Raycast v2: Neuerungen für Mac- und Windows-Nutzer

Die Beta von Version 2 des Produktionstools Raycast ist in vollem Gange. Kleinere Neuerungen wie QuickFix und das Umrechnen von Farbräumen hat man zwischenzeitlich nachgereicht. Die neue Version richtet sich nun an macOS- und Windows-Nutzer gleichermaßen. In die Verteilung ging nun Version 0.63 des Tools.

Für Mac-Nutzer erlaubt man jetzt das unternehmensinterne Freigeben von KI-Agenten, KI-Befehlen und Stilen für die neue Diktierfunktion. Alle Mitarbeiter innerhalb eines Teams haben so Zugriff auf dieselben Einstellungen und Befehle und können so einheitlicher arbeiten.

Für den Verlauf der Zwischenablage erlaubt man jetzt eine neue Einstellung, um bevorzugt Plain Text einzufügen. Außerdem lässt sich nun bequem der Text eines QR-Codes eines Bilds in der Zwischenablage kopieren.

Raycast hat zudem diverse weitere Verbesserungen vorgenommen, was die Diktierfunktion, die KI-Chats sowie die neue Root-Suche angeht. Auch die Texterkennung per OCR in der Historie der Zwischenablage sowie den Screenshots hat man verbessert. Auch diverse Bugfixes stecken im neuen Update.

Windows-Nutzer erhalten, neben den eben genannten Neuerungen beim Teilen mit Teams und der Clipboard-Historie jetzt auch die Diktierfunktion. Per Sprachbefehl kann man direkt eine Texteingabe vornehmen, oder auch eine Raycast-Notiz befüllen. Gesprochene Worte werden direkt transkribiert und in die aktive App oder die Zwischenablage kopiert. Auch die Windows-Version hat diverse Verbesserungen sowie Bugfixes erhalten.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Kuo: Apple stoppt derzeit Vision Pro, Fokus auf smarte AR-Brillen

Die Apple Vision Pro erschien in den USA bereits Anfang Februar 2024.

Schaut kein Netflix

Die Vision Pro war Apples großer Ausflug in die Welt der räumlichen Computertechnik – ein Headset für knapp 3.500 US-Dollar, das zwar technisch beeindruckte, aber nie wirklich zum Massenprodukt wurde. Jetzt sieht es so aus, als würde Apple die Richtung ändern.

Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, dass direkte Nachfolgemodelle der Vision Pro vorerst auf Eis liegen sollen. Stattdessen soll der Fokus auf leichteren, KI-gestützten Brillen und AR-Brillen mit transparenten Displays liegen – Technologie, die sich eher in den Alltag einfügen lässt als ein klobiges Headset. Als Zieldatum für den Markteintritt wird 2027 gehandelt.

Ob die Hardware-Entwicklung tatsächlich vollständig eingestellt wurde oder nur verlangsamt läuft, darüber ist man sich indes nicht einig. Fest steht aber, dass Apple Ressourcen neu verteilt und den Massenmarkt klar im Blick hat. Eine smarte Brille, die man auch wirklich tragen will, klingt halt plausibler als ein Gerät, das man sich für einen kurzen Film aufsetzt und danach wieder wegpackt.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

RetroMac: Den Mac per Software in die Röhren-Ära schicken




Wer am Rechner sitzt und Sehnsucht nach der Optik alter Tage hat, findet mit RetroMac ein interessantes Werkzeug. Die App legt verschiedene Filter über den gesamten Bildschirm, einzelne Monitore oder nur bestimmte Fenster. Das Programm simuliert dabei den typischen Look von alten Röhrenfernsehern, Game Boys oder VHS-Kassetten direkt unter macOS.

In der kostenlosen Basisversion sind acht Shader enthalten, darunter CRT Royal oder Macintosh Classic. Wer mehr möchte, kann für eine einmalige Zahlung von 8,88 Euro zusätzliche Funktionen freischalten. Ein Abo-Modell gibt es nicht. Zum Paket gehören dann über 30 Voreinstellungen wie Sony Trinitron, NTSC oder auch ein BeOS-Design. Auch die Webcam lässt sich mit diesen Effekten belegen, was in Videocalls sicher für verwunderte Blicke sorgt.

