Samsung: Auf Tizen basierende Smartwatches erhalten weiterhin Software-Support

Es war ja schon ein Gerücht, dass Samsung für eine kommende Galaxy Watch auf Wear OS, was jetzt nur noch Wear heißt, setzen könne, doch es kam ganz anders. Google und Samsung haben sich nämlich gemeinsam ins Boot gesetzt und bauen nun eben die gemeinsame Plattform Wear.

Man bringe „das Beste von Wear und Tizen“ zusammen, um für eine bessere Leistung, längere Akkulaufzeiten und mehr zu sorgen. Apps sollen demnach bei aktuellen Prozessoren bis zu 30 % schneller laden, zudem sei die Bedienung auch deutlich flüssiger als bisher möglich. Funktionen, die Galaxy-Watch-Nutzer kennen, sollen auch unter Wear zum Einsatz kommen.

Bei Samsung wisse man, dass Gesundheit und Wellness bei den Verbrauchern ganz oben auf der Agenda stehen, und man freue sich, auf der neuen, einheitlichen Plattform mit Google das Gesundheitserlebnis weiter auszubauen.

Die große Frage haben da vermutlich nun Bestandskunden mit Tizen-Smartwatch. Wie geht es da weiter? Da möchte Samsung Entwarnung geben. Für Kunden, die bereits die auf Tizen basierenden Galaxy-Smartwatches besitzen, biete man nach der Produkteinführung weiterhin mindestens drei Jahre Software-Support an.

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Wear: Zahlreiche Neuerungen für das Smartwatch-Betriebssystem angekündigt

Zur Google I/O 2021 gab es natürlich auch Neues zu Wear OS – zukünftig Wear – zu erfahren. So sprach Google vom bisher „größten Update für Wear“, das es je gegeben hat (und das irgendwann gegen Ende des Jahres erscheinen wird). Dazu zählt auch, dass man gemeinsam mit Samsung an einer einheitlichen Plattform gearbeitet hat.

Wie die beiden Unternehmen verkünden, bringe man nun „das Beste von Wear und Tizen“ zusammen, um für eine bessere Leistung, längere Akkulaufzeiten und mehr zu sorgen. Apps sollen demnach mit aktuellen Chips bis zu 30 % schneller laden, zudem sei die Bedienung auch deutlich flüssiger als bisher möglich. Im Rahmen der Akkuoptimierungen soll es zukünftig problemlos möglich sein, den Schlaf über Nacht zu tracken und den gesamten Tag über seine Herzfrequenz messen zu lassen, ohne dass die Kapazität zu stark abnimmt. Doch auch anderen Herstellern wolle man ermöglichen, von diesen neuen Optionen zu profitieren.

Auch an der Navigation innerhalb von Wear habe man gearbeitet, sodass sich neuerdings von jeder Stelle der Uhr aus die wichtigsten Funktionen erreichen lassen sollen. Zudem soll sich auch der Startbildschirm noch besser mit Kacheln aus den Lieblings-Apps belegen lassen. Ihr habt es also in der Hand, welche Informationen ihr sofort seht und welche ihr schnell per Wischgeste erreichen könnt.

Animation demonstrates how to swipe to see new Tiles.

Auch Google Maps, der Google Assistant und Google Pay werden für Wear überarbeitet, sodass Pay unter anderem in 26 weiteren Ländern angeboten werden kann. Ferner solle später in diesem Jahr YouTube Music für Wear erscheinen, so Google weiter. Abonnenten des Premium-Dienstes können dann auch für unterwegs auf Smart Downloads zugreifen.

Ebenfalls berichtet Google davon, dass das neueste Wear-Update die bekanntesten Funktionen aus der Fitbit-Welt implementiert. Dazu zählen unter anderem auch die Belohnungen bei erreichten Fitnesszielen. Entwickler von Wear-Apps soll es inzwischen noch einfacher gemacht worden sein, ihre Apps zu entwickeln. Dafür sorgen neue Werkzeuge, vor allem aber auch eine Tiles-API und ein Watchface-Editor, den Samsung geschaffen hat. Neue und umgestaltete Apps von Entwicklern wie Strava, adidas Running, Bitmoji und vielen anderen kommen laut Google auf die Plattform.

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Samsung Smart Home zeigt sich vorzeitig

Filed under: Lifestyle

Samsung hatte schon angekündigt, dass sie auf der CES ein grundlegendes Smart Home Idee vorstellen wollen. Jetzt ist dank einem Screen bekannt geworden wie genau das funktionieren soll. Rings um eine zentrale App mit Cloudanbindung sollen alle Geräte vom Smartphone über das Smart TV bis zu den Wearables und Tablets miteinander verbunden werden und diverse Geräte im Haushalt kontrollieren können. Smart Home soll Stimmenbefehle verstehen und z.B. auf “ich gehe aus” mit einer voreingestellten Lichtorgie reagieren und alles ausstellen was man nicht braucht. Hinzu kommen auch Videostreams von zu Hause als Fernüberwachung und Diebstahlsicherung. Neuerfunden ist das Smart Home damit noch nicht und wir hoffen Samsung hat zumindest ein paar Überraschungen auf der CES für das System zu bieten. Die erste gab es jetzt schon: sie wollen mit Drittanbietern zusammenarbeiten und setzen dabei auf ein eigenes Software Protocol sowie ein eigenes Ökosystem. Wir sind gespannt.

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Google Glass: Entwickler können ihre Brille gegen eine neue tauschen

Filed under: Wearables

Google entlässt die zweite Generation von Google Glass in die freie Wildbahn. Oder besser gesagt ins Außengehege: Bisher trägt nur ein exklusiver Kreis von Entwicklern (und neuerdings auch deren Freunde) die Google-Brille. Wer die neue will, muss die alte Version abgeben. Google bezeichnet den Tausch als ein „Dankeschön” an die sogenannten Explorer, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass neue Accessoires oder Software mit der ersten Generation möglicherweise nicht mehr funktionieren. Dennoch handelt es sich auch bei der eingetauschten Brille immer noch um eine Explorer Edition, also nicht um das endgültige Modell. EInen Ausschnitt aus der EInladung seht ihr nach dem Break.

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Google Glass: Mirror API jetzt für alle verfügbar

Filed under: Wearables

Zur Programmierschnittstelle von Google Glass, der sogenannten Mirror API, hat ab sofort nicht mehr nur ein exklusiver Kreis von Entwicklern Zugang: Google hat, wie ihr hier lesen könnt, die API jetzt für alle verfügbar gemacht.

Via Abraham Williams (Google Plus)

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