Windows 11: Update KB5009566 veröffentlicht

Microsoft hat damit begonnen, die monatlichen Aktualisierungen für seine Windows-Systeme zu verteilen. Mit an Bord: Zahlreiche Fehlerbehebungen und ein Abdichten von Schwachstellen. Wer möchte, kann direkt einmal in der Systemsteuerung nach einem verfügbaren Update seines Systems schauen oder die Pakete manuell laden. Für Nutzer von Windows 11 sicherlich interessant: KB5009566. Ein relativ kleines Update, welches im Falle von Windows 11 für x64 lediglich 222,8 Megabyte groß ist und für ARM64-Maschinen auf 275 Megabyte kommt. Das Update bringt Windows 11 auf die OS-Version 22000.434.

Dieses Update ersetzt auch die folgenden Updates:

2021-10 Cumulative Update for Windows 11 for x64-based Systems (KB5006674)

2021-10 Kumulatives Update für Windows 11 für x64-basierte Systeme (KB5006746)

2021-11 Cumulative Update for Windows 11 for x64-based Systems (KB5007215)

2021-11 Kumulatives Update für Windows 11 für x64-basierte Systeme (KB5007262)

2021-12 Cumulative Update for Windows 11 for x64-based Systems (KB5008215)

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Microsoft Cortana und Amazon Alexa sind doch nicht mehr vereint

Die Sprachassistentin Cortana dürfte den meisten Nutzern dadurch bekannt sein, dass sie unter Windows lange Zeit eine der ersten Funktionen gewesen ist, die man möglichst beiseite schob. Auch Microsoft musste das erkennen und verlagerte die Assistentin aus ihrem ersten Stammplatz aus der Task- / Suchleiste in den Hintergrund. Eine Partnerschaft mit Amazon und Verzahnung mit Alexa sollte den Ruf aufbessern. Ohne dass es groß aufgefallen wäre, wurde diese Integration aber bereits Mitte September 2021 wieder aufgegeben.

Wer mittlerweile versucht, mit Cortana über ein Alexa-Gerät zu interagieren, erhält nur noch den Hinweis, dass der betreffende Skill eingestellt worden sei. Am 18. September 2021 wurde diese Liaison laut den Redmondern beendet. Überraschend ist der Schritt nicht, vermutlich haben nur wenige User Cortana über ein Alexa-Gerät aufgerufen. Außerdem stellte Microsoft 2020 auch schon die Cortana-App für Android und iOS ein. Auch der Support für Skills von Drittanbietern endete letztes Jahr.

Unter Windows 11 ist die Cortana nicht einmal mehr Bestandteil des Betriebssystems, kann aber nachinstalliert werden. Klar ist jedoch, dass der Fokus schon lange nicht mehr auf der Assistentin liegt – jedenfalls nicht im Markt für Privatkunden. Stattdessen positionieren die Redmonder Cortana mittlerweile als Assistentin für Geschäftskunden.

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Windows-Subsystem für Linux (WSL) als Vorschau im Microsoft Store

Microsoft hat sein Windows-Subsystem für Linux (WSL) als App veröffentlicht, die man nun direkt aus dem Microsoft Store unter Windows 11 herunterladen kann. Allerdings handelt es sich dabei um eine Vorabversion. Jene Store-Version wird separat gepflegt und kann von Nutzern unabhängig von Windows-Updates aktualisiert werden.

Rein technisch handelt es sich um das identische Windows-Subsystem für Linux (WSL), welches Anwender schon kennen – nur eben angepasst für die Installation und Aktualisierung aus dem Microsoft Store. Wenn Nutzer bereits die Windows-Version der WSL installiert haben, können sie auch die WSL-Vorschau aus dem Store installieren. Beide können gleichzeitig auf dem Rechner installiert werden, und Nutzer haben weiterhin Zugriff auf alle ihre WSL-Distributionen. Die WSL-Store-Version hat immer Vorrang, d. h., wenn sie auf eurem Rechner installiert ist, ist dies die WSL-Version, mit der ihr arbeiten werdet.

Angebot

Weitere Fragen und Antworten hat Microsoft hier gesammelt. Mit dem Windows-Subsystem für Linux können Entwickler oder Anwender eine Linux-Umgebung (einschließlich der meisten Befehlszeilentools, Hilfsprogramme und Anwendungen) direkt unter Windows unverändert ausführen, ohne den Mehraufwand eines traditionellen virtuellen Computers oder eines Dual-Boot-Setups betreiben zu müssen. Wer da mal einsteigen möchte, findet auch Anleitungen zum Thema „Installieren von WSL“ bei Microsoft vor.

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Microsoft Store: Für mehr (Desktop)-Apps geöffnet – eigene Stores, Browser und Zahlungssysteme möglich

Zusammen mit Windows 11 bringt man seitens Microsoft am 5. Oktober auch einen neuen Microsoft Store an den Start. Jener wird in den kommenden Monaten auch den Windows-10-Nutzern zugänglich. Künftig werden dort auch Android-Apps einen Platz finden. Dabei aber noch nicht genug: Microsoft hat den Microsoft Store für Entwickler diverser Frameworks geöffnet. Auch andere Stores können dort nun präsentiert und geladen werden.

Den neuen Microsoft Store öffnet man für mehr Apps. So ist es nun möglich ohne viel „Hickhack“ Desktop-Apps seitens der App-Entwickler in den Store zu bringen. Dazu sollen unter anderem Discord, Zoom, KakaoTalk sowie Luminar AI, Music Maker und VLC zählen. Außerdem sollen auch TeamViewer, der Adobe Reader sowie Größen wie LibreOffice zum Download bereitstehen. Ebenso Microsofts eigene Tools wie Visual Studio Code oder Microsoft PowerToys.

Zudem sollen auch zahlreiche Progressive Web Apps (PWA) in den Microsoft Store einziehen. Darunter Wikipedia, Reddit oder auch TikTok. Durch die Integration ins System wird der Zugriff über Taskleiste oder Startseite erleichtert. Außerdem Dinge wie Benachrichtigungen oder der Wechsel zwischen hellem und dunklem Modus einer App.

Bei Microsoft wolle man das Konzept „offene Plattform“ leben. Entsprechend dürfen nun auch Drittanbieter-Stores einziehen. Außerdem erlaubt man Apps ein eigenes In-App-Zahlungssystem zu verwenden. Diesbezüglich geriet man seitens Epic bekanntlich mit Apple in einen langwierigen Disput. Storefront-Apps von Drittanbietern werden über die Suche gefunden und verfügen auch über eine eigene Produktdetailseite. Die letztgenannten Neuerungen sollen in den kommenden Monaten in den Microsoft Store einziehen.

Zudem erlaubt man im Microsoft Store nun auch Browser-Apps mit eigenen Browser-Engines. Darunter Opera und der Yandex Browser.

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iTunes für Windows: Fehlerbereinigte Version veröffentlicht

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Apple hat eine fehlerbereinigte Version von iTunes für Windows veröffentlicht. Sie kann ab sofort von euch heruntergeladen werden – entweder von der Apple-Seite oder aus dem Microsoft Store. In der letzten Version ist ein Fehler aufgetreten, der iTunes direkt abstürzen, bzw. nicht starten ließ, wenn das Betriebssystem in einer nicht-englischen Sprache genutzt wurde. iTunes für Windows läuft auch unter Windows 11.

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