Windows 11: Microsoft schiebt außerplanmäßiges Update gegen Installationsfehler nach




Microsoft hat zum Monatsanfang ein außerplanmäßiges Update für Windows 11 veröffentlicht. Hintergrund ist ein Installationsproblem bei der „März 2026 Non-Security“-Vorschau, das einige Geräte mit Windows 11 in den Versionen 25H2 und 24H2 erwischt. Beim Versuch, das optionale Update einzuspielen, kann die Meldung auftauchen, dass einige Update-Dateien fehlen oder beschädigt sind. Windows bricht dann mit dem Fehlercode 0x80073712 ab und kündigt an, den Download später noch einmal zu versuchen.

Um das Thema einzufangen, steht nun das kumulative Out-of-band-Update KB5086672 bereit. Es ersetzt alle bisherigen Updates für Windows 11 25H2 und 24H2, bringt die Inhalte der März 2026 Sicherheits- und Nicht-Sicherheits-Updates mit und kümmert sich zusätzlich um den beschriebenen Installationsfehler. Laut Microsoft sind damit auch die bisherigen Schutzmechanismen und Verbesserungen weiter an Bord, es geht nicht nur um den Fix.

Wer unter Windows 11 25H2 oder 24H2 in den Einstellungen die Option „Neueste Updates sobald verfügbar erhalten“ aktiviert hat, bekommt KB5086672 über Windows Update automatisch angeboten, sobald es für das jeweilige Gerät freigeschaltet ist. Ist die Option aus, lässt sich das Update manuell über Einstellungen, Windows Update und den Punkt „Herunterladen und installieren“ anstoßen. Alternativ liegt KB5086672 wie üblich im Microsoft Update Catalog für den manuellen Download, etwa für Administratoren, die mehrere Rechner direkt versorgen wollen.

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Windows 11 Insider: Verbesserungen für Touchpads




Microsoft schickt eine neue Vorabversion von Windows 11 in den Dev Channel: Build 26300.8142, ausgeliefert über das kumulative Update KB5079492. Basis ist weiterhin Windows 11 Version 25H2.

Bei Notebooks mit Touchpad kümmert sich Microsoft um das Thema Rechtsklick-Bereich. In den Einstellungen unter Bluetooth und Geräte, Touchpad lässt sich die Größe der Zone unten rechts konfigurieren. Zur Wahl stehen Standard, klein, mittel und groß. Die Option taucht nur auf, wenn das Touchpad mechanisch klickt. Wer schon ein Anbieter-Tool für die Touchpad-Konfiguration nutzt, sieht im Dropdown einen Eintrag namens Custom, der die dort gesetzten Werte übernimmt und nicht einfach überschreibt.

Neu ist unter anderem auch mehr Kontrolle über die Administrator Protection. Nach der Rückkehr des Features für Admins taucht die Option jetzt auch direkt in den Windows-Einstellungen auf. Unter Datenschutz und Sicherheit, Windows-Sicherheit, Kontoschutz lässt sich der Schutz aktivieren, ein Neustart ist Pflicht. Gedacht ist das Ganze als zusätzliche Hürde, wenn Aktionen mit erhöhten Rechten laufen sollen.

Der Task-Manager bekommt ebenfalls ein Update, das allerdings Richtung KI-Hardware zielt. Auf Systemen mit NPU lassen sich neue optionale Spalten einblenden, etwa NPU und NPU Engine in den Ansichten Prozesse, Benutzer und Details. In der Detailansicht kommen noch NPU Dedicated Memory und NPU Shared Memory dazu, um zu sehen, wie Workloads den NPU-Speicher nutzen. Wenn die GPU eine eigene Neural Engine mitbringt, taucht die auch im Reiter Leistung auf.

Generell ist noch mehr mit drin, das könnt ihr gern bei Interesse bei Microsoft selbst lesen.

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Windows 11: Microsoft zieht Update KB5079391 nach Installationsproblemen zurück

Vor einigen Tagen stand das optionale Preview-Update KB5079391 für Windows 11 in den Versionen 25H2 und 24H2 kurze Zeit zum Download bereit – genauer gesagt nur für ein Zeitfenster von etwa ein bis zwei Stunden. Solltet ihr da zugegriffen haben, dann dürfte euch vermutlich auch eine Installations-Endlosschleife und der Fehlercode 0x80073712 erwartet haben. Microsoft hat daraufhin die Verteilung des Updates gestoppt.

