#DealMonitor – Ubitium erhält 3,7 Millionen – Fahrengold sammelt Millionen ein – Snocks kauft Oceansapart

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#DealMonitor Ubitium erhält 3,7 Millionen Fahrengold sammelt Millionen ein Robovis bekommt siebenstellige Summe Finanzspritze für Relocraft HZG Group investiert in Spectroplast  Snocks kauft Oceansapart

Ubitium erhält 3,7 Millionen – Fahrengold sammelt Millionen ein – Snocks kauft Oceansapart

Freitag, 22. November 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 22. November werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ubitium


 Runa Capital, Inflection und KBC Focus Fund investieren 3,7 Millionen US-Dollar in Ubitium. Das Startup aus Düsseldorf, von Peter W. Weber, Hyun Shin Cho und Martin Vorbach ins Leben gerufen, entwickelt “universelle Mikroprozessoren, die Hardware- und Softwaredesigns vereinfachen, Kosten senken und moderne KI-Funktionen ermöglichen, wodurch Technologie zugänglicher und effizienter wird”. “The investment will be used to develop the first prototypes”, teilt das Team mit. Mehr über Ubitium

Fahrengold


Das Family Office Skybrain und IBB Capital investieren eine siebenstellige Summe in Fahrengoldsiehe Gründerszene. Das Berliner Unternehmen, das vom Lieferheld- und Book A Tiger-Gründer Nikita Fahrenholz und Michael Schultz gegründet wurde, entwickelt Luxus-Garagen sowie edle Stellplätze für Autos und Motorräder. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen expandieren – unter anderem in die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate. Mehr über Fahrengold

Robovis


 Brandenburg Kapital und PRO Sunflower investieren eine siebenstellige Summe in Robovis. Das Unternehmen, 2015 von Okan Agbuga gegründet, möchte mit seiner “KI-gestützten Plattform die Produktivität und Effizienz von Produktions- und Logistikunternehmen maximieren”. “Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, unsere KI-gesteuerten 3D- und 2D-Bildverarbeitungssysteme global weiter auszurollen”, teilt das Team mit.

Relocraft


 ESB Invest investiert eine ungenannte Summe in Relocraft. Das Greifswalder Startup, 2023 von Larissa Pilch, Christoph Anders und Robert Zeidler in Hamburg gegründet, bietet sogenannte Relocation-Dienstleistungen für Unternehmen an, die ihre ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitatbeiter bei der Ankunft unterstützen möchten. Das frische Kapital soll dazu beitragen, “die Entwicklung und das Wachstum von Relocraft zu beschleunigen”.

Spectroplast 


HZG Group und Altinvestor AM Ventures investieren eine ungenannte Summe in Spectroplast. Das Unternehmen aus Schlieren bei Zürich, 2018 als Ausgründung der ETH Zürich gegründet, setzt auf ” innovative Materiallösungen und -anwendungen für den Silikon-3D-Druck”. Mit dem neuen Kapital möchte das Unternehmen “die bestehenden Kundenbeziehungen intensivieren und ihre patentierten Silikon-Werkstoffe in weiteren Industriezweigen etablieren”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Snocks – Oceansapart


Das Mannheimer Socken- und Wäschelabel Snocks übernimmt die insolvente Sportmodemarke Oceansapart. Das Umtriebige Unternehmen “übernimmt den operativen Geschäftsbetrieb des Webshops sowie das Warenlager, die aktuell noch 24 Mitarbeitenden werden weiterbeschäftigt”. Nach einer ausgebliebenen Finanzierung schlitterte Oceansapart im Sommer in die Insolvenz. Zuvor war das Unternehmen “rasant gewachsen und erzielte im Geschäftsjahr 2023 mit rund 130 Mitarbeitenden etwa 65 Millionen Euro Umsatz”.  Der französische Private Equity-Geber Cathay Capital investierte zuletzt eine zweistellige Millionensumme in die D2C-Marke Snocks, 2016 gegründet. 2023 erwirtschaftete Snocks einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro. Mehr über Snocks

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Foto (oben): azrael74

#DHDL – PuriPet, Backboon, nomadi, Holocafé, alla/jen treten vor die Löwen

#DHDL

Es geht wieder in die Löwen-Höhle! An diesem Montag flimmert bei Vox erneut die erfolgreiche Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der aktuellen Folge pitchen PuriPet, Backboon, nomadi, Holocafé und alla/jen.

