QuickRight: Mehr Funktionen für das Kontextmenü unter macOS

Apple hält das Kontextmenü im Finder seit Jahren eher schlicht. Wer mehr Funktionen benötigt, muss oft Umwege über das Terminal oder die Menüleiste gehen. Der Entwickler von QuickRight setzt genau hier an und bietet eine kostenlose App an, die zusätzliche Befehle direkt in das Rechtsklick-Menü integriert. Die Software richtet sich an Nutzer, die im Alltag häufig Dateien verwalten und dabei Standardfunktionen vermissen.

Ein Kern-Feature ist das Erstellen neuer Dateien wie Textdokumente, Markdown-Files oder Office-Dateien direkt im aktuellen Ordner. Zudem rüstet das Tool echtes Ausschneiden und Einfügen nach, was macOS von Haus aus anders handhabt als Windows. Für Entwickler oder Administratoren ist die Möglichkeit praktisch, einen Ordner sofort in Terminal-Apps wie iTerm2 oder Warp zu öffnen oder den absoluten Pfad einer Datei zu kopieren. Auch das Umschalten versteckter Dateien klappt per Klick.

Zusätzlich bietet die Anwendung Werkzeuge zur Bildbearbeitung, etwa das Konvertieren oder Komprimieren von Grafiken. Auch das Auslesen von MD5- oder SHA-Prüfsummen sowie das Extrahieren von Icons und Farbwerten ist integriert. Der Funktionsumfang bleibt dabei kompakt und übersichtlich, ohne das System zu überladen. Was angezeigt wird, lässt sich übrigens in den Einstellungen festlegen.

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Siri mit Gemini: Apple soll auf NVIDIA-Chips in der Google Cloud setzen

Die neue Siri-Version mit Gemini-Unterbau bekommt laut The Information weitere Konturen. Demnach sollen einige Siri-Anfragen künftig über Google Cloud laufen, genauer über eine lizenzierte Version von Googles Gemini-Modell. Apple soll dafür auf Googles NVIDIA-Infrastruktur zurückgreifen.

Neu ist der Hinweis, dass Apple offenbar NVIDIAs Blackwell-B200-Chips nutzen will. Das sind aktuelle Datacenter-GPUs für große KI-Modelle. Spannender für Apple dürfte aber die Sicherheitsseite sein. NVIDIA bietet dafür „Confidential Compute“ an, also eine hardwarebasierte Technik, die Daten auch während der Verarbeitung auf den GPUs verschlüsseln soll.

Für Nutzer heißt das erst einmal, dass Apple versucht, mehr KI-Leistung für Siri bereitzustellen, ohne die eigene Datenschutz-Erzählung komplett über Bord zu werfen. Ganz sauber aufzulösen ist das aber noch nicht. The Information merkt an, dass unklar sei, wie Apples eigenes Private Cloud Compute in diese Siri-Pläne passt.

Das Ganze wäre ein deutlicher Schritt weg von Apples sonstigem Ansatz, möglichst viele zentrale Bausteine selbst zu kontrollieren. Am Montag ist die Keynote zur diesjährigen WWDC. Spätestens dann werden wir wohl schlauer sein.

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Apple Developer Center: Erster Europa-Standort landet in Berlin

Apple schlägt in Berlin ein neues Kapitel auf und eröffnet noch dieses Jahr ein Developer Center im Stadtteil Mitte. Nach Standorten wie Cupertino oder Singapur kommt das Konzept nun erstmals nach Europa. In den Räumlichkeiten sollen App-Macher direkten Draht zu Experten bekommen. Das Ganze ist als Anlaufstelle für Teams gedacht, die Hilfe bei Design oder Leistung ihrer Software für iOS, macOS und die anderen Betriebssysteme suchen.

Vor Ort gibt es Workshops, Einzeltermine und Labore, in denen man Apple-Mitarbeiter löchern kann. Das Zentrum richtet sich an Entwickler jeder Größe und soll praktische Unterstützung bei der Arbeit mit den über 250.000 verfügbaren Schnittstellen bieten. Neben der technischen Hilfe dient der Ort auch als Treffpunkt für Veranstaltungen und Diskussionen innerhalb der Community.

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Silo: Trailer zur dritten Staffel ist da

Apple hat den Trailer zur dritten Staffel veröffentlicht. Die Geschichte um die 10.000 Menschen im Untergrund geht also weiter und beleuchtet neben der Gegenwart auch die Vergangenheit. Rebecca Ferguson kehrt als Juliette Nichols zurück. Nicht weiterlesen, falls ihr nicht auf dem aktuellen Stand seid!

Nach ihrer Reinigung kämpft Juliette mit Gedächtnisverlust, während das Silo die Folgen einer Rebellion verarbeitet und eine neue Gefahr auftaucht. In Rückblenden spielen Jessica Henwick als Journalistin Helen Drew und Ashley Zukerman als Abgeordneter Daniel Keene zentrale Rollen. Die Handlung zeigt eine Verschwörung aus der Zeit vor dem Silo, die fatale Kettenreaktionen auslöste. Die Serie basiert weiterhin auf der Romanvorlage von Hugh Howey.

Ab dem 3. Juli geht es weiter – da habe ich schon Bock! Eine vierte und finale Staffel ist bereits bestätigt, sodass Fans keine Angst vor einem offenen Ende nach dieser Season haben müssen.

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Apple plant Rechnungssplit per Foto in iOS 27




Apple baut laut Bloomberg-Bericht das Angebot rund um Finanzdienstleistungen weiter aus und integriert wohl bald ein neues Werkzeug zum Aufteilen von Rechnungen direkt in das System. Wer mit Freunden essen geht oder gemeinsam Einkäufe erledigt, soll künftig einfach die Quittung fotografieren können. Die Software erkennt die einzelnen Posten, weist diese den jeweiligen Personen zu und erstellt daraus Zahlungsaufforderungen. Laut Branchenkennern plant das Unternehmen aus Cupertino die Vorstellung dieser Funktion für die kommende Entwicklerkonferenz WWDC.

Die technische Umsetzung landet vermutlich in der Wallet-App oder direkt in Nachrichten, wobei die Bestätigung auch über die Apple Watch erfolgen kann. Das System berechnet dabei nicht nur den reinen Warenwert, sondern bezieht Steuern und Trinkgelder direkt mit ein. Damit tritt Apple in Konkurrenz zu darauf spezialisierten Apps. Die Basis für den Geldtransfer bildet Apple Cash, einen zeitnaher Start in Deutschland sehe ich da irgendwie nicht.

Neben dem Rechnungssplit soll das Update auf iOS 27 weitere Neuerungen für die Wallet-App bringen. Dazu gehört die Möglichkeit, eigene digitale Pässe für Veranstaltungen oder das Fitnessstudio zu erstellen. Der Fokus des neuen Betriebssystems liegt ansonsten auf künstlicher Intelligenz, einer Überarbeitung von Siri sowie Optimierungen an der Kamera und der Foto-Bearbeitung.

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