Netflix plant offenbar eine Realfilm-Adaption der erfolgreichen JRPG-Reihe „Persona“ von Atlus bzw. Sega. Drahtzieher soll vor allem Christopher Monfette sein, der als Autor, ausführender Produzent und Showrunner fungieren wird. Er hat unter anderem als Drehbuchschreiber an Serien wie „Star Trek: Picard“ und „12 Monkeys“ mitgewirkt.
Zu den weiteren, ausführenden Produzenten zählt etwa auch der Hollywood-Regisseur Shawn Levy („Deadpool & Wolverine“). Auch Sega soll seine Finger im Spiel haben und das Projekt mitbetreuen (via Variety). Zur Handlung der Realfilm-Serie und der genauen Herangehensweise ist aber noch nichts bekannt. So wäre es ja interessant zu wissen, ob man ein konkretes Spiel adaptieren will oder eine gänzlich neue Story plant.
Netflix hat mit derlei vergleichbaren Adaptionen bisher gemischte Erfahrungen gesammelt. Als legendär schlecht gilt etwa die Realverfilmung des Mangas „Death Note“. Auch mit anderen Umsetzungen japanischer Marken, wie „Cowboy Bebop“, konnte man oftmals am Ende weder Fans noch ein breiteres Publikum begeistern. Eine Ausnahme ist „One Piece“, das sowohl Fans von Anime und Manga als auch neue Zuschauer für sich gewinnen konnte.
Nun denn, ich bin großer Fan der „Persona“-Spiele und habe mir auch die Animes zu „Persona 4“ und „Persona 5“ sehr gerne angesehen. Für eine Realfilm-Version bin ich offen, bleibe aber erst einmal skeptisch, was Netflix am Ende daraus zaubert.
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