Microsoft PowerToys 0.71.0: Umfangreiches Update veröffentlicht

Microsoft hat seine PowerToys mal wieder mit einem Update beglückt. Hat man in den letzten zwei Versionen auch neue Werkzeuge an den Nutzer gebracht, so findet man hier hauptsächlich Fehlerbehebungen. Davon aber jede Menge. Zu den Verbesserungen gehören unter anderem der Support für Archiv-Dateien bei Peek, eine Einstellung, die Registry Preview als Standard-Tool für *.reg-Dateien setzen lässt und Designüberarbeitungen, damit die PowerToys besser in das Bild von Windows 11 passen. Das komplette – wirklich umfangreiche – Changelog findet ihr auf der GitHub-Seite der Tools.

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FileFilet: macOS-App zum schnellen Kopieren oder Verschieben von Dateien in Ordner

Sollte es Mac-Nutzer unter euch geben, die ungern mit dem Finder und anderen Dateimanagern herumhantieren, aber häufig Dateien von A nach B kopieren oder verschieben, dann ist vielleicht die folgende Freeware etwas für euch: FileFilet.

In den Einstellungen der App könnt ihr Ordner hinzufügen. Diese tauchen dann auf, wie in meinem Screenshot, bzw. dem GIF zu sehen, wenn ihr eure Dateien auf die kleine, nicht störende Lasche zieht, die die linksseitig zu sehende Ordnerübersicht ausklappt. Ihr könnt so flott Dateien verschieben oder kopieren, Unterordner in euren ausgewählten Ordnern werden auch angezeigt und sind als Ziel nutzbar.

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Outlook für den Mac mit Profilen

Animation of creating a profile in Outlook for Mac

Interessante Sache: Microsoft hat einen Blogbeitrag veröffentlicht, dass Outlook für den Mac (mittlerweile kostenlos) über die Profilmöglichkeit verfügt. So kann man leicht geschäftliche und private Konten trennen, indem man unterschiedliche Profile nutzt. Die Funktion soll für Insider mit Outlook Version 16.70 (Build 23021201) verfügbar sein. Interessant ist es deshalb, weil einer unserer Autoren schon wesentlich länger Zugriff auf die Funktion hat. Nutzer müssen mindestens zwei Konten in der App hinzugefügt haben, um diese Funktion nutzen zu können. Um ein Konto hinzuzufügen, klickt  mit der rechten Maustaste auf das Globussymbol und fügt ein Konto hinzu. Oder wählt Outlook > Einstellungen/Einstellungen > Konten. Wer sich einlesen möchte, der findet hier den Beitrag von Microsoft.

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Samsung Free wird zu Samsung News

Samsung wendet sich einem Re-Branding zu: Samsung Free steht an den hauseigenen Endgeräten ab One UI 3.0 zur Verfügung und ist eine Art Alternative zu Google Discover. Das heißt, es handelt sich um einen Content-Aggregator, der euch Artikel, Videos, Podcasts und auch Spiele an einem Platz vorschlägt. Wie der Name „Free“ schon sagt, sind die Inhalte gratis. Doch jetzt ändert man den Namen: von Samsung Free zu Samsung News.

Die Funktionen bleiben ähnlich, aber der Name ändert sich, wie SamMobile berichtet. Allerdings gibt es auch eine Anpassung der Bedienung, denn die Tabs für Lesen (Read) und Anhören (Listen) verschmelzen. Auch sollen, wie der neue Name andeutet, News mehr in den Fokus rücken. Deswegen kickt Samsung dann auch die Tabs für Watch und Play. Spiele und Videos sind also für die Südkoreaner da nicht mehr interessant. Stattdessen will man Inhalte aus dem linearen Fernsehen sowie Spiele weiter in Samsung TV Plus und in seinem Game Launcher anbieten.

Samsung News statt Samsung Free sollte bei auch nach dem Update 6.0.1 prangen. Die Veränderung wird bei allen Usern schrittweise ab dem 18. April 2023 greifen.

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Nearby Share ab sofort als Beta für Windows (Deutschland später)

Google hat die Beta zu seinem Feature Nearby Share für Windows gestartet. Vermutlich kennen viele diese Funktion von Android: Sie erlaubt es euch, mit anderen Android-Geräten in der Nähe fix Daten auszutauschen. Jetzt holt man da eben auch das Betriebssystem von Microsoft ins Boot.

Nearby Share gibt es bereits seit 2020. Google hat den Funktionsumfang über die Jahre aber immer wieder erweitert und bezieht z. B. seit Mitte 2021 auch Chrome OS ein. Nearby Share wählt zur Übertragung von Dateien an andere Geräte in der Nähe automatisch das beste Protokoll für eine schnelle Übertragung aus: Neben Bluetooth, Bluetooth Low Energy stehen hier auch WebRTC oder Peer-to-Peer-Wi-Fi stramm. Dateien können also auch vollständig offline mit dem Gegenüber geteilt werden.

Feine Sache also, wenn ihr mit einem Kumpel im Café schnell eine Datei teilen wollt oder auch etwas vom Smartphone ans Chromebook schieben wollt. Jetzt wird das eben auch mit Windows-Geräten durch die neue Beta möglich. Zur Nutzung müsst ihr jedoch erst die dedizierte Beta-App für Nearby Share auf euren Rechner herunterladen. Anschließend könnt ihr Dateien vom Windows-PC an Android-Geräte in der Nähe senden – und natürlich auch umgekehrt.

Grundsätzlich funktioniert Nearby Share in der Beta, wenn die App geöffnet oder im Hintergrund aktiv ist. Um z. B. Fotos, Videos oder Dokumente zu teilen, reicht es, sie per Drag und Drop auf die App zu ziehen. Alternativ könnt ihr im Kontextmenü per Rechtsklick auch das Senden per Nearby Share auswählen. Wenn ihr an eigene Geräte Dateien übertragen wollt und an beiden im selben Google-Konto eingeloggt, wird es noch etwas leichter. Denn dann müsst ihr die Transfers nicht mehr manuell akzeptieren, das passiert vielmehr automatisch, selbst wenn euer Bildschirm inaktiv ist.

In der Beta funktioniert das Teilen via Nearby Share von Windows-PCs aus nur mit Android-Smartphones und -Tablets – nicht mit Chromebooks. Daran will Google aber noch werkeln. Die Beta zu Nearby Share für Windows startet dabei aktuell in ausgewählten Regionen – Deutschland und Österreich sind zunächst noch nicht dabei.

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