PuriPet, Backboon, nomadi, Holocafé, alla/jen treten vor die Löwen

Montag, 7. Oktober 2024VonTeam

Seit zehn Jahren gibt es nun die erfolgreiche Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen (DHDL). Auch im Jubiläumsjahr wittert das mehrköpfige Löwenrudel in der mittlerweile 16. Staffel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, der Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler, dem Produkt-Löwen Tillman Schulz und der Diversity-Löwin Tijen Onaran.

Die DHDL-Startups der Woche

PuriPet aus Kreuzau


In Deutschland leben rund 15 Millionen Hauskatzen, diese gilt es tagtäglich zu füttern. Da Katzen Flüssigkeit hauptsächlich über ihre Nahrung aufnehmen, greifen viele Halter:innen auf kleine Futterdosen zurück. Das Problem: Die Verpackungen des Nassfutters erzeugen sehr viel Abfall und der enthaltene Fleischanteil ist oft sehr gering und auch nicht qualitativ hochwertig. Zudem sind Füllstoffe aus Getreide und Zucker hinzugefügt. Ann-Kathrin Stockhorst (24) und Swantje Rollersbroich (25) möchten das nun ändern. “Mit PuriPet ermöglichen wir Katzenhaltern endlich nachhaltiges und natürliches Füttern”, so die Gründerinnen. Ihr Instant Catfood zum Selbstanrühren besteht zu 90 Prozent aus Fleisch und zu zehn Prozent aus Gemüse und weiteren natürlichen Zutaten. Zudem enthält es kein weiteres hinzugefügtes Wasser, “denn im Herstellungsprozess werden die Zutaten gefriergetrocknet, wodurch das Wasser entzogen wird, Vitamine und Mineralstoffe aber erhalten bleiben”, erklärt Ann-Kathrin Stockhorst. Die Zubereitung ist getreu ihrem Motto: “Futter raus, Wasser drauf – fertig ist der Katzenschmaus!” Zusätzlich bieten sie in ihrem Sortiment noch drei verschiedene Snacks an – alle zu 100 Prozent aus nur einer einzigen Zutat und jeweils gefriergetrocknet. Werden die Löwen Teil des PuriPet-Rudels? Für 100.000 Euro bieten Ann-Kathrin Stockhorst und Swantje Rollersbroich 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Backboon aus Apensen


Volker Groß (67) bringt Schwung in die Höhle. Der 67-Jährige will dem bewegungsarmen Lebensstil der deutschen Bevölkerung entgegenwirken: “Früher haben wir siebeneinhalb Stunden am Tag gesessen, inzwischen sind es über zehn Stunden am Tag! Über die Hälfte unserer Wachzeit verbringen wir mittlerweile im Sitzen.” Doch das ist ungesund, denn die Zivilisationskrankheiten werden durch dieses bewegungsarme Verhalten gefördert. Mit seiner Erfindung möchte der Gründer nun mehr Bewegung in den Alltag bringen. Der Backboon ist eine Stehhilfe mit Wippfunktion – damit soll ungesundes Sitzen vermieden werden. Löwin Judith Williams testet direkt den Backboon. Volker Groß: “Mit dem Wippen aktiveren Sie die gesamte Muskulatur im Körper. Die kleinen Bewegungen steigern die Konzentrationsfähigkeit, erhöhen das allgemeine Leistungspotenzial, fördern die Durchblutung im ganzen Körper – und gleichzeitig macht die Anwendung auch noch richtig Spaß.” Auch zum Arbeiten am Schreibtisch ist der Backboon geeignet und “das Beste: Sie bleiben während der ganzen Bildschirmarbeit in Bewegung und haben keine Überlastung. Denn die Intensität des Wippens bestimmen Sie selbst intuitiv.” Judith Williams findet es “sensationell”, doch ist das auch das Angebot des Gründers? Volker Groß bietet 15 Prozent der Firmenanteile für ein Investment von 150.000 Euro an.

nomadi aus Berlin/Brandenburg an der Havel


Mit nomadi präsentieren Kristina (42) und Manuel Heinemann (42) eine Mietplattform für hochwertige Kinder- und Babyprodukte. Bevor das Paar Eltern von drei Kindern wurde, waren sie “glückliche Minimalisten. Das, was uns wichtig war, passte in zwei Rucksäcke”, beschreibt Kristina ihren ehemaligen Lebensstil. Doch mit der Geburt des ersten Kindes änderte sich das und es begann für sie als Eltern das große Kaufen. Nach der Anfangseuphorie stellte sich das Gründer-Paar die Frage: “Ergibt das wirklich Sinn, dass wir für Produkte, die wir zwischen sechs Minuten und sechs Monaten nutzen werden, ein Heidengeld investieren?” Mit nomadi ist nun Mieten statt Kaufen möglich. Dabei können die Kund:innen aus den verschiedenen Kategorien wie Mobilität, Spielzeug oder Möbel das passende Produkt und die Mietdauer wählen. Innerhalb weniger Tage erfolgt die Zustellung und nach Ablauf der Mietzeit kann das Produkt wieder kostenlos zurückgeschickt, die Mietdauer verlängert oder das Stück auch gekauft werden. Kristina Heinemann: “Wir sind überzeugt, dass in fünf Jahren die allermeisten Kinderprodukte gemietet statt gekauft werden. Und wir werden diese Bewegung anführen und das Leben für Millionen von Eltern leichter machen.” Sehen die Löwen in nomadi einen Investmentcase? Ihr Angebot an die Löwen: 400.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Holocafé aus Düsseldorf


Sebastian Kreutz (40) und Oliver Eberlei (39) möchten die Löwen in die Welt der virtuellen Abenteuer entführen. Virtual Reality, auch VR genannt, erlaubt es, Spielwelten in einer ganz besonderen Art und Weise zu erleben. “Dafür braucht es das spezielle VR-Headset, was die Spielumgebung real erscheinen lässt”, so Sebastian Kreutz. Aber zuhause hat das Medium durchaus seine Tücken – wenig Platz und Unfälle sind nicht ausgeschlossen. Oliver Eberlei: “Wir arbeiten seit über zehn Jahren mit diesen Brillen und wollen, dass wirklich alle die beste Form von VR kennenlernen.” Dazu haben sie das Holocafé gegründet. Brille auf, Spiel an und schon können Gäste des Cafés mit Freund:innen, Familie und Co. in virtuelle Welten eintauchen. “Dafür braucht es weder Technik- oder Gaming-Knowhow”, so Oliver Eberlei. “In unseren Holocafés können Gäste in unsere selbstentwickelten Spiele eintauchen. Das Besondere dabei ist, dass sich die Spieler dort gegenseitig sehen, wo sie auch tatsächlich in der Realität sind. So treten sie sehr intuitiv miteinander in Interaktion”, erklärt Sebastian Kreutz. Ein Spaß, den sich auch die Löwen nicht entgehen lassen. Doch sind das Konzept und das Angebot von 400.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile auch in der Realität ein Investment wert?

alla/jen aus Herdecke


Sie möchten den Schönheitsschlaf revolutionieren und haben den Löwen ein neues Beauty-Produkt mitgebracht: Jen Sternemann (36) und Alla Emmerich (48) präsentieren ihre alla/jen Skintapes, die über Nacht die Falten im Gesicht minimieren sollen. “Sehr guter Schlaf ist für uns Menschen unfassbar wichtig, weil sich sowohl unser Körper als auch unser Geist dabei erholt. Doch der berühmte Schönheitsschlaf, bei dem sich die Haut über Nacht glättet und Falten verschwinden lässt, war bisher nur ein Traum”, so Jen Sternemann. Diesen Traum möchten die Gründerinnen nun wahr werden lassen. Alla Emmerich erklärt: “alla/jen Skintapes sind elastische, selbsthaftende Baumwoll-Tapes, die die Falten im Gesicht minimieren.” Der Clou: Die Tapes sollen die Mimik entspannen, die Mikrozirkulation anregen und somit zu einer besseren Durchblutung führen sowie die Elastizität der Haut festigen und die körpereigene Bildung von Kollagen anregen. Die im Kleber enthaltenen Inhaltsstoffe wie Gojibeere, Szechuanpfeffer und Hyaluron ziehen über Nacht angewendet mehrere Stunden in die Haut ein. Ihr Sortiment umfasst die drei verschiedenen Gesichtstapes Eyetape, Smiletape und Foreheadtape. Um sich am kosmetischen Markt zu etablieren sowie den Vertrieb und Marketing aufzubauen, sind die Gründerinnen auf der Suche nach einem strategischen Investor. Für 125.000 Euro bieten Jenny Sternemann und Alla Emmerich 20 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#Brandneu – 5 neue Startups: testblu diagnostics, Black Forest Labs, Sonia, Ubitium, Hangover Refresh

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute stellen wir folgende frische Startups vor: testblu diagnostics, Black Forest Labs, Sonia, Ubitium und Hangover Refresh.

