Apotheken dürfen ab dieser Woche wieder Impfzertifikate ausstellen

Wir haben ausführlich in der letzten Zeit über die digitalen Möglichkeiten berichtet, digital seine Impfungen zu sichern. Eine dieser Lösungen ist der Gang in die Apotheke, die ein Impfzertifikat ausstellen konnten. Konnten deshalb, weil es nur kurzfristig möglich war. Sicherheitsforscher haben unter Erstellung einer Schein-Apotheke selbst gefälschte Zertifikat erstellt.

In dieser Folge wurde das Ganze erst einmal gestoppt. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) und das Bundesgesundheitsministerium erklären in einem gemeinsamen Statement, wie es mit der Ausstellung von Impfzertifikaten weitergeht:

„Aufgrund eines Hinweises auf eine potenzielle Schwachstelle beim Zugang zum Webportal des Deutschen Apothekerverbands (DAV) wurde die Ausstellung von Impfzertifikaten über dieses Webportal vorübergehend deaktiviert. Potenziell betroffen sind nur die wenigen hundert Apotheken, die nicht Mitglied des DAV sind. Alle erteilten Zugänge werden bereits überprüft und verifiziert. Nach aktuellem Kenntnisstand ist es zu keinem Betrug bei der Erstellung von Impfzertifikaten gekommen. Ein solcher wäre im Übrigen eine Straftat. Alle Apotheken, die dies wünschen, erhalten in dieser Woche schrittweise wieder Zugriff auf das DAV-Portal, sodass sie auch wieder Impfzertifikate ausstellen können. DAV, IBM, gematik und BMG arbeiten zudem gemeinsam daran, die Sicherheit bei der Ausstellung von Impfzertifikaten durch eine Einbindung dieses Prozesses in die sichere Telematikinfrastruktur insgesamt noch weiter zu erhöhen.“

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Microsoft Edge: Browser taucht im Windows 11 Store auf

Die Arbeiten an Windows 11 sind in vollem Gange, Insider können bereits die ersten Testversionen ausprobieren. Meiner Meinung nach läuft das Ganze bisher ziemlich gut und von Build zu Build kann man feststellen, dass Microsoft deutliche Schritte nach vorn macht. Das neue Windows kommt auch mit einem neuen Store für Apps daher.

Yes, it’s happening. You’ll be able to download Microsoft Edge from the Microsoft Store (fun fact: the publisher is called “Microsoft Corporation II”) pic.twitter.com/owrjJqlzcX

— Aggiornamenti Lumia (@ALumia_Italia) July 20, 2021

In eben jenem Store taucht nun der Edge-Browser aus Redmond auf, dessen Installationsroutine sich von den anderen Apps jedoch unterscheidet. Normalerweise laden UWP-Apps nachdem ihr den Installationsbutton gedrückt habt ohne jegliche Nutzerinteraktion, der Store informiert euch nach Abschluss lediglich. Im Falle von Edge scheint das anders zu sein, denn dort erscheint nach dem Button-Klick die normale Installationsroutine.

Der Browser ist nur im Store von Windows 11 zu finden und läuft unter dem Entwickler-Namen „Microsoft Corporation II“. Darüber könnte Microsoft die Apps für Windows 11 separieren. Mal sehen, wann weitere Apps unter diesem Namen veröffentlicht werden.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

gematik: TI-Messenger setzt auf das Matrix-Protokoll als Basis

Der Digitalisierungsstand im Gesundheitssektor scheint sich langsam zu wandeln: Ab 2022 soll das E-Rezept zum Alltag gehören. Vorlage hierzu ist der Gesetzesentwurf zum Digital-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG), welcher Ende Mai vom Bundesrat angenommen wurde. In Entwicklung ist auch der „TI-Messenger“ der gematik, welcher die Kommunikation unter Ärzten vereinfachen und damit effizienter gestalten soll. Vor allem für kurze und schnelle Rückfragen soll dieser Instant-Messenger in der Telematikinfrastruktur fungieren.

Die gematik konkretisierte die Ziele, Anforderungen und Lösungen heute ganz konkret in einem ausführlichen Konzeptpapier. Schlüsselfunktionen für den Frühjahr 2022 startenden TI-Messengers sei eine Interoperabilität, die so von anderen Messenger-Anbietern nicht gegeben sei. Smartphone, Tablet und Desktop sollen sich gleichermaßen einsetzen lassen. Zudem hantiert man mit sensiblen Gesundheitsdaten, sodass auch Schutz, Zertifizierung sowie eine einheitliche Authentisierung ein Thema seien.

Geklärt ist nun außerdem die Basis des Messengers. Das Open-Messenger-Protokoll Matrix soll für die Echtzeitkommunikation verwendet werden. Es bietet neben Interoperabilität unter anderem auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Künftig sollen dann rund 150.000 Organisationen aus dem Gesundheitswesen angebunden sein. Neben Nachrichten seien auch VoIP und Messaging für das Gesundheitswesen sowie der Austausch gesundheitsbezogener Daten wie Bilder oder Dateien möglich. Alle Matrix-basierten Server seien in Deutschland gehostet. Nächstes Zwischenziel sei der 1. Oktober. Bis dahin sollen alle Spezifikationen des TI-Messengers mitsamt Anbindung für genehmigte Apps stehen.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Clubhouse öffnet für alle

Der Club der Menschen, die sich selbst gerne reden hören, ist nun offen für alle – bisher musste man einen Invite haben: Nach monatelanger Erprobungsphase steht die Social-Audio-Plattform ab sofort für jeden offen.

Das bisherige Einladungssystem und die Warteliste wurden aufgehoben – ab sofort kann jeder der Community beitreten. Die neue Clubhouse-Version ist ab heute für iOS und Android verfügbar. Wer einen eigenen Club hat, kann seinen Link uneingeschränkt teilen. Jeder kann beliebig Gäste einladen und öffentliche Events sind für alle frei zugänglich. Ganz gleich, ob enge Freunde, Klassenkameraden, Familienmitglieder oder Arbeitskollegen – ab sofort kann jeder Nutzer andere Personen einladen, sowohl auf iOS oder Android.

Vermutung: Nachdem die Funktion auf vielen Plattformen zu finden ist, „wo Leute bereits sind“, wird die Öffnung Clubhouse nun nicht mehr so die Nutzer reinspülen. Aber ich täusche mich gerne – erfolgreiche Player sind gut für den Markt.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Google Drive für den Desktop: Offizieller Start erfolgt

Google hatte für seinen Cloud-Dienst bereits zum Jahresbeginn angekündigt, dass man den Business-Client (Drive File Stream) mit Privatkunden-Funktionen spickt und damit dann auch für Privatkunden die Software „Backup & Sync“ ablöst. Das Ganze solle dann unter dem Namen „Drive für den Desktop“ künftig firmieren. Nun kündigt Google den offiziellen Rollout für „Drive für den Desktop“ an. Die vereinte Version ist zwar bereits zu Beginn des Monats aufgetaucht, allerdings nicht flächendeckend.

Drive für den Desktop bietet unter anderem die Möglichkeit Fotos direkt zu Google Fotos hochzuladen. Für iOS-Nutzer unterstützt man auch den Upload über die Apple-Foto-Galerie. Und neben einer ARM-Version, die man nun mit dabei hat, bietet man die Möglichkeit zur Verwendung mehrerer Google-Accounts. Außerdem soll auch noch eine Platzhalterfunktion einziehen, wie wir sie beispielsweise schon von OneDrive her kennen.

Back-up & Sync Drive File Stream Drive für den Desktop
Dateien in „Meine Ablage“ verwenden Ja Ja Ja
Dateien in geteilten Ablagen verwenden Nein Ja, wenn Ihr Abo geteilte Ablagen enthält oder Sie zu einer geteilten Ablage eingeladen wurden. Ja, wenn Ihr Abo geteilte Ablagen enthält oder Sie zu einer geteilten Ablage eingeladen wurden.
Nur bestimmte Ordner aus „Meine Ablage“ mit Ihrem Computer synchronisieren Ja Nein, Sie können aber Dateien streamen, um Speicherplatz zu sparen. Nein, Sie können aber Dateien streamen, um Speicherplatz zu sparen.
Nur einzelne Dateien in „Meine Ablage“ für die Offlinenutzung synchronisieren Nein Ja Ja
Dateien aus Drittanbieter-Anwendungen wie Microsoft Office und Photoshop öffnen und speichern Ja Ja Ja
Mit der Funktion „Echtzeit-Anwesenheit“ in Microsoft Office sehen, wer ein Dokument bearbeitet Nein Ja Ja
Integration in Microsoft Outlook, Meet-Planung Nein Ja Ja
Lokale Ordner wie „Dokumente“ oder „Desktop“ mit Google Drive synchronisieren Ja Nein Ja
Fotos und Videos in Google Fotos sichern Ja Nein Ja
Fotos und Videos automatisch in Google Fotos statt in Google Drive sichern Nein Nein Ja
Gleichzeitig auf mehrere Konten zugreifen Ja Nein Ja
Apple Fotos-Galerie hochladen Ja Nein Ja
Von USB hochladen Ja Nein Ja
Dunkler Modus Nein Ja Ja
Dateiendungen können ignoriert werden Ja Nein Nein

In den kommenden Wochen solle „Drive für den Desktop“ sukzessive für Windows und macOS ausrollen. Lokale Dateien werden automatisch im Hintergrund mit der Cloud synchronisiert. Dann fordert man auch Nutzer von „Backup and Sync“ nach und nach dazu auf zu „Drive für den Desktop“ umzusteigen. Ein Wechsel solle bis September 2o21 erfolgen. Dann soll ein Login zu „Backup and Sync“ nicht mehr möglich sein.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies