Smartphone-Markt liegt im 1. Quartal 2026 über den Erwartungen

Der internationale Smartphone-Markt ist laut den Marktforschern von Omdia Research im 1. Quartal 2026 um 1 % gewachsen, wenn man mit dem gleichen Zeitraum 2025 vergleicht. Das mag nach wenig klingen, liegt aber über den Erwartungen. So hatte man da schlechtere Ergebnisse erwartet. Marktführer ist dabei Samsung geworden – mit 22 % Marktanteil.

Auf Platz 2 rangiert Apple mit 20 % Marktanteil, während Xiaomi sich mit 11 % Platz 3 sichert. Danach folgen dann Oppo (10 %) und vivo (7 %), um die Top 5 abzurunden. Dabei werfen die Analysten allerdings ein, dass es im Gesamtjahr wohl abwärts gehen dürfte mit den Auslieferungsmengen. Denn die Speicherkrise treibt die Kosten in die Höhe. Da sind die Hersteller aber in vielen Regionen noch dabei, die Preise auszutarieren.

Damit ihr das Ausmaß einschätzen könnt: Die Preise für mobilen DRAM und NAND-Speicher sind vom 4. Quartal 2025 zum 1. Quartal 2026 um 90 % gestiegen. Bis zum nächsten Quartal rechnet man mit weiteren Preissteigerungen um 30 %. Dazu kommen Herausforderungen für die Logistik und Lieferketten aufgrund der Nahostkrise.

Im gesamten Bereich der weiteren Hersteller konnte laut Omdia Huawei punkten. Der Hersteller ist zwar international abgerutscht, aber in China weiterhin stark aufgestellt. Dessen ehemalige Tochterfirma Honor wiederum legt in Europa weiter zu. Im weiteren Jahresverlauf könnte es laut den Marktforschern vor allem für Hersteller schwierig werden, die typischerweise in der Einstiegs- und Mittelklasse viele Smartphones absetzen – wie etwa Xiaomi. Apple und Samsung sind etwa mit ihrem Premium-Fokus weniger gefährdet.

Mit einer Linderung der Speicherkrise rechnet man für 2026 nicht mehr, stattdessen dürfte sich die Lage verschärfen und die Preise dürften weiter anziehen. Bei Privatkunden rechnet man daher damit, dass viele potenzielle Käufer angesichts steigender Preise mit Neuanschaffungen abwarten werden. Hersteller und Händler hingegen versuchen, Bestände zu bunkern, bevor sie der Kosten nicht mehr Herr werden.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Omdia aktuell mit einem Absinken der Smartphone-Auslieferungsmengen um 15 %, wenn man mit 2025 vergleicht.

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Pixel Glow: Bekommt das nächste Pixel ein Leucht-Feature?




In der Android 17 Beta 4 sind interessante Details aufgetaucht, die auf eine Hardware-Änderung beim kommenden Pixel 11 hindeuten könnten. Im Code der neuen Testversion finden sich Hinweise auf eine Funktion namens Pixel Glow. Zuvor lief das Ganze unter der Bezeichnung Light Animations oder dem Codenamen Orbit. Google scheint hier an einer visuellen Rückmeldung zu arbeiten, die über dezente Lichteffekte auf der Rückseite des Geräts informiert, wenn dieses mit dem Display nach unten auf dem Tisch liegt.

Die gefundenen Textzeilen beschreiben, dass Pixel Glow Farben und Licht nutzt, um Nutzer über Anrufe von Favoriten oder Interaktionen mit der KI Gemini auf dem Laufenden zu halten. Das erinnert ein wenig an die Glyph-Beleuchtung von Nothing, auch wenn Google den Fokus eher auf zurückhaltende Signale legt. Ein entscheidender Satz im Code besagt zudem, dass das Gerät über entsprechende Hardware-Leuchten verfügen muss. Da aktuelle Pixel-Modelle außer dem Kamerablitz keine RGB-LEDs auf der Rückseite besitzen, liegt die Vermutung nahe, dass Google beim Pixel 11 neue Leuchtelemente verbaut.

In bisherigen Renderbildern war davon zwar noch nichts zu sehen, aber solche Details lassen sich oft gut im Kamerabalken verstecken. Bisher bietet Android zwar Benachrichtigungen über das Display oder den Blitz an, doch Pixel Glow scheint eine tiefer integrierte Lösung zu sein, die speziell auf das Design der eigenen Hardware abgestimmt ist. Ob Google damit tatsächlich in Richtung Gaming-Optik geht oder nur eine schlichte Status-LED modern interpretiert, wird sich zeigen.

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Abfahrt!: ÖPNV-Echtzeit-App für über 27 europäische Länder

Abfahrt! kommt aus Berlin, ist aber alles andere als eine lokale Lösung. Die iOS-App von Entwickler Leonard Scharf zeigt Echtzeit-Abfahrten des öffentlichen Nahverkehrs in mehr als 27 europäischen Ländern, gebündelt in einer einzigen Oberfläche. U-Bahn in Berlin, Tram in Zürich, Bus in Prag: App auf, Standortfreigabe an, und die nächsten Verbindungen in der Nähe stehen auf dem Schirm.

Die Daten stammen nicht aus einem einzelnen Feed, sondern aus über 100 offiziellen Quellen der Verkehrsverbünde in Europa, darunter Städte wie Wien, Stockholm, Paris, Barcelona, Berlin oder Zürich. Statt reiner Fahrpläne setzt Abfahrt! auf Live-Daten mit Verspätungen und Ausfällen, also das, was an der Haltestelle auch auf der Anzeigetafel steht, nur eben direkt auf dem iPhone.

Ob das Ganze für euch passt, müsst ihr mal selbst testen, vielleicht vorab auf der Webseite des Projektes. Technisch hängt sich die App tief in iOS rein: Live Activities für den Sperrbildschirm, Widgets für Homescreen und Lockscreen, dazu Shortcuts-Unterstützung für Automationen. Tracking oder Werbung sind laut Entwickler nicht an Bord, Accounts braucht es ebenfalls nicht, gehostet wird in der EU. Unter der Haube läuft reines Swift, das Ganze bleibt mit knapp über 2 MB im App Store vergleichsweise schlank.

Entstanden ist Abfahrt! ursprünglich als kleine Lösung für eine einzelne Berliner Bushaltestelle, damals noch für die Pebble-Smartwatch. Inzwischen steckt dahinter eine europaweite Transit-Plattform, an der Scharf alleine arbeitet, inklusive eigenem API-Backend.

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Oppo Find X9 Ultra: ColorOS 16 erhält erweiterte KI-Funktionen




Oppo wird nächste Woche sein neues Smartphone-Flaggschiff Find X9 Ultra vorstellen. Am 21. April 2026 wird es so weit sein. Als Oberfläche wird natürlich ColorOS 16 dienen. Schon im Vorfeld hat der Hersteller neue KI-Funktionen vorgestellt, die euch den Alltag erleichtern sollen. Beispielsweise soll der sogenannte AI Mind Space zu eurem persönlichen Organisationsbereich mutieren.

Per Druck auf die Snap-Taste oder durch Wischen mit drei Fingern nach oben lassen sich Bildschirminhalte sichern. Im Hintergrund werden diese Informationen automatisch strukturiert abgelegt und in durchsuchbare Einträge überführt. Neu hinzu kommt auch noch der AI Bill Manager. Wie es der Name schon sagt, so soll die Funktion eure Ausgaben bzw. Rechnungen in einer Übersicht für euch transparent machen.

Nach einer Zahlung auf dem Smartphone kann die Funktion über die Snap-Taste oder die entsprechende Wischgeste aktiviert werden, um Informationen aus digitalen Rechnungen und Zahlungsdaten automatisch zu extrahieren und zu speichern. Auch physische Belege lassen sich einbinden, indem ihr die Kamera öffnet. Die relevanten Daten werden anschließend in einer Bill-Memory-Sammlung innerhalb von Mind Space abgelegt.

Oppo lockt auch mit der AI Menu Translation. Die Funktion übersetzt für euch Speisekarten und fügt zusätzliche Beschreibungen zu den Gerichten hinzu, damit ihr besser verstehen könnt, was ihr da eventuell bestellt. Selbst Bilder der Speisen kann euch das Tool liefern und natürlich auch die ausgewiesenen Preise umrechnen. Könnt ihr im Monat aber maximal 30-mal einsetzen. In ausgewählten Regionen stößt auch noch AI Email Brief hinzu. Das kann euch morgens eine Zusammenfassung eurer wichtigsten E-Mails der letzten 24 Stunden liefern – inkl. Termine und Aufgaben. Ob die Funktion auch nach Deutschland kommt, verschweigt Oppo.

