Apple hat mit den AirPods ein sehr erfolgreiches Produkt am Start. Einzig die AirPods Max fallen da ein wenig aus der Rolle. Obwohl sie gut klingen, sind sie zu schwer, wurden mit ihrem Taschen-Etui belächelt und sind vor allem viel zu teuer. Das letzte Update brachte lediglich USB-C in die Kopfhörer, nicht mal den Chip hatte Apple ausgetauscht. Das zeigt auch wie motiviert man ist, Geld für ein größeres Update in die Hände zu nehmen.
„Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel“ – so fasst es auch Mark Gurman zusammen. Apple möchte das Produkt nicht vom Markt nehmen, ist aber auch nicht gewillt, ein Update durchzuführen – so Gurman. Fans der Kopfhörer werden also weiterhin in die Röhre schauen. Der Markt in dem Segment ist ohnehin gut gefüllt und es gibt eine Menge valide Alternativen, die auch in billigeren Preisregionen zu finden sind. Übrigens: Die AirPods Max gibt es am 25.11. ab 10 Uhr bei der Telekom für 376 Euro.
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Die Samsung-Galaxy-Watch-Familie erhält ein Software-Update. Das Unternehmen rollt die neue Benutzeroberfläche One UI 6 Watch für eine größere Anzahl bestehender Smartwatch-Modelle aus. Das Update umfasst die Galaxy Watch6, Watch6 Classic, Watch5, Watch5 Pro, Watch4, Watch4 Classic sowie die Watch FE. Damit gibt es dann auch neue Funktionen.
Ein zentrales Element des Updates ist der neue Energy Score. Diese Funktion bewertet den körperlichen und mentalen Zustand der Nutzer anhand verschiedener Gesundheitsmetriken. Dabei werden Faktoren wie Schlaf, Aktivität und Herzfrequenz während der Ruhephasen berücksichtigt. Das System gibt auf Basis dieser Daten personalisierte Empfehlungen, die durch Galaxy AI unterstützt werden.
Die Schlafanalyse wurde durch einen KI-Algorithmus verbessert. Nutzer erhalten detaillierte Einblicke in ihre Schlafqualität durch die Erfassung von Bewegungen, Einschlafzeit, Herzfrequenz und Atemrate. Eine von der FDA zugelassene Funktion zur Erkennung von Schlafapnoe steht nun auf mehr Galaxy Watch Modellen zur Verfügung.
Für Sportbegeisterte bietet das Update neue Trainingsmöglichkeiten. Die Race-Funktion ermöglicht es Läufern und Radfahrern, ihre aktuelle Leistung in Echtzeit mit früheren Ergebnissen zu vergleichen. Mit Workout Routine können Nutzer verschiedene Übungen kombinieren und individuelle Trainingspläne erstellen.
Das Update bringt auch neue Zifferblätter mit sich. Das Simple Digital Design spricht Minimalismus-Liebhaber an, während das Ultra Info Board wichtige Informationen übersichtlich darstellt. Die Bedienung wurde durch neue Gesten optimiert. Mit der Double Pinch Geste lassen sich verbundene Galaxy Smartphones direkt vom Handgelenk aus steuern – sei es zum Annehmen von Anrufen, Ausschalten von Weckern oder Aufnehmen von Fotos. Die KI-gestützten Antwortvorschläge erleichtern zudem die Kommunikation.
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So richtig etwas zu tun hatte ich mit Casio zuletzt in den 90ern. Die G-Shock war da eine Uhr meiner Wahl. Nun gibt es etwas, was nicht ganz neu ist, aber erwähnenswert. Casio zeigte nämlich eine Lösung für digitale Zeitmessung in Form eines Rings. Das neue Modell CRW-001-1JR kommt im Dezember in Japan für 19.800 Yen (etwa 122 Euro) auf den Markt.
Der Ring möchte trotz seiner kompakten Größe von knapp 2,54 Zentimetern mit Funktionalität überzeugen. Das Display basiert auf einem sechs-segmentigen LCD-Bildschirm, der Stunden, Minuten und Sekunden anzeigt. Drei Bedienknöpfe ermöglichen zusätzliche Funktionen wie Datumsanzeige, eine zweite Zeitzone und Stoppuhr-Funktion.
