
Der Entwickler hinter dem Dateimanager FileFluss hat mit der Version 1.2 ein Update veröffentlicht, das sich vorrangig um die kleinen Details und den Komfort im Alltag kümmert. Wer viele Cloud-Konten nutzt, sieht den belegten und freien Speicherplatz jetzt direkt in der Statusleiste oder per Tooltip in der Seitenleiste. Die Seitenleisten lassen sich zudem unabhängig voneinander in der Größe anpassen oder auf eine reine Symbolansicht verkleinern, um mehr Platz für die eigentliche Dateiliste zu schaffen.
Die Bedienung lehnt sich stärker an bekannte Standards an. Über das Ansichtsmenü oder die Tastenkombinationen Befehl und Plus oder Minus lässt sich die Zeilengröße der Listen stufenweise verstellen. Wer die Spaltenbreite lieber automatisch kontrolliert, findet im Kontextmenü der Namensspalte eine Option zum automatischen Anpassen, die sich lokale Ordner und Cloud-Verzeichnisse getrennt merken. Ordner landen per Drag-and-Drop direkt in den Favoriten, wobei eine Markierung genau anzeigt, wo der Eintrag eingefügt wird.
In den Einstellungen lassen sich Zugangsdaten für bestehende Cloud-Konten nun direkt bearbeiten, was das Löschen und Neuanlegen bei Passwortänderungen erspart. Wer ein Konto entfernen möchte, erledigt das auf Wunsch über das Kontextmenü direkt in der Seitenleiste. Der Dialog zum Hinzufügen neuer Konten passt sich der Bildschirmgröße an und bricht bei einem Abbruch der Anmeldung im Browser nicht mehr ab.
Nutzer von S3-Speichern können beim Anlegen eines Kontos direkt einen Unterordner oder Bucket festlegen, damit die Ansicht sofort an der richtigen Stelle startet. Bei SFTP-Verbindungen gibt es Korrekturen für die Anzeige von Ordnerinhalten bei bestimmten Zeitstempeln oder SELinux-Listungen. Optisch wurde ebenfalls nachgebessert. Es gibt vierzehn neue Logos für Cloud-Anbieter und ein dunkles App-Icon, das sich dem macOS-Design anpasst. Im Hintergrund läuft die App laut Entwickler effizienter und verbraucht weniger Arbeitsspeicher. Bestehende Konten werden beim Update von Version 1.1.1 übernommen. Abschließend nützlich zu wissen: Open Source und aus dem gleichen „Hause“ wie NetFluss.
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