O2 soll zum Kombi-Anbieter werden




O2 baut sein Angebot um und möchte weg vom reinen Mobilfunk-Image. Ab dem 10. Juni 2026 positioniert sich die Marke als Kombi-Anbieter für den kompletten Haushalt. Im Kern stehen die neuen „O2 Plus Bundles„, die Mobilfunktarife direkt mit Festnetz, TV-Streaming oder weiteren SIM-Karten verknüpfen. Wer kombiniert, erhält sofort monatliche Rabatte zwischen 15 Euro und 25 Euro auf den Grundpreis des Mobilfunktarifs.

Die Logik dahinter: Der Mobilfunkvertrag dient als Basis. Kunden haben nach dem Abschluss sechs Wochen Zeit, eine Zusatzleistung wie Internet für zuhause oder ein Entertainment-Paket zu wählen, bekommen den Preisnachlass aber bereits ab dem ersten Tag. Wer beispielsweise den Tarif O2 Mobile M Plus mit 50 GB Datenvolumen bucht, zahlt in Verbindung mit einer Zusatzleistung 14,99 Euro statt der üblichen 29,99 Euro.

Pünktlich zur Fußball-WM wird das Thema Streaming gepusht. Das Paket O2 TV Premium inklusive Netflix und Disney kostet 14,99 Euro. Da der Rabatt auf den Mobilfunktarif in vielen Fällen genau diese 14,99 Euro beträgt, ist das Unterhaltungspaket rechnerisch ohne Aufpreis enthalten. Wer es werbefrei mag, greift zur Pro-Variante für 24,99 Euro.

Auch beim Festnetz greifen die Vorteile. Eine Kombination aus dem Mobilfunktarif O2 Mobile M Plus und einem 150 Mbit/s schnellen O2 Home M Anschluss kostet ab 34,98 Euro monatlich. Beim Wechsel von einem anderen Anbieter sorgt O2 dafür, dass keine doppelten Kosten entstehen, solange der alte Vertrag noch läuft.

Das Mobilfunkportfolio selbst wurde eingedampft. Es gibt drei Volumentarife mit 15 GB, 50 GB und 150 GB, bei denen der bekannte Grow-Vorteil bleibt. Das bedeutet, das Datenvolumen wächst jedes Jahr automatisch an. Daneben stehen drei Unlimited-Tarife mit Geschwindigkeiten von 15 Mbit/s, 100 Mbit/s oder 300 Mbit/s zur Wahl. Zusätzliche Karten für Familienmitglieder werden mit einem Kombi-Vorteil von bis zu 25 Euro pro Monat gefördert.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Internet im Krankenhaus: Zwischen Abzocke und lahmer Leitung

KI-generiert: Das deutsche Neuland

Wer heutzutage im Krankenhaus landet, will verständlicherweise Kontakt zur Außenwelt halten. Dass man dafür teilweise noch ordentlich zur Kasse gebeten wird, wenn es mit Mobilfunk schlecht aussieht, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Verivox. Demnach ist WLAN im Krankenzimmer längst kein Standard und oft ein teurer Spaß. Bei den 37 Unikliniken in Deutschland bieten gerade einmal 22 einen kostenlosen Zugang an. Wer Pech hat und in der falschen Klinik liegt, zahlt bis zu 5 € am Tag oder saftige 30 € für eine Woche. Spitzenreiter beim Preis ist die Uniklinik Mainz, während es in Bielefeld mit 6 € pro Woche vergleichsweise günstig bleibt.

Oft hängt der Preis auch vom Versichertenstatus ab. Privatpatienten im Komfortzimmer surfen meist gratis, während Kassenpatienten im Regelzimmer das Portemonnaie zücken. Auch bei den großen privaten Trägern wie Asklepios oder Sana herrscht ein bunter Flickenteppich. In Hamburg werden etwa 15 € wöchentlich fällig, an anderen Standorten gibt es Datenlimits von 1 Gigabyte pro Tag für einen Euro. Helios scheint hier die rühmliche Ausnahme zu sein und verlangt wohl generell kein Geld.

Das Problem ist aber nicht nur der Preis, sondern auch die Technik. Jedes vierte Krankenhaus in Deutschland verfügt noch nicht über einen schnellen Gigabit-Anschluss. Das merkt man dann spätestens, wenn man probiert, einen Film zu streamen. In Thüringen oder Sachsen sieht es besonders düster aus, da dort teils nur die Hälfte der Kliniken modern angebunden ist. In München oder Bremen klappt das deutlich besser.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Energiepreise: Die Deutschen ziehen den Stecker




Die steigenden Energiekosten infolge des Irankriegs hinterlassen logischerweise Spuren im Geldbeutel und sorgen für ein geändertes Nutzerverhalten. Sagt man zumindest beim Portal Verivox.

Eine aktuelle Umfrage soll zeigen, dass mittlerweile 67 Prozent der Menschen in Deutschland den Rotstift beim Energieverbrauch ansetzen. Dabei konzentriert sich das Gros auf die einfachen Dinge im Alltag. Gut die Hälfte der Befragten verzichtet auf den Stand-by-Modus oder dreht die Heizung ein Stück runter. Auch beim Stromverbrauch und beim Warmwasser schauen viele genauer hin. Auf der Straße macht sich der Preisdruck ebenfalls bemerkbar. Fast die Hälfte der Leute lässt den Wagen öfter stehen. Stattdessen kommen das Fahrrad oder Bus und Bahn zum Einsatz.

Es gibt aber auch ein Viertel, das keine Einsparungen vornimmt. Die meisten davon geben an, ohnehin schon am Limit zu sein und kein weiteres Sparpotenzial zu sehen. Das betrifft vor allem die ältere Generation zwischen 70 und 79 Jahren. Andere spüren die Kosten zwar, können sie aber finanziell stemmen oder wollen schlicht ihre Gewohnheiten nicht umstellen. Ein kleiner Teil merkt von den Preissteigerungen bisher kaum etwas.

Wenn es um den Abschied von Öl und Gas geht, sieht die Sache zögerlicher aus. Zwar haben 23 Prozent bereits etwas unternommen und weitere 38 Prozent planen Schritte in diese Richtung, doch 40 Prozent bleiben vorerst untätig. Wer schon aktiv geworden ist, setzt überwiegend auf Solarenergie oder allgemeine Sparmaßnahmen.

Teure Investitionen wie eine neue Dämmung, moderne Heizungen oder der Wechsel auf ein Elektroauto stehen seltener auf dem Plan. Auch bei den geplanten Vorhaben dominieren eher Photovoltaik und Verbrauchsreduzierung, während strukturelle Umbauten am Haus für viele eine zu hohe Hürde darstellen – logo, die kennen die Preise für Handwerker.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Immer wieder sonntags KW 21: Googles KI-Allmacht, höhere Preise bei Telekom und Starlink und ein 5-Euro-Gutschein

Die Tech-Welt schläft auch Ende Mai 2026 absolut nicht und die letzte Woche hatte es ordentlich in sich. Wir sehen gerade einen Wandel, bei dem künstliche Intelligenz noch tiefer in unseren Alltag rückt, sei es durch ChatGPT, das bald eure Finanzen analysiert, oder Googles Gemini. Da wird sich definitiv einiges im Web bewegen, meiner Meinung nach aber zu Ungunsten des freien Webs.

Google bekommt eine neue KI-Suche-und-Antwort-Geschichte. Das Unternehmen partizipiert von Webseitenbetreibern, führt die Nutzer aber nicht mehr zu diesen. Mal sehen, wie es da weitergeht. Ich kenne viele Redaktionen, die schon Menschen entlassen haben. Entweder wegen fehlender Einnahmen durch Besucherwegfall – oder Redakteur-Ersatz durch KI. Ob wir das hier auch merken? Klar, alles andere wäre gelogen. Nun ja. Weiter geht’s.

Währenddessen schrauben die Netzanbieter wie die Telekom und Starlink leider an den Preisen, Vodafone versucht die Gemüter immerhin mit einem Latenz-Booster zu beruhigen und die Bundesregierung macht den Weg frei für die digitale Brieftasche. Egal ob smarte Gadgets oder wichtige Updates: Hier die 10 Top-Beiträge der abgelaufenen Woche.

Telekom MagentaZuhause wird teurer

Schlechte Nachrichten für Festnetz-Kunden der Telekom: Die „MagentaZuhause“-Tarife werden für ab Juni teurer. Betroffen sind da die Bestandskunden.

Super Productivity: Open-Source-Tool für Aufgaben und Zeiterfassung

Für alle Produktivitäts-Junkies und Homeoffice-Helden gibt es ein schickes Update des quelloffenen Organisationstalents „Super Productivity“. Das Tool bündelt To-Do-Listen, Zeiterfassung und Jira- oder GitHub-Integration in einer datenschutzfreundlichen Oberfläche ohne Cloud-Zwang. In der neuesten Version wurden vor allem die Synchronisation zwischen Desktop und mobiler App sowie das automatische Pausenmanagement spürbar verbessert.

Prime Video: Amazon verschenkt 5-Euro-Gutscheine

Amazon verteilt aktuell via E-Mail kleine Geschenke an ausgewählte Prime-Mitglieder und spendiert einen 5-Euro-Gutschein für Prime Video. Das Guthaben lässt sich flexibel für das Leihen oder Kaufen von aktuellen Filmen und Serien-Highlights einlösen. Schaut also unbedingt mal in euer Postfach und den Spam-Ordner, ob ihr bei der Aktion berücksichtigt wurdet – der Gutschein muss meist innerhalb weniger Wochen eingelöst werden.

ChatGPT bekommt den Finanz-Durchblick

OpenAI verpasst ChatGPT eine mächtige neue Dashboard-Funktion zur Verwaltung eurer persönlichen Finanzen, die vorerst als Vorschau für Pro-Nutzer in den USA startet. Über den Dienst Plaid lassen sich Bankkonten verknüpfen, woraufhin die auf GPT-5.5 basierende KI eure Ausgaben, Abos und Portfolios analysiert und komplexe Finanzfragen beantwortet. Sensible Kontonummern bekommt OpenAI laut eigenen Angaben dabei nicht zu Gesicht.

Vodafone schraubt am Kabelnetz: Latenz-Booster für flüssigeres Internet

Vodafone geht gegen das oft kritisierte „Ping-Problem“ im eigenen Kabelnetz vor und rollt schrittweise ein technisches Update für alle Kabel-Kunden aus. Der neue, softwareseitige „Latenz-Booster“ optimiert die Paketlaufzeiten im laufenden Betrieb, was vor allem Online-Gamern und Nutzern von Videokonferenzen zugutekommt. Das gute und schlechte daran: Die Optimierung wird automatisch und ohne Aufpreis auf den kompatiblen Vodafone-Station-Routern freigeschaltet.

Google rollt „Denkaufwand“ in der Gemini-App aus

Google verpasste seiner Gemini-App ein Update und integriert die Funktion „Denkaufwand“ (im Englischen als „Reasoning“ bekannt) direkt in die Benutzeroberfläche. Nutzer können der KI nun dabei zusehen, wie sie komplexe, mehrstufige Aufgaben logisch zerlegt, bevor sie die finale Antwort ausgibt.

Google I/O 2026: Neue Tarife bei den KI-Abos, inklusive YouTube

Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz I/O hat Google an der Preisschraube gedreht und die Tarifstruktur seiner KI-Dienste runderneuert. Der neue Tarif bündelt nicht mehr nur erweiterten Cloud-Speicher und Premium-KI, sondern enthält nun auch YouTube Premium Lite.

UniFi Network 10.4 ist da: Das steckt drin

Ubiquiti hat die finale Version seiner Netzwerk-Verwaltungssoftware UniFi Network 10.4 zum Download freigegeben. Das Update bringt ein überarbeitetes Dashboard für die Überwachung von Client-Geräten und optimiert das Routing im Zusammenspiel mit modernen WiFi-7-Access-Points. System-Admins dürfen sich außerdem über erweiterte Firewall-Regeln und eine deutlich flinkere Benutzeroberfläche freuen.

Digitale Brieftasche: Bundesregierung beschließt Gesetz für die EUDI-Wallet

Die Bundesregierung hat den gesetzlichen Weg für die Einführung der europäischen digitalen Identität (EUDI-Wallet) in Deutschland freigemacht. Mit der App sollen sich Bürger künftig europaweit digital ausweisen, Verträge unterzeichnen oder den Führerschein auf dem Smartphone vorzeigen können. Die technische Infrastruktur wird strengen Sicherheitsprüfungen unterzogen, der offizielle Startschuss für die breite Masse ist für Ende des Jahres geplant.

Starlink wird teurer, das sind die Details

Elon Musks Satelliten-Internetdienst Starlink zieht die Preise für den monatlichen Service an. Während der Hardware-Preis für die Satellitenschüssel stabil bleibt, müssen deutsche Kunden mit Mehrkosten von bis zu fünf Euro im Monat rechnen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

OXG und Deutsche GigaNetz machen gemeinsame Sache bei Glasfaser

© Deutsche GigaNetz

Auf der Fachmesse ANGA COM haben die OXG Glasfaser GmbH und die Deutsche GigaNetz kürzlich eine neue Partnerschaft besiegelt. Im Mittelpunkt steht dabei der sogenannte Open Access, also die Öffnung der Netze für andere Anbieter. In der Praxis bedeutet das, dass die Deutsche GigaNetz künftig die Infrastruktur mitnutzt, die OXG bereits in den Boden bringt. Kunden in den betroffenen Gebieten bekommen dadurch mehr Auswahl bei ihren Tarifen, ohne dass mehrfach die Straße aufgerissen werden muss.

Der Startschuss für die Vermarktung und die ersten Kundenanschlüsse fällt bereits im zweiten Halbjahr 2026. Los geht es erst einmal in der Kommune Dossenheim, bevor weitere Städte und Gemeinden nach und nach folgen sollen. Für die Nutzer ist das eine feine Geschichte, da Wettbewerb auf der Leitung meistens Bewegung in die Preise und Angebote bringt. Die beiden Unternehmen setzen hier auf ein Wholebuy-Modell, bei dem die Deutsche GigaNetz Kapazitäten einkauft und unter eigener Flagge an die Haushalte weiterreicht.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies