#DealMonitor – Porsche investiert in Quantum Systems – Lightium erhält 6,2 Millionen – hlpy kauft MySchleppApp

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#DealMonitor Porsche investiert Millionen in Quantum Systems Lightium erhält 6,2 Millionen Almer bekommt 3 Millionen hlpy kauft MySchleppApp Hype1000 kauft Audvice DHDL: Diamazing Beauty, Dübelix, RocketTutor

Porsche investiert in Quantum Systems – Lightium erhält 6,2 Millionen – hlpy kauft MySchleppApp

Dienstag, 24. September 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 24. September werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Quantum Systems


 Notion Capital, der Fahrzeugbauer Porsche und Co. investieren im Rahmen einer erweiterten Serie-B-Finanzierungsrunde eine zweistellige Millionensumme in Quantum-Systems. “This brings the total amount of Series B funding for the Munich-based drone pioneer to over €100 million”, teilt das Team mit. HV Capital, DTCP, Project A Ventures und Co. investierten zuletzt bereits 63,6 Millionen Euro in das Unternehmen. Das Münchner DefenseTech-Unternehmen, 2015 von Florian Seibel, Michael Kriegel, Tobias Kloss und Armin Busse gegründet, setzt auf elektrisch angetriebene Drohnen samt Multisensor-Technologie. “With this new round of funding, Quantum Systems plans to accelerate its internationalization efforts and fund further innovation. The additional capital will facilitate the scale up of production capabilities, as well as investments in research and development with a strong focus on software and AI”, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über Quantum-Systems

Lightium 


 Vsquared Ventures, Lakestar und Business Angels investieren 6,2 Millionen Euro in Lightium. Das Startup aus Zürich, von Amir Ghadimi, Frédéric Loizeau und Dirk Englund gegründet, entwickelt “die nächste Generation photonischer integrierter Schaltungen (PICs)” . Zum Konzept schreibt das Team: “Wir bieten produktionsreife TFLN-PIC-Foundry-Services für Kunden aus den Bereichen Datenkommunikation, Telekommunikation, KI, Quantum und Luft- und Raumfahrt.”

Almer


 VI-Partners und Kickfund investieren 3 Millionen US-Dollar in Almer. Das Startup aus Bern, 2021 von Timon Binder und Sebastian Beetschen gegründet, setzt auf eine “neue Form der Kommunikation in den Bereichen Fernwartung, Kundendienst und Logistik”. Konkret geht es um das AR-Headset Arc 2, das sich als “eine leichte, benutzerfreundliche und kostengünstige Alternative zu den schweren, komplexen und teuren Lösungen, die derzeit auf dem Markt sind” etablieren soll.

MERGERS & ACQUISITIONS

hlpy – MySchleppApp


Das italienische Pannenhilfe-Scaleup hlpy übernimmt seinen Kölner Wettbewerber MySchleppApp. “Die Akquisition erlaubt es hlpy, seine Position als führendes europäisches Unternehmen für volldigitale Pannenhilfe auszubauen und seine Services nicht nur in Italien, Frankreich und Spanien anzubieten, sondern auch in Deutschland und Österreich”, teilt das Unternehmen mit. MySchleppApp, 2016 von Frank Heck und Santosh Satschdeva gegründet, positioniert sich als “digitales, flächendeckendes Pannenhilfenetzwerk”. Anfangs setzte das Team auf B2C, schwenkte dann aber ins B2B-Segment rüber. Zu den Kunden der Jungfirma gehören  Automobilhersteller, Fuhrparkmanager und Leasing-Unternehmen. Mehr über MySchleppApp

Hype1000 – Audvice


Die Münsteraner  Corporate-Audio-Plattform Hype1000 übernimmt das Pucher Audio-Startup Audvice. “Diese strategische Akquisition ist Teil des kontinuierlichen Wachstumskurses von Hype1000 und festigt die Position als führender Partner für Unternehmen von umfassenden Audio- und Podcasting-Lösungen”, teilen die Unternehmen mit. Audvice, von Sophie Bolzer und Erfan Ebrahimnia gegründet, setzt auf Wissensmanagement. Mit der Audvice-App können Nutzerinnen und Nutzer Audio-Inhalte erstellen und diese mit anderen Nutzern bzw. Kollegen im eigenen Unternehmen teilen. Cusp Capital investierte zuletzt gemeinsam mit CapitalT, Tiny.VC sowie den GoStudent-Gründern Felix Ohswald und Gregor Müller 1,9 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Hype1000

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Diamazing Beauty


Beauty-Löwin Judith Williams und Startup-Löwe Frank Thelen investieren in der sechzehnten Staffel der VOX-Gründershow “Die Höhle der Löwen” 100.000 Euro in Diamazing Beauty und sichern sich dabei 40 % am Unternehmen. Das Startup, von Brigitte Steinmeyer gegründet, setzt auf ein “Diamazing Beauty Serum, ein Diamant-Hyaluron-Komplex”. Der Deal platzte nach der Show. Mehr über Diamazing Beauty

Dübelix


 Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der sechzehnten Staffel der VOX-Gründershow “Die Höhle der Löwen” 30.000 Euro in Dübelix und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup, von Markus Beck und Robert Sobolewski gegründet, setzt auf ein System, das Dübel leicht aus Wänden lösen soll.  Mehr über Dübelix