5 neue Startups: testblu diagnostics, Black Forest Labs, Sonia, Ubitium, Hangover Refresh

Dienstag, 1. Oktober 2024VonTeam

Hier bei deutsche-startups.de ist jetzt wieder Zeit für junge, frische Startups! Wir stellen an dieser Stelle Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die kürzlich aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr brandneue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

testblu diagnostics


Das Berliner PetTech testblu diagnostics möchte sich als “Deutschlands erster Bluttest zur Früherkennung von Krebs bei Hunden” etablieren. Der Bluttest des von Laurin Siefermann und Shahab Matin gegründeten Startups, der “auf DNA-Sequenzierungstechnologie und Künstlicher Intelligenz basiert”, soll “erste Anzeichen von Krebs” erkennen können.

Black Forest Labs


Black Forest Labs aus Freiburg, das unter anderem von den ehemaligen Stability AI-Entwicklern Robin Rombach, Patrick Esser und Andreas Blattmann an den Start gebracht wurde, “hat es sich zur Aufgabe gemacht, die besten offenen visuellen Modelle für Entwickler zu entwickeln”. Zunächst setzt das Unternehmen dabei auf Flux.

Sonia


Beim Hamburger Startup Sonia dreht sich alles um die “automatisierte Dokumentation” in der Zahnmedizin. Auf der Website der von Johannes Jacubeit und Philipp Kuhn-Régnier gegründeten Firma heißt es: “Erstellen Sie jetzt mit wenigen Klicks vollständige Dokumentationen und steigern Sie den Praxis-Umsatz um bis zu 10%.”

Ubitium


Ubitium aus Düsseldorf, von Peter W. Weber, Hyun Shin Cho und Martin Vorbach ins Leben gerufen, entwickelt “universelle Mikroprozessoren, die Hardware- und Softwaredesigns vereinfachen, Kosten senken und moderne KI-Funktionen ermöglichen, wodurch Technologie zugänglicher und effizienter wird”.

Hangover Refresh


Die Berliner Jungfirma Hangover Refresh setzt insbesondere auf eine “Infusion mit Kochsalzlösung und Vitaminen”. Das Team der Gründer Vincent Stebel und Jan Reinwein schreibt zur Idee: “Kochsalzlösungsinfusionen beugen der Dehydrierung vor und versorgen dich mit Vitaminen. Durch die intravenöse Verabreichung gelangen Wasser und Mineralien direkt in deinen Körper.”

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 6 neue Startups: klima&so, Venios, CoCrafter, Pixit, Amarea, Induvos

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: klima&so, Venios, CoCrafter, Pixit, Amarea und Induvos.

6 neue Startups: klima&so, Venios, CoCrafter, Pixit, Amarea, Induvos

Donnerstag, 12. September 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die kürzlich aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

klima&so


Das Berliner ClimateTech klima&so tritt an, um die “Social Media-Accounts und -Kampagnen” seiner Kundinnen und Kunden klimaneutral zu machen. Das von Jean-Paul Laue und Patrick Schnitzler an den Start gebrachte Unternehmen verspricht dabei “wissenschaftlich fundierte, verlässliche und kommunizierbare Social Media Insights für ESG- und Brand-Kommunikation”.

Venios


Bei Venios aus Frankfurt am Main dreht sich alles um smarte Energienetze. Das Team der Gründer Jonas Danzeisen, Christian Köhler und Maximilian Wurm möchte eine “feingliedrigere Überwachung und Prognose des Last- und Erzeugungsverhaltens, die ohne den Einsatz von viel Messtechnik auskommt” etablieren.

CoCrafter


CoCrafter, in München von Johannes Lutz, Annabell Vogelsang und Philipp Rollwage aus der Taufe gehoben, kümmert sich um Nachunternehmer- und Auftragsmanagement. “Auftragssuche im Handwerk leicht gemacht. Nachunternehmer-Management noch leichter”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma.

