Bitwarden 2026.5.0: Desktop-App zeigt nun eingeloggte Geräte




Bitwarden hat die Version 2026.5.0 seines Passwortmanagers veröffentlicht. Mit dem aktuellen Rutsch landet die Geräteliste nun endlich in der Desktop-App. Bisher war diese Übersicht der angemeldeten Geräte nur im Web oder im Browser-Plugin einsehbar. Linux-Nutzer, die auf Flatpak oder Snap setzen, können die biometrische Entsperrung der Browsererweiterung jetzt auch über die Desktop-App nutzen. In der Web-App gibt es zudem neue Schnellaktionen beim Hovern von Einträgen mit der Maus, um Seiten direkt zu öffnen oder Daten zu kopieren. Wer die Send-Funktion nutzt, landet in der Browsererweiterung und im Web nicht mehr sofort im Bearbeitungsmodus, sondern sieht erst eine Detailansicht.

Für Administratoren in Teams oder Unternehmen gibt es eine Anbindung an Blumira SIEM. Die Kontowiederherstellung greift nun auch bei widerrufenen Mitgliedschaften und erlaubt das Zurücksetzen der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Warum Mitglieder aus einer Organisation fliegen, verrät jetzt ein kleiner Tooltip auf der Übersichtsseite. Zudem protokollieren die Ereignisse nun laut Changelog auch Anhänge bei Elementen, die der Organisation gehören.

Selbsthoster müssen beim Helm Chart in Version 2.0 aufpassen. NGINX Ingress ist standardmäßig aus, stattdessen wird die Gateway-API unterstützt. In der Konfigurationsdatei values.yaml wurde das Namensfeld für Bilder entfernt und durch das Repository-Feld ersetzt. Wer das nutzt, sollte seine Einstellungen vor dem Update prüfen.

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Behörden schalten kriminell genutzten VPN-Dienst ab




Ermittler haben zum Schlag gegen die Internetkriminalität ausgeholt und den Dienst First VPN vom Netz genommen. In einer konzertierten Aktion des niederländischen Team High Tech Crime und französischer Behörden wurde die Infrastruktur bereits am 19. und 20. Mai zerschlagen. Der Anbieter war auf einschlägigen Foren unterwegs und hat dort gezielt Cyberkriminelle angeworben.

Er versprach Anonymität und behauptete, keine Nutzerdaten zu speichern oder mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Wie sich jetzt zeigt, war das ein Trugschluss für die Kunden, die über den VPN etwa Ransomware-Attacken und Hacking-Angriffe abgewickelt haben. Die Polizei hatte vor der Abschaltung Zugriff auf den Datenverkehr und konnte die Kommunikation der Nutzer einsehen.

Insgesamt wurden 33 Server weltweit einkassiert. Die Behörden haben dabei Einblicke in die kriminellen Machenschaften sämtlicher Nutzer erhalten und diese Informationen bereits in Form von 83 Datenpaketen an internationale Partner verteilt. Der Betreiber wurde in der Ukraine vernommen. Eurojust und Europol haben die Zusammenarbeit koordiniert, an der auch die Schweiz, Großbritannien, Rumänien und Luxemburg beteiligt waren.

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Samsung Galerie verliert die OneDrive-Synchronisation

Ab dem 30. September 2026 ist Schluss mit der direkten Synchronisation zwischen der Samsung Gallery und OneDrive. Wer bisher auf diese Verzahnung gesetzt hat, muss also umdenken. Neue Nutzer können die Konten nach diesem Stichtag gar nicht erst verknüpfen. Vorhandene Bilder verschwinden zwar aus der Galerie-App von Samsung, bleiben aber im OneDrive erhalten. Der Zugriff erfolgt dann einfach über die OneDrive-App oder die Webseite des Dienstes, sofern man das noch weiterhin so nutzen möchte.

Wer weiterhin automatische Backups seiner Schnappschüsse über Microsofts Dienst wünscht, nutzt die Kamera-Sicherung direkt in der OneDrive-App. Dort muss in den Kontoeinstellungen der Punkt Kamera-Upload aktiviert und der Zugriff auf die Medien gewährt werden.

Betroffen sind alle Besitzer von Samsung-Geräten, die ihre Bilder bisher über die Galerie-App mit der Cloud von Microsoft abgeglichen haben. Die Dateien selbst werden nicht gelöscht oder verändert. Es ändert sich lediglich der Weg der Sicherung und die Ansicht innerhalb der Samsung-Software.

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AliasVault: Update auf Version 0.29.2 bringt Verbesserungen beim Autofill




Die aus den Niederlanden stammende Open-Source-Lösung AliasVault hat ein Update auf Version 0.29.2 erhalten. Das Werkzeug kombiniert die Verwaltung von Passwörtern mit E-Mail-Aliasen und setzt dabei auf eine vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Wer die Kontrolle über seine Daten behalten möchte, kann das System per Docker selbst hosten oder auf die öffentliche Cloud zurückgreifen. Die aktuelle Aktualisierung konzentriert sich auf die Optimierung der mobilen Anwendungen für Android und iOS sowie auf neue Analysefunktionen in der Web-App.

Bei der Nutzung unter Android und iOS kopiert die Anwendung den Zwei-Faktor-Code nach dem automatischen Ausfüllen direkt in die Zwischenablage. Nutzer von Android profitieren zudem von einem überarbeiteten Entsperrvorgang des Tresors, der nun über ein Overlay statt über die Haupt-App abläuft. In der Web-Oberfläche gibt es eine neue Seite für Speicher-Einblicke, die über die Belegung des Tresors informiert. Ein neues Wartungswerkzeug hilft dabei, nicht verwendete Icons und Dateianhänge zu entfernen, um die Größe des verschlüsselten Datensatzes zu reduzieren.

Im Hintergrund hat der Entwickler verschiedene Fehler behoben. Das System erkennt Passwortfelder im Browser nun präziser und vermeidet doppelte Anhänge beim Import von Daten. In der Browser-Erweiterung wurde zudem die Trefferquote beim automatischen Ausfüllen von TOTP-Feldern verbessert, um Fehlzuordnungen zu verhindern. Die Leistung beim Abrufen von E-Mails über die Schnittstelle fällt jetzt höher aus. Kleinere Korrekturen am Passwort-Generator sowie Aktualisierungen bei den Abhängigkeiten runden das Paket ab.

Bleibt zu hoffen, dass das Open-Source-Projekt noch zahlreiche Mitstreiter bekommt, damit weitere Alternativen entstehen. Schaut man sich den Einstieg von Investoren bei Bitwarden an, dann muss man auch da hoffen, dass Vaultwarden weiterhin aktiv gepflegt und weiterentwickelt wird.

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Bitwarden: „Es wird immer eine kostenlose Version geben“

Beim Passwortmanager Bitwarden ist was los. Investoren-Einstieg, Preiserhöhung und seit 3 Monaten ein neuer CEO. Vor ein paar Tagen dann Aufregung, weil der kostenlose Basis-Tarif auf der Webseite versteckt wurde und zudem auf den US-Seiten Begrifflichkeiten wie Diversität und Toleranz verschwanden.

Das gab bei Reddit und Co. natürlich genug Futter für Theorien, dass Bitwarden vielleicht den Fokus verschiebt. Kurz nach den Berichten wurden die Bitwarden-Seiten allerdings wieder angepasst und aktuell hat sich der neue CEO zu Wort gemeldet. Er berichtet von den  ersten 100 Tagen in seinem Job und wie das Unternehmen sich verändern müsse. Ohne Schwarzmalerei ist der wichtigste Passus für viele Nutzer vermutlich:

Bitwarden wird immer eine kostenlose Version anbieten. Keine eingeschränkte Testversion. Keine Lockvogelangebote. Eine wirklich nützliche und funktionale Gratisversion, denn jeder hat ein Recht auf grundlegende Passwortverwaltung, und eine Welt, in der mehr Menschen starke Zugangsdatensicherheit nutzen, ist für uns alle sicherer. Dieses Versprechen gilt dauerhaft.

Bleibt zu hoffen, dass man das so weiterführt und man den Ist-Zustand nicht beschneidet. Ja, es gibt Vaultwarden, welches man selbst hosten kann, doch Hand aufs Herz: Das machen doch nur wenige, die meisten greifen zum Service von Bitwarden.

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