RocketTutor


Sales-Löwe Carsten Maschmeyer investiert in der sechzehnten Staffel der VOX-Gründershow “Die Höhle der Löwen” 500.000 Euro in RocketTutor und sichert sich dabei 7 % am Unternehmen. Das EdTech aus München, von Yue Wu, Lionel Rühlemann und Komaldeep Chahal gegründet, positioniert sich als “KI-Tutor für die Prüfungsvorbereitung. Zielgruppe sind zunächst Mathematik-Sekundarschülerinnen und -schüler der Klassen 11, 12 und 13 in Bayern und Nordrhein-Westfalen”. Mehr über RocketTutor

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Foto (oben): azrael74

Kleiner Bruder des Taycan: Mit dem „Cajun“ könnte Porsche den Angriff auf Teslas Model 3 wagen

Kleiner Bruder des Taycan: Mit dem „Cajun“ könnte Porsche den Angriff auf Teslas Model 3 wagen

  • Profielfoto Elias Holdenried

Der Ende 2019 eingeführte Elektro-Sportler Taycan kommt bei den Kunden gut an.
Der Ende 2019 eingeführte Elektro-Sportler Taycan kommt bei den Kunden gut an.

Porsche AG

  • Auch Porsche ist auf lange Sicht dazu gezwungen, seine Palette zum überwiegenden Teil auf elektrisch angetriebene Modelle umzustellen. Bis 2030 soll der E-Anteil am Absatz auf 80 Prozent gesteigert werden.
  • Das englische Magazin Autocar berichtet, dass auch eine elektrische Mittelklasse-Limousine geplant ist. Diese soll auf der gemeinsam mit Audi entwickelten PPE-Plattform stehen.
  • Als potenzielle Gegner werden das Tesla Model 3 und der BMW i4 anvisiert. Allerdings dürfte das möglicherweise „Cajun“ genannte Modell etwas teurer sein. Porsche möchte schließlich seinen Markennamen nicht verramschen.

Porsche hat sich bei der Transformation hin zur E-Mobilität ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2030 sollen rein elektrisch angetriebene Autos bereits achtzig Prozent des Gesamtabsatzes ausmachen. Entgegen anfänglicher Vorbehalte einiger Markenfans ist der elektrische Erstling der Zuffenhausener, der viertürige Sportwagen Taycan, recht erfolgreich angelaufen. Trotz der Corona-Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen konnte das Modell das anvisierte Ziel von 20.000 verkauften Einheiten im vergangenen Jahr sogar minimal übertreffen.

Der Name Cajun steht im Raum

Aber natürlich kann es der Taycan an der Elektro-Front nicht alleine richten. Wie das britische Magazin Autocar berichtet, plant der Sportwagenbauer offenbar eine elektrische Mittelklasse-Limousine, die ab circa 2024 gegen den BMW i4 und das Tesla Model 3 antreten soll. Preislich dürfte sie jedoch schon allein wegen des klangvollen Markennamen etwas höher angesiedelt sein.

Laut dem Automagazin soll für die elektrische Limousine der Name „Cajun“ wieder ausgegraben werden. Porsche hatte sich diese Modellbezeichnung bereits vor rund zehn Jahren für ein unterhalb des Cayenne angesiedeltes SUV mit Verbrennungsmotor schützen lassen. Letztendlich wurde das Modell jedoch Macan getauft. Die Entscheidung zum Bau einer weiteren Elektro-Limousine wäre recht naheliegend, schließlich hat Porsche mit der neuen, zusammen mit Audi entwickelten PPE-Plattform bald ein passendes Grundgerüst in petto.

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Audi und Porsche arbeiten zusammen

Autocar zitiert in seinem Artikel einen namentlich nicht genannten Porsche-Ingenieur, dessen Ausführungen einen konkreten Hinweis gegeben haben. „Die modulare Auslegung der PPE-Plattform macht es uns möglich, unser Angebot an Elektro-Fahrzeugen um eine ganze Reihe verschiedener Modelle zu erweitern. Sie ist auf eine normale, aber auch höhere Bodenfreiheit zugeschnitten. Eine zweite Limousine ist eine Möglichkeit“, sagte er gegenüber dem britischen Medium.

Die zweite Generation des Mittelklasse-SUV Macan wird als erster Porsche den elektrischen Premium-Baukasten nutzen. Deren Marktstart haben die Schwaben für 2023 anvisiert. In Ingolstadt wird auf derselben Basis derzeit an dem Audi-Pendant Q6 e-tron gearbeitet, das schon nächstes Jahr auf den Markt kommen dürfte. Zudem plant die Marke mit den vier Ringen die klassischen Limousinen A6 e-tron und A4 e-tron, die einige Monate nach dem Macan erhältlich sein dürften.

Heck- und Allradantrieb möglich

Technische Details des Cajun sind bisher noch nicht nach außen gedrungen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Basisversion des voraussichtlich in Leipzig gebauten Modells einen einzelnen E-Motor an der Hinterachse bekommt und so mit einem reinen Heckantrieb vorfährt. Die gehobeneren Allradversionen bekommen ein zusätzliches Aggregat an der Vorderachse. Dieses Konzept hat sich bereits beim Taycan und den anderen rein elektrischen, auf der kleineren MEB-Plattform aufbauenden Elektro-Modellen des VW-Konzerns bewährt. Die PPE-Plattform soll mit ihrer Allradlenkung besonders agil sein und dank des 800 Volt-Bordnetzes schnellere Ladevorgänge ermöglichen.

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