ColorOS 16 bietet euch zusätzlich noch den Live Space mit einer überarbeiteten Darstellung für den Sperrbildschirm. Über Gesten lässt sich zwischen einer Kapselansicht und gestapelten Benachrichtigungen wechseln. Obendrein arbeitet Oppo gemeinsam mit Google an Quick Share mit Apple-Geräten. Die Funktion ermöglicht es, Fotos, Videos und Dateien vom Find X9 Ultra an Apple-Geräte zu senden, ohne dass zusätzliche Apps erforderlich sind.

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DJI Osmo Pocket 4 vorgestellt: Größerer Sensor und mehr Speicher

DJI hat die Osmo Pocket 4 vorgestellt und dreht an den Stellen, die bei so einer Mini-Gimbalkamera am meisten zählen: Sensor, Low-Light, Tracking, Bedienung und Speicher. Optisch bleibt das Konzept wie üblich. Herzstück ist jetzt ein 1-Zoll-CMOS-Sensor. Zusammen mit einer f/2,0-Blende sollen sauberere Aufnahmen bei wenig Licht drin sein, dazu kommen laut DJI bis zu 14 Blendenstufen Dynamikumfang und 10-Bit D-Log. 4K mit 240 fps für Zeitlupe ist ebenfalls an Bord. Per eigener Zoomtaste geht es zwischen 1× und 2× verlustfrei hin und her, auf Wunsch auch direkt auf 4×.

Beim Tracking setzt DJI auf ActiveTrack 7.0. Motive lassen sich damit auch im Zoom verfolgen, dazu gibt es Modi wie Spotlight Follow und Dynamic Framing für automatisches Nachziehen der Kamera. Gestensteuerung bleibt ein Thema: Handfläche zeigt der Kamera, dass ein Motiv verfolgt werden soll, das bekannte Peace-Zeichen startet oder stoppt Aufnahmen oder löst Fotos aus. Autofokus und Motivverfolgung können so eingestellt werden, dass entweder ein Motiv fixiert wird oder ein zuvor registriertes Gesicht Priorität hat.

Die Bedienung wurde leicht umgebaut, so der Hersteller. Das Display lässt sich drehen, um direkt in die Aufnahme zu starten. Darunter sitzen jetzt zwei Tasten: eine dedizierte Zoomtaste und eine frei belegbare Preset-Taste. Neu ist ein 5D-Joystick, über den sich Kamera schwenken, Gimbal zentrieren oder die Perspektive drehen lässt. Dazu kommen satte 107 GB interner Speicher, Daten wandern mit bis zu 800 MB/s zum Rechner, wenn keine Karte steckt.

An Modi und Spielereien fehlt es nicht: Videos mit längerer Belichtungszeit für Wischer und Lichtspuren, ein Filmlook-Modus, der klassische Looks nachbaut, Beauty-Korrektur in der Kamera für Selfies und Gruppen, dazu ein ansteckbares Fülllicht mit mehreren Helligkeiten und Farbtemperaturen. Die Stromversorgung: In 18 Minuten soll der Akku von 0 auf 80 Prozent laden und dann Aufnahmen von bis zu drei Stunden erlauben, bei FullHD mit 24 fps sind laut Datenblatt rund 240 Minuten drin.

Beim Ton setzt DJI auf ein integriertes Mikrofon-Array und die direkte Unterstützung des Osmo Audio Systems. Die Osmo Pocket 4 kann mit DJI Mic 2, Mic 3 und Mic Mini umgehen, inklusive 4-Kanal-Aufnahme, die Sender gibt es separat oder je nach Combo.

Die Osmo Pocket 4 lässt sich ab sofort bei DJI und Händlern vorbestellen, der reguläre Verkauf startet am 22. April. Die Essential Combo liegt bei 479 Euro und bietet Kamera, USB-C-Kabel, Griff mit 1/4-Zoll-Gewinde und einen einfachen Tragebeutel. Die Standard Combo kostet 499 Euro und packt zusätzlich eine Gimbal-Klemme, ein Armband und einen anderen Griff samt Tragebeutel dazu. Die Creator Combo liegt bei 619 Euro und richtet sich an alle, die direkt mit Mic 3, Fülllicht, Mini-Stativ, Weitwinkel, Tragetasche und Zubehör losziehen wollen. Extra-Zubehör wie Akkugriff, Fülllicht, ND-Filter, Black-Mist-Filter, Stativ, Weitwinkel und Schutzhülle wird separat angeboten.

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