Amazon: Klage wegen Gesichtserkennung bei Ring

Doorbell Pro

Amazon hat mal wieder Ärger wegen seiner Ring-Kameras am Hals. Ein Mann aus den USA hat laut Techcrunch eine Sammelklage eingereicht, weil die Funktion für bekannte Gesichter angeblich gegen den Datenschutz verstößt. Das Feature ist seit letztem Dezember aktiv und soll eigentlich Bewohnern dabei helfen, regelmäßige Besucher wie den Postboten oder Familienmitglieder automatisch zu identifizieren. Während die Nutzer die Funktion selbst aktivieren müssen, haben Passanten, die zufällig durch das Bild laufen, nie ihre Zustimmung zur Erfassung ihrer biometrischen Daten gegeben.

Laut der Klageschrift wurden bereits Millionen von Menschen ohne ihr Wissen gescannt. Datenschützer und Politiker hatten schon im Vorfeld gewarnt, doch Amazon zog das Ding durch. Das Unternehmen behauptet zwar, dass alle Daten verschlüsselt gespeichert und unbekannte Gesichter nach 30 Tagen gelöscht werden, aber das beruhigt die Kläger wenig. Jetzt müssen die Gerichte klären, ob das ungefragte Scannen von Gesichtern auf der Straße rechtens ist.

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Ugreen Surveillance Center: Die neue Überwachungslösung für das NAS




Ja, das ist mal ne Überraschung. Ugreen bohrt sein NAS-Betriebssystem weiter auf und bringt mit dem Surveillance Center (im Deutschen: Überwachung) eine eigene Lösung für die Videoüberwachung an den Start. Kam mit dem letzten Update unangekündigt mit rein und kann über das App Center installiert werden.

Die App verwandelt den Netzwerkspeicher in einen klassischen Videorekorder für IP-Kameras. Die Anwendung unterstützt die gängigen Standards ONVIF und RTSP, womit ein Großteil der am Markt verfügbaren Kameras abgedeckt sein sollte. Die Einbindung erfolgt entweder automatisch über einen Scan im selben Netzwerksegment oder manuell durch die Eingabe der IP-Adresse. Insgesamt lassen sich bis zu acht Kanäle verwalten. Wichtig für Nutzer von Dual-Linsen-Kameras ist der Hinweis, dass diese zwei Kanäle belegen.

In Sachen Funktionsumfang bietet das Tool die üblichen Standards. Es gibt eine Live-Ansicht mit flexiblen Layouts, bei der man zwischen verschiedenen Multi-Screen-Ansichten wechseln kann. Unterstützt die Hardware Funktionen wie Schwenken, Neigen oder Zoom, lassen sich diese direkt über Steuerungs-Icons im Interface bedienen. Aufnahmen landen entweder dauerhaft oder nur bei erkannten Ereignissen auf der Festplatte. Für die Archivierung lassen sich Regeln festlegen, etwa eine automatische Löschung nach einer bestimmten Anzahl an Tagen oder beim Erreichen einer Kapazitätsgrenze.

Die Wiedergabe alter Aufnahmen ist über eine Zeitleiste gelöst, die auch einen Kalender für den schnellen Sprung zu bestimmten Daten bietet. Wer gezielt nach Vorfällen sucht, kann die Liste nach Ereignissen filtern. Systemseitig werden Aufnahmen standardmäßig in Häppchen von zehn Minuten unterteilt. Administratoren können zudem die Zugriffsrechte einschränken, sodass andere Nutzer beispielsweise nur den Live-Stream sehen, aber keine Einstellungen verändern oder Aufnahmen löschen dürfen.

Müsst mal schauen, ob euer NAS kompatibel und die App schon verfügbar ist. Auf den ganz schwachen Kisten ist sie wohl nicht, aber die 4800er und so haben die natürlich.

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Sicherheitsvorfall bei Dashlane: Brute-Force-Angriff auf Nutzerkonten




Beim Passwortmanager Dashlane gab es am vergangenen Sonntag, dem 31. Mai 2026, einigen Trubel. Unbekannte haben versucht, sich per Brute-Force-Methode Zugang zu Nutzerkonten zu verschaffen. Ziel der Angreifer war es, die Zwei-Faktor-Authentifizierung auszuhebeln und neue Geräte auf den Konten der Anwender zu registrieren. Dashlane hat auf die hohe Anzahl an Anmeldeversuchen reagiert und betroffene Konten automatisch gesperrt. Das führte dazu, dass viele Nutzer vorübergehend nicht auf ihre Daten zugreifen konnten. Mittlerweile sind diese Sperren wieder aufgehoben und der Zugriff funktioniert normal.

Ein kleiner Teil der Nutzerschaft war jedoch stärker betroffen. Die Angreifer konnten die verschlüsselten Tresore von weniger als 20 Anwendern aus den privaten Tarifen herunterladen. Diese Personen wurden bereits direkt vom Anbieter informiert. Wer keine Nachricht erhalten hat, ist laut Dashlane nicht von diesem Datendiebstahl betroffen. Da die Master-Passwörter nicht entwendet wurden, bleiben die Daten innerhalb der Tresore durch die Verschlüsselung geschützt. Ein Erfolg beim Knacken dieser Verschlüsselung gilt als statistisch extrem unwahrscheinlich.

Dashlane betont, dass die internen Systeme nicht kompromittiert wurden. Der Datenverkehr der Angreifer wurde blockiert und zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen künftige Vorfälle implementiert. Der Anbieter beobachtet die Lage weiter und will die Sicherheitsseite bei neuen Erkenntnissen aktualisieren. Für die meisten Nutzer bleibt es bei einer kurzen Schrecksekunde wegen der automatischen Kontosperre.

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Google Fotos: Inkrementelle Exporte via Takeout starten




Google schraubt an seinem Datentransportdienst Takeout und führt eine praktische Neuerung für die Sicherung der Fotobibliothek ein. Bisher bedeutete ein regelmäßiger Export über das Tool oft, dass jedes Mal der gesamte Datenbestand heruntergeladen werden musste. Das ändert sich nun durch die Einführung von inkrementellen Sicherungen.

Wer diese Funktion nutzt, erhält beim ersten Durchlauf weiterhin eine vollständige Kopie aller Bilder und Alben. Die darauffolgenden Exporte beschränken sich jedoch auf die Dateien, die seit der letzten Sicherung neu hinzugekommen sind oder bearbeitet wurden. Das spart ordentlich Bandbreite und schont den lokalen Speicherplatz auf der Festplatte.

Um das Ganze zu nutzen, muss Google Fotos als einziges Produkt im Exportvorgang markiert sein. Im Einrichtungsprozess wählt man dann die Option für geplante Exporte aus. So landen regelmäßig nur die Änderungen im Archiv, anstatt ständig Gigabyte an identischen Daten zu schaufeln. Aufgepasst: Das ist neu und somit ist es möglich, dass es nicht bei euch sofort auftaucht. Das Spiel kennt ihr ja.

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Anzeige: Smarte Sicherheit zur Urlaubszeit: Reolinks neue Kameraserien sorgen für sichere Häuser und entspannte Ferien

Reolink OMVI 3i PoE

Die Sommermonate und die damit verbundene Hauptreisezeit stellen Haus- und Wohnungsbesitzer jedes Jahr vor eine bekannte Herausforderung: Das Zuhause bleibt über längere Zeit verwaist. Zu den üblichen Organisationsaufgaben, wer die Katzen füttert und die Blumen gießt, kommen damit auch Sicherheitsfragen. Viele sorgen sich, die Abwesenheit könnte von Einbrechern gezielt genutzt werden, um ungestört ins leere Zuhause einzusteigen. Für alle, die hier nicht wie für Katze und Pflanzen auf den Nachbarn setzen möchten, lohnt sich das Investment in moderne, vernetzte Sicherheitskameras. Diese können nicht nur präventiv zur Abschreckung dienen, sondern Urlaubern auch in der Ferne ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit geben. Pünktlich zum Start der Reisesaison erweitert Reolink sein Portfolio um zwei neue Kameraserien. Die OMVI Series und die Power-Efficient Series decken verschiedene Nutzungsszenarien ab und sorgen auch bei Abwesenheit für größtmögliche Sicherheit.

OMVI Series: Lückenlose Überwachung durch Triple-Lens-Technologie und intelligentes Tracking

Reolink OMVI 3i PoE

Die große Besonderheit der OMVI Series ist ihr innovatives Triple-Lens-System. Dabei kommen die OMVI 3i PoE und die OMVI 3i WiFi auf eine kombinierte Auflösung der Objektive von 18 Megapixeln. Dafür vereinen sie jeweils eine 10-MP-Panorama-Kamera mit Doppelobjektiv mit einem 8-MP-Schwenk-und-Neige-Objektiv für eine 360°-Abdeckung. Das Flaggschiff der Serie, die OMVI X16 PoE, kombiniert sogar eine 16-MP-Panorama-Kamera mit Doppelobjektiv mit einem 8-MP-Schwenk-und-Neige-Objektiv und 16-fachem optischem Zoom zu einem 24-MP-Triple-Lens-System. In der Praxis löst dieses Setup eine klassische Herausforderung der Videoüberwachung: das Entstehen von toten Winkeln, wenn ein motorisiertes Objektiv gerade in eine andere Richtung schwenkt, um ein erkanntes Objekt zu tracken. Die OMVI Series hat durch die stationäre Panorama-Kamera trotzdem weiterhin das ganze Bild im Blick und durch die 4K-Auflösung geht kein Detail verloren.

Reolink OMVI X16 PoE

Das perfekte Zusammenspiel der beiden Kameras wird dabei vor allem durch smarte Funktionen ermöglicht. Sobald die Panoramakamera eine Bewegung im Überwachungsbereich registriert, greift die sogenannte SyncTrack-Funktion: Das Schwenk-Neige-Objektiv erkennt ein sich bewegendes Objekt automatisch und verfolgt es kontinuierlich über das gesamte Sichtfeld hinweg. Unterstützt wird dieser Prozess durch die Auto-Framing-Funktion, mit der die Kameras das Objekt dynamisch heranzoomen, es automatisch im Bildausschnitt zentrieren und den Fokus permanent anpassen.

Zusätzlich setzt Reolink auch bei der OMVI Series auf seine leistungsstarke, geräteinterne Künstliche Intelligenz ReoNeura. Da die Bildanalyse lokal auf der Kamera und nicht auf externen Cloud-Servern stattfindet, ist die Privatsphäre jederzeit geschützt. Außerdem können alle Funktionen ohne Abonnement genutzt werden. Gleichzeitig reduziert das System Fehlalarme signifikant, indem es präzise zwischen relevanten Bewegungen (Menschen, Fahrzeuge, Tiere) und irrelevanten Einflüssen (wehende Äste, starker Schattenwurf) unterscheidet. Die OMVI 3i gibt es sowohl als WLAN-Version für die einfache Integration ins Heimnetzwerk als auch als PoE-Variante (Power over Ethernet). Wer an der Hauswand sowieso Netzwerkkabel gezogen hat, freut sich über die stabile Verbindung und Stromversorgung über ein einziges Kabel.

Die OMVI 3i PoE ist ab heute über die Reolink Website oder auf Amazon zu einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 289,99€ erhältlich. Zum Start bietet Reolink die Kamera bis zum 14. Juni um 20 Prozent reduziert an, das heißt für nur 231,99€. Die OMVI 3i WiFi wird in Deutschland ab dem 20. Juli zu einer UVP von 299,99€ verfügbar sein, die OMVI X16 PoE, wird im 3. Quartal 2026 zu einem Preis zwischen 450 und 550 € erwartet.

Power-Efficient Series: Autarke Sicherheit für abgelegene Bereiche

Für maximale Energieeffizienz mit drahtloser Wi-Fi-Konnektivität von Qualcomm Technologies, Inc hat Reolink die Power-Efficient Series konzipiert. Die Akkulaufzeit der Kameras ist im Vergleich zum Branchenstandard um bis zu 96% länger, Aufladesorgen gehören damit der Vergangenheit an.

Argus MagiCam

Zu den Highlights der Serie gehören die kompakte und vielseitige Argus MagiCam und die verbesserte Video Doorbell (2. Gen.).

Die Argus MagiCam ist eine komplett kabellose, tragbare, würfelförmige, batteriebetriebene 2-MP-Kamera. Durch ihr magnetisches Montagesystem kann sie schnell und einfach installiert und jederzeit neu positioniert werden. Damit ist sie auch perfekt für die Mitnahme in den Urlaub geeignet.

Video Doorbell

Die Video Doorbell (2. Gen.) verbessert die Sicherheit an der Haustür mit einer 4-MP-Kopf-bis-Fuß-Ansicht im 1:1-Format. Sie unterscheidet zwischen Personen, Fahrzeugen, Tieren und Paketen und verfügt über einen wiederaufladbaren Akku (bis zu 10 Monate Akkulaufzeit)1. Möchten Nutzer gar nicht ans Aufladen denken, kann man sie auch kabelgebunden an den Strom anschließen.

Die Argus MagiCam ist ab sofort auf Amazon und über die Reolink Website zu einer UVP von 54,99€ erhältlich. Die Video Doorbell (2. Gen.) wird zum geplanten Marktstart am 20. Juli bei einer UVP von 139,99€ liegen.

Später im Jahr wird die Power-Efficient Series noch um die Video Doorbell SE und die E1 Swift ergänzt.

Reolink Video Doorbell SE

Mit den neuen Modellen der OMVI- und Power-Efficient-Reihe erweitert Reolink sein vielseitiges und skalierbares Ökosystem für die Absicherung von Grundstücken und Wohnungen. Über die Reolink-App haben Nutzer jederzeit Zugriff auf Live-Streams, lokale Aufzeichnungen und Push-Benachrichtigungen in Echtzeit. Aktuell gibt es bei Reolink anlässlich des 17. Jubiläums auch attraktive Rabatte, sowohl auf der Website als auch auf Amazon.

Reolink E1 Swift

So lässt sich der Sommerurlaub mit der Gewissheit antreten, dass das eigene Zuhause auch in Abwesenheit verlässlich und intelligent geschützt ist.


1Basierend auf einer durchschnittlichen täglichen Aufzeichnung von 5 Minuten und ganztägigem Standby. Die tatsächliche Leistung kann variieren.

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