ICQ erhält Android Auto-Integration

Was haben ICQ und Android Auto gemeinsam? Richtig, beide sind auf dem Massenmarkt nicht (mehr) sonderlich weit verbreitet – dennoch wird an beiden fleißig weiterentwickelt. So ist die Nutzung von ICQ im Auto ab sofort möglich.

ICQ_Logo

ICQ, einstiger Platzhirsch unter den Messengern hierzulande, ist mittlerweile unter den Fittichen des russischen Anbieters mail.ru. Seitdem wird emsig am Messenger gefeilt und viele neue Funktionen sind hinzugekommen. Seit neuestem eben halt auch die Nutzung von ICQ mit Android Auto, Googles In-Car-System.

Nutzer des Messengers und Besitzer eines Android Auto-Systems können nun ab sofort Nachrichten unterwegs erhalten und per Voice Control und Diktierfunktion auch mit anderen kommunizieren. Zwar kommen Benachrichtigungen auf dem Bildschirm von Android Auto an, dennoch betont das Unternehmen, dass die Bedienung auch im Straßenverkehr sicher genutzt werden kann.

Dies kann man auch nicht oft genug betonen, denn so funktional und schick die neuesten Autosysteme sind, bieten sie doch reichlich Ablenkungspotenzial im Straßenverkehr. Wer ein Android Smartphone mit mindestens Android 5.0 Lollipop sowie schon ein passendes Android Auto-System besitzt und dann auch noch ICQ nutzt, kann sich die App aus dem Google Play Store laden und ausprobieren. Würde mich ja mal interessieren, ob einer unserer Leser diese Kombination vorzuweisen hat.

ICQ Messenger ICQ Messenger
Preis: Kostenlos

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Bestätigt: Threema-Gateway soll Verschlüsselung in andere Apps bringen

Wir berichteten heute früh bereits über das geplante Threema-Gateway, nun hat Threema auch offiziell Stellung bezogen und gibt weitere Details bekannt.

threema gateway

Threema will mit seinem Gateway ein bekanntes Problem lösen: Der Versand von Kurznachrichten über die klassischen Kanäle ist unsicher, wie das Unternehmen mitteilt.

Auch die vielfach von Unternehmen für den Austausch vertraulicher Daten genutzte SMS ist, spätestens seit dem Gemalto-Skandal, nicht mehr sicher, nachdem vor einigen Tagen bekannt wurde, dass die Verschlüsselungscodes einer grossen Anzahl SIM-Karten angeblich abgegriffen wurden.

Threema Gateway soll einfach in der Implementierung sein, kostengünstig, vielseitig und bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Basis der NaCl-Verschlüsselungsbibliothek.

Folgende Anwendungsszenarien sind denkbar:

* Versand von mTAN, eTAN und Einmalpasswörtern (OTP)
* Alarmierungen für Blaulichtdienste, Monitoring von Software und Anlagen
* Sicherer Passwortaustausch
* Weiterleitung verschlüsselter E-Mails
* Sicherer Newskanal für interne Firmenkommunikation
* Vertrauliche Kundenkommunikation

Die Verschlüsselung ist laut Threema überprüfbar. App-Anbieter verschlüsseln die Nachrichten dabei selbst direkt auf dem eigenen Server mittels Open Source Software, die asymmetrische Kryptografie soll dabei garantieren, dass auch nur die vorgesehenen Empfänger die Nachrichten lesen dürfen. Entwicklern steht ein SDK in Java / PHP und Python zur Verfügung. Was das Ganze kostet? Tja – hier muss man rechnen, denn bei Threema will man 0,17 Cent für eine Nachricht. Ich denke das ist ein System, welches wir nicht häufig sehen werden – zumindest im Consumer-Bereich.Wird ja kein Entwickler so bescheuert sein und zu diesen Kursen einen Messenger realisieren wollen.

Update 09:40 Uhr: Threema hat den Preis in Euro falsch kommuniziert.

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WhatsApp: „Wir haben nun eine halbe Milliarde Nutzer“

Logo der WhatsApp, Inc.

Die baldige Facebook-Tochter WhatsApp hat heute eine neue Kennzahl genannt: Der Instant Messenger hat nun mehr als 500.000.000 Nutzer — einfacher ausgedrückt: Eine halbe Milliarde WhatsApper. Vor rund zwei Monaten gab das kleine Unternehmen aus Kalifornien bekannt, dass es demnächst zum großen Facebook-Konzern gehören wird. Der Kaufpreis betrug 19 Milliarden US-Dollar — $16 Mrd. für Jan Koum und $3 Mrd. für die 55 Mitarbeiter.

Es brach zunächst Hysterie aus, als die Meldung damals durch die Medien ging. Viele Nutzer sind auf Alternativen wie Threema oder Viber gewechselt. Sie haben um ihre Daten gefürchtet, weil plötzlich Facebook im Hintergrund stand. Dabei hat sich bis heute nichts verändert: Es sind gerade einmal 11 Tage vergangen, dass die Federal Trade Commission, die US-amerikanische Bundeshandelskommission, den Deal rechtlich abgesegnet hat. Zudem gab Mark Zuckerberg, CEO und Mitbegründer von Facebook, bekannt, dass WhatsApp weiterhin unabhängig bleiben soll.

Die Länder mit den stärksten Wachstumsraten sind: Brasilien, Indien, Mexiko und Russland. Täglich werden mehr als 700 Millionen Bilder und 100 Millionen Videos versendet. In Deutschland gibt es etwas mehr als 30 Millionen Nutzer.

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WhatsApp: Android-App jetzt mit eigenem Widget für Home- und Lockscreen

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Der Deutschen liebster Messenger ist bekanntermaßen WhatsApp und deswegen sind auch kleine Updates der App für viele Nutzer von Interesse. Jetzt haben die Entwickler ein neues Feature speziell für die Android-Version integriert: ein Widget, das auf dem Homescreen und dem Lockscreen platziert werden kann und das die letzten Konversationen anzeigt.

Widgets sind nach wie vor eine Spezialität von Android und einer der Gründe, warum das Betriebssystem so beliebt ist. Mit Widgets kann man Informationen aus einer App bereits einsehen, auch ohne dass diese geöffnet sind – über ein vom Nutzer platzierbares „Fenster“ auf dem Homescreen oder, seit Android 4.2, auch auf dem Lockscreen.

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Von links: Lockscreen-Widget-Auswahl von WhatsApp, das WhatsApp-Widget auf dem Lockscreen und auf dem Homescreen

WhatsApp-Fans wird freuen, dass sie mit der jetzt veröffentlichten App-Version 2.11.163 für Android nun endlich ein Widget für ihren Lieblings-Messenger erhalten. In diesem werden die letzten Unterhaltungen mit ungelesenen Nachrichten angezeigt, mit einem Tap landet man direkt in der Konversation. Wünschenswert wäre, dass auch bereits gelesene aktuelle Konversationen dort aufgeführt werden, auch eine Anzeige der Kontaktbilder wäre visuell ansprechender – hier muss man auf ein Update hoffen. Das Widget ist insgesamt aber erfreulicherweise zurückhaltend designt und entspricht den Holo-Designempfehlungen von Google.

whatsapp-widget

Für Android-Neulinge: Wie man ein Widget auf dem Homescreen platziert, variiert von Gerät zu Gerät. Entweder manövriert man in die App-Übersicht, wechselt dort in den Reiter „Widgets“ und platziert das WhatsApp-Widget per Langdruck auf dem Homescreen, oder man tappt direkt länger auf eine freie Stelle auf dem Homescreen und wählt dann den Punkt „Widgets“.

