congstar Homespot jetzt mit 5G-Speed-Option

Der Mobilfunkanbieter congstar hat sein Homespot-Angebot zum Jahresende 2024 aufgewertet. Die neue 5G-Speed-Option ermöglicht Kunden nun den Zugang zum 5G-Netz der Deutschen Telekom. Die technische Aufrüstung bringt theoretisch eine Verdopplung der maximalen Geschwindigkeit von 50 auf 100 Mbit/s. Voraussetzung für die Nutzung ist ein 5G-fähiger Router. Die Speed-Option lässt sich über die congstar-App oder das Servicecenter für einen monatlichen Aufpreis von 3 Euro aktivieren und bei Bedarf auch wieder deaktivieren.

Im Zuge dieser Neuerung hat congstar auch seine Tarifstruktur vereinfacht. Die Homespot-Tarife tragen nun die aus dem Mobilfunkbereich bekannten Bezeichnungen S, M und L. Der mittlere Tarif M, der früher als Homespot 100 bekannt war, kostet 30 Euro monatlich. Der größere L-Tarif, vormals Homespot 200, ist für 40 Euro erhältlich.

Wer sich bis zum 24. Februar 2025 für einen der beiden größeren Tarife entscheidet, erhält zusätzliches Datenvolumen. Der M-Tarif bietet dann 150 statt 125 Gigabyte, beim L-Tarif sind es 300 statt 250 Gigabyte pro Monat.

Die Grundversorgung erfolgt weiterhin über das LTE-Netz der Telekom mit einer Geschwindigkeit von 50 Mbit/s. Die neue 5G-Option ermöglicht neben der höheren Geschwindigkeit auch kürzere Reaktionszeiten bei der Datenübertragung, was besonders beim Online-Gaming oder bei Videokonferenzen von Vorteil ist.

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Peloton startet neue Audio-App für individuelles Krafttraining

Peloton erweitert, beginnend in den USA und für iOS, sein digitales Fitness-Angebot mit einer innovativen Audio-App namens Strength Plus. Nach einer Testphase im September ist die neue Anwendung nun für alle Nutzer verfügbar und bietet eine Alternative zum klassischen Video-Training.

Die App unterscheidet sich von den bekannten Peloton-Kursen, bei denen Teilnehmer den Trainern folgen. Stattdessen können Nutzer ihr Krafttraining individuell gestalten. Die Anwendung erstellt maßgeschneiderte Workouts basierend auf persönlichen Präferenzen wie Trainingsdauer, verfügbarem Equipment, Erfahrungsniveau und den gewünschten Muskelgruppen.

Ein besonderer Vorteil liegt in der Flexibilität der Nutzung. Während des Trainings können Anwender ihre eigene Musik, Hörbücher oder Podcasts hören. Die App bietet Audio-Anleitungen und Tipps von Peloton-Trainern, ergänzt durch eine Bibliothek mit Lehrvideos, die die korrekte Ausführung der Übungen und den Aufbau der Geräte zeigen.

Für strukturiertes Training stehen mehrwöchige Programme zur Verfügung, die von Peloton-Coaches zusammengestellt wurden. Diese können im eigenen Tempo absolviert werden. Die Integration mit der Apple Watch ermöglicht es, Gewichte und Wiederholungen direkt in der App zu dokumentieren.

Nach der Einführungsphase kosten die Mitgliedschaften 9,99 Dollar pro Monat. Strength ist für All Access-, Guide- und App -Mitglieder ohne zusätzliche Kosten verfügbar.

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Deutschlands digitale Infrastruktur: Neue Zahlen zur Fest­netz- und Mo­bil­funk­ver­sor­gung

Die digitale Infrastruktur in Deutschland entwickelt sich weiter. Die Bundesnetzagentur hat aktuelle Daten zur Verfügbarkeit von schnellem Internet veröffentlicht, die einen Fortschritt zeigen. Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als drei Viertel aller deutschen Haushalte können heute auf gigabitfähige Internetanschlüsse zugreifen. Der Glasfaserausbau hat in der ersten Jahreshälfte einen spürbaren Schub erhalten und erreicht nun 36,8 Prozent der Haushalte. Dies entspricht einem Anstieg von 3,5 Prozentpunkten.

Besonders erfreulich entwickelt sich die mobile Internetversorgung. Die 5G-Technologie deckt inzwischen 93,2 Prozent der Landesfläche ab. Die modernste Variante, 5G Standalone, verzeichnet dabei einen Zuwachs von 5,8 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Fast das gesamte Bundesgebiet – 98 Prozent der Fläche – verfügt über eine breitbandige Mobilfunkversorgung.

Das Gigabit-Grundbuch der Bundesnetzagentur wurde ebenfalls technisch verbessert. Ein neuer Downloadbereich erleichtert den Zugriff auf die Daten. Der Breitbandatlas, der auf den Meldungen von 380 Telekommunikationsunternehmen basiert, bietet eine detaillierte Übersicht der Versorgungssituation. Die Darstellung erfolgt in Rasterzellen von 100 x 100 Metern, was eine präzise Analyse ermöglicht.

Die neue Kartendarstellung im Mobilfunk-Monitoring macht die Verfügbarkeit von 4G und 5G transparent. Sie zeigt auch die Gebiete, in denen noch Versorgungslücken bestehen. Diese unterteilen sich in weiße Flecken ohne Breitbandversorgung und graue Flecken, wo nicht alle Netzbetreiber vertreten sind.

Die Datenerhebung basiert auf den verpflichtenden Meldungen der Telekommunikationsanbieter und bietet damit eine verlässliche Grundlage für die Bewertung der digitalen Infrastruktur in Deutschland.

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Die elektronische Patientenakte kommt: Krankenkassen informieren unzureichend

Ab Januar 2025 steht das deutsche Gesundheitswesen vor einer Veränderung. Die elektronische Patientenakte (ePA) wird für alle gesetzlich Versicherten automatisch eingeführt – sofern sie nicht aktiv widersprechen (und sofern sich das Ganze nicht verzögert). Eine aktuelle Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt jedoch Mängel bei der Information der Versicherten durch die Krankenkassen.

Die elektronische Patientenakte soll die medizinische Versorgung verbessern, indem sie wichtige Gesundheitsdaten digital speichert und verfügbar macht. Allerdings weist der Verbraucherzentrale Bundesverband darauf hin, dass die Krankenkassen ihrer Informationspflicht nicht vollständig nachkommen. Die Kommunikation konzentriert sich überwiegend auf die Vorteile des Systems, während kritische Aspekte wie Datenschutzfragen kaum thematisiert werden.

Ein wichtiger Punkt, der in der Kommunikation der Krankenkassen oft untergeht: Die ePA wird zunächst eine leere digitale Akte sein. Befunde, Diagnosen und Medikationspläne müssen erst schrittweise eingetragen werden. Auch der elektronische Impfpass wird nicht sofort verfügbar sein. Diese Einschränkungen werden den Versicherten meist verschwiegen.

Besonders problematisch sei die uneinheitliche Information zum Widerspruchsrecht. Während einige Krankenkassen ausschließlich Online-Formulare akzeptieren, bestehen andere auf dem Postweg. Die gesetzlich ebenfalls mögliche telefonische Widerspruchsoption wird in keinem der untersuchten Anschreiben erwähnt. Dabei ist es wichtig zu wissen: Der Widerspruch ist jederzeit möglich – nicht nur bis zu einem bestimmten Stichtag.

Die Krankenkassen sind verpflichtet, ein 43-seitiges Informationsdokument bereitzustellen. Dieses ist jedoch größtenteils nur online verfügbar, was Menschen ohne Internetzugang von wichtigen Informationen ausschließt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert diese Praxis und fordert die Krankenkassen auf, alle relevanten Informationen barrierefrei und verständlich zur Verfügung zu stellen.

Die sensiblen Gesundheitsdaten der Versicherten erfordern einen besonders sorgfältigen Umgang mit der Einführung der elektronischen Patientenakte. Nur durch umfassende und neutrale Information können Versicherte eine fundierte Entscheidung für oder gegen die Nutzung der ePA treffen, heißt es abschließend.

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O2: Grow-Vorteil nun für weitere Kunden

O2 hat vor einiger Zeit, genauer gesagt 2022, den Grow-Vorteil eingeführt. Der Tarif wächst mit, solange der Vertrag besteht, so die Idee. Nun teilt man mit: Den Vorteil gibt es zukünftig für alle. Je nach gebuchtem Tarif erhöht sich das monatliche Datenvolumen um 1, 5 oder 10 Gigabyte pro Jahr. Diese Aufwertung erfolgt ohne Zutun der Kunden und ohne Preiserhöhung. O2 plant, diese Anpassung bis Mitte 2025 für alle bestehenden Verträge mit Gigabyte-Tarifen umzusetzen. Die Kunden werden über die bevorstehende Aufwertung ihrer Tarife rechtzeitig informiert.

Muss man natürlich schauen, wie sich das in den Jahren so entwickelt. Je nach Tarif gibt es eben 1, 5 oder 10 GB im Jahr dazu. Bei kleineren Tarifen wird es vielleicht so sein, dass sich ein Wechsel eher rechnet, als im Grow-Vorteil zu wachsen. Von den schon vor Jahren ausgerufenen Versprechen der Provider, Altkunden nicht schlechter als Neukunden zu behandeln, ist gefühlt nicht viel übrig geblieben.

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