Die britischen Audiospezialisten von Cambridge Audio legen ihre Lautsprecherreihe Minx neu auf – unter dem Namen MSX. Die Technik bleibt identisch, aber neben dem Namen hat man auch die Farbgebung aufgefrischt. So erscheinen die neuen Speaker in mattem Schwarz und mattem Weiß. Es handelt sich hier um verhältnismäßig kompakte und preisgünstige Lautsprecher, die sich an Haushalte richten, die unauffällige Speaker in ihre Wohnumgebung integrieren wollen.
Nein, die MSX-Modelle sind weder Smart- noch Multiroom-Speaker, sondern für den Betrieb in Kombination mit einem Verstärker bzw. AV-Receiver gedacht. Sie eignen sich für den Aufbau modularer Systeme. Ihr könnt mit diesen Lautsprechern von Cambridge Audio also beispielsweise Stereo-Sets, 2.1-Systeme oder auch Surround-Lösungen fürs Heimkino zusammenbasteln. Teil der Serie von Cambridge Audio sind konkret vier Modelle: die beiden Speaker MSX10 und MSX 20 sowie die beiden Subwoofer MSX Sub 200 und Sub 300.
Cambridge Audio verspricht kompakte Lautsprecher, die dennoch eine breite Bühne bieten sollen. Die beiden Speaker nutzen dabei die Technik Balanced Mode Radiator (BMR) der 4. Generation. Die MSX10 und MSX20 nutzen zwar den gleichen Treiber, doch der MSX20 ergänzt zusätzlich einen Woofer für mehr Power im Tieftonbereich. Beide Speaker können über optionale Tischständer aufgestellt werden oder eignen sich auch für die Wandanbringung.
Die Cambridge Audio MSX Sub 200 und Sub 300
Die beiden Subwoofer Cambridge Audio MSX Sub 200 und Sub 200 setzen auf Forward-Firing-Treiber, Auxiliary Bass Radiators (ABRs) und genaues Digital Signal Processing (DSP). Laut dem Hersteller verwendet der MSX Sub 200 einen aktiven 6,5-Zoll-Woofer mit 200 Watt Leistung. Der Sub 200 legt mit 300 Watt und 8 Zoll Größe nach.
Die Lautsprecher und Subwoofer der Reihe Cambridge Audio MSX sind ab sofort im Handel zu haben. Wie schon erwähnt, habt ihr die Auswahl aus mattem Schwarz oder mattem Weiß. Folgende Preise werden offiziell pro Einheit ausgerufen:
MSX10 – 99 Euro
MSX20 – 119 Euro
MSX Sub 200 – 399 Euro
MSX Sub 300 – 499 Euro
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Die Kombination aus einer FPV-Drohne und einer 360-Grad-Kamera ist spätestens seit der Antigravity A1 von Insta360 eine in der Drohnenbubble äußerst spannende. Mit der Avata 360 brachte nun aber auch DJI ein Gerät auf den Markt, das diesen Ansatz verfolgt und dabei vor allem beim Kaufpreis eindeutig zur Konkurrenz wird. Ich durfte nach meinen ersten FPV-Flugversuchen mit der Neo 2 (hier zum Test) dann tatsächlich auch Hand an die Avata 360 legen und will euch meine Eindrücke hier schildern.
Dabei fällt nach dem Auspacken direkt auf, dass hier ein massives Stück Technik auf dem Tisch liegt. Das Gewicht ist im Vergleich zu den Vorgängern der Avata-Familie gestiegen, natürlich kein Vergleich mehr zu meiner regelrecht winzigen Neo 2. Das Gehäuse wirkt wuchtig und die Proportionen haben sich im Vergleich zur Avata 2 verschoben. Die Kunststoffteile sind dicker gegossen, die Propellerschützer weisen Verstärkungen aus Karbon auf und die gesamte Rahmenkonstruktion gibt bei Druck kein Stück nach. Dieses Mehr an Masse fordert natürlich Kompromisse bei der Beweglichkeit, bringt aber Vorteile bei der Stabilität in der Luft.
Der Kern der Avata 360 ist ganz klar das Kamerasystem. Statt einer einzelnen nach vorne gerichteten Linse sitzen hier zwei weitwinklige Objektive auf der Oberseite und der Unterseite des Rumpfes. Beide Sensoren erfassen jeweils eine Halbkugel der Umgebung. Ein integrierter Bildprozessor fügt diese beiden Halbkugeln in Echtzeit zu einem sphärischen Panorama zusammen. Die Sensoren lösen mit 8K auf, was aber auch nötig ist, da bei 360-Grad-Aufnahmen der gewünschte Bildausschnitt erst in der Nachbearbeitung festgelegt wird. Das Reframing erlaubt es euch, den Flugweg unabhängig von der Blickrichtung der Kamera zu planen. Man fliegt stur geradeaus durch eine enge Lücke und schwenkt in der Software später den Blick auf ein Objekt am Rand. Die Videoaufnahmen überzeugen mit einer guten Dynamik und naturgetreuen Farben. Bei schwachem Licht zeigt sich ein leichtes Bildrauschen in den dunklen Bereichen, was aber eben an den physikalischen Grenzen der kleinen Sensoren liegt. Die Software gleicht das Rauschen ab einem gewissen Punkt aus, ein Restrauschen bleibt aber sichtbar.
FPV-Flüge bringen ein gewisses Absturzrisiko mit sich. Die dicken Propellerschützer verhindern, dass Äste oder Wände direkt in die Rotoren geraten. Wenn das Fluggerät gegen ein Hindernis prallt, federt es in vielen Fällen einfach ab und stabilisiert sich im Bruchteil einer Sekunde wieder. Zumindest in der Theorie, denn im Test habe ich tunlichst vermieden, das gute Stück Technik zu schrotten. Das Gewicht beträgt knapp sechshundert Gramm. Diese Masse spürt man bei jedem Richtungswechsel. Die Drohne driftet leicht nach außen, wenn man scharfe Kurven fliegt. Man muss also schon ein gewissen Quentchen Voraussicht in den Flugstil integrieren. Ein abrupter Stopp dauert länger als bei den leichteren Vorgängermodellen. Dafür liegt das Gerät bei starkem Wind wie ein Brett in der Luft. Böen bringen die Flugbahn nicht aus der Ruhe, die Motoren gleichen den Druck von der Seite durchgehend aus.
Die Energieversorgung übernimmt ein großer Akku, der auf der Rückseite eingeschoben wird. Ein Klicken signalisiert das Einrasten. Die Flugzeit beträgt in der Praxis etwa 14 bis 18 Minuten. Das ist im Vergleich zu reinen Kamera-Drohnen kurz, für ein FPV-System mit zwei Kameras und internem Stitching-Prozessor aber ein solider Wert. Der Akku wird während des Fluges warm. Bei sommerlichen Temperaturen erreicht das Gehäuse dann sicher auch eine Temperatur, die man beim Anfassen deutlich spürt – aktuell ist’s aber noch recht frisch während der Testflüge gewesen. Ein aktiver Lüfter im Inneren kühlt die Elektronik, sobald das Gerät eingeschaltet ist, aber noch nicht fliegt. Sobald die Rotoren anlaufen, geht das Lüftergeräusch in einem lauten, hochfrequenten Surren unter – Drohnenbesitzer kennen das aber. Die Lärmentwicklung ist ein Aspekt, den man bei der Wahl des Flugortes berücksichtigen sollte. In Wohngebieten zieht man mit diesem Geräuschpegel schnell die Aufmerksamkeit der Anwohner auf sich. Bei der kleinen Neo 2 hingegen bekamen in meinen letzten Sessions viele drumherum erst spät mit, dass da eine Drohne in der Gegend surrt.
Gesteuert wird das System über die bekannten Controller des Herstellers. Man selbst trägt eine der aktuelles DJI-Goggles, in meinem Fall die Goggles N3. Das Gefühl, direkt im Cockpit der Drohne zu sitzen, ist . Die Brille sitzt bekannt bequem, die Polster schließen das Umgebungslicht (fast) komplett ab. Für Brillenträger lassen sich Dioptrien-Linsen einschieben, in meinem Fall geht das aber auch ohne und die Brille passt super mit in die Goggles. Die Menüführung in der Brille erfolgt über einen kleinen Stick an der Seite. Die Übertragung des Bildes funktioniert über das hauseigene Funkprotokoll. Die Reichweite und Signalstabilität sind dadurch sehr hoch – rein über WLAN sehe das deutlich anders aus. Erst bei massiven Betonwänden oder großen Distanzen zeigen sich erste Artefakte im Videostream. Bevor das Signal komplett abreißt, greift aber auch hier der automatische Rückkehr-Modus. Das Gerät steigt dann auf eine voreingestellte Höhe und fliegt zum Startpunkt zurück.
Die Kontrolle im Flug erfolgt über einen klassischen Controller mit zwei Joysticks oder über einen bewegungsempfindlichen Controller, der einhändig bedient wird – hier der RC3. Der klassische FPV-Controller richtet sich an erfahrene Piloten, die volle Kontrolle über alle Achsen wünschen. Die Steuerknüppel reagieren dann präzise, der Widerstand lässt sich anpassen. Mit dem Controller sind dann auch akrobatische Manöver möglich, wie Flips, Rolls und steile Sturzflüge.
Der Motion-Controller funktioniert hingegen intuitiv. Man neigt die Hand, und die Drohne neigt sich in die gleiche Richtung. Ein Druck auf den Abzug vorne beschleunigt das Gerät. Nach wenigen Minuten Einübungszeit fliegen auch Anfänger damit sichere Runden. Die Kombination aus Motion-Controller und den 360-Grad-Aufnahmen eröffnet aber eben auch neue Möglichkeiten. Man konzentriert sich nur noch auf die Flugbahn und das Ausweichen von Hindernissen. Wohin die Kamera schaut, ist während des Fluges wirklich vollkommen egal. Alles wird aufgezeichnet, die Kameraausrichtung passiert später am Computer oder in der App.
Die Datenspeicherung erfordert Speicherkarten mit hoher Schreibgeschwindigkeit. Die Aufzeichnung von zwei hochauflösenden Videostreams gleichzeitig produziert nämlich recht große Datenmengen. Ein interner Speicher von 64 Gigabyte ist vorhanden, dieser reicht jedoch nur für wenige Flüge und dient eher als Notlösung, falls man die Speicherkarte vergessen hat. Ein Flugtag produziert leicht mehrere hundert Gigabyte an Videomaterial. Der Datentransfer auf den Rechner erfolgt über einen USB-C-Anschluss an der Seite der Drohne, das Auslesen der Daten dauert aufgrund der Dateigrößen seine Zeit.
Das rohe Videomaterial besteht aus verzerrten sphärischen Bildern. DJI stellt eine eigene Software zur Verfügung, um das Material zu bearbeiten. Das Ganze existiert als mobile App und als Desktop-App für den Rechner. Die Desktop-Anwendung bietet natürlich mehr Möglichkeiten und eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit. In der Software setzt ihr Keyframes als Marker auf der Zeitleiste, bei denen man den Blickwinkel, den Zoom und die Perspektive festlegt. Die Software erzeugt im Anschluss fließende Kameraschwenks. Man kann – typisch 360-Grad-Aufnahmen – eine winzige Planeten-Ansicht erzeugen oder eine realistische Weitwinkel-Optik wählen, etc. Das alles frisst natürlich Zeit, die sollte man sich aber auch nehmen für entsprechende Ergebnisse.
DJI hat verstanden, dass im FPV-Bereich früher oder später etwas kaputtgeht. Wenn ein Propellerschutz bricht, lässt sich dieser mit wenigen Schrauben austauschen. Die Schrauben sind standardisiert, ein passender Schraubendreher liegt bei. Auch die Motoren können mit handwerklichem Geschick gewechselt werden. Die Kamerasensoren sind durch austauschbare Glaslinsen geschützt. Bei einem direkten Treffer splittert nur das Schutzglas, das eigentliche Objektiv bleibt unversehrt. Ein Ersatzglas kostet wenige Euro und lässt sich aufschrauben. Diese Reparaturfreundlichkeit schont den Geldbeutel und reduziert Frust – das gehört also deutlich hervorgehoben.
Sicherheit spielt bei einem Fluggerät dieser Gewichtsklasse eine große Rolle. Sensoren an der Unterseite messen permanent den Abstand zum Boden. Das ermöglicht einen stabilen Schwebeflug auch in Räumen ohne GPS-Empfang. Hindernissensoren, die eine automatische Bremsung bei frontalem Anflug auf ein Hindernis auslösen, sucht man aber vergeblich. Der Pilot trägt die volle Verantwortung. Ein roter Panikknopf auf dem Controller lässt das Gerät auf der Stelle stoppen und in einen stabilen Schwebeflug übergehen. Wenn man die Orientierung verliert, drückt man den Knopf und sortiert seine Gedanken neu. Die Drohne verharrt so lange an der aktuellen Position, bis man neue Steuerbefehle gibt. Eine weitere Sicherheitsfunktion ist der Turtle-Modus, den man auch von anderen Modellen kennt. Landet die Avata 360 nach einem Crash auf dem Rücken, können zwei Motoren mit umgekehrter Drehrichtung gestartet werden. Das Gerät dreht sich dann von selbst wieder auf den Bauch und ist (fast immer) startklar.
Die Videoprofile bieten auf Wunsch einen flachen Farbraum, damit wird dann ein kontrastarmes und entsättigtes Bild aufgezeichnet. In der Farbkorrektur lassen sich so maximale Details aus den Lichtern und Schatten holen, sofern man das etwas Ahnung von hat. Die Linsen verfügen über eine feste Blende. Um an sonnigen Tagen die korrekte Belichtungszeit für flüssige Bewegungsunschärfe zu halten, müssen entsprechende Filter aufgeschraubt werden – die gibt’s auch direkt vom Hersteller. Das sind aber alles Details, mit denen sich eher schon die Profis herumschlagen, weniger wir Hobby-Piloten.
Weitere Infos zur Konnektivität und Kompatibilität: Die Kommunikation mit Smartphones/Tablets funktioniert drahtlos über Wi-Fi und Bluetooth. Die Ersteinrichtung erfordert zwingend eine Koppelung mit eurem Smartphone inklusive bestehender Internetverbindung. Das System sucht bei der Aktivierung direkt nach neuen Firmware-Updates für die Drohne, die Brille und den Controller. DJI pflegt seine Software regelmäßig und reicht Funktionen nach oder verbessert die Flugstabilität. Die App bietet einen Flugsimulator für FPV-Neulinge an. Dieser Simulator nutzt die echte Videobrille und den echten Controller, euer Smartphone berechnet eine virtuelle Landschaft. Die Physik im Simulator kommt der Realität schon sehr nah, auch Windgeschwindigkeiten und Thermik lassen sich simulieren.
Danke an Kevin für die Fluggenehmigung auf dem Parkplatz des hiesigen Rewe-Marktes <3
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DJI mit der Avata 360 im Grunde keine neue FPV-Drohne für entsprechende Enthusiasten geschaffen hat. Stattdessen bekommt man hier eine etwas weniger agil einsetzbare Avata-Drohne mit dem Zusatz, schnelle Drehungen, Flips und mehr einfach über die Software einzubauen. Die Symbiose aus stabilisierter Flugmechanik und sphärischer Videoaufzeichnung löst viele Probleme. Die Nachbearbeitung fordert aber Einarbeitungszeit und entsprechende Leistung beim Heimrechner. Ist die Avata 360 also die Empfehlung für FPV-Piloten? Nein! Aber für all diejenigen unter euch, die für einen geringeren Preis als jenen, den man für die Antigravity A1 ausruft, eine FPV-Drohne haben wollen, die rein durch ihre Kameratechnik ein deutliches Plus an Möglichkeiten mitbringt. Den DJI-FPV-Controller werde ich mir wohl als nächstes zulegen, damit muss dann aber erst einmal ausgiebig das Fliegen neu erlernt werden.
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Gigaset hat neue Festnetztelefone vorgestellt. Die Reihe der Gigaset Easy 500 soll ihrem Namen durch ein möglichst barrierearmes Design gerecht werden. Es erscheinen zwei Modelle für klassische, analoge Anschlüsse sowie eine DECT-Variante. Man wirbt mit klarer Bedienstruktur, guter Verständlichkeit und Sicherheitsfunktionen. Zielgruppe sind offenbar vor allem Senioren.
Die drei Schnurlostelefone bieten große Tasten, ein kontrastreiches Display und eine klar strukturierte Menüführung, so Gigaset. Konkret sprechen wir hier über die Modelle Easy 500, Easy 500A und Easy 500HX. Das Easy 500 ist ein recht schnörkelloses Modell für den analogen Festnetzanschluss. Das Gigaset Easy 500A ist ebenfalls für den analogen Festnetzanschluss gedacht, ergänzt jedoch einen integrierten Anrufbeantworter. Fehlt noch das Gigaset Easy 500HX. Dies ist ein universelles Mobilteil für DECT-Router und DECT-Basisstationen. Das HX-Modell lässt sich direkt an Routern mit integrierter DECT-Basis anmelden.
Ein Installationsassistent führt Schritt für Schritt durch die Inbetriebnahme, während ein Eingabeassistent das Speichern neuer Kontakte erleichtern soll. Dabei hebt Gigaset auch die SOS-Funktion hervor. Per Tastendruck können bis zu vier hinterlegte Telefonnummern automatisch nacheinander im Freisprechmodus angerufen werden, bis eine Verbindung zustande kommt. In eine ähnliche Kerbe schlägt der Sicherheitsanruf: Autorisierte Personen können sich nach Eingabe einer PIN und doppelter Authentifizierung mit dem Telefon verbinden. Im Ernstfall ist es so möglich, in den Raum hineinzuhören und über den Freisprechmodus durchzurufen.
Für mehr Verständlichkeit sorgt die seitlich platzierte Extra-Laut-Taste. Mit einem Tastendruck lässt sich die Gesprächslautstärke sofort erhöhen. Die Hörgerätekompatibilität (HAC) ermöglicht die störungsarme Nutzung mit Hörgeräten. Zusätzlich macht eine blinkende Anzeige auf eingehende Anrufe aufmerksam.
Preise und Verfügbarkeit
Die Modelle Gigaset Easy 500, Gigaset Easy 500A und Gigaset Easy 500HX sind ab sofort im deutschen Handel sowie im Gigaset-Onlineshop erhältlich.
Unverbindliche Preisempfehlung:
Gigaset Easy 500: 69,99 €
Gigaset Easy 500A: 79,99 €
Gigaset Easy 500HX: 69,99 €
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Die Marktforscher von Omdia haben auf den Markt für Smartphones speziell mit AMOLED-Displays geblickt. Da sehen sie für 2026 eher schwarz. So rechnet man mit einem Abfall der Auslieferungsmengen von AMOLED-Displays um 7 % – auf 778 Mio. Einheiten. Als Ursache machen sie – wenn wundert das mittlerweile noch – die Speicherkrise und allgemein steigende Herstellungskosten aus.
Da prognostizieren sie vor allem für chinesische Hersteller Probleme, denn jene Marken versuchen oft über den Preis zu punkten, was jedoch zunehmend schwieriger wird. So erwartet Omdia, dass die steigenden Preise zu geringerer Nachfrage bei internationalen Kunden führen werden. Zumal die steigende Inflation deren Kauflaune ohnehin dämpfen sollte. Profitieren könnte von der Lage hingegen Apple. Der Hersteller aus Cupertino profitiert von einer stabilen Lieferkette, enormer Marktmacht und hohen Gewinnmargen, bei denen man steigende Kosten besser absorbieren kann als Rivalen.
Problem: Wenn die Smartphones der chinesischen Hersteller preislich in ähnliche Gefilde vordringen wie Apple und Samsung, entscheidet sich das Gros der Kunden zugunsten der südkoreanischen bzw. nordamerikanischen Marken. Das könnte, ich habe separat darüber berichtet, auch zu Problemen für die Ultra-Geräteklasse führen. Zudem rechnen die Marktforscher mit anhaltenden Herausforderungen durch geopolitische Spannungen, steigende Energiekosten und Störungen der Lieferketten.
Der Markt für flexible AMOLED-Displays, wie sie in Foldables werkeln, dürfte wohl das erste Mal seit 7 Jahren mit einem Minus konfrontiert sein – keine guten Aussichten.
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Der 3D-Druck mit mehreren Farben oder Materialien ist ein präsentes Thema und basiert mittlerweile nicht mehr nur noch auf der Entscheidung: „Kaufe ich einen Drucker mit AMS-System oder vorerst ohne?“ So sind mittlerweile auch Geräte auf dem Markt oder noch unterwegs, mit denen sich teilweise vier, fünf oder gar noch mehr Farben und Materialien gleichzeitig verarbeiten lassen, OHNE dass der übliche AMS-Druckabfall beim Farbwechsel anfällt. Man denke da zum Beispiel an den Prusa XL, den Bambu Lab H2C, das INDX-System, das bekanntlich noch in diesem Jahr zum Core One von Prusa und später dann auch zum Core One XL stoßen soll – vor allem aber auch an das Gerät, das beim Thema Multi-Toolhead-Prinzip vor allem beim Kaufpreis sehr für Aufsehen gesorgt hat: der Snapmaker U1.
Anstatt das Material im laufenden Betrieb zu wechseln, tauscht der nämlich auch den gesamten Druckkopf aus. Vier separate Druckköpfe stehen hier bereit. Jeder Kopf verfügt über eine eigene Düse, einen eigenen Extruder und eine eigene Heizpatrone. Die Wechselzeit sinkt dadurch auf wenige Sekunden. Nachdem das Gerät nun schon geraume Zeit verfügbar ist und bei vielen Vorbestellern daheim seine Dienste verrichtet, hatte ich auch endlich mal die Möglichkeit, meine Tests mit dem U1 zu machen.
Der Aufbau des Geräts basiert auf der Core-XY-Kinematik. Bei der Wahl der Materialien für die Achsen geht der Hersteller einen eigenen Weg. Während die Y-Achse auf linearen Stahlführungen läuft, kommt bei der X-Achse eine Carbonführung zum Einsatz. Das geringe Gewicht der Carbon-Achse verringert die bewegte Masse des gesamten Systems. Ein leichterer Aufbau reduziert dann nämlich Vibrationen bei schnellen Richtungswechseln.
Der nutzbare Bauraum misst 270 mal 270 mal 270 Millimeter. Das Druckbett lässt sich auf 100 Grad Celsius aufheizen, die Hotends erreichen eine Maximaltemperatur von 300 Grad Celsius. Zur Werksausstattung gehören Edelstahldüsen mit einem Durchmesser von 0,4 Millimetern. Wer abrasive Materialien wie kohlefaserverstärktes Filament drucken möchte, sollte dann aber dringend auf Düsen aus gehärtetem Stahl umrüsten, um Verschleiß zu vermeiden. Der Drucker muss nach Anlieferung aber zuerst noch hier und da zusammengebaut werden. Das geht nicht so einfach von der Hand, wie man es vielleicht von Bambu Lab gewohnt ist, da hier deutlich mehr Komponenten ineinandergreifen müssen. Aber mit der gut aufgebauten und einleuchtenden Aufbauanleitung sollte selbst der Laie maximal eine Stunde dafür benötigen.
Das Kernstück des Druckers ist das angesprochene Wechselsystem. Die vier Druckköpfe parken im hinteren Bereich des Gehäuses auf kleinen Zylinderstiften. Magnete halten sie in ihrer festen Position. Sobald der Drucker eine neue Farbe benötigt, fährt der Werkzeugschlitten zum entsprechenden Kopf. Drei Stahlkugeln sorgen für die exakte mechanische Ausrichtung, während gefederte Goldkontakte die elektronische Verbindung für Heizung, Sensoren und Extruder herstellen. Der Wechselvorgang nimmt um und bei fünf Sekunden in Anspruch. Da jeder Kopf sein Material bereits vorab geladen hat, entfallen langwierige Aufheiz- und Spülzeiten. Unter jedem geparkten Kopf befindet sich ein kleines Silikonpad. Dieses dichtet die Düse ab und verhindert das unkontrollierte Auslaufen von geschmolzenem Material während der Wartezeit. Ein weiteres Pad reinigt die Düse mechanisch beim Herausfahren aus der Parkposition. Die Köpfe kühlen in der Warteposition nicht ab, sondern halten eine Standby-Temperatur. Das spart Zeit beim erneuten Einsatz. Kleine Auffangbehälter unter den Parkpositionen fangen geringen Ausschuss auf.
Den sogenannten Purge-Tower sollte man für den perfekten Farbübergang am Modell unbedingt aktiviert lassen.
Nach dem Einschalten führt auch der U1 natürlich eine automatische Kalibrierung durch. Zunächst ermittelt das System die Resonanzen der Achsen. Diese Werte nutzt die Firmware im Rahmen des Input Shapings, um störende Vibrationen im späteren Druckbild zu kompensieren. Danach folgt die Einmessung des Druckbetts, um Unebenheiten auf der Fläche elektronisch auszugleichen. Ein wichtiger Schritt bei einem System mit mehreren Köpfen ist die genaue Ausrichtung der Düsen zueinander. Stimmt der Abstand nicht überein, verschieben sich die Farben im gedruckten Objekt. Der Drucker löst das Ganze über eine kleine, in das Druckbett gefräste Vertiefung. Der Werkzeugschlitten nimmt nacheinander jeden Kopf auf und fährt die Düse gegen die metallischen Ränder dieser Vertiefung. Das System speichert die Koordinaten bei Kontakt und errechnet den Versatz der einzelnen Köpfe in alle Richtungen. Viel Theorie, spart uns Nutzer aber eben viel manuelles Nachjustieren.
Das Zuführen des Materials ist beim U1 etwas hakeliger als bei den meisten Mitbewerbern. Die seitlichen Spulenhalter besitzen einen festgelegten Durchmesser. Spulen mit abweichenden Innenmaßen neigen zum Wackeln oder passen im schlechtesten Fall nicht auf die Halterung. Hierfür kann man sich dann aber entsprechende Erweiterungen aus der Community drucken. Die motorisierten Feeder fördern das Material durch die PTFE-Schläuche in Richtung der Druckköpfe. Sie stoppen den Transport jedoch kurz vor den Zahnrädern des Extruders. Man muss dann noch händisch über das Display den Befehl zum endgültigen Laden geben. Mitunter greifen die Zahnräder das Filament beim ersten Versuch nicht, wenn dieser durch die Biegung der Spule gekrümmt ist. In solchen Fällen hilft es, den Schlauch am Druckkopf kurz abzuziehen und das Material per Hand ein Stück weiter zu schieben. Bei weichen Kunststoffen wie TPU ist das manuelle Laden dann eh der empfohlene Weg. Eine kleine Mechanik am Druckkopf ermöglicht es, die Extruderzahnräder zu entspannen und das flexible Material ohne großen Widerstand einzufädeln.
Der Extruder ist als Direct-Drive-System konstruiert. Heißt: Der Transport des Filaments findet direkt über dem Heizblock statt. Das Zurückziehen des Materials zur Vermeidung von Fadenbildung (Retract) lässt sich auf kurze Wege einstellen. Das Hotend-Design orientiert sich an aktuellen Standards mit einem verlängerten Schmelzbereich. Die Wärmeenergie überträgt sich flott auf das Material, was die Druckgeschwindigkeiten erhöht. Die Lüfter zur Bauteilkühlung sitzen an jedem einzelnen Druckkopf und blasen die Umgebungsluft auf den gedruckten Kunststoff. Ein großer, an der Seitenwand des Gehäuses montierter Zusatzlüfter unterstützt das Ganze dann bei Bedarf. Diese Kühlleistung ist bei Kunststoffen wie PLA wichtig, um bei hohen Geschwindigkeiten saubere Überhänge zu erzeugen. Bei anderen Materialien, bei denen die Lüftung dann lieber reduziert oder besser noch ausgeschaltet sein sollte, erledigt das System das vollautomatisch.
Als Firmware nutzt das Gerät Klipper, Nutzer können über einen Webbrowser auf die Fluid-Benutzeroberfläche zugreifen und den Drucker im Netzwerk steuern. Für die Vorbereitung der 3D-Modelle liefert der Hersteller eine angepasste Variante des Orca Slicers aus. Das direkte Übertragen der Druckdaten aus dem Slicer an den Drucker via Netzwerk funktioniert noch nicht in jedem Fall. Es kommt vor, dass die Verbindung abbricht und man den Vorgang wiederholen muss. Das nervt dann doch hin und wieder. Ein funktionierender Weg ist der Export der G-Code-Datei auf den Computer, um diese anschließend über das Webinterface hochzuladen – für viele Anwender aber sicher nicht der gewünschte Weg ans Ziel.
Das fest verbaute Display an der Gehäusefront ist auch nicht optimal gelöst. Die graue Schrift auf dunklem Grund ist ablesbar, bietet aber wenig Kontrast. Da der Bildschirm starr montiert ist, lässt er sich nicht auf den Blickwinkel des Nutzers anpassen. Eine Smartphone-App ist verfügbar, beschränkt sich in ihrem aktuellen Stadium jedoch auf grundlegende Funktionen wie das Starten von Dateien aus dem internen acht Gigabyte fassenden Speicher oder das Überprüfen der Temperaturen. Nach einem zwischenzeitlich eingespielten Update lassen sich auch erste Modelle direkt aus der App-internen Modelldatenbank laden und drucken – Printables, Thingiverse oder die Makerworld ersetzt das bisher aber noch lange nicht.
Im Druckbetrieb liefert das Gerät dann aber sehr saubere Resultate. Die Druckqualität bleibt bei einfarbigen und mehrfarbigen Objekten auf einem konstanten Level. Ein mehrfarbiger Druck, der auf Systemen mit nur einer Düse einen ganzen Tag in Anspruch nimmt, ist hier in wenigen Stunden abgeschlossen. Die gedruckten Schichten liegen einwandfrei übereinander. Unsaubere Übergänge oder ineinanderlaufende Farben treten nicht auf. Ein eingebautes Kameramodul ermöglicht die hochaufgelöste Überwachung des Druckfortschritts auch aus der Ferne.
Neben dem Einsatz von verschiedenen Farben ermöglicht die Ausstattung mit vier Köpfen die Verarbeitung unterschiedlicher Materialien im selben Bauteil. Eine Kombination aus festem PETG und flexiblem TPU ist da zum Beispiel machbar oder aber man verwendet eine Kombination aus PETG und PLA als gegenseitiges Stützmaterial – die beiden haften nicht aneinander, weshalb sich die Kombi so gut eignet. Da die Materialien aus getrennten Düsen fließen, vermischen sich die Kunststoffe nicht. Ein bekanntes Problem bei Systemen mit einer einzelnen Düse ist, dass Reste des flexiblen Materials im Heizblock verbleiben und den darauffolgenden Druck mit festem Material stören. Das kann hier so nicht passieren.
Vor der Anschaffung gilt es, einige technische Details abzuwägen. Das Gehäuse des Druckers ist nach oben hin offen. Zwar plant der Hersteller die Veröffentlichung einer geschlossenen Haube als Zubehör, im Auslieferungszustand eignet sich das Gerät jedoch primär für Kunststoffe wie PLA, PETG oder TPU. Materialien wie ABS, ASA oder Nylon, die eine konstante und hohe Umgebungstemperatur erfordern, neigen bei kleinsten Temperaturschwankungen oder Zugluft zum Verziehen auf dem Druckbett. Das Heizbett erreicht 100 Grad Celsius, was für anspruchsvolle technische Filamente etwas knapp bemessen ist. Die Geräuschentwicklung während des laufenden Betriebs bewegt sich im Rahmen für offene Core-XY-Drucker. Die mechanischen Wechselvorgänge der Druckköpfe laufen leise ab. Ein integrierter Sensor zur Erkennung von gescheiterten Drucken stoppt im Fall von fehlerhaftem Materialfluss den Druckvorgang. Die Stromaufnahme bleibt auf einem moderaten Niveau, da immer nur der aktive Kopf auf Drucktemperatur heizt, während die restlichen Köpfe auf einer niedrigeren Temperatur verweilen.
Auch mein Spirit-Animal konnte als Druckergebnis überzeugen.
Auf der Rückseite des Druckers befindet sich ein Anschluss für USB-Speichermedien, um Daten offline zu übertragen. Wer den Drucker nicht im heimischen WLAN betreiben möchte, greift auf den integrierten Netzwerkanschluss für kabelgebundene Verbindungen zurück, ein LAN-only-Modus ist in der Software implementiert. Dieser trennt den Drucker von den Servern des Herstellers und belässt den Datenverkehr im lokalen Netzwerk. Ein Erweiterungsanschluss für zukünftiges Zubehör befindet sich auf der Gehäuserückseite. Für Anwender, die mehrfarbige Modelle oder Materialkombinationen drucken, entfallen die Wartezeiten und der Materialverlust bisheriger Systeme. Softwareseitig bestehen noch kleine Hürden bei der Netzwerkübertragung und dem automatischen Filamentladen. Meine Meinung deckt sich am Ende aber dann natürlich dennoch mit jener der meisten Nutzer des U1: Für den ausgerufenen Preis bekommt man aktuell noch immer das wohl rundeste und zugänglichste Gesamtpaket auf dem Markt, der in den kommenden Monaten aber mit Sicherheit schon wieder einige Neuzugänge anbieten wird.
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