Pixit


Die Düsseldorfer Jungfirma Pixit möchte nicht weniger als “die Medienerstellung für kleine und mittlere Unternehmen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz revolutionieren”. Konkret geht es bei dem von Jannik Rößler, Nils Tschampel und Marco Thaler gegründeten Startup um alltägliche Fotodienstleistungen wie Produktfotos, Mitarbeiterfotos und Model-Szenen.

Amarea


Amarea aus Dresden, von Steven Weingarten, Lutz Gollmer, Robert Johne und Philipp Horn ins Leben gerufen, setzt auf industrielle 3D-Drucker und Hochleistungsmaterialien auf Basis der Multi Material Jetting Technologie (MMJ). “The Multi-Material Jetting Technology is designed to shorten the process chain from sequential to direct manufacturing, resulting in reduced production times and costs”, schreibt das Team..

Induvos


Das junge Unternehmen Induvos aus Wuppertal hat vor, Fahrzeuge leichter und damit sicherer zu machen. Dazu wertet das Team der Gründer Dominik Schneider, Simon Link, Florian Beyer und Gerrit Schmidt  Simulationsdaten aus und nutzt die Ergebnisse daraus, um Verbesserungen an der Fahrzeuggeometrie vorzuschlagen. Ein Nebeneffekt sind dabei Einsparungen bei den Materialkosten.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Interview – “Ohne CTO zu gründen war einer der folgenschwersten Fehler”

#Interview

Gründeralltag – gibt es das überhaupt? “Versucht so viel wie möglich, von Ratschlägen und Erfahrungen anderer zu profitieren. Aber übernehmt nie etwas, ohne ganz sicher zu sein, dass es für euch und euer Startup richtig ist”, rät Thomas Rüdel von Kauz anderen Gründer:innen.

“Ohne CTO zu gründen war einer der folgenschwersten Fehler”

Freitag, 16. August 2024VonTeam

Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Thomas Rüdel von Kauz. Das Startup aus Düsseldorf setzt auf Chatbot-Anwendungen.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?


Ich fahre ins Büro (als einer der wenigen bei Kauz gehe ich fast immer ins Büro). Ich versuche, ein, zwei wichtige Dinge zu erledigen und mir einen Überblick über den Tag zu verschaffen, dann gehe ich erstmal 20 Minuten an der Düssel spazieren. Dabei sortiert sich alles noch einmal und meistens kommen mir auch ein bis zwei gute Ideen.

Wie schaltest Du nach der Arbeit ab?


Hmmh, schwierig :-). Essen, ein Buch lesen, einen Film gucken. 

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest Du gerne vor der Gründung gewusst?


Dass um 4 Uhr Aufwachen und über offene Rechnungen nachdenken keinen Spaß macht.  

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?


Das war eigentlich kein Problem.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?


Puuh – ich habe so viele gemacht… Ohne CTO zu gründen war wohl der erste und einer der folgenschwersten Fehler. In der Anfangszeit nicht genug genetzwerkt. Zu leichtfertig das Geld ausgegeben. 

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?


Auch ein ganz schwieriges Thema. Weiß ich bis heute nicht. In der Regel stellt es sich erst nach längerer Zeit heraus, ob jemand wirklich gut zu uns passt und umgekehrt. Im Recruiting kann man eigentlich nur die rausfiltern, die sicher nicht passen. Und selbst das macht man oft falsch, wenn man gerade dringend jemanden braucht. 

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?


Versucht so viel wie möglich, von Ratschlägen und Erfahrungen anderer zu profitieren. Aber übernehmt nie etwas, ohne ganz sicher zu sein, dass es für euch und euer Startup richtig ist. Es hängt alles von den konkreten Umständen ab. 

Ohne welches externes Tool würde Dein Startup quasi nicht mehr existieren?


Es gibt im Grunde für jedes Thema mehrere Tools.

Wie sorgt Ihr bei Eurem Team für gute Stimmung?


Das machen die Leute schon selbst. Eigentlich muss man nur ab und zu freie Tage dafür einrichten (Strategietag, Hackathon, “Creating energy by wasting time together”)

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?


In den ersten zwei Jahren in Dauerschleife: Jedesmal wenn wir das Büro zu einem Kundentermin verließen, saß unser Techie noch daran, die Demo zum Laufen zu bringen. Wenn wir beim Kunden ankamen, lief sie – hoffentlich. Oder wir mussten die Intro noch etwas in die Länge ziehen. Oder es aufs Internet schieben…

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Foto (oben): Kauz

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