Spannend ist die Integration verschiedener Betriebssystem-Oberflächen. RetroMac bringt Designs für Windows 98, Windows XP oder Mac OS 9 mit. Dabei werden nicht nur Hintergrundbilder getauscht, sondern auch das Dock oder die Taskleiste angepasst. Sogar der klassische Control Strip aus Mac OS 9.2 ist mit von der Partie. Für Spieler gibt es einen speziellen Modus mit Shareware-Klassikern wie Doom oder Commander Keen, die dann stilecht im passenden Röhren-Look laufen.

Trotz der visuellen Spielereien verspricht der Entwickler (der auch hinter simplebanking steht) eine gute Performance durch verschiedene Sparmodi, damit der Rechner flüssig bleibt. Die Bedienung erfolgt über ein Menü in der Statusleiste, über das sich die Intensität der Effekte und die Farbanpassungen regeln lassen. Screenshots können direkt mit dem gewählten Retro-Filter erstellt werden. Sicher mal eine kurzweilige Spielerei, ich würde es sicher keine 5 Minuten damit bei produktiver Arbeit aushalten.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

KI-Apps befeuern das massive Wachstum im App Store

Apple hat neue Zahlen zum App Store-Ökosystem vorgelegt und die fallen gewohnt üppig aus. Laut einer Studie der Analysis Group wurden im Jahr 2025 weltweit Umsätze und Verkäufe in Höhe von 1,4 Billionen US-Dollar über die Plattform abgewickelt. Das ist eine ordentliche Hausnummer, wenn man bedenkt, dass sich der Wert seit 2019 fast verdreifacht hat. Interessant für die Entwickler ist dabei vor allem ein Punkt: Bei über 90 Prozent dieser Summen sieht Apple keinen Cent an Provision, da es sich um Verkäufe von physischen Waren, Dienstleistungen außerhalb der App oder Werbung handelt.

Der größte Brocken entfällt mit 1,1 Billionen US-Dollar auf den Bereich Einzelhandel, Reisen und Essenslieferdienste. Digitale Güter wie Spiele oder Abos machen 149 Milliarden US-Dollar aus, während In-App-Werbung weitere 151 Milliarden US-Dollar beisteuert. In Europa und den USA haben sich die Umsätze in den letzten sechs Jahren verdreifacht, was zeigt, dass der Laden trotz aller regulatorischen Diskussionen brummt.

Ein echtes Zugpferd ist mittlerweile die künstliche Intelligenz. Apps, die auf KI setzen, wachsen laut Apple viermal schneller als der Rest. Über 40 der 100 beliebtesten Apps nutzen bereits solche Funktionen. Apple versucht hier natürlich, die eigenen Schnittstellen und Foundation-Modelle schmackhaft zu machen, damit Entwickler ihre KI-Features direkt auf dem Gerät berechnen lassen. Wer tiefer in die Materie eintauchen will, findet nächste Woche im Rahmen der WWDC sicher noch mehr Futter zu neuen APIs und Werkzeugen wie Xcode 26.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Google AI Edge Gallery jetzt auch für macOS verfügbar

Google erweitert seine AI-Edge-Initiative über Android und iOS hinaus und bietet die Google AI Edge Gallery nun auch für macOS an. Die Anwendung richtet sich an Nutzer, die lokale KI-Modelle direkt auf ihrem Gerät ausführen möchten – ohne permanente Verbindung zu Cloud-Diensten.

Die Google AI Edge Gallery dient als Experimentier- und Testumgebung für KI-Modelle, die komplett auf dem jeweiligen Gerät laufen. Laut Google lassen sich damit leistungsfähige Open-Source-Sprachmodelle offline nutzen. Das soll nicht nur die Privatsphäre verbessern, sondern auch Workflows ermöglichen, die unabhängig von einer Internetverbindung funktionieren.

Unterstützt werden unter anderem die aktuellen Gemma-4-Modelle (da gab es ja aktuell erst ein neues), die speziell für einen effizienten Betrieb auf Endgeräten optimiert wurden. Nutzer können verschiedene Modelle ausprobieren, deren Leistung vergleichen und Einstellungen anpassen. Ebenfalls möglich ist der Import eigener Modelle, sodass sich die Plattform nicht nur an Einsteiger, sondern auch an Entwickler und experimentierfreudige Anwender richtet.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies