Rechenzentren im Orbit: Google und SpaceX planen die Verlagerung in den Weltraum

Google und SpaceX verhandeln aktuell über eine Partnerschaft, die Rechenzentren in den Erdorbit bringen soll. Das Timing ist für SpaceX kein Zufall: Im nächsten Sommer plant das Unternehmen den bisher größten Börsengang der Geschichte. Google hält seit Jahren rund 6,1 % an SpaceX, und ein Google-Manager sitzt im Aufsichtsrat. Was sich jetzt anbahnt, geht aber über die bisherige Beteiligung hinaus.

Unter dem Namen „Project Suncatcher“ will Google bis 2027 erste Satelliten-Prototypen ins All schicken und arbeitet dafür bereits mit Planet Labs zusammen. Was fehlt, sind verlässliche Startkapazitäten – und da kommt SpaceX ins Spiel. Interessant ist dabei, dass Google gleichzeitig mit anderen Raketenbetreibern spricht, was zeigt, dass die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind. Trotzdem gilt SpaceX angesichts seiner Marktstellung als naheliegendster Partner für ein Vorhaben dieser Größenordnung.

Hinter dem Projekt steckt mehr als technischer Ehrgeiz. Rechenzentren auf der Erde stoßen an echte physische Grenzen: Sie fressen enorme Flächen, verbrauchen riesige Mengen Strom und erzeugen Wärme, die abgeführt werden muss. Im Orbit lassen sich Satelliten direkt über Solarpaneele mit Energie versorgen. Der Platzbedarf wäre dort kein Problem – zumindest, solange das Trümmerproblem kontrollierbar bleibt – aber mit exorbitant viel Hardware im All kennt man sich bei SpaceX ja aus. Beim Thema Kühlung hingegen stellen sich neue Herausforderungen, denn Wärmeabfuhr im Vakuum funktioniert anders als auf der Erde.

Viele Ingenieure bleiben skeptisch. Wartung im All ist kaum möglich, und die Hardware muss dauerhaft unter Strahlungsbeschuss funktionieren – das ist eine technische Hürde, die bislang niemand in diesem Maßstab gelöst hat. Ob aus den Plänen Realität wird, lässt sich frühestens nach den ersten Testphasen 2027 sagen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Insta360 GO 3S: Ab sofort als Retro-Sonderedition erhältlich

Insta360 legt seine GO 3S, eine kompakte POV-Kamera aus dem Jahr 2024, neu auf. Unseren Test der Action-Cam mit 4K-Auflösung könnt ihr hier nachlesen. Mit dem Retro-Bundle kombiniert man die kompakte Kamera mit einem Retro-Sucher sowie diversem Zubehör zu einer Sonderedition. Da sich an den technischen Gegebenheiten nichts geändert hat, werde ich auf die Besonderheiten des Retro-Bundles sowie dessen Umfang etwas näher eingehen.

Die Mini-Kamera bringt 39 Gramm auf die Waage und erlaubt das Aufnehmen von 4K?Inhalten. Bis zu 10 Meter ist diese zudem wasserdicht.

Die Kamera im nostalgischen Retro-Look kommt mit einem Sucher, der von traditionellen Filmkameras inspiriert wurde. Der optische Sucher ermöglicht es, den Bildausschnitt grob und ohne Blick auf den Bildschirm auszurichten. Für Selfies steht ein integrierter Selfiespiegel bereit.

Mitgeliefert wird ein Akku-Pack, um die Aufnahmezeit auf bis zu 76 Minuten zu verlängern. Ein NFC-Skin bietet durch Antippen des Smartphones direkten Zugriff auf die Insta360?App. Bestandteil des Retro-Bundles ist eine Kordel zum Transport sowie ein Magnet-Anhänger, zur Befestigung an der Kleidung, für freihändige Aufnahmen.

Passend zum Retro-Design der Hardware stehen, neben diversen Farbprofilen, softwareseitig drei exklusive Filmfilter zur Verfügung:

  • Negativfilm: Weicherer Look mit kühleren Farben und geringerer Sättigung, inspiriert von klassischem Negativfilm.
  • Positivfilm: Kräftiger Stil mit höherem Kontrast und stärkerer Sättigung, ähnlich Diafilm.
  • Sticker-Filter: Inspiriert von vorbelichtetem Film, verleiht dieser Filter Fotos eine Auswahl von drei Retro-Mustern und filmtypische Farben, was zu verspielten, stickerähnlichen Überlagerungen führt.

Das Insta360 GO 3S Retro-Bundle ist ab sofort in Weiß und Rot erhältlich. Während die Speichervariante mit 64 GB mit 279 Euro zu Buche schlägt, werden für die Variante mit 128 GB 299 Euro fällig.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Vodafone kämpft weiterhin mit Problemen beim Mail-Abruf via IMAP




Wer seine E-Mails bei Vodafone hostet und einen externen Client nutzt, braucht momentan eventuell starke Nerven. Seit Anfang der letzten Woche zickt der Abruf über das IMAP-Protokoll bei etlichen Nutzern rum. Die Server sind schlicht überlastet, weil zu viele Programme gleichzeitig versuchen, riesige Mengen an alten Nachrichten neu zu synchronisieren, so Vodafone.

Der Versand und Empfang von Nachrichten funktioniert technisch gesehen weiterhin, nur der Abgleich mit Programmen wie Outlook oder Thunderbird hakt. Vodafone schraubt im Hintergrund an den Systemen und gibt schrittweise wieder Zugänge frei, damit die Last nicht sofort wieder alles in die Knie zwingt. Laut aktuellem Stand stabilisiert sich die Lage langsam und bei vielen Kunden läuft der Abruf bereits wieder normal.

Betroffene sollten keinesfalls anfangen, ihr Konto im Mail-Programm zu löschen und neu einzurichten. Das bringt nichts und erhöht nur den Stress für die Server. Wenn der heimische Client streikt, bleibt als Ausweichmöglichkeit der Weg über das Webmail-Portal im Browser oder die hauseigene Vodafone-Mail-App für das Smartphone. Mails gehen laut Anbieter keine verloren, sie liegen sicher auf den Servern und tauchen im Client wieder auf, sobald die Verbindung stabil steht. Spannend: Genau einen Tag vor Beginn der Störung kam das.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Netflix baut eigenen KI-Sprachassistenten für Fernseher




Netflix verlässt sich bei der Suche nach Inhalten offenbar immer weniger auf die großen Plattformbetreiber. Der Streaming-Anbieter testet derzeit in den USA einen eigenen Sprachassistenten, der direkt über die Netflix-Taste auf der Fernbedienung aktiviert wird. Anstatt Google Gemini, Alexa oder Siri zu nutzen, setzt das Unternehmen auf eine hausinterne Lösung. Nutzer können damit in natürlicher Sprache nach Empfehlungen suchen, wobei Netflix Vorschläge wie „Ich brauche etwas zum Weinen“ oder „Fernsehen für den Hintergrund“ macht.

Die Funktion läuft laut Bericht momentan im Testbetrieb auf Geräten mit Google TV, dürfte aber später auf weitere Betriebssysteme ausgeweitet werden. Der Assistent antwortet bislang nur in Textform auf dem Bildschirm. Es gibt zudem noch Einschränkungen bei der persönlichen Anpassung, da das System bisher keine Rückschlüsse auf das bisherige Sehverhalten zieht. Netflix gibt bei entsprechenden Anfragen an, dass man an dieser Funktion noch arbeitet.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

E-Auto-Prämie: Online-Portal für den Antrag startet am 18. Mai

Nachdem die E-Auto-Prämie von bis zu 6000 Euro vor einigen Wochen erfolgreich die Zustimmung des Bundestags passiert hatte, hatte in den vergangenen Tagen auch der Bundesrat grünes Licht gegeben und den Weg zum Start geebnet.

Die Prämie gilt rückwirkend zum Jahresbeginn und mit sozialer Staffelung ist beim Kauf eine Prämie zwischen 1.500 und 6.000 Euro möglich. Wer ein rein elektrisches E-Auto im Visier hat, der ist ab 3.000 Euro Prämie dabei – vorausgesetzt die Bedingungen zum Einkommen sind erfüllt.

Bislang lässt sich die Prämie auch weiterhin nicht beantragen. Ab kommenden Montag, also am 18. Mai 2026, soll das Förderportal der BAFA geöffnet werden. Dies ließ das Bundesumweltministerium gegenüber der dpa verlauten.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies