Synology DSM 7.4-90075 veröffentlicht, das steckt drin

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Synology hat das Update auf DSM 7.4-90075 veröffentlicht. Wer die Aktualisierung vornimmt, sollte wissen, dass ein Downgrade auf eine ältere Version danach nicht mehr möglich ist. Das System startet während der Installation neu. Falls das Update nicht automatisch in der Systemsteuerung auftaucht, hilft der manuelle Weg über das Download-Zentrum.

Etliche ältere Modelle der FS-, XS-, Plus-, Value- und J-Serie erhalten keine automatische Benachrichtigung mehr und müssen zwingend händisch aktualisiert werden:. Warum? Synology beschreibt es, wie in der Vergangenheit, so: Um optimale Stabilität zu gewährleisten, erhalten die unten aufgeführten Modelle dieses Update nicht und behalten ihre jeweils optimale Version. Sie können den Aktualisierungspatch ausschließlich über das Synology Download Center herunterladen, da Sie keine Benachrichtigungen für dieses Update auf Ihrem DSM erhalten.

  • FS-Serie: FS3017, FS2017, FS1018
  • XS-Serie: RS18016xs , RS4017xs , RS3617xs , RS3617xs, RS3617RPxs, RS18017xs , DS3617xs, DS3617xsII, DS3018xs
  • Plus-Serie: RS2416RP , RS2416 , DS916 , DS716 II, DS716 , DS216 II, DS216 , DS1817 , DS1517 , RS2818RP , RS2418RP , RS2418 , RS818RP , RS818 , DS1618 , DS918 , DS718 , DS218 , RS1219
  • Value-Serie: DS116, DS216, DS216play, DS416, DS416play, DS1517, DS1817, DS418play, RS217, RS816
  • J-Serie: DS216j, DS416j, DS416slim, DS419slim, DS418j, DS218j, DS119j

Nach dem Einspielen stehen Updates für verschiedene Pakete an, darunter der Chat Server, MailPlus Server und die Web Station. Wichtig für Nutzer älterer Dienste ist der Wegfall der Unterstützung für PHP 8.1 sowie die Pakete Mail Station und Synology Mail Server. Neu dabei ist die Anzeige von GPU-Informationen im Info Center. Wer den LDAP-Dienst nutzt, sieht nun direkt die unterstützten SMB-Authentifizierungsmethoden wie NTLM oder Kerberos.

Unter der Haube wurden etliche Fehler behoben. Die Entwickler haben Probleme bei der SSO-Anmeldung und Endlosschleifen beim Login beseitigt. Auch Fehler im Zusammenhang mit Sonderzeichen in Benutzernamen oder der Sperrung von Dateien in WriteOnce-Ordnern via NFS gehören der Vergangenheit an. Wer IPv6 nutzt, profitiert von Korrekturen beim Paket-Zentrum und der allgemeinen Systemstabilität. Zudem schließt das Update Sicherheitslücken, unter anderem im Bereich Ghostscript.

Diese spezielle Funktion zur Speicheroptimierung bleibt bestimmten Modellen vorbehalten, während das eigentliche Betriebssystem-Update breiter verteilt wird. Jetzt habe ich auch die offizielle Kompatibilitätsliste erhalten. Kurz und knapp: Alle Geräte, die DSM 7.3 unterstützt haben, werden auch DSM 7.4 erhalten. Eine Ausnahme macht hier nur eine DiskStation der 16er-Serie: die DS216se. Diese wird das Update nicht erhalten.

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