Der Fehler tritt auf, wenn Assembly-Dateien im WinSxS-Ordner des Betriebssystems fehlen oder beschädigt sind, Dateien, die für die Installation aber nun einmal zwingend gebraucht werden. Dass Microsoft in solchen Fällen einen Rollout komplett einfriert, passiert aber eher selten, lässt also vermuten, dass das Problem tiefer sitzt als gedacht. Ob KB5079391 in einer korrigierten Version nochmal erscheint oder ganz gestrichen wird, steht noch nicht fest. Microsoft hatte den Vorfall jüngst bestätigt und sucht intern nach der genauen Ursache.

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Samsung Browser startet unter Windows und bekommt neue KI-Funktionen




Samsung bringt seinen mobilen Browser nun offiziell auf den Windows-PC. Sprich: Das auf Chromium basierende Ding ist raus aus der Beta. Das Unternehmen zielt damit laut eigenen Aussagen auf eine bessere Verzahnung zwischen Smartphone und Computer ab.

Wer auf dem Handy eine Webseite besucht, kann am Desktop nahtlos an der exakt gleichen Stelle weitermachen. Das geht über die bloße Synchronisation von Lesezeichen hinaus. Auch Samsung Pass wurde integriert, wodurch sich Anmeldedaten und Formulare sicher und geräteübergreifend nutzen lassen. Nutzer benötigen hierfür ein Samsung-Konto und die entsprechende Continuity-Software auf dem PC, wobei aktuell Galaxy Books der Serien 3 bis 6 unterstützt werden.

Viel spannender dürfte für einige der Blick auf die neuen KI-Funktionen sein, die in Zusammenarbeit mit Perplexity entstanden sind. Diese sogenannte Agentic AI soll den Kontext der angezeigten Webseite verstehen und aktiv assistieren. Plant man etwa einen Trip, erstellt der Browser aus den Informationen der Seite einen strukturierten Reiseplan.

Die künstliche Intelligenz hilft auch beim Durchsuchen des Verlaufs mittels natürlicher Sprache, sodass man einfach nach dem Produkt von letzter Woche fragen kann. Zudem lassen sich Inhalte aus mehreren offenen Tabs in einer Übersicht zusammenfassen und vergleichen. Auch bei Videos greift die KI ein und springt auf Wunsch direkt zu relevanten Stellen im Clip.

Die Software ist für Windows 10 ab Version 1809 sowie Windows 11 verfügbar. Einen Haken gibt es allerdings noch, denn die neuen KI-Funktionen starten vorerst nur in den USA und Südkorea. Wann diese Features in Deutschland aufschlagen, ist derzeit noch offen.

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AYANEO NEXT 2: Verkauf wegen hoher Komponentenpreise gestoppt

Da gibt es Neuigkeiten von AYANEO zum Gaming-Handheld NEXT 2. Das Unternehmen hat auf Indiegogo ein Update veröffentlicht und den Verkauf des Geräts vorerst eingestellt. Man zieht hier die Notbremse. Als Grund führt der Hersteller massiv gestiegene Preise für Speicherkomponenten an. Zwar war der Markt schon beim Start der Kampagne im Februar angespannt, doch nach dem chinesischen Neujahr zogen die Einkaufspreise wohl so stark an, dass die Produktionskosten mittlerweile den Verkaufspreis übersteigen.

Man wollte die Preiserhöhungen nicht ständig an die Kunden weiterreichen und hat das Handheld daher aus dem Verkauf genommen. Oder anders herum: Das Verticken des Windows-Gaming-Handhelds rechnet sich nicht. Vielleicht hat Ankündigungs-Lord AYANEO auch zu hoch gepokert.

Wer bereits zugeschlagen hat, muss sich keine Sorgen machen, denn die Produktion für bestehende Bestellungen läuft wie geplant weiter. Auch der spätere Support sowie Ersatzteile sind gesichert. Ob und wann das NEXT 2 wieder regulär bestellbar sein wird, hängt von der Entwicklung der Hardwarepreise ab.

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