
Seit der Google I/O 2026 war klar, dass da etwas kommen würde – jetzt rollt Google die Neuerung dann auch endlich aus: Gemini bekommt auf Android eine direkte Verbindung zum Play Store. Wer eine App sucht, muss künftig keine Stichworte mehr eintippen, sondern kann Gemini einfach auf ganz normalem Weg beschreiben, was gebraucht wird. Also etwa „Ich suche eine App zum Fotografieren.“ oder „Gibt es etwas, mit dem ich Fotos mit bestimmten Filtern bearbeiten kann?“.
Statt einer trockenen Textliste spuckt Gemini bei vielen Anfragen dann interaktive Karten direkt aus dem Play Store aus. Darauf stehen auf einen Blick Bewertungen und Downloadzahlen, und per Fingertipp lässt sich die App sofort von da aus installieren. Bei komplexeren Anfragen, bei denen Gemini lieber einen Text mit mehreren Empfehlungen formuliert, geht es auch anders: Ein kurzer Folgebefehl wie „Installiere [App-Name]“ reicht dann aus.

Aber auch In-App-Käufe, Abonnements und digitale Geschenkkarten lassen sich über Gemini abwickeln. Aber: In-App-Inhalte kann Gemini nur dann vorschlagen und aufrufen, wenn die jeweilige App schon auf dem Gerät installiert ist. Zudem unterstützen noch längst nicht alle Apps im Store diesen Kaufweg. Google hat aber angekündigt, das Angebot schrittweise auszuweiten.
Wer das ausprobieren möchte, muss nichts weiter tun, als in Gemini eine App-bezogene Anfrage zu stellen. Die KI schlägt dann automatisch vor, die Verknüpfung mit dem Play Store einzurichten. Da die Funktion in Wellen und über den Server verteilt wird, haben aktuell noch nicht alle Android-Nutzer Zugriff darauf.
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