Instagram: iPad-App erhält ein Redesign und ähnelt mehr der iPhone-Version

Nach Ewigkeiten des Wartens hatte Instagram im vergangenen Herbst seine erste native iPad-App veröffentlicht. Die Benutzeroberfläche ähnelte dem bekannten Web-Interface mit Seitenleiste für Direktnachrichten und Kommentare. Mit einem neuen Update erhält die iPad-App laut Bericht bald eine Überarbeitung: Das bisherige „Reels-first“-Design rückt in den Hintergrund. Die App ähnelt jetzt, von Layout und Design, eher den bekannten Erfahrungen durch das iPhone.

So funktioniert der Home-Tab jetzt auf dem iPad wie auf dem iPhone. Jener zeigt einen Feed mit Beiträgen von Personen, denen man folgt. Die Reels landen, ebenfalls wie auf den Mobilgeräten, in einem zweiten, eigenen Navigation-Tab. Und die exklusive Folgen-Registerkarte gehört der Vergangenheit an.

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OpenAI: Codex arbeitet jetzt direkt in Chrome (noch nicht bei uns)

OpenAI hat Codex mal wieder ein Update verpasst. Ab sofort kann das Tool direkt in Chrome unter macOS und Windows arbeiten. Das ist für all diejenigen nützlich, die wiederkehrende Aufgaben im Browser erledigen müssen. Dazu gehört etwa strukturierte Webseiten durchklicken, Formulare befüllen oder Daten in Web-Tools einpflegen.

Laut OpenAI kann Codex jetzt auch parallel über mehrere Tabs hinweg im Hintergrund arbeiten, ohne den Browser komplett zu übernehmen. Klingt erst einmal nach einem recht praktischen Ausbau, denn genau solche Aufgaben kosten im Alltag oft unnötig Zeit. Gestartet wird das Ganze über ein Chrome-Plugin, das man innerhalb der Codex-App installiert.

Codex now works directly in Chrome on macOS and Windows.

It’s even better at working with apps and sites in Chrome, and now works in parallel across tabs in the background without taking over your browser.

To get started, install the Chrome plugin in the Codex app. pic.twitter.com/pjtHd9gC69

— OpenAI (@OpenAI) May 7, 2026

In Codex ist das Ganze so implementiert, dass das Tool schreibt und Code ausführt, um Browser-Aktionen zu erledigen. Wenn mehrere Werkzeuge nötig sind, wählt das System laut OpenAI selbst den passenden Ansatz, also etwa Plugins oder eben Chrome für eingeloggte Webseiten.

Verfügbar ist das Feature ab sofort in der Codex-App, allerdings noch nicht in der EU und im Großbritannien. Der Support für uns soll später folgen.

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OpenAI bringt GPT-5-Intelligenz in Echtzeit-Sprachmodelle

OpenAI hat mit GPT-Realtime-2 ein neues Sprachmodell vorgestellt, das über die API verfügbar ist. Was das Modell von seinen Vorgängern unterscheidet, ist die Tatsache, dass es erstmals GPT-5-Niveau beim Denken und Schlussfolgern in Echtzeit-Sprachinteraktionen mitbringt. Das klingt erstmal technisch trocken, ist aber eigentlich ein ziemlich großer Schritt für alle, die Sprachagenten entwickeln.

Bisher sind Sprachassistenten oft eher reaktiv – man stellt eine Frage, bekommt eine Antwort. Mit GPT-Realtime-2 sollen Sprachagenten komplexere Aufgaben direkt im Gesprächsverlauf lösen können, also wirklich mitdenken, während das Gespräch läuft, nicht nur auf vorgefertigte Muster zurückgreifen.

Zusammen mit GPT-Realtime-2 hat OpenAI zudem zwei weitere Modelle veröffentlicht: GPT-Realtime-Translate für Echtzeit-Übersetzung und GPT-Realtime-Whisper für Audio-Transkription. Alle drei sind als Streaming-Modelle über die API abrufbar.

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Idealo Ads: Preisvergleich mit Werbeanzeigen




Die Preisvergleichsplattform Idealo mischt ab sofort im Bereich Retail Media mit und führt unter dem Namen Idealo Ads ein neues Vermarktungsmodell ein. Das Unternehmen bezeichnet diesen Ansatz als Decision Media. Ziel ist es, Kunden genau in dem Moment abzugreifen, in dem sie verschiedene Optionen vergleichen und die finale Kaufentscheidung noch nicht feststeht. Kurzform: Idealo erlaubt es, dass Hersteller nun für das Auftauchen im Preisvergleich latzen.

Das Angebot umfasst verschiedene Anzeigenformate innerhalb der Webseite und der App. Dazu gehören Platzierungen auf der Startseite sowie leistungsbasierte Formate wie Sponsored Products oder Sponsored Offers in den Suchergebnissen und Kategorien. Diese Werbeeinblendungen sind laut Anbieter kontextbasiert integriert und als gesponserte Inhalte markiert.

An der eigentlichen Sortierung innerhalb des Preisvergleichs ändert sich nichts, da die organischen Ergebnisse von der Werbung getrennt bleiben. Momentan startet das System als betreuter Dienst für ausgewählte Partner in Deutschland. Für den Sommer plant Idealo die Einführung einer Self-Service-Plattform, über die dann alle Händler und Marken ihre Kampagnen selbstständig steuern können, auch in anderen europäischen Ländern.

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EU: VPN-Dienste als Jugendschutz-Schlupfloch im Visier

Foto von Privecstasy auf Unsplash

Wer von euch nutzt ein VPN? Wahrscheinlich die meisten, sei es für das Homeoffice, um Geoblocking zu umgehen oder einfach für ein bisschen mehr Privatsphäre. Doch genau diese Tools rücken gerade massiv in den Fokus der EU-Regulierungsbehörden. EinBriefing des Europäischen Parlaments (EPRS) zeigt: Das „Katz-und-Maus-Spiel“ zwischen Jugendschutz und VPN-Anbietern könnte bald in eine neue, deutlich strengere Runde gehen.

Der Hintergrund ist eigentlich ein guter: Der Schutz von Kindern im Netz. Immer mehr Länder führen strenge Alterskontrollen für bestimmte Inhalte ein, insbesondere für Pornografie, aber auch für Social-Media-Plattformen. Die Folge? Sobald ein solches Gesetz in Kraft tritt, schießen die Downloadzahlen von VPN-Apps durch die Decke. In UK stiegen die Downloads bei einigen Anbietern innerhalb eines Monats um satte 1.800 %. Für die Politik ist das ein Dorn im Auge: VPNs werden hier als „Loophole“ (Schlupfloch) gesehen, das die mühsam errichteten Jugendschutzschranken einfach aushebelt.

Aus dem Papier des Parlaments kann man herauslesen, dass man VPN-Dienste nicht mehr einfach gewähren lassen will. Hier ein paar Punkte, die auf uns zukommen könnten:

  • Altersverifikation für VPN-Anbieter: Es gibt Bestrebungen, VPN-Dienste dazu zu verpflichten, selbst das Alter ihrer Nutzer zu prüfen. Wer einen VPN nutzen will, müsste dann erst nachweisen, dass er volljährig ist.
  • Verschärfung des Cybersecurity Acts: Die EU überlegt, im Rahmen der Überarbeitung von Cybersicherheits-Gesetzen spezifische Kriterien für den Kinderschutz einzuführen. Das könnte bedeuten, dass VPN-Dienste „regulatorisch strenger unter die Lupe genommen werden“.
  • Digitale Volljährigkeit: Es wird über eine EU-weit einheitliche digitale Volljährigkeit (diskutiert werden 16 Jahre) für Social Media nachgedacht. VPNs stünden dann in der Pflicht, sicherzustellen, dass Minderjährige diese Grenze nicht mittels Verschlüsselung umgehen.

Natürlich regt sich Widerstand. Datenschützer schlagen bereits seit langem Alarm. Das Kernargument: Wenn ich mich bei einem VPN-Anbieter ausweisen muss, ist der größte Vorteil, die Anonymität, dahin. Ein VPN, das genau weiß, wer ich bin, widerspricht dem Grundgedanken der Privatsphäre.

Auf der anderen Seite stehen Kinderschützer, die argumentieren, dass der ungehinderte Zugang zu schädlichen Inhalten durch VPNs die nationalen Gesetze zur Makulatur macht.

Das Thema ist extrem zweischneidig. Kinderschutz ist wichtig, keine Frage. Aber VPN-Dienste zu regulieren oder gar eine Ausweispflicht einzuführen, rüttelt an den Grundfesten der Internetfreiheit. Wenn VPN-Provider anfangen müssen, Nutzerdaten zu sammeln, um das Alter zu verifizieren, schaffen wir neue Datentöpfe, die garantiert Begehrlichkeiten wecken, da wette ich meinen….ihr wisst schon.

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