WWDC 2026 Keynote live verfolgen

Heute Abend geht es bei Apple wieder zur Sache. Die WWDC 2026 startet, und wie üblich macht die Keynote den Auftakt. Los geht es um 19 Uhr deutscher Zeit. Die Entwicklerkonferenz läuft in diesem Jahr vom 8. bis zum 12. Juni und wird wieder hauptsächlich online stattfinden, mit einem Event im Apple Park zum Start.

Für Entwickler ist die WWDC ohnehin gesetzt, aber auch für normale Nutzer lohnt sich der Blick. Apple zeigt dort traditionell, was im Herbst auf iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, Apple TV und Vision Pro landet. Erwartet werden iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27.

Spannend wird in diesem Jahr vor allem, wie Apple beim Thema Apple Intelligence und Siri weiterkommt. In den vergangenen Jahren war das Thema KI mal Versprechen, mal Baustelle, mal beides. Berichtet wird nun unter anderem über einen größeren Siri-Neustart mit besserem Kontextverständnis, stärkerer App-Verzahnung und einer Oberfläche, die mehr nach moderner Assistenz als nach klassischem Sprachbefehl klingt.

Ein kleiner Vorgeschmack kam bereits über Apples Accessibility-Ankündigungen. Apple hat dort neue Funktionen mit Apple Intelligence vorgestellt, unter anderem ein natürlicheres Voice Control, Verbesserungen für VoiceOver, Magnifier, Accessibility Reader und generierte Untertitel. Das muss nicht automatisch die komplette Siri-Richtung verraten, zeigt aber klar, dass Apple KI stärker in Bedienung, Erkennung und Systemfunktionen ziehen will.

Ebenfalls gesetzt ist ein Blick auf die nächsten Systemversionen. Bei iOS und iPadOS geht es voraussichtlich nicht nur um neue Funktionen, sondern auch um Feinschliff nach dem großen Designumbau im vergangenen Jahr. Beim Mac steht macOS 27 an. Hier ist besonders interessant, dass die Intel-Ära praktisch beendet ist. macOS 26 Tahoe war Apples letztes großes Update für Intel-Macs, macOS 27 dürfte also ganz auf Apple Silicon setzen.

Ob Apple auch neue Hardware zeigt, ist offen. Die WWDC ist in erster Linie eine Software- und Entwicklerkonferenz. Trotzdem gab es in der Vergangenheit immer wieder Hardware auf der Bühne. Sicher sollte man damit aber nicht planen.

Verfolgen könnt ihr die Keynote direkt über Apples Event-Seite, über die Apple-TV-App und auch bei YouTube. Im Anschluss findet ihr bei uns natürlich wieder die wichtigsten Meldungen und Einordnungen zu den neuen Systemen.

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WWDC 2026: Das kann man von iOS 27, macOS 27 und Co. erwarten

Am 8. Juni startet Apples WWDC 2026. Für viele Nutzer ist das inzwischen fast wichtiger als manche Hardware-Keynote, denn hier zeigt Apple, was im Herbst auf die bestehenden Geräte kommt. Erwartet werden iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27.

Bei iOS 27 dürfte sich vieles um Siri und Apple Intelligence drehen. Apple hat in den vergangenen Jahren einiges angekündigt, aber nicht alles davon kam so schnell und so breit verfügbar, wie viele gehofft hatten. Zur WWDC 2026 wird man deshalb genau hinschauen müssen. Welche KI-Funktionen laufen lokal, was braucht die Cloud, welche Sprachen werden unterstützt und was kommt überhaupt nach Deutschland?

Berichtet wird über einen größeren Siri-Neustart mit mehr persönlichem Kontext, besserem Verständnis von Bildschirminhalten und tieferer Verzahnung mit Apps. Auch eine stärker Chatbot-artige Oberfläche beziehungsweise eine eigenständigere Siri- oder Apple-Intelligence-App steht im Raum. Das klingt nach genau dem Schritt, den viele seit der ersten Apple-Intelligence-Ankündigung erwartet hatten. Weniger „stelle Timer auf 10 Minuten“, mehr Assistenz über mehrere Apps und Inhalte hinweg.

Ein zweiter Punkt könnten Shortcuts werden. Falls Apple die Kurzbefehle wirklich stärker mit KI verbindet, wäre das im Alltag fast spannender als die nächste Demo mit hübscher Animation. Natürlichsprachlich erstellte oder angepasste Kurzbefehle würden aus einer mächtigen, aber sperrigen App endlich etwas machen, das deutlich mehr Nutzer anfassen.

Für iPadOS 27 stellt sich eine ähnliche Frage, nur mit einem anderen Schwerpunkt. Apple hat das iPad in den letzten Jahren immer wieder näher an klassische Arbeitsabläufe geführt, ohne es komplett zum Mac zu machen. Falls Apple hier nachlegt, dürften Multitasking, Fensterverwaltung, Dateien, externe Displays und produktivere Apps wieder im Mittelpunkt stehen. Spannend wird auch, ob die neuen KI-Funktionen auf dem iPad nur mitlaufen oder ob Apple daraus wirklich bessere Arbeitsabläufe baut.

macOS 27 wird aus einem anderen Grund interessant. Apple hat bereits im vergangenen Jahr klargemacht, dass macOS Tahoe 26 das letzte große macOS-Update für Intel-Macs ist. Damit dürfte macOS 27 endgültig nur noch auf Apple-Silicon-Macs laufen. Für Nutzer älterer Intel-Geräte ist das nicht schön, aber auch nicht überraschend. Der Umstieg auf Apple Silicon läuft inzwischen lange genug.

Auch Rosetta 2 sollte man im Blick behalten. Nach aktueller Erwartung dürfte macOS 27 noch die letzte große macOS-Version mit voller Rosetta-2-Unterstützung sein. Für Nutzer alter Intel-Apps ist das wichtiger als der reine Update-Haken in der Kompatibilitätsliste. Der Mac selbst kann kompatibel sein, die alte Spezialsoftware aber trotzdem langsam in Richtung Ablaufdatum laufen.

Bei watchOS 27 wird man wie immer abwarten müssen, wie viel wirklich auf ältere Modelle kommt. Neue Zifferblätter, Gesundheitsfunktionen und kleinere Verbesserungen sind naheliegend. Viele Watch-Funktionen hängen nicht nur von der Uhr ab, sondern auch vom gekoppelten iPhone.

tvOS und visionOS laufen meistens etwas leiser mit, können aber trotzdem interessante Neuerungen bekommen. Gerade visionOS bleibt spannend, weil Apple hier weiter zeigen muss, wohin die Plattform nach dem Start der Vision Pro eigentlich wachsen soll. Apples Accessibility-Preview deutet zumindest an, dass neue Bedienhilfen, bessere Beschreibungen, Untertitel und Eingabemethoden plattformübergreifend eine Rolle spielen.

Die erste Entwickler-Beta dürfte Apple wie üblich kurz nach der Keynote bereitstellen. Für normale Nutzer gilt aber der alte Rat: Abwarten. Entwickler-Betas sind für Entwickler gedacht, nicht für das Haupt-iPhone, auf das man morgens mit halb offenen Augen angewiesen ist.

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Apple TV zeigt Trailer zu „Lucky“ mit Anya Taylor-Joy

Apple TV hat den Trailer zur neuen Miniserie „Lucky“ veröffentlicht. Der Start ist für den 15. Juli 2026 angesetzt, dann gehen direkt die ersten beiden Folgen online. Danach folgt wöchentlich eine neue Episode, bis zum Finale am 19. August.

Im Mittelpunkt steht Lucky, gespielt von Anya Taylor-Joy. Nach einem schiefgelaufenen Raubzug in Millionenhöhe muss die Trickbetrügerin untertauchen. Das Dumme daran? Nicht nur das FBI ist ihr auf den Fersen, sondern auch ein ziemlich skrupelloser Gangsterboss.

Mit an Bord sind unter anderem Annette Bening, Timothy Olyphant, Aunjanue Ellis-Taylor, Drew Starkey, Clifton Collins Jr. und William Fichtner. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Marissa Stapley, der auch bei Reese’s Book Club gelandet ist. Produziert wird das Ganze von Apple Studios und Hello Sunshine.

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iOS 27 und macOS 27: Fokus auf Stabilität und künstliche Intelligenz

Apples WWDC steht vor der Tür und dieses Jahr geht es in Cupertino vor allem um künstliche Intelligenz. Nachdem der erste Anlauf in Sachen künstliche Intelligenz eher holprig verlief, soll am Montag die große Kehrtwende folgen. Im Fokus stehen dabei iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 sowie Updates für die restliche Hardware-Familie. Wer auf riesige Design-Sprünge hofft, wird laut Bericht enttäuscht, denn Apple konzentriert sich auf Stabilität und Performance, fast so wie damals bei Snow Leopard oder iOS 12.

Das Herzstück der neuen Strategie ist Siri. Intern läuft das Projekt unter dem Namen Campo. Die Sprachassistenz soll sich zum echten KI-Begleiter wandeln, der komplexe Aufgaben über verschiedene Apps hinweg erledigt. Interessant ist die technische Basis: Apple nutzt hierfür Google Gemini. Vieles wird auf Google-Servern verarbeitet, was in Sachen Datenschutz sicher noch für Gesprächsstoff sorgen wird. Siri zieht zudem optisch in die Dynamic Island um und bekommt ein neues Gesicht. Wer von oben in die Mitte des Bildschirms wischt, landet künftig in einer Such- und Abfrage-Maske, während die Mitteilungen nach links rutschen.

Siri kann nun Texte verfassen, E-Mails basierend auf Stichpunkten formulieren und auf persönliche Daten wie Termine oder Kontakte zugreifen, um Überschneidungen im Kalender zu finden. Sogar eine eigene Siri-App für ganze Konversationen ist geplant. Apple baut zudem eine eigene Websuche ein, um Antworten direkt zu liefern, statt nur auf Google zu verweisen. Das Ganze wird erst einmal als Beta deklariert, womöglich gibt es zum Start im Herbst sogar eine Warteliste.

Auch bei den Fotos tut sich was. Die visuelle Intelligenz wandert direkt in die Kamera-App und erkennt nun auch Nährwertangaben oder Kontaktinfos. Mit neuen KI-Werkzeugen lassen sich Bilder per Sprachbefehl bearbeiten oder störende Objekte entfernen. In Safari sortiert die KI geöffnete Tabs automatisch nach Themen wie Arbeit oder Shopping. Wer gerne bastelt, kann sich Hintergrundbilder per Textbeschreibung generieren lassen oder die Kurzbefehle-App mit natürlicher Sprache füttern, statt Bausteine mühsam zu schieben.

Unter der Haube hat Apple an der Effizienz geschraubt, um die Akkulaufzeit der iPhones zu verlängern. Die Kamera-App wird flexibler und lässt Nutzer die Bedienelemente oben im Bild frei wählen. In der Wallet-App können künftig eigene Karten und digitale Tickets erstellt werden, selbst wenn der Anbieter die App nicht offiziell unterstützt. Eine neue Funktion zum Aufteilen von Rechnungen direkt über die Nachrichten-App ist ebenfalls mit von der Partie.

Für die Apple Watch gibt es mit watchOS 27 ein neues modulares Zifferblatt und Verbesserungen beim Tracking. Die AirPods-Einstellungen wurden aufgeräumt und sind nun übersichtlicher. Eine kleine Überraschung ist die Öffnung von AirPlay: Nutzer können künftig auch Dienste wie Google Cast als Standard für das Streaming von Inhalten festlegen. Die neuen Systeme unterstützen zudem bereits das Interface für ein faltbares iPhone, das später im Jahr erwartet wird. Release der Software ist wie üblich im Herbst.

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LM Studio veröffentlicht LM Link: Lokale Mac-Modelle per iPhone steuern

Smartphones kommen je nach Modell aktuell schnell an ihre Grenzen, wenn sie lokal ein großes Sprachmodell laufen lassen sollen. Bei LM Studio geht man dieses Thema jetzt mit einer neuen Funktion an, die einen anderen Weg einschlägt. Statt das Modell auf dem iPhone zu betreiben, bleibt die eigentliche Rechenarbeit auf dem Mac – das iPhone wird dabei lediglich als mobiles Interface genutzt.

Das Ganze nennt sich LM Link und verbindet die Desktop-App von LM Studio mit der iOS-App „Locally AI“. Beide Geräte müssen im gleichen privaten Netzwerk sein, und der Datenverkehr verlässt dieses Netzwerk laut den Entwicklern auch nicht. Technisch basiert das Ganze auf angepassten Mesh-VPN-Komponenten von Tailscale – wobei die Implementierung so gestaltet ist, dass sie nicht mit einer eventuell bereits vorhandenen Tailscale-Konfiguration in die Quere kommt. Die Verbindung selbst ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Für die Einrichtung braucht man ein kostenloses LM-Studio-Konto, mit dem man sich auf beiden Geräten anmeldet.

Unterstützt werden alle Modelle, die lokal auf dem Mac installiert sind – einschließlich der Apple Intelligence Foundation Models. Wie schnell das Ganze läuft, hängt natürlich vom Mac ab, also von Prozessor und verfügbarem Arbeitsspeicher. Das iPhone macht dabei gar keine eigene Rechenarbeit, was den Ansatz für leistungsfähige Macs interessant macht.

Googles Gemma 4 mit 12 Milliarden Parametern wurde kürzlich als Modell veröffentlicht, das auf Macs mit mindestens 16 GB Arbeitsspeicher für lokale Nutzung optimiert ist – genau das Szenario, auf das LM Link setzt. Einen Haken gibt es aktuell aber noch: Wechselt man auf dem iPhone in eine andere App, bricht die Verbindung recht schnell ab. Die Entwickler haben das bestätigt und arbeiten an einer stabileren Hintergrundverbindung sowie schnelleren Wiederverbindungszeiten.

LM Link ist ab sofort in einer kostenlosen Preview-Phase verfügbar. Danach soll ein gestaffeltes Preismodell folgen, das eine dauerhaft kostenlose Basisvariante sowie kostenpflichtige Tarife mit erweiterten Funktionen umfasst.

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