Samsung Galaxy S5: Flaggschiff-Smartphone offiziell vorgestellt MWC 2014

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Wie zu Beginn des Monats angekündigt hat Samsung heute seinen neuen Primus Galaxy S5 im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona unter gewohnt aufwändiger Inszenierung offiziell vorgestellt. Neben Qualcomms Snapdragon 801 mit 2,5 GHz und 2 GB RAM besticht das Smartphone mit einem 5,1 Zoll großen Super-AMOLED-Full HD-Display. Kurios: Das rückseitig angebrachte Herzfrequenzmessgerät.

Viel wurde im Vorfeld gemunkelt, mit welchen High End-Spezifikationen das Samsung Galaxy S5 auftrumpfen würde: Die Rede war von einem 2K-Display und Qualcomms neuestem Sprössling Snapdragon 805, beherbergt in einem Metallgehäuse. Entsprechend könnte man die heute in Barcelona enthüllten Spezifikationen fast schon als ernüchternd betrachten, obwohl sie zweifelsohne zur Crème de la Crème auf dem Smartphone-Markt gehören.

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Die Front ziert ein AMOLED-Display mit 5,1 Zoll Diagonale und Full HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel), das von Qualcomms Quad Core-Snapdragon 801 mit 2,5 GHz angetrieben wird. Weiterhin sind 2 GB RAM verbaut, der interne Speicher beläuft sich auf 16 GB oder 32 GB. Ein microSD-Karten-Slot ist wie gewohnt vorhanden. Das Erkennungszeichen der Galaxy-Reihe, der physische Home-Button unter dem Display, ist weiterhin verbaut, wird allerdings jetzt neben dem Zurück-Button rechts von einer Multitasking-Taste linker Hand flankiert — die Menütaste ist passé. Zudem dient der Home-Button nun als Fingerabdrucklesegerät, ähnlich dem iPhone 5s. Über den genauen Nutzen ist — abgesehen vom Entsperren des Smartphones — bislang aber noch nichts bekannt.

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Der Akku fasst 2.800 mAh und sollte so für genügend Ausdauer sorgen. Geht dem Galaxy S5 dennoch der Saft aus, ist der Akku wie gewohnt durch die abnehmbare Rückenabdeckung austauschbar. Der Rücken zeigt einen leicht veränderten Ansatz im Design als noch das Galaxy Note 3: Statt Kunstlederoptik kommt rückseitig mattes Plastik, nicht unähnlich dem Nexus 7 (2012) zum Einsatz. Die Vorderseite sieht der des Galaxy S4 aber zum verwechseln ähnlich.

Mit dem PC verbindet sich das Galaxy S5 wie schon das Note 3 über einen USB 3.0-Port, der obendrein mit einer Kappe verschlossen werden kann. So ist das Smartphone nach Industriestandard IP67 gegen Staub und Wasser — bis zu 1 Meter Tiefe — geschützt. Weitere Standards umfassen natürlich WLAN ac, LTE Cat. 4 und NFC.

Auf der Rückseite befindet sich eine Isocell-Kamera mit 16 MP Auflösung und der Möglichkeit, Videos mit 4K-Auflösung aufzuzeichnen. Darunter — direkt neben dem LED-Blitz — befindet sich ein Herzfrequenzmessgerät, das in Kombination mit der S-Health-App das Smartphone speziell für E-Health-Enthusiasten interessant macht. Innerhalb von nur wenigen Sekunden wird dem Nutzer nach Auflegen des Fingers die Herzfrequenz angezeigt. Die Frontkamera löst mit 2,1 MP auf.

Software-seitig kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz, erweitert um Samsungs TouchWiz UX. Diese wurde einer Frischzellenkur unterzogen und erstrahlt nun in zeitgemäß flacher Optik. Kombiniert mit den den weißen Statusleisten-Icons von Android 4.4 wirkt die Benutzeroberfläche so weniger verspielt und erfrischend erwachsen. Außer S-Health wurde auch die My Magazine-App überarbeitet, die sich jetzt mit einem Wisch von links nach rechts öffnen lässt.

Insgesamt misst das Samsung Galaxy S5 142 x 72,5 x 8,1 Millimeter und wiegt 145 Gramm. Abhängig vom Markt wird es ab dem 11. April in den Farben Schwarz, Weiß, Blau und Gold erhältlich sein. Einen Preis hat man bislang nicht genannt.

Spezifikationen

  • Android 4.4.2 KiTKat mit Touchwiz UI
  • 5,1 Zoll Full HD Display (1.920 x 1.080 Pixel)
  • 2,5 GHz Snapdragon 801 Quad-Core-SoC
  • 2 GB RAM
  • 16 MP ISOCELL-Kamera
  • 2,1 MP Frontkamera
  • 4K-Videorecording
  • 2.800 mAh Akku
  • IP67-Zertifizierung (staub- und wasserdicht)
  • LTE Cat.4 (bis 150 Mbit/s Downstream)
  • Fingerabdruckleser im Home-Button
  • Pulsmesser auf der Rückseite
  • 142,0 x 72,5 x 8,1 Millimeter
  • 145 Gramm

Quelle: Samsung via The Verge

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Video: Star Trek als Technikorakel

Filed under: Lifestyle

Holodeck, Warpantrieb etc.. Es gibt viele Technologien, die bei der SF-Serie Star Trek erträumt wurden. Viele sind in der Zwischenzeit aber sogar Realität geworden. Wie Google Glass zum Beispiel, aber auch viele andere Ideen aus der Welt von Picard, Klingonen und USS Enterprise. Bei Buzzfeed ist nun dieses Video herausgekommen, das schöne Parallelen zur Gegenwart auffährt. Ist etwa heute schon die Zukunft?

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Edward Snowden hatte eigenen Webcrawler zum Sammeln von NSA Dokumenten

Filed under: Lifestyle

Man mag sich fragen, wie viel Aufwand war es wohl für Edward Snowden an all diese geheimen Dokumente zu kommen, und wie viel geheime Nachtaktionen brauchte er, um sich aus dunklen Ecken herauszuschmuggeln? Ein neuer Bericht der New York Times, der sich auf Mitarbeiter beruft, sagt, es war ganz einfach. Snowden hatte seinen eigenen Webcrawler, das was auch Search Engines nutzen. Den ließ er schlicht über die notwendigen Webseiten laufen, die, vorausgesetzt er kam mit dem richtigen Passwort, die Dateien willig ausspuckten. Scheinbar wurde all das auch noch dadurch vereinfacht, dass es in seinem Büro in Hawaii keine Monitorsoftware gab, die dafür gesorgt hätte, das auffällige Handlungen irgendwem auch auffallen. Es scheint also als wäre der Leak in seiner Ausführung nicht gerade geheimnisvoll, sondern schlicht ein Mangel an Sicherheit innerhalb der NSA. Und wir sind obendrein beruhigt, dass er die 1,7 Millionen Files, die er mitgenommen hat, nicht per Hand runterladen musste.

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Analyse: Viele Ohrhörer, Tastaturen und Mäuse sind Giftbomben

Filed under: Medizin

Erschütternd nennt Heise die c’t-Analyse von 28 Technikprodukten, und das kann wohl man so stehen lassen: Krebserregende Giftstoffe – teilweise in hohen Konzentrationen – finden sich in Tastaturen und Mäusen ebenso wie in Ohrhörern – also in Produkten, die man täglich stundenlang berührt. “Die Funde sind ein Fall für die Marktaufsicht”, bestätigt Dr. Johanna Wurbs vom Umweltbundesamt die Ergebnisse. Ein Viertel der Produkte enthielt demnach den verbotenen krebserregenden Stoff SCCP. Interessanterweise scheint ein starker Chemiegeruch nicht auf eine besonders hohe Belastung hinzuweisen. Wer wissen will, welche Produkte belastet waren, und wie man Schadstoffauskünfte von Händlern anfordert, liest den ausführlichen Testbericht im Heft c’t 5/14, das ab Montag am Kiosk zu haben ist. Ein Video-Interview mit Heiko Hinrichs vom Bureau Veritas zur Einordnung von Gerüchen seht ihr hier bei Heise.

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