Roku wurde aufgekauft

Das kommt überraschend. Fox Corp kauft Roku für rund 22 Milliarden Dollar. Roku kennen unsere Leser, die haben Streaming-Hardware im Angebot, aber auch ein System, welches man an Hersteller lizenziert.

Der Deal wird über Bargeld und Aktien abgewickelt, wobei Roku-Anleger pro Aktie 96 Dollar sowie Anteile an Fox erhalten. Damit wandert die Plattform mit über 100 Millionen Haushalten unter das Dach des Konzerns, der bisher vor allem auf klassisches Kabel-TV mit Sport und Nachrichten setzte.

Fox hat zwar mit Tubi einen eigenen Dienst am Start, aber Roku spielt in einer anderen Liga. Das Unternehmen verdient Geld mit Werbung und Abos über die eigene Oberfläche, die auf vielen Smart-TVs vorinstalliert ist. Allein die Werbeeinnahmen lagen dort zuletzt bei 613 Millionen Dollar im Quartal.

Nach Abschluss der Übernahme, der für die erste Hälfte des Jahres 2027 geplant ist, halten die Fox-Aktionäre etwa 73 Prozent am neuen Gesamtunternehmen. Damit rückt Fox zum drittgrößten Akteur auf dem US-Fernsehmarkt auf und sichert sich den direkten Zugang zu Nutzerdaten und zur Vermarktung.

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Apple zeigt Trailer zur fünften Staffel von „Trying“

Apple TV hat den Trailer zur fünften Staffel von „Trying“ veröffentlicht. Die Comedy-Serie mit Esther Smith und Rafe Spall geht am 8. Juli 2026 weiter, gestartet wird mit der ersten Folge. Danach erscheint wöchentlich eine weitere Episode, insgesamt sind acht Folgen geplant. Das Finale ist damit für den 26. August angesetzt.

Inhaltlich wird es für Nikki und Jason wieder unruhig. Kat, die leibliche Mutter von Princess und Tyler, steht plötzlich vor der Tür und bringt das inzwischen eingespielte Familienleben ordentlich durcheinander. Mit an Bord sind unter anderem Scarlett Rayner, Cooper Turner, Charlotte Riley, Darren Boyd, Siân Brooke, Celia Imrie, Phil Davis, Gbemisola Ikumelo und Colin Morgan.

„Trying“ stammt von Andy Wolton und wird von BBC Studios produziert. Für den Soundtrack der neuen Staffel ist Orla Gartland zuständig, pro Folge soll es neue Originalsongs geben.

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Waipu und WOW: Jahrespaket zum kleinen Preis




Waipu legt fast pünktlich zum Start der dritten Staffel von House of the Dragon ein neues Angebot vor. Das Paket kombiniert das Perfect Plus Paket mit dem Streaming-Dienst WOW Filme und Serien. Ab sofort sinkt der Preis für dieses Bundle im ersten Jahr deutlich. Das Jahrespaket kostet dann zwölf Monate lang 6,99 Euro monatlich statt der üblichen 17,49 Euro. Rechnerisch ergibt das eine Ersparnis von 126 Euro im ersten Jahr.

Im Paket enthalten sind über 300 TV-Sender in Full HD sowie der Zugriff auf das Film- und Serienangebot von WOW. Wer Live-TV mit Streaming verbinden möchte, findet hier eine nette Option, Nach Ablauf der zwölf Monate wird das Abo teurer, sofern man nicht rechtzeitig kündigt. Das Angebot ist zeitlich begrenzt über die Aktionsseite des Anbieters verfügbar. Wer also House of the Dragon ab dem 22. Juni sehen will und noch kein Abo hat, kann hier ein paar Euro sparen.

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Update auf FineTune 1.8.0: Präzise Lautstärkesteuerung für den Mac




Das kleine Open-Source-Tool FineTune hat ein Update auf Version 1.8.0 erhalten und liefert ein paar praktische Neuerungen für die Soundkontrolle unter macOS aus. Was das Tool grundsätzlich kann, schrieb ich unter anderem in meiner Erstvorstellung. Mittlerweile ist da ja einiges passiert.

Wer die Lautstärke bisher mühsam mit der Maus schieben musste, kann nun direkt Zahlenwerte über die Tastatur eingeben. Sobald eine App oder ein Gerät in der Liste fokussiert ist, lässt sich der gewünschte Wert eintippen und mit der Eingabetaste bestätigen. Korrekturen sind über die Rückschritttaste möglich, während die Esc-Taste den Vorgang abbricht.

Ein alter Bekannter kehrt ebenfalls zurück. Wenn die Lautstärke über die Medientasten angepasst wird, erscheint wieder die gewohnte macOS-Anzeige auf dem Bildschirm. Bisher hatte FineTune diese Systemfunktion unterdrückt. Das akustische Feedback richtet sich nach den normalen Systemeinstellungen für den Sound und lässt sich wie gewohnt durch das Halten der Shift-Taste für einzelne Änderungen umkehren. In den Popup-Zeilen bleibt es allerdings stumm, da der Pegel dort ohnehin sichtbar ist.

Optisch gibt es eine kleine Verbesserung in der Menüleiste. Das Icon passt sich nun dem aktiven Ausgabegerät an. Wer also von den Lautsprechern auf Kopfhörer wechselt, sieht das entsprechende Symbol direkt oben in der Leiste. Unter der Haube hat der Entwickler zudem an Fehlern geschraubt. Das Knistern bei Bluetooth-Verbindungen im Telefonmodus soll der Vergangenheit angehören und auch das Problem, bei dem der erste Ton nach dem Starten einer Wiedergabe viel zu laut ausgegeben wurde, ist behoben. Das Update steht ab sofort über GitHub bereit.

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USA: Google TV auf TCL-Geräten erhält erweiterte Sprachfunktionen mit Gemini

Die Google-eigene KI Gemini hält Einzug in Google TV – zunächst auf ausgewählten TCL-Modellen und auch vorerst nur in den USA – und ermöglicht es, Bild- und Toneinstellungen direkt per Sprachbefehl zu ändern.

Aktiviert wird das Ganze entweder über die Mikrofontaste auf der Fernbedienung oder das klassische „Hey Google“. Danach lassen sich Parameter wie Helligkeit, Kontrast, Lautstärke oder Bildmodi direkt ansprechen. Konkrete Befehle wie „Setze den Bildmodus auf Sport“ oder „Erhöhe den Bass“ werden von Gemini verarbeitet und entsprechend umgesetzt.

Was dabei über einfache Sprachbefehle hinausgeht, ist die kontextbezogene Verarbeitung von Aussagen. Wer sagt „Der Bildschirm ist zu dunkel“ oder „Ich verstehe die Dialoge nicht richtig“, bekommt keine Fehlermeldung, sondern eine automatische Anpassung der relevanten Einstellungen. Auch vage Formulierungen wie der Wunsch nach einer kinogerechten Abstimmung für den Filmabend sollen laut Ankündigung funktionieren. Zusätzlich kann Gemini genutzt werden, um gezielt bestimmte Untermenüs zu öffnen, ohne den Umweg über den Startbildschirm nehmen zu müssen.

Das Update kommt laut Google in den nächsten Wochen über den normalen Updateprozess auf die Geräte. Kompatibel sind zunächst die TCL-Serien QM9K, X11L, QM9L, QM8L und RM9L. Voraussetzung für die Nutzung ist neben einer Internetverbindung und einem verknüpften Google-Konto das Betriebssystem Android TV OS 14 oder höher. Ob und wann andere TV-Hersteller oder europäische Märkte folgen, hat Google bisher offengelassen.

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