Intake: Schlanke Alternative zum Foodtracking ohne Gamification und Abonnements

Ob man nun abnehmen möchte, seine persönlichen Essgewohnheiten besser überblicken oder einfach nur gesund leben will – irgendwann kommen viele auf die Idee, ihre Ernährung tracken zu wollen. In meinem Fall nutze ich seit langer Zeit schon Yazio, nutze hier aber vor allem die großartig gepflegte und umfangreiche Datenbank zum Eintragen meiner täglichen Mahlzeiten in Verbindung mit dem Kalorientracker, damit ich vor allem nicht zu viel Mist in mich reinschaufle, der mich noch runder macht als es eh schon der Fall ist.

Wenn mich aber eines mittlerweile so richtig abnervt, dann sind das diese ganzen Animationen und die Gamification, die in Yazio richtig schlimm ist. „Hey, du hast hier was freigeschaltet!“, „Du hast einen leichten Joghurt getrackt – darf ich dir hierzu Ernährungstipps geben?“, und „Na guck, du hast deinen Streak unterbrochen – gut, dass du noch genügend Edelsteine erspielt hattest, damit wir den Streak so wieder aufnehmen können!“. Ich habe daher inzwischen nicht mehr nur noch die Benachrichtigungen von Yazio unterbunden, die komplette App liegt hier aktuell auf Eis – für mein psychologisches Wohl, ich gehöre da definitiv nicht zur Zielgruppe. Und so geht es hier im Blog unter anderem auch Caschy, Olli und sicher auch dem einen oder anderen von euch.

Auf Threads stieß ich dann vor ein paar Wochen erstmals auf einen Beitrag von Tobi Bechtold, der die App „Intake: Kalorienzähler“ für iOS und Android designt und veröffentlicht hat und sich damit auch erst einmal bei den anderen Foodtracking-Apps einreiht. Warum ich aber direkt getriggert und bereit war, den Einmalkauf von knapp 7 Euro zu bezahlen ist recht simpel: „Keine Abonnements. Keine Gamification. Kein Coaching.“ lautet das Credo von Tobi und das ist hier dann auch einfach mal Fakt. Obacht: Intake als Suchbegriff führt in den App Stores schnell auch mal zu anderen Apps mit dem Wort im Namen, hier also die korrekten Verlinkungen zur App für Apple- und für Android Nutzer.

Die App begrüßt euch ganz normal, wie man es auch von anderen Apps der Sorte kennt, mit der Einrichtung. Ihr gebt euer Gewicht an, euer Alter, was ihr mit dem Tracking erreichen wollt – in meinem Fall zum Beispiel Gewichtsabnahme – und müsst dafür nicht einmal ein Konto anlegen. So landen eure Daten dann auch tatsächlich nur auf eurem Gerät und in keiner Cloud. Optional dürft ihr das Synchronisieren mit Apple Health, der iCloud, Google Drive und Health Connect auf Android aktivieren. Ist aber eben kein Muss, dient dann nur der zusätzlichen Verbindung mit anderen Diensten wie Fitbit und Co., sofern ihr die App in euren Fitness-Tracking-Kreis mit aufnehmen möchtet.

Die Aufmachung ist sehr modern, das Design kann zwischen hell, dunkel und systemangepasst eingestellt werden. Direkt auf der Startseite zeigen sich eure Statistiken wie Ziel-Kalorien für den Tag, was ihr bereits an Kalorien durch Mahlzeiten zu euch genommen habt und wie viele Kalorien ihr durch andere Aktivitäten verbrannt habt. Die dargestellten Informationen bekommt ihr zweifelsohne auch in all den anderen Apps angeboten – nicht immer so übersichtlich, vor allem aber eben oftmals nur in Verbindung mit einem Account und jeder Menge Animationen, Benachrichtigungen, etc.

Das Tracking der Mahlzeiten erfolgt hier entsprechend auch unterteilt in Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snacks – zudem könnt ihr eure Aufnahme von Getränken wie Wasser loggen. Ihr dürft eure Tagesstimmung für euch protokollieren und natürlich auch nachträglich alle Statistiken wieder abrufen. Der Unterpunkt „Rezepte“ bietet hier keine Rezepte aus irgendwelchen Onlineplattformen, sondern stattdessen eine Möglichkeit für euch, gewisse Mahlzeiten, die ihr vielleicht selbst häufiger mal zusammenstellt, zu sichern und so jederzeit in einem Klick eintragen zu können. Nudelpfanne mit Pilzen und Tartar zum Beispiel, wo dann jede Zutat bereits mit entsprechenden Werten hinterlegt ist und ihr dann nur noch eure Portionsgröße trackt.

KI-Tracking gibt es keines, das finde ich persönlich aber keinesfalls schlecht. Bei Yazio habe ich das nun mehrmals ausprobiert, allerdings passt zwar die allgemeine Erkennung der Zutaten ganz gut, die Größe und Menge der Mahlzeit aber fast nie. Ran muss ich da also immer. Die Mahlzeiten können komplett manuell, einfacher aber per Barcode-Scan eingetragen werden. Hier wird dann auf eine Datenbank zurückgegriffen, die laut Tobi derzeit rund 3 Millionen Einträge zählt. Das ist im Vergleich zu den Mitbewerbern recht übersichtlich tatsächlich, oft muss man aktuell noch eigene Anpassungen vornehmen. Aber das wird sich mit der Zeit ändern, die App ist noch ausgesprochen jung und dafür bereits lobenswert hochwertig aufgebaut und geführt.

Wer möchte, kann bereits auf eine App für die Apple Watch zurückgreifen oder Widgets nutzen – auch etwas, das bei anderen Apps meist lange auf sich warten lässt. Unter anderem bei Threads kann man vom Entwickler auch täglich Neuigkeiten erfahren, woran er gerade arbeitet und wo das Nutzerfeedback bereits eingeflossen ist. Da ist er sehr aktiv und bietet vor allem auch Einblick darin, was sich für neue Updates an Verbesserungen auf den Weg macht: https://intake.tobibechthold.dev/de/whats-new/2.1.

Für mich hat Intake hier jedenfalls aktuell die Krone auf, weg von dem ganzen Aufbläh-Blödsinn und der Gamification. Hoffen wir, dass die Einmalzahlung dann auch zukünftig ausreicht, um die App langfristig am Leben zu erhalten. Wäre meiner Meinung nach sehr zu wünschen. Falls euch Features fehlen, oder ihr andere Vorschläge zu bieten habt, könnt ihr jene hier loswerden.

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AppleCare One: Markeneintrag beim EUIPO könnte auf Europastart hindeuten




Beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum ist heute der Markenschutz für AppleCare One aufgetaucht. Daskönnte darauf schließen lassen, dass Apple sein Sammel-Abo für den Geräteschutz bald auch hierzulande anbietet.

In den USA startete das Programm bereits im Juli 2025. Dort geht es bei 19,99 Dollar monatlich los und deckt bis zu drei Produkte ab. Jedes weitere Gerät kostet 5,99 Dollar extra. Enthalten sind die üblichen Leistungen wie unbegrenzte Reparaturen bei Unfallschäden und Akku-Service. Der eigentliche Vorteil liegt in der Handhabung, da sich Geräte jederzeit in den Plan aufnehmen oder entfernen lassen.

Auch bis zu vier Jahre alte Hardware kann versichert werden, solange der Zustand stimmt. Die sonst übliche Frist von 60 Tagen nach dem Kauf entfällt. Zudem gibt es für iPad und Apple Watch erstmals Schutz bei Diebstahl und Verlust.

Preislich ist das Modell pauschal gehalten. Laut Apple spart eine Kombination aus iPhone, iPad und Watch im Vergleich zu Einzelverträgen bis zu 11 Dollar. Ob die Ersparnis in Euro ähnlich ausfällt, bleibt abzuwarten. Der Eintrag beim EUIPO garantiert noch keinen sofortigen Start, ist aber in der Regel ein verlässlicher Vorbote für die Ausweitung neuer Dienste.

