American Airlines bringt Starlink an Bord




American Airlines rüstet die Flotte auf und verpasst über 500 Schmalrumpfflugzeugen neues Internet. Ab dem ersten Quartal 2027 wandert die Hardware von Starlink auf die Maschinen, um Passagieren deutlich schnellere Verbindungen zu ermöglichen. Die Satelliten im niedrigen Erdorbit liefern eine Bandbreite, die Streaming, Gaming und Videokonferenzen ohne die üblichen Aussetzer erlaubt. Das Unternehmen verbaut Aero-Terminals, die theoretisch bis zu 1 Gbps pro Antenne schaffen.

Das Upgrade betrifft vor allem die Airbus-Flotte, darunter auch die neuen Modelle A321XLR und A321neo. Ziel ist ein Erlebnis wie im heimischen Wohnzimmer, damit Reisende während des gesamten Fluges ohne Verzögerungen arbeiten oder surfen können, so das Unternehmen. Die Technik von SpaceX soll für eine niedrige Latenz sorgen, was das Laden von Webseiten und die Nutzung von Kollaborationstools flüssiger macht. American Airlines will sich damit als Anbieter positionieren, bei dem Kunden keine Dokumente mehr vorab für den Offline-Modus speichern müssen.

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Telekom meldet Ausbaurekord beim Glasfaser im April

Die Deutsche Telekom drückt beim Glasfaserausbau laut eigener Aussagen auf die Tube. Im vergangenen Monat April hat der Konzern 209.000 neue Anschlüsse fertiggestellt. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein sattes Plus von 42 Prozent. Mittlerweile können somit 13,2 Millionen Haushalte sowie Betriebe auf das Netz mit bis zu 2.000 Mbit/s zugreifen. Wer noch kein Glasfaser im Keller liegen hat, bekommt bei der Telekom aber auch über andere Techniken Netz, denn über 37 Millionen Haushalte können theoretisch mit mindestens 100 Mbit/s und rund 33 Millionen Haushalte bis zu 250 Mbit/s surfen.

Spannend ist zudem ein Blick auf die Datenströme im Netz des Anbieters. Beim Herunterladen von Inhalten belegt MagentaTV wie eigentlich immer den Spitzenplatz, direkt gefolgt von YouTube, Netflix, Instagram und Amazon Prime. Geht es um das Hochladen von Daten, haben die Cloud-Dienste das Sagen. Hier führt die Google Cloud vor Amazon Web Services, Microsoft Teams, iCloud und WhatsApp.

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Snapchat bringt Promoted Places nach Deutschland




Snapchat erweitert die Funktionen seiner Karte und führt das Werbeformat Promoted Places in Deutschland ein. Bisher diente die Snap Map vor allem dazu, den Standort von Freunden zu sehen oder öffentliche Snaps aus der Umgebung zu entdecken. Nun können Unternehmen ihre Standorte wie Läden oder Restaurants direkt auf der Karte hervorheben. Die Anzeige liefert Nutzern direkt Infos zur Adresse, den Öffnungszeiten sowie den Stoßzeiten und erlaubt den Klick auf eine hinterlegte Webseite.

Weltweit greifen laut Plattformbetreiber monatlich über 450 Millionen Menschen auf die Kartenfunktion zu. In Deutschland gehört die RSG Group zu den ersten Partnern, die das Format für Marken wie McFIT oder JOHN REED nutzen. Ziel ist es, Nutzer in dem Moment zu erreichen, in dem sie ihren Alltag planen oder nach Zielen in der Nähe suchen. Für Werbetreibende ist das natürlich ein klassischer Weg, die lokale Präsenz innerhalb der App zu steigern, ohne dass Nutzer die Kartenansicht verlassen müssen. Wer also demnächst auf der Karte unterwegs ist, wird dort vermehrt markierte Orte von Firmen finden, die um Aufmerksamkeit buhlen.

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SIMon mobile schraubt am Datenvolumen

Der Mobilfunkanbieter SIMon mobile wird fünf Jahre alt und passt pünktlich zum Jubiläum die Tarife im Vodafone-Netz an. Wer bis zum 4. August 2026 als Neukunde einsteigt, bekommt in drei Tarifstufen dauerhaft mehr monatliches Volumen. Der kleinste Aktions-Tarif bietet nun 70 GB statt der bisherigen 50 GB für einen Preis ab 9,99 Euro.

Wer etwas mehr Puffer benötigt, erhält 100 GB statt 80 GB für monatlich 11,99 Euro. Das größte Paket wurde massiv aufgestockt und liefert 250 GB statt 150 GB für 21,99 Euro im Monat. Die Preise hängen wie gewohnt davon ab, ob eine Rufnummer von bestimmten Anbietern mitgebracht wird. Bestandskunden gehen nicht leer aus und sollen ab Juni in der App eigene Angebote finden.

  • 70 GB (statt 50 GB) gibt es ab 9,99 € im Monat
  • 100 GB (statt 80 GB) gibt es ab 11,99 € im Monat
  • 250 GB (statt 150 GB) gibt es ab 21,99 € im Monat

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Behörden schalten kriminell genutzten VPN-Dienst ab




Ermittler haben zum Schlag gegen die Internetkriminalität ausgeholt und den Dienst First VPN vom Netz genommen. In einer konzertierten Aktion des niederländischen Team High Tech Crime und französischer Behörden wurde die Infrastruktur bereits am 19. und 20. Mai zerschlagen. Der Anbieter war auf einschlägigen Foren unterwegs und hat dort gezielt Cyberkriminelle angeworben.

Er versprach Anonymität und behauptete, keine Nutzerdaten zu speichern oder mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Wie sich jetzt zeigt, war das ein Trugschluss für die Kunden, die über den VPN etwa Ransomware-Attacken und Hacking-Angriffe abgewickelt haben. Die Polizei hatte vor der Abschaltung Zugriff auf den Datenverkehr und konnte die Kommunikation der Nutzer einsehen.

Insgesamt wurden 33 Server weltweit einkassiert. Die Behörden haben dabei Einblicke in die kriminellen Machenschaften sämtlicher Nutzer erhalten und diese Informationen bereits in Form von 83 Datenpaketen an internationale Partner verteilt. Der Betreiber wurde in der Ukraine vernommen. Eurojust und Europol haben die Zusammenarbeit koordiniert, an der auch die Schweiz, Großbritannien, Rumänien und Luxemburg beteiligt waren.

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