisziplinäre Steuerkanzlei aus Unternehmern, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern”.

SHK Power


Die Berliner Firma SHK Power, von Daniela Heil und Louisa Strasser ins Leben gerufen, hat sich vorgenommen, Heizungsbaufirmen beim Thema Vetrieb unter die Arme zu greifen. Auf der Website heißt es: “Schluss mit manuellen E-Mail-Schlachten, PDF Pingpongs, unnötigen Telefonaten und Whatsapp-Nachrichten.”

8inks


Das Unternehmen 8inks aus Zürich, das von Paul Baade, Leon Baade, Christina Sauter und Karl-Philipp Schlichting als Spin-off der ETH Zürich gegründet wurde, entwickelt eine mehrlagige Beschichtungstechnologie für die skalierbare Lithium-Ionen-Batterieproduktion.

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#Interview – “Die Startfinanzierung aus der eigenen Tasche erlaubt mehr Freiheit”

Das Wiener Startup fynk, 2022 von den Prescreen-Gründern Constantin Wintoniak, Dominik Hackl und Markus Presle gegründet, positioniert sich als “Vertragsmanagement-Software zur Erstellung, Prüfung, Zeichnung und Analyse von Verträgen in großer Anzahl”. Das Team verspricht seinen Nutzerinnen und Nutzern dabei eine “infache, moderne Vertragsmanagement Software zur Erstellung, Prüfung, Zeichnung und Analyse von Verträgen in großer Anzahl”.

“Wir konnten bereits vor dem offiziellen Start – also Launch – in einer geschlossenen Beta-Phase mit ersten Kunden arbeiten. Davon gibt es ungefähr 50, die ihre Nutzung von fynk auch laufend auf weitere Teams und Anwendungsfälle erweitern. Das geschieht aktuell mit einem Team von 10, bald 12, Mitarbeiter:innen. Da wir erst diese Woche unseren Public Launch hatten, will und kann ich zu Zahlen und Fakten nicht mehr sagen”, sagt Gründer Wintoniak zum Stand der Dinge bei fynk.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Prescreen-Gründer außerdem über Leidenschaft, Perfektionismus und Freiheit.

Wie würdest Du Deiner Großmutter fynk erklären?


Meine Oma und ich sprechen tatsächlich immer wieder darüber und das dient mir als UI/UX-Designer oft als Orientierung, ob es uns gelingt, den Mehrwert unseres SaaS-Produkts zu erklären: Stell dir vor, du hast irgendwo eine verstaubte Kommode voll mit wichtigen Papieren, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Jedes Mal, wenn du dann versuchst, etwas Bestimmtes darin zu finden, musst du mühsam Blatt für Blatt durchgehen. Unsere Lösung hilft den Mitarbeiter:innen von kleinen bis mittelgroßen Unternehmen dabei, dass ihnen das nicht passiert. Wir verwenden moderne Technologie, um alte und neue Dokumente sicher im Internet zu speichern. Du hast in letzter Zeit bestimmt schon den Begriff „Künstliche Intelligenz“ gehört: Die benutzen auch wir, als digitalen Assistenten, der den Leuten  dabei hilft, die richtigen Papiere schneller zu finden, deren Inhalt zu verstehen und sich zum Beispiel an wichtige Termine und Fristen erinnern zu lassen, oder kritische Stellen hervorzuheben. Weil es den Menschen Zeit, Nerven und Geld spart, wollen sie in Zukunft jedes Dokument, genauer gesagt Verträge, nur noch auf diese Weise erzeugen, bearbeiten und sogar unterschreiben.

War dies von Anfang an euer Konzept?


Wir kennen die Herausforderung, dass Dokumente oft unstrukturiert und schwer zu organisieren sind, schon aus der Vergangenheit. Ursprünglich hatten wir den Plan, erst einmal folgendes Problem zu lösen: Wir wollten erkennen, ob eine oder mehrere besonders kritische Klauseln in einem Vertrag enthalten sind, die man typischerweise im Software-Vertrieb vom Gegenüber – dem potenziellen Kunden – geschickt bekommt. Wir haben also im Herbst 2021 erstmals versucht, eine Klausel-Identifikation mit einem selbst gehosteten LLM zu implementieren. Die Resultate waren vielversprechend, aber wir haben dabei zwei Dinge erkannt. Erstens: Wir bräuchten sehr viele Daten und viel Geld, um so ein Modell ordentlich zu trainieren. Zweitens: Damit Unternehmen dieses Produkt nutzen können, müsste rundherum sehr viel andere Funktionalität zusätzlich vorhanden sein. Nur wenn die Lösung direkt in die wichtigen Unternehmensprozesse integriert ist, können unsere Kunden optimal von moderner KI profitieren. Wir haben unser Modell also nicht verändert, sondern erweitert. Der übliche Tipp „fange mit einem möglichst kleinen MVP an“ war dabei so nicht realistisch umsetzbar. Positiv hat sich ergeben, dass mit dem Aufstieg von GPT und dem Hype um LLMs im Allgemeinen plötzlich eine Technologie zur Verfügung stand, die es uns zu wesentlich geringeren Kosten ermöglicht, eine der Kernfunktionalitäten schneller und vermutlich auch besser zu entwickeln, als das im Alleingang je möglich gewesen wäre.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?


Unser Ziel ist es, eine ganze Produktkategorie neu zu definieren. Das bedeutet, dass wir die Art und Weise, wie Unternehmen mit rechtlichen bzw. kommerziellen Dokumenten arbeiten, verändern wollen. Es handelt sich dabei um ein sehr komplexes Thema, da es mit Microsoft Word ein über 40 Jahre altes Produkt gibt, welches Unternehmen sehr stark an sich bindet. Über 90 % der Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeiter:innen verwenden kein System zur strukturierten Ablage von Verträgen. Um solchen Unternehmen einen Umstieg zu ermöglichen, ist es erforderlich, den gesamten Prozess vom Import bzw. der Erstellung, über die Zusammenarbeit bis zur digitalen Unterschrift, Ablage und Nachverfolgung, in einem Produkt abzubilden. Und dieses muss auch noch unglaublich einfach zu benutzen sein. Das erklärt die 2-jährige Entwicklungsphase, an deren Ende wir nun stehen.

Wo steht fynk derzeit?


Wir konnten bereits vor dem offiziellen Start – also Launch – in einer geschlossenen Beta-Phase mit ersten Kunden arbeiten. Davon gibt es ungefähr 50, die ihre Nutzung von fynk auch laufend auf weitere Teams und Anwendungsfälle erweitern. Das geschieht aktuell mit einem Team von 10, bald 12, Mitarbeiter:innen.

Vor fynk hast Du bereits Prescreen aufgebaut und erfolgreich an Xing verkauft. Was reizt Dich daran, nun wieder ein Startup hochzuziehen?


Persönlich war es für mich reizvoll, wieder selbst „Hand anzulegen“. Ich bin und bleibe im Herzen ein produktfokussierter Mensch und meine Leidenschaft ist UI/UX-Design, sowie Frontend-Webentwicklung. Diese Dinge kommen in einer großen Organisation mit der Zeit irgendwann zu kurz. Sie werden dann von anderen, nicht minder spannenden Herausforderungen abgelöst. Ich denke, dieser Wechsel zwischen unterschiedlichen Phasen und Rollen ist es, der das Leben als Gründer reizvoll macht. In einem Startup hat man die Möglichkeit, mit maximaler Geschwindigkeit den höchsten Innovationsgrad zu liefern. Das liegt einerseits daran, dass man in einem kleinen Team viel kürzere Kommunikationswege hat und andererseits daran, dass man noch sehr eng mit den Kunde:innen zusammenarbeiten kann. Und letztlich auch, weil in einem Startup ein viel höheres Gefühl von Eigenverantwortung entsteht, nicht nur bei den Gründern, sondern auch beim gesamten Team. Hinzu kommt , dass gerade große Unternehmen, insbesondere kurz vor oder kurz nach dem Börsengang, sehr kurzfristig incentiviert agieren. Da geht es selten um Mehrwert und Wachstum, sondern viel mehr um die EBITDA-Marge. Ich sage damit nicht, dass Profitabilität nicht wichtig ist, aber das sehr kurzfristige und manchmal auch kurzsichtige Vorgehen von Konzernen überrascht mich immer wieder.

Ist beim erneuten Gründen wirklich alles einfacher als beim ersten Mal?


Jein. Das Netzwerk und der Ruf sind ein klarer Vorteil bei der Finanzierung. Die Startfinanzierung aus der eigenen Tasche zu ermöglichen, erlaubt auch mehr Freiheit und manche Fehler lassen sich eher vermeiden. Ein gutes Beispiel dafür ist die verlorene Zeit auf zu vielen „Networking“-Veranstaltungen, die einen nicht näher an sein Ziel bringen, aber Startup-Gründer ganz gerne in ihren Bann ziehen. Andererseits neigt man beim zweiten Mal zu einem stärker ausgeprägten Perfektionismus, der einen ausbremsen kann. Der Trugschluss, dass man schon „alles weiß“, ist eine große Gefahr. Zu guter Letzt habe ich es persönlich auch so empfunden, dass der Druck, jemandem etwas „beweisen zu müssen“ beim zweiten Mal sogar durchaus größer sein kann. Erstens ist man älter. Das Argument „ich bin ja noch jung“ funktioniert irgendwann nicht mehr. Zweitens steht man wieder am Anfang und es heißt: Alles oder nichts.

Welche Erfahrungen aus Prescreen fließen in fynk ein?


Einerseits, was es bedeutet, ein Unternehmen von 0 auf über 100 Mitarbeiter:innen zu entwickeln und wie man ein Software-As-A-Service Produkt in Mitteleuropa erfolgreich skaliert. Andererseits die Arbeit in einem börsennotierten Unternehmen mit über 1.500 Mitarbeiter:innen und brillanten Spezialist:innen, von denen man das Lösen von spezifischen Problemen lernen kann. Auf der negativen Seite, dass jeder Exit mit einem strategischen Kontrollverlust einhergeht und man am Ende manchmal Entscheidungen zusehen muss, die man selbst anders getroffen hätte. Die wichtigste Erfahrung aus der Prescreen-Zeit ist aber, wie oben bereits kurz erwähnt, vor allem die Gewissheit, dass es ein reales Problem gibt, das für viele Unternehmen heute nicht zureichend gelöst ist. Ich selbst wurde oftmals am Wochenende vor einem Quartalsende spätabends angerufen, um noch irgendeinen externen „Supplier Code of Conduct“ oder ähnliches zu prüfen, bzw. irgendwelche Änderungsvorschläge an unseren eigenen Vorlagen zu beurteilen. Dass man den Entscheider anruft, ist nur verständlich, wenn ein Vertriebsteam seine Ziele erreichen will. Aber ich dachte mir damals schon: Es muss besser gehen, es muss dafür doch eine Software-Lösung geben. Die Konsequenz: Meine Co-Founder und ich haben zwei Jahre unseres Lebens der Lösung dieses Problems gewidmet und jetzt gibt es fynk.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?


Sucht eine unternehmerische Herausforderung, an der ihr gerne arbeitet. Geld soll dabei nie der Antrieb sein. Das hilft besonders in schwierigen Phasen, die unweigerlich vor euch liegen werden.

Wo steht fynk in einem Jahr?


In einem Jahr werden wir vom DACH-Markt in den gesamten europäischen Raum und darüber hinaus internationalisieren und eine deutlich dreistellige Zahl an zufriedenen Kunden vorweisen können.

Foto (oben): fynk, Victor Liska

#Brandneu – 6 neue Startups: refinq, Cartken, Thorkas, Fratch, SwipeMath, samplistick

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: refinq, Cartken, Thorkas, Fratch, SwipeMath und samplistick.

6 neue Startups: refinq, Cartken, Thorkas, Fratch, SwipeMath, samplistick

Montag, 1. Juli 2024VonTeam

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refinq


refinq aus Wien kümmert sich um die Bewertung von Klimarisiken und Biodiversität. “Our geospatial AI platform translates scientific data on nature & climate risks into quantifiable financial terms, such as potential cost savings, risk mitigation values, and impact on revenue”, teilt das Team der  Gründer:innen Lukas Fischer, Franziska Walde und Markus Berger mit. 

Cartken


Das Münchner Robotik-Startup Cartken, von Christian Bersch, Jonas Witt, Anjali Jindal Naik und Jake Stelman ins Leben gerufen, setzt auf autonome Lieferroboter. “Cartken is changing how businesses transport goods. Our autonomous delivery robots use the latest AI, enabling autonomy for both indoors and outdoors”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit. 

Thorkas


Die Jungfirma Thorkas aus Bad Zwischenahn bietet smarte Bewässerungsanlagen. Der “Mini-Computer” des Teams kann dabei in bestehende Bewässerungsanlagen eingebaut werden. “Diese können nun mittels Smartphone und Sensoren von überall aus gesteuert werden. Ein manuelles Bedienen ist nicht mehr notwendig”, heißt es von den Gründern Thormin Stiegler und Lukas Friedrichs.

Fratch


Fratch aus München, von Philipp Thomaschewski und Damian Sniatecki an den Start gebracht, hat vor, ein KI-basiertes Vermittlungssystem, das Freelancer, Interim Manager und Firmen verbindet, zu etablieren. Mit unserem “KI-gesteuerten Matching-Algorithmus bringen wir Unternehmen innerhalb von 4 Stunden mit erstklassigen Freiberuflern zusammen”, schreibt das Team.

SwipeMath


Bei SwipeMath aus Zürich handelt es sich laut dem Gründer Friedrich Wicke um “das TikTok der Bildung”. “Wir benutzen Künstliche Intelligenz, um individuelle Erklärvideos und Aufgaben zu generieren. So bietet unsere App ein jederzeit zugängliches Privatunterricht-Erlebnis – und ist dennoch kostenlos nutzbar”, sagt er ergänzend.

samplistick


Das Beauty-Startup Samplistick aus Düsseldorf, von Daniela Mündler aus der Taufe gehoben, positioniert sich als “nachhaltige und digitale Lösung für Kosmetikproben” Parfümerien-Kundinnen – und Kunden können mit samplistick “ihre individuellen Wunschprodukte abfüllen lassen und zum Ausprobieren mit nach Hause nehmen”. 

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Foto (oben): Shutterstock

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