Ring zu groß? Dann hilft ein Abstandshalter.
Das Gehäuse und die Lünette bestehen aus poliertem Edelstahl. Eine integrierte Beleuchtung soll für gute Ablesbarkeit sorgen. Die Alarmfunktion wurde clever gelöst – statt eines akustischen Signals blinkt das Display.
Die Stromversorgung erfolgt über eine austauschbare Batterie, die etwa zwei Jahre hält. Der Ring ist zudem wasserdicht konstruiert. Bei der Herstellung setzt Casio auf ein spezielles Metallspritzgussverfahren, das mit Metallpulver arbeitet. Dies ermöglicht eine präzise Nachbildung der Details klassischer Digitaluhren im Miniaturformat.
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Vermutlich eher eine Nischen-Nachricht, wer allerdings mit der Vision Pro von Apple und Microsoft-Software arbeitet, wird es vielleicht gern zur Kenntnis nehmen. Den Microsoft Authenticator gibt es nun als Beta für die Vision Pro. Wer das Ganze nutzen möchte, der muss allerdings erst einmal zur Betaversion über Testflight greifen. Da müsst ihr mal schauen, ob das für euch funktioniert, bei verwalteten Geräten muss das Ganze ja freigegeben werden. Ansonsten solltet ihr vielleicht auch einmal das entsprechende Microsoft-Forum im Auge behalten.
Angebot
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Razer hat im Oktober mit dem Barracuda X Chroma ein neues Headset vorgestellt, das sich mit bunter Beleuchtung natürlich vorrangig an Gamer richtet. Ich habe das gute Stück nun schon eine Weile auf den Ohren und mir einen Eindruck dazu verschafft.
Technische Daten und Lieferumfang
Neben dem Headset selbst findet ihr im Karton das abnehmbare HyperClear Kardioiden-Mikrofon, einen kompakten USB-C-Dongle für die Funkverbindung sowie einen dazugehörigen USB-A-Adapter. Ein USB-C-Ladekabel und eine Transporttasche runden den Lieferumfang ab.
Technisch setzt Razer auf bekannte Komponenten: Die 40-mm-TriForce-Treiber decken einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz ab. Die Impedanz liegt bei 32 Ohm. Mit einem Gewicht von 285 Gramm ist das Headset nicht zu schwer.
Im Bereich der Konnektivität ist das Headset vielseitig unterwegs. Besitzer können auf Bluetooth 5.3 oder die 2,4-GHz-Funkverbindung zurückgreifen, die von Razer HyperSpeed Wireless benannt wurde, zurückgreifen. Der Vorteil der Funkverbindung ist die im Vergleich zu Bluetooth geringere Latenz.
Nützlich: Wenn ihr über die Funkverbindung zockt, werden eingehende Anrufe vom gekoppelten Smartphone durchgestellt. Nach dem Gespräch kehrt ihr per Knopfdruck nahtlos zum Spiel zurück. So kann man zügig reagieren, ohne das eigentliche Spielen unterbrechen zu müssen.
Design und Verarbeitung
Razer setzt bei dem Headset auf ein mattschwarzes Design (auch in Weiß erhältlich), das wenig aufgeregt und klassisch wirkt. Die Kunststoffoberfläche zeigt auch beim Anfassen keine Fingerabdrücke und fühlt sich wertig an. Die Formgebung der Ohrmuscheln ist ebenfalls eher klassisch. Generell ist die Verarbeitungsqualität sehr gut.
Im Vergleich zum normalen Barracuda-Headset hat man bei diesem Modell nun die RGB-Beleuchtung eingebaut. Insgesamt sechs Beleuchtungszonen pro Ohrmuschel gibt es. Es leuchtet das Razer-Logo und der Ring rings um die Ohrmuschel. Das ist dezent, ohne zu überfrachtet daher zu kommen.
Tragekomfort und Bedienung
Der Tragekomfort des Barracuda X Chroma ist meiner Meinung nach sehr gut. Die Memory-Foam-Polster sind mit einem FlowKnit-Mesh bezogen, schmiegen sich angenehm an die Ohren und sorgen auch bei Sessions für einen angenehmen Sitz. Ich bin durch die Brille ohnehin relativ anfällig auf zu viel Druck auf den Ohren.
