Superlist: KI-Agenten lassen sich jetzt per MCP-Server anbinden

Die Task-Management-App Superlist unterstützt ab sofort das MCP (Model Context Protocol). Hierbei handelt es sich um eine offene und standardisierte Schnittstelle, um LLMs bzw. KI-Agenten zu verbinden. Ab sofort kann Superlist per MCP-Server auch von Claude oder ChatGPT bedient werden. Sämtliche KI-Tools mit MCP-Unterstützung lassen sich nutzen, etwa auch Raycast. Die KI-Assistenten haben sowohl lesenden Zugriff als auch schreibenden und können auch die To-do-Liste direkt aktualisieren.

Denkbar sind Anwendungsszenarien, wie das Durchsuchen von Besprechungsaufzeichnungen, das Priorisieren der heutigen Aufgaben oder auch Aufräumarbeiten auf den Projektlisten. Der KI-Agent kann so zum Assistenten werden, der zudem Vorschläge macht, was als Nächstes zu erledigen ist.

Die Einrichtungsprozedur ist binnen weniger Schritte erledigt. Superlist beschreibt die Prozedur für Claude sowie ChatGPT ausführlich an dieser Stelle und gibt auch einige Beispielprompts.

Ein Upgrade hat zudem die Sprach-zu-Aufgabe-Funktion Talk erhalten. Andere Sprachen werden jetzt automatisch erkannt und verarbeitet. Man muss die Eingabesprache nicht mehr manuell umstellen. Talk zeigt jetzt beim Erstellen der Aufgabe genau, was es verstanden hat. So kann man bestätigen oder auch Fehler vor dem Hinzufügen zur Liste korrigieren.

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DeepL streicht Stellen: KI-Spezialist baut radikal um




Der Kölner Übersetzungsexperte DeepL geht einen harten Schritt und trennt sich von etwa 250 Mitarbeitern. Gründer Jarek Kutylowski hat die Entscheidung heute öffentlich gemacht und sieht darin eine notwendige strukturelle Anpassung, um im aktuellen KI-Wettlauf ganz vorne zu bleiben. Laut seiner Aussage ist dieser Einschnitt die schwierigste Entscheidung seiner bisherigen Laufbahn, aber er hält das aktuelle Modell des Unternehmens für nicht mehr zeitgemäß, wenn man als globaler Marktführer bestehen will.

Kutylowski argumentiert, dass KI die Arbeitswelt massiv verändert und Unternehmen heute anders aufgebaut sein müssen als noch vor ein paar Jahren. Er will weg von klassischen Hierarchien und großen Teams, die sich gegenseitig ausbremsen. Das Ziel ist eine Organisation, in der künstliche Intelligenz tief in alle Abläufe integriert ist, damit kleinere Gruppen deutlich mehr bewirken können. Er selbst wechselt in den Gründermodus und leitet eine Taskforce, die Produkte und Kundenansprache komplett neu denkt.

Gleichzeitig investiert DeepL in neue Bereiche und übernimmt das Team von Mixhalo, die auf Audio-Streaming spezialisiert sind. Damit soll vor allem die Entwicklung der Echtzeit-Sprachübersetzung beschleunigt werden. Passend dazu eröffnet DeepL ein neues Büro in San Francisco, um auf dem wichtigen US-Markt präsenter zu sein. Für die verbleibende Belegschaft bedeutet der Umbau ebenfalls eine Umstellung, da Aufgabenbereiche breiter werden und die Spezialisierung zugunsten einer unternehmerischen Denkweise in den Hintergrund rückt. DeepL will agieren, bevor der Markt das Unternehmen dazu zwingt.

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DHL Express vereinfacht die Zollabwicklung per KI

Eine neue Scam-Masche missbraucht die Marke DHL.

Der Versand ins Ausland ist oft eine nervige Angelegenheit, weil der Zoll bei der Beschreibung des Inhalts ganz genau hinsieht. DHL Express schraubt nun an diesem Prozess und integriert eine Bilderkennung direkt in die Buchung. Wer ein Paket international verschicken will, kann den Artikel einfach mit dem Smartphone fotografieren.

Eine Computer-Vision-Technologie analysiert das Bild auf den Servern und spuckt innerhalb von Sekunden eine passende Beschreibung aus, die den internationalen Zollvorgaben entspricht. Dieser Vorschlag lässt sich vor dem Abschluss der Sendung noch bearbeiten oder komplett überschreiben. Das Ganze funktioniert ohne Registrierung und soll vor allem die Datenqualität verbessern, damit Pakete seltener beim Zoll hängen bleiben.

Bisher war für die korrekte Deklaration oft ein bisschen Wissen nötig, das die KI nun ersetzt. Für den Kunden bedeutet das weniger Papierkram und eine schnellere Abwicklung, da die manuelle Eingabe komplizierter Begriffe entfällt.

Die Funktion ist derzeit in acht Märkten verfügbar: Kanada (CA), Deutschland (DE), Hongkong (HK), Niederlande (NL), Singapur (SG), Südafrika (ZA), Spanien (ES), Vereinigte Arabische Emirate (UAE). Eine schrittweise weltweite Einführung ist im Laufe des Jahres 2026 geplant.

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Claude Code: Höhere Limits dank Deal mit SpaceX und xAI

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Anthropic nutzt für Claude künftig Rechenpower von SpaceX und mietet sich im „Colossus 1“-Rechenzentrum von xAI ein. Dieser Deal bringt innerhalb eines Monats zusätzliche Kapazitäten von über 300 Megawatt. Langfristig liebäugeln die Partner sogar mit orbitaler KI-Rechenleistung im Gigawatt-Bereich über Satelliten im All. Für zahlende Nutzer von Claude Code auf den Pro, Max, Team und Enterprise-Plänen hat das Ganze handfeste Vorteile. Die Rate-Limits für einen Zeitraum von fünf Stunden verdoppeln sich sofort. Zudem fallen die Einschränkungen während der Stoßzeiten für Pro und Max Abonnenten weg und die API-Limits für das Opus-Modell steigen deutlich an.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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Googles NotebookLM bekommt frische Mindmap-Funktionen

Google rollt ein neues Update für NotebookLM aus, das sich vor allem an jene richtet, die das KI-Tool zur visuellen Strukturierung von Dokumenten nutzen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mindmaps, die bislang zwar praktisch waren, aber in puncto Anpassung noch etwas eingeschränkt wirkten.

Neu dabei ist die Möglichkeit, die Mindmap-Generierung per Text-Prompt gezielt zu steuern. Bisher hat NotebookLM die Struktur weitgehend selbst aus den hochgeladenen Quellen abgeleitet. Mit dem Update lässt sich der Fokus der generierten Maps jetzt präziser setzen.

Dazu kommt, dass sich Mindmaps ab sofort umbenennen lassen. Wer regelmäßig mit mehreren Projekten arbeitet, weiß, wie schnell das unübersichtlich wird, wenn alles gleich heißt. Außerdem wurde eine direkte Teilen-Funktion integriert, mit der sich Ergebnisse ohne Umwege weitergeben lassen. Technisch überarbeitet wurde auch die Navigation innerhalb der Diagramme. Das Bewegen durch komplexere Knoten und Verzweigungen soll jetzt flüssiger wirken, mit weicheren Übergängen zwischen den einzelnen Elementen.

Das Update wird ab sofort verteilt und sollte in Kürze in der Plattform sichtbar sein.

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