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Comet: KI-Browser nun auch für iOS-Nutzer verfügbar

Der Perplexity-Browser Comet ist ab sofort auch für iOS-Nutzer verfügbar, teilt das Unternehmen unter anderem auf Threads mit. Das zentrale Element von Comet ist die tiefe Integration des KI-Assistenten. Dieser ist nicht in Untermenüs versteckt, sondern fungiert als ständiger Begleiter beim Surfen. Die Funktionalität geht über die klassische Suche hinaus:

  • Zusammenfassungen: Ihr könnt euch längere Artikel oder Webseiten-Inhalte komprimiert darstellen lassen.
  • Kontextbezogener Sprachmodus: Es ist möglich, sich mit dem Browser über die Inhalte der aktuell geöffneten Tabs zu unterhalten und Fragen zum Kontext der Seite zu stellen.

Angekündigt war die Umsetzung mittlerweile schon ein paar mehr Tage, und sicherlich wird auch schon der eine oder andere auf die Veröffentlichung gewartet haben – immerhin wurde bereits am 11. März dieses Jahres damit gerechnet. Ich persönlich bin aktuell noch im Team >>Oldschool-Browser<<, der Ansatz von Comet und Co. passt einfach nicht in mein Nutzungsszenario.

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Hörspielzentrale: Update bringt Playlisten und smarten Sleeptimer

Wer auf dem iPhone oder iPad gerne Hörspiele konsumiert und dafür die App Hörspielzentrale nutzt, darf einmal den App Store ansteuern. Dort steht Version 1.9.0 zum Download bereit und der Entwickler hat ein paar nützliche Neuerungen implementiert. So lassen sich nun Wiedergabeschlangen anlegen, um vorab zu definieren, welche Titel nacheinander laufen sollen. Auch eigene Playlisten sind jetzt machbar, um die Hörspiele nach persönlichen Vorlieben zu sortieren.

Ganz clever gelöst scheint der neue Sleeptimer. Dieser greift auf Wunsch auf Health-Daten zu, um beim erneuten Starten genau an den Punkt zurückzuspringen, an dem der Hörer tatsächlich eingeschlafen ist. Müsste ich echt mal ausprobieren, ich muss Hörspiele echt x-mal durchsuchen, um wieder zum ungefähren Punkt zu kommen.

Freunde von Auswertungen bekommen zudem Statistiken serviert. In einer monatlichen Zusammenfassung sieht man dann die genutzte Zeit oder die favorisierten Serien und kann das Ergebnis teilen. Wie immer gab es unter der Haube noch diverse Fehlerbehebungen und Verbesserungen der Stabilität.

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QuickScan 9.3: Update bringt Excel-Export und verbesserte Workflows

Es ist eine neue Version der freien iOS-Scanner-Software Quickscan erschienen, die wir hier gerne bei Neuerungen erwähnen. Nachdem Version 9 bereits ein neues Design mitbrachte, konzentriert sich die aktuelle Version auf den Workflow mit Dokumenten.

Eine der Neuerungen ist die Möglichkeit, Tabellen im Scan zu erkennen und diese im Anschluss als Excel-Datei (.xlsx) oder CSV zu exportieren. Auch Apple Intelligence findet Einzug: Der erkannte Gesamtbetrag eines Dokuments kann künftig automatisch Teil des Dateinamens werden.

Zudem lassen sich nun mehrere Seiten gleichzeitig markieren, um sie in einem Rutsch zu exportieren, zu drehen oder zu löschen. Im Hintergrund wurde die SMB-Unterstützung für Export-Favoriten überarbeitet, was für mehr Zuverlässigkeit sorgen soll. An der Grundausrichtung der App ändert sich nichts, sie arbeitet weiterhin rein lokal ohne Server und setzt auf ein spendenbasiertes Modell.

Das Update ist ab sofort zu finden, Neuensteiger finden die App für iPhone und iPad im App Store unter OCR Scanner – QuickScan. Übrigens: Solltet ihr nach dem Update fehlende Übersetzungen (bzw. die Original-Platzhalter-Strings) finden, dann seid ihr nicht allein, ich habe das Ganze schon dem Entwickler gemeldet.

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