Die Bedienelemente sind allesamt an der linken Ohrmuschel untergebracht und lassen sich auch blind gut erreichen. Das geriffelte Lautstärkerad arbeitet präzise, könnte für meinen Geschmack aber etwas weniger leicht drehbar sein. Darüber sitzt der Mikrofon-Mute-Schalter, der deutlich heraussteht, sodass man ihn nicht aus Versehen betätigt.
Der Power-Button übernimmt gleichzeitig die Mediensteuerung: Einmal drücken für Play/Pause, zweimal für den nächsten Track, dreimal für den vorherigen. Die SmartSwitch-Taste ermöglicht nicht nur den schnellen Wechsel zwischen Funk und Bluetooth, sondern auch zwischen verschiedenen Klangprofilen. Eine LED zeigt dabei stets den aktuellen Akkustand an.
Klangqualität
Die verbauten TriForce-Treiber überzeugen meiner Meinung nach durchweg positiv. Razer hat hier eine ausgewogene Abstimmung gefunden, die sowohl beim Gaming als auch bei Musik und Filmen überzeugt. Der Bass ist satt und präzise, ohne dabei zu dominant aufzutreten. Die Mitten werden klar und natürlich wiedergegeben, was besonders der Sprach-/Stimmverständlichkeit zugutekommt. Die Höhen sind detailreich, ohne dabei zu aggressiv zu werden. Hinweis: Der 7.1 Surround Sound ist nur unter Windows nutzbar.
Das abnehmbare Mikrofon des Barracuda X Chroma macht im Test einen guten Eindruck. Die Sprachübertragung ist klar und deutlich, während Umgebungsgeräusche gut ausgeblendet werden. Ebenfalls nützlich: Das Mikrofon kann einfach abgenommen werden, rastet in dem 3,5mm-Anschluss aber sicher ein. Damit könnt ihr aus dem Teil zügig einen Kopfhörer für unterwegs machen.
Software
Razer bietet zwei Wege zur Einstellung des Headsets: Am PC nutzt ihr Synapse, unterwegs die Razer Audio App. Die PC-Software konzentriert sich dabei auf die RGB-Steuerung und grundlegende Einstellungen für Mikrofon und Energiemanagement. In der Smartphone-App findet ihr zusätzlich einen 10-Band-Equalizer für individuelle Klanganpassungen. Synapse ist in der aktuellen Version nicht mit macOS kompatibel. Das ging nur bis Version 2.
Die RGB-Beleuchtung lässt sich in beiden Apps umfangreich konfigurieren. Wie oben erwähnt, können sechs separate Zonen mit verschiedenen Effekten und Farben belegt werden. Das sieht zwar durchaus beeindruckend aus, geht aber deutlich zu Lasten der Akkulaufzeit: Statt bis zu 70 Stunden ohne RGB sind mit aktivierter Beleuchtung nur noch etwa 30 Stunden möglich. Da muss man sich schon überlegen, ob man das Leuchten unbedingt benötigt. Sieht man selbst ohnehin nichts davon. In meinem Test bin ich relativ gut an den angegebenen Wert von Razer herangekommen. Wie üblich kommt es stark darauf an, wie laut / leise ihr Musik hört und ob ihr eben mit RGB unterwegs seid. Razer hat auch eine Schnellladefunktion eingebaut. Mit 15 Minuten Ladung kommt man auf sechs Stunden Laufzeit.
Fazit
Das Razer Barracuda X Chroma ist ein meiner Meinung nach gelungenes Allround-Headset, das für viele Zwecke eingesetzt werden kann – nicht nur fürs Gaming. Der ausgewogene Klang überzeugt und der Tragekomfort macht es auch für längere Sessions tauglich.
Die neue RGB-Beleuchtung ist dezent und wenig aufdringlich, allerdings geht dadurch eben auch einiges an Laufzeit flöten. Weitere Features wie das schnelle Umschalten runden das Paket ab.
Für 139,99 Euro bekommt ihr mit dem Barracuda X Chroma ein gutes Gesamtpaket. Wer ein Headset sucht, das sowohl am Gaming-PC als auch unterwegs eine gute Figur macht und zusätzlich noch leuchten soll, sollte sich das Teil mal zu Gemüte führen.
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