Lego bringt den Sega Mega Drive als Bausatz




Lego hat mal wieder in der Nostalgiekiste gewühlt und bringt zum 1. Juni 2026 eine Miniatur des Sega Mega Drive in den Handel. Das Set mit der Nummer 40926 richtet sich an Baumeister ab 12 Jahren und besteht aus 479 Teilen. Für einen Preis von 39,99 Euro bekommt der Käufer nicht nur die Konsole, sondern kann sich beim Aufbau entscheiden, ob er die japanische Version des Mega Drive von 1988 oder das nordamerikanische Sega Genesis von 1989 nachbaut. Mit dabei sind zwei Controller, die über eine Breite von 24 Zentimetern verfügen, sowie ein einsteckbares Spielmodul. Wer genau hinschaut, findet im Inneren zudem ein Porträt von Sonic the Hedgehog als kleines Extra.

Die Konsole selbst ist mit einer Breite von 16 Zentimetern und einer Tiefe von 12 Zentimetern recht kompakt gehalten und dürfte eher als Deko im Regal landen. Im Vergleich zu den großen Konsolen-Sets der Vergangenheit fällt dieses Modell deutlich kleiner aus. Das Set ist sicherlich eine nette Spielerei für Fans alter Videospiele, die sich ein Stück Hardware-Geschichte aus Klemmbausteinen auf den Schreibtisch stellen wollen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Dyson HushJet Purifier Compact im Test

Luftreiniger stehen dem einen oder anderen sicher schon eine Weile auf der Liste der Geräte, die man sich mal genauer ansehen möchte. Besonders im Winter kann das ein Thema sein, wenn die Fenster geschlossen bleiben und Kochen, Staub und Haustiere ihren Beitrag leisten. Der Frühling bietet mit seinem Pollenflug direkt den nächsten Grund. Dyson hat mit dem HushJet Purifier Compact ein Gerät auf den Markt gebracht, das optisch aus der Reihe tanzt und mit einem ungewöhnlichen technischen Ansatz aufwartet. Ich habe mir das Ganze mal etwas genauer angesehen.

Design und erster Eindruck

Das Erste, was man beim Auspacken merkt, ist, dass das Gerät im Vergleich zu seinen Schwestermodellen tatsächlich kompakt ist. Mit 47 cm Höhe und einem Durchmesser von 23 cm passt es problemlos auf den Schreibtisch oder Nachttisch. Dyson hat sich optisch auch etwas Neues getraut. Statt dem bekannten ringförmigen Luftauslass der Purifier-Reihe setzt der HushJet auf eine sternförmige Düse, die sich vom Rest des Gehäuses abhebt. Der Vergleich mit einem Düsentriebwerk ist nicht nur Marketing-Sprech, sondern tatsächlich Programm.

Das Design fügt sich ansonsten in Dysons typische Formsprache ein. Dunkler Kunststoff, klare Linien, ein kleines Display am Gehäuse und der gewohnte Kunststoff. Die Verarbeitungsqualität ist einwandfrei, da gibt es nichts zu meckern. Mit 3,15 kg ist das Gerät leicht genug, um es im Raum umzustellen, ohne dass es zum Gewichtheben wird.

Die HushJet-Technologie

Das Herzstück des Geräts ist die titelgebende HushJet-Technologie. Dyson hat sich dabei akustische Prinzipien aus der Luft- und Raumfahrttechnik geliehen. Die sternförmige Düse ist so gestaltet, dass sie Turbulenzen im Luftstrom unterdrückt, ähnlich wie Schalldämpfer an Triebwerken. Das Ergebnis soll ein kraftvoller, aber leiser Luftstrom sein.

Und das funktioniert in der Tat. Im Maximalmodus kommt das Gerät auf lediglich etwas mehr als 40 dB. Das ist etwa die Lautstärke eines leise geführten Gesprächs. Im Sleep-Modus sind es etwas mehr als 20 dB, was im Prinzip fast Stille ist. Wer nachts einen Luftreiniger im Schlafzimmer betreiben möchte, ohne davon wachgehalten zu werden, findet hiermit einen guten Kandidaten.

Dazu kommt, dass die sternförmige Düse den Luftstrom vertikal nach oben ausbläst und dadurch die gereinigte Luft effizient im Raum verteilt, auch in größeren Räumen. Dyson gibt eine Raumabdeckung von bis zu 100 m² an, was für ein derart kompaktes Gerät schon sehr ordentlich ist.

Der HushJet Purifier Compact arbeitet mit zwei Filtern:

  • 360° elektrostatischer Filter: Entfernt 99,97 % der Partikel bis 0,3 Mikrometer, also Allergene, Pollen, Schimmelpilzsporen und Viren. Dyson verspricht eine Lebensdauer von fünf Jahren, was die Folgekosten überschaubar hält.
  • 360° Aktivkohlefilter: Zuständig für Gerüche von Haustieren, Kochen, Zigarettenrauch und Co. und schädliche Gase wie NO2.

Das gesamte Gerät ist vollständig versiegelt. Was reinkommt, kommt nicht wieder raus. Das ist ein Punkt, den Dyson gegenüber günstigeren Wettbewerbern immer wieder betont. Technisch nachvollziehen konnte ich das nicht, dazu fehlt mir das Test-Equipment.

Der integrierte Sensor erkennt automatisch PM2,5-Partikel und reagiert entsprechend. Im Auto-Modus arbeitet das Gerät also nur dann auf höchster Stufe, wenn es auch wirklich nötig ist. Das spart Energie und verlängert die Filterlebensdauer.

Alltag und App-Anbindung

Die Bedienung ist unkompliziert. Ein kleines Display am Gerät zeigt die aktuelle Luftqualität in Echtzeit an. Das ist farbkodiert von Grün (gut) bis Violett (schwerwiegend). Wer das Gerät aus der Ferne steuern möchte, nutzt die MyDyson-App. Dort