Threads bekommt Desktop-DMs und Live-Chats

Meta stellt Boni für erfolgreiche Posts bei Threads in Aussicht.

Wer Threads bislang am Rechner genutzt hat, musste für seine Direktnachrichten zwingend zum Smartphone greifen. Das ändert sich jetzt: Meta hat die Browser-Version seines Kurznachrichtendienstes um einen vollwertigen Nachrichten-Bereich erweitert. Einzelchats, Gruppengespräche, eine Suchfunktion und die Möglichkeit, neue Chats direkt aus dem Browser heraus zu starten – alles ab sofort auch am Desktop verfügbar. Ein eigener Reiter in der Web-Oberfläche trennt dabei den üblichen Posteingang von den gefilterten Nachrichtenanfragen.

Gleichzeitig rollt Threads eine Funktion aus, die so weder X noch Bluesky bisher anbieten: Live-Chats. Das Prinzip ist auf Echtzeit ausgelegt und richtet sich eher an Gruppen. Den Anfang macht hier die NBA-Community, die die laufenden Playoffs damit begleiten kann. Technisch sind aktuell bis zu 150 aktive Teilnehmer möglich, die Textnachrichten, Bilder, Videos, Links und Emoji-Reaktionen teilen können. Wer nach Erreichen dieses Limits dazukommt, landet automatisch im Zuschauer-Modus – Mitlesen, Reagieren und Abstimmen bei Umfragen bleiben möglich, aktiv schreiben kann man dann aber nicht mehr.

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Google beschleunigt Gemma 4: Dreifache KI-Performance dank spekulativer Dekodierung

Google hat für seine Gemma 4 Modellfamilie neue Multi-Token-Vorhersage-Drafter (MTP-Drafter) veröffentlicht, um die Verarbeitungsgeschwindigkeit deutlich zu erhöhen. Diese Technologie nutzt sogenannte spekulative Dekodierung, bei der ein kleineres Hilfsmodell potenzielle Textsequenzen voraussagt, während das Hauptmodell diese lediglich parallel verifiziert.

Dadurch soll der herkömmliche Engpass bei der Speicherbandbreite überwunden werden, was die Geschwindigkeit ohne Einbußen bei der Antwortqualität verdreifachen können soll. Entwickler profitieren von einer verbesserten Reaktionsfähigkeit bei Anwendungen wie Coding-Assistenten oder KI-Agenten auf Workstations und Mobilgeräten.

Die MTP-Drafter für die gesamte Gemma-4-Familie stehen unter der Apache-2.0-Lizenz zur freien Nutzung bereit. Die Modellgewichte sind über Hugging Face und Kaggle verfügbar. Wer das Ganze in eigenen Projekten ausprobieren möchte, kann auf gängige Frameworks zurückgreifen – darunter MLX, vLLM, SGLang, Ollama und Hugging Face Transformers. Für mobile Entwicklung unter iOS und Android finden sich die Modelle in der Google AI Edge Gallery.

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DNSSEC-Störung bei .de-Domains behoben




Die DENIC meldet Vollzug beim Thema DNSSEC-Probleme. Über ein paar Stunden gab es seit dem Abend des 5. Mai ordentlich Sand im Getriebe der deutschen Internet-Infrastruktur. Wer eine .de-Domain mit aktivierter DNSSEC-Signatur nutzt, dürfte bemerkt haben, dass die Seite weltweit teilweise nicht erreichbar war.

Laut DENIC sind die Systeme mittlerweile wieder stabil. Warum genau die Signaturen plötzlich ungültig waren oder den Dienst quittierten, wird derzeit noch untersucht. Die Techniker sind an der Ursachenanalyse dran und wollen Details nachreichen, sobald die Fakten auf dem Tisch liegen. Jetzt sollte erst einmal alles wieder wie gewohnt auflösen.

Wer also vorhin noch Fehlermeldungen im Browser sah, kann jetzt mal den Cache leeren und erneut probieren. Das Ganze war kein kleiner Schluckauf, sondern betraf durch die weite Verbreitung von DNSSEC eine beachtliche Anzahl an Webseiten unter der deutschen Länderendung.

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GPT-5.5 Instant ist da: Intelligenter & persönlicher

OpenAI hat mit GPT-5.5 Instant eine neue Version des Sprachmodells vorgestellt. Damit löst man das bisherige GPT-5.3 Instant für den alltäglichen Gebrauch ab. Wie der Name verrät, zeichnet sich das Instant-Modell durch hohe Geschwindigkeiten für flüssige Konversationen aus.

GPT-5.5 Instant sei das neue Standardmodell von ChatGPT. Jenes sei gegenüber der Vorgängerversion intelligenter und präziser und solle prägnantere sowie persönlichere Antworten liefern. Auch unnötige Folgefragen und überladene Antworten (etwa durch unnötige Emojis) sollen vermieden werden.

So habe man laut OpenAI in allen Teilbereichen Verbesserungen erzielen können. Darunter soll das Modell einen natürlichen Konversationston anschlagen und auch den Kontext besser nutzen können. Hierzu hat man auch Verbesserungen bei der Analyse von Foto-Uploads vorgenommen.

Zudem sei das Modell jetzt deutlich zuverlässiger, gerade bei Antworten aus Medizin, Recht und Finanzen – sowie im MINT-Bereich. Hier sollen die halluzinierten Aussagen um über 50 Prozent weniger sein. Auch bei anspruchsvollen Konversationen habe man Halluzinationen eindämmen können.

In diversen Benchmarks schlägt sich das wie folgt nieder:

GPT-5.5 Instant entscheidet nun, wann eine Websuche für nützlichere Antworten genutzt werden soll.

OpenAI führt zudem für alle ChatGPT-Modelle „Erinnerungsquellen“ ein, um einen Kontext zur Personalisierung der Antworten zu geben. So kann man direkt einsehen, welcher Kontext, etwa eine gespeicherte Erinnerung oder ein früherer Chat, herangezogen wird. Diese kann dann (bei Bedarf) gelöscht oder korrigiert werden und die Personalisierung vereinfachen.

Ab sofort wird GPT-5.5 Instant für alle ChatGPT-Nutzer ausgerollt und man ersetzt besagtes GPT-5.3 Instant. Bezahlkunden können noch über die Modellkonfiguration darauf zurückgreifen, bevor es in den kommenden drei Monaten komplett aus dem Verkehr gezogen werden soll.

Für die verbesserte Personalisierung anhand früherer Chats, Dateien oder eines verbundenen Gmail-Kontos bedarf es derzeit eines Plus- oder Pro-Abos. In Kürze steht das auch auf Mobilgeräten bereit. In den kommenden Wochen soll diese Funktionalität aber auch für die Tarife Free, Go, Business sowie Enterprise eingeführt werden.

Für anspruchsvollere Aufgaben hat man kürzlich GPT-5.5 und GPT-5.5 Pro auf den Markt geschoben:

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Congstar mit neuer Aktion

Congstar dreht mal wieder an der Datenschraube und haut eine neue Aktion für Neukunden raus. Wer zwischen dem 05.05.2026 und dem 26.05.2026 über die Webseite zuschlägt, bekommt mehr Volumen für das gleiche Geld.

Das Ganze betrifft die Allnet Flats im Telekom-Netz, wobei 5G mit bis zu 50 Mbit/s im Download mittlerweile überall zum Standard gehört. Beim kleinsten Tarif, der Allnet Flat XS für 14 €, verdoppelt der Anbieter das Volumen von 5 GB auf 10 GB. Dazu gibt es wie gewohnt jedes Jahr ein weiteres Gigabyte oben drauf.

Die Allnet Flat S liefert für 19 € im Monat jetzt 30 GB statt der üblichen 10 GB, wobei hier das jährliche Plus bei 2 GB liegt. Richtig üppig wird es bei den größeren Paketen. Die Allnet Flat M kostet 24 € und springt von 15 GB auf satte 100 GB. Hier ist zudem ein kostenloser Extra-Datenpass enthalten und das jährliche Wachstum beträgt 5 GB.

Das Spitzenmodell Allnet Flat L bietet für 29 € nun 150 GB statt 20 GB an, wächst jährlich um 10 GB und hat ebenfalls den Datenpass inklusive. Wer seine Rufnummer mitbringt, kassiert 40 € statt der normalen 10 €.

Bei der Bereitstellung bleibt alles beim Alten. Wer sich 24 Monate bindet, zahlt einmalig 15 €, während die flexible Variante ohne Laufzeit mit 35 € zu Buche schlägt. Nach Verbrauch des Volumens erfolgt die Drosselung auf 32 Kbit/s.

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