Wer dieses neue Feature sofort haben möchte, kann sich die neueste WhatsApp-Version direkt vom Server der Entwickler holen (Link unten). Ansonsten kommt die neue Funktion höchstwahrscheinlich in den nächsten Tagen über ein Update per Google Play Store auf die Geräte.

Hinweis: Um das WhatsApp-Update als APK-Datei über die Hersteller-Website herunterzuladen, muss man zunächst in den Sicherheitseinstellungen des Android-Geräts die Option aktivieren, dass man Apps aus unbekannten beziehungsweise unsicheren Quellen installieren darf. Nach der Installation erhält man jedoch wie gehabt weitere Updates über den Play Store.

Download: WhatsApp für Android (APK, Herstellerseite)
WhatsApp für Android (APK, Herstellerseite) qr code

via mobiFlip

Weiterführende Artikel:

  • WhatsApp: 30 Millionen Nutzer in Deutschland
  • Google Maps: App-Update mit Gmail-Integration veröffentlicht APK-Download
  • WhatsApp-Messenger: Simple Push-to-Talk-Funktion kommt noch heute

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Facebook: Autoplay-Werbung bestätigt, noch diese Woche für erste Nutzer

Facebook-Autoplay

Was sich heute morgen drohend angekündigt hat, wurde nun von Facebook offiziell bestätigt: Wie man soeben im hauseigenen Newsroom verkündet hat, wird eine erste „kleine“ Nutzergruppe ab dieser Woche zunächst mit einem automatisch abspielenden Trailer für einen kommenden Hollywood-Streifen beglückt werden. Ein wenig beruhigend ist, dass diese Videos in der Facebook-App wenigstens nicht am mobilen Datenvolumen zehren werden, sondern vorab über WLAN geladen werden.

Facebook macht es also wirklich: Ab dieser Woche werden erste Nutzer in den mehr als zweifelhaften Genuss automatisch abspielender Videos im News-Stream kommen — und zwar sowohl in der Web-Version des Social Networks, als auch innerhalb der App. Im Facebook Newsroom wurde der Bug das Feature soeben offiziell angekündigt und erklärt, dass zunächst ein Trailer zur kommenden Hollywood-Dystopie „Divergent“ (ohne Panem, aber sonst eigentlich dasselbe in Grün) ohne Zutun der betreffenden Nutzer anlaufen würde.

Wie erwartet und um einen völligen Amoklauf erzürnter Nutzer abzuwenden, werden dieses und später folgenden Videos zunächst stumm abgespielt, erst bei einem Tap oder Klick darauf öffnet sich ein Pop-up-Fenster mit Ton. Wer das Video nicht sehen möchte, kann es einfach wegwischen oder im Stream weiterscrollen.

Post by Facebook for Business.

Heute morgen hatten wir noch befürchtet, dass dieser automatisch abspielende Video-Content dramatisch am Datenvolumen der Facebook-App-Nutzer zehren dürfte, diesbezüglich entwarnt Facebook aber glücklicherweise: Sämtliche Autoplay-Videos sollen vorab im WLAN vorgeladen werden und somit auch beim Abspielen unter mobiler Datenverbindung keinen Traffic verursachen. Bleibt die Frage, ob man durch diese Tatsache mit ein paar Kniffen eventuell das Preloading seitens der App im kabellosen Heimnetzwerken nicht gänzlich unterbinden könnten — wir sind gespannt, was die Entwickler-Community sich dahingehend einfallen lässt …

Facebook klassifiziert die Autoplay-Offensive übrigens weiterhin als Test — ob und wann das Gros der Facebook-Nutzer also mit dieser Landplage bestraft werden wird respektive weiterer Video-Content hinzugefügt wird, bleibt zunächst offen.

Quelle: Facebook Newsroom via Engadget

Weiterführende Artikel:

  • Facebook: Autoplay-Werbevideos noch diese Woche für Web und App
  • WhatsApp: Laut Studie erstmals beliebter als Facebook
  • Facebook: Apps bald mit Auto-Play für Videos


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