Tag Heuer und Intel sollen an Android Wear Smartwatch arbeiten

Smartwatch oder Luxusuhr? Noch muss sich der Nutzer entscheiden, was er am Handgelenk tragen möchte. Aber die Hersteller von Luxusuhren haben die Zeichen der Zeit erkannt und springen langsam auf den Zug der Smartwatches auf. Tag Heuer ist einer der bekannteren schweizer Uhrenhersteller, der nach Informationen von Reuters heute zusammen mit Intel eine Android Wear Smartwatch präsentieren soll. Passt natürlich gut mit dem Start der Baselworld zusammen, einer Uhren- und Schmuckmesse.

TH_Carrera

Interessant ist der Ansatz, der von Tag Heuer bestritten wird. Anstatt die Uhr neu zu erfinden, soll eine der erfolgreichsten Uhren des Unternehmens – die Carrera – von einer analogen zu einer digitalen Uhr werden (das Bild oben zeigt die analoge Variante). Als Funktionen gibt es neben Android Wear-Benachrichtigungen auch Tracking, wobei Reuters sogar von Geolocation spricht, was bedeuten würde, das die Uhr vielen anderen etwas voraus hat, nämlich einen GPS-Empfänger.

Die Nutzer der digitalen Carrera soll das Gefühl haben, dass er eine normale Uhr trägt, ohne auf Smartwatch-Funktionen verzichten zu müssen. Mal sehen, ob es dazu noch eine offizielle Ankündigung, eventuell sogar mit Bildern gibt. Spannend ist es allemal, gerade im Hinblick auf die bald erscheinende Apple Watch, die dem Luxus-Uhren-Markt ja einen kleinen Schrecken einjagen will.

Team, Info und Kontakt | Google+ | Facebook | News per Google Kiosk lesen |

Continue reading “Tag Heuer und Intel sollen an Android Wear Smartwatch arbeiten”

BDI fürchtet “digitale Revolution” zu verschlafen – hofft auch europäisches Silicon Valley

 BDI fürchtet

Die deutsche Industrie könnte den Anschluss an die digitale Revolution verpassen. Davor warnt der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) auf Basis einer von der Unternehmensberatung Roland Berger durchgeführten Analyse, über die die “Welt am Sonntag” berichtet. Sollte das passieren, würde das “industrielle Herz der deutschen Wirtschaft” bis zum Jahr 2025 Wertschöpfungs-Einbußen in Höhe von insgesamt 220 Milliarden Euro erleiden.

Für Europa läge der Wert bei 605 Milliarden Euro. Verpasse es die Branche, an der Verschiebung der Wertschöpfung in den IT-Bereich, teilzuhaben, wären insbesondere die Automobil- und Logistikindustrie davon betroffen, die bis zu 140 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung verlieren könnten.

“Fest steht, die Internetunternehmen aus dem Silicon Valley stehen bereit und haben das Potenzial der einst fremden Branchen längst erkannt – beispielsweise Google”, heißt es der Zeitung zufolge in der Studie. Doch noch sei Europas Industrie nicht bezwungen.

Im Gegenteil: Wenn Auto- und Maschinenbauer es schafften, das digitale Ökosystem aktiv zu gestalten, winkten goldene Wachstumszeiten. Laut den Berechnungen von Roland Berger könnte der Kontinent dann bis zum Jahr 2025 einen Zuwachs von 1,25 Billionen Euro an industrieller Wertschöpfung verzeichnen.

Doch wer von der digitalen Ökonomie profitieren will, muss Allianzen knüpfen, fordert der BDI.

Im Rahmen eines EU-weit abgestimmten Vorgehens gelte es, Cluster, Kooperationen und Zusammenschlüsse durch eine europäische Wirtschaftsallianz zu ermutigen und die über Europa verstreuten Kompetenzen in einem virtuellen Digital Valley zusammenzuschließen.

“Die Wirtschaft fordert, zügig den digitalen Binnenmarkt mit einheitlichen Regeln zu verwirklichen. Europas Politiker und Unternehmer müssen gemeinsam und schnell handeln, um den Vorsprung vor Wettbewerben zu sichern”, erklärte deshalb BDI-Präsident Ulrich Grillo. Viele Manager und Politiker hoffen auf ein europäisches Silicon Valley.

Ein solches Projekt, so heißt es auch in der Studie, würde alle wichtigen Entwickler und Anbieter digitaler Lösungen vernetzen, vom Start-up bis zum Global Player, von der Garage bis zum Hightech-Labor, und so den Nährboden für ein erfolgreiches digitales Europa schaffen.

+ Links: Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) |  Unternehmensberatung Roland Berger | Foto: Matt Harnack/Facebook

Continue reading “BDI fürchtet “digitale Revolution” zu verschlafen – hofft auch europäisches Silicon Valley”

NSA | USA nach Spionage-Affäre zu Zugeständnissen bereit

Gadgets |

Die USA sind nach der NSA-Affäre offenbar zu Zugeständnissen bereit. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Demnach ringen die Bundesregierung und die USA um die Frage, ob sich US-Firmen, die in Deutschland für das US-Militär oder den Geheimdienst NSA arbeiten, an deutsches Recht halten müssen.

Bislang gewähre die Bundesrepublik den sogenannten Contractors der US-Armee und der NSA weitgehende Privilegien.

Nach den Spionageenthüllungen über die NSA hatte Berlin allerdings eine Garantie der US-Regierung verlangt; demnach sollten deren Auftragnehmer künftig deutsches Recht beachten – wie etwa den Datenschutz oder das Verbot von Spionage hierzulande. Diese Zusicherung hatte das US-Außenministerium in Washington zunächst verweigert.

Das Auswärtige Amt (AA) pochte gleichwohl auf die Klausel und nahm sogar eine “grundsätzliche Belastung der bilateralen Beziehungen” in Kauf, berichtet der “Spiegel” unter Berufung auf einen vertraulichen Regierungsvermerk. Zuletzt habe die Bundesregierung ein Ultimatum gestellt, das am 27. Februar auslief.

Nun zeichnet sich laut “Spiegel” eine mögliche Einigung ab: Bei einem Treffen zwischen einem AA-Staatssekretär und dem stellvertretenden US-Botschafter in Berlin hätten die USA erkennen lassen, dass sie die Forderungen weitgehend akzeptieren. Die US-Regierung wollte sich zu den Verhandlungen nicht äußern.

Foto: blogs.artinfo.com

Continue reading “NSA | USA nach Spionage-Affäre zu Zugeständnissen bereit”

iWatch-Fieber | Alles Wissenwerte zur Apple Watch

 iWatch-Fieber | Alles Wissenwerte zur Apple Watch

Apple hat seit der ersten Ankündigung im September bereits zahlreiche Details zu seiner Computeruhr veröffentlicht. Offen blieben vor allem die Batterielaufzeit und die Preise für die hochwertigeren Varianten der Apple Watch. Ein Überblick:

  • FORM: Das Display der Apple Watch ist im Gegensatz zu vielen runden Modellen der Konkurrenz viereckig. Es gibt zwei Bildschirmgrößen mit Diagonalen von 3,8 und 4,2 Zentimeter.
  • NUTZUNG: Auf der Uhr sollen Benachrichtigungen von Apps auf dem iPhone aufschlagen und bearbeitet werden, so dass das Telefon in der Tasche bleiben kann. Außerdem misst sie Fitness-Daten wie Herzschlag und kann die Musik-Wiedergabe kontrollieren. Man kann mit anderen Watch-Nutzern per Touch-Display kommunizieren.
  • INTERNET-VERBINDUNG: Nur über das iPhone.
  • VERSIONEN: Die Apple-Uhr gibt es in drei Ausführungen – die Sport-Variante mit Aluminium-Gehäuse, eine Edelstahl-Version und die «Edition» aus 18-Karat-Gold.
  • PREISE: Apple gab nur bekannt, dass die Sport-Ausführung ab 349 Dollar verkauft wird. Bei der goldenen «Edition» rechnen Beobachter mit Preisen zwischen 5000 und 10 000 Dollar. Auch die Preise der Armbänder dürften weit auseinandergehen.
  • BATTERIELAUFZEIT: Klar ist, dass man die Apple-Uhr – wie auch die meisten Geräte der Konkurrenz – jede Nacht aufladen muss. Sie soll aber einen Tag von morgens bis abends durchhalten.
  • WAS KANN SIE SONST NOCH: Mit der Uhr wird auch der Bezahldienst Apple Pay funktionieren, so dass es reichen soll, sie an das Kassen-Terminal zu halten. Konzernchef Tim Cook sagte, dass die Apple Watch auch den Autoschlüssel ersetzen solle.
  • APPS: Apple hat für die Apple Watch eine Entwicklungsumgebung bereitgestellt, so dass es hunderte Anwendungen von Drittanbietern für die Uhr geben wird. Continue reading “iWatch-Fieber | Alles Wissenwerte zur Apple Watch”

Internet-Provider-Wechsel mir Hindernissen – mehr Beschwerden bei Netzagentur

 Internetanbieter-Wechsel mir Hindernissen - mehr Beschwerden bei netzagentur

Im abgelaufenen Jahr 2014 hat die Bundesnetzagentur mehr als 28.000 Verbraucherbeschwerden über Probleme beim Wechsel des Internetanbieters registriert: 5.000 davon reichte sie nach eigenen Angaben an die Unternehmen weiter, berichtet der Tagesspiegel .

Im Jahr zuvor waren 22.000 Beschwerden eingegangen, 4.500 davon hatte die Bonner Regulierungsbehörde als berechtigt angesehen und Unternehmen abgemahnt. Angesichts diese Zunahme sieht der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, “nach wie vor dringenden Verbesserungsbedarf auf dem Markt”, wie er der Zeitung sagte.

Die Unterbrechung bei einem Wechsel des Telekommunikationsanbieters darf grundsätzlich nicht länger als einen Kalendertag dauern.

Die Bundesnetzagentur ahndet dies mit der Durchführung von Bußgeldverfahren und auch mit der Verhängung von Bußgeldern.

+ Link: bundesnetzagentur.de | Foto: Bob Mical via Flickr/cc

Continue reading “Internet-Provider-Wechsel mir Hindernissen – mehr Beschwerden bei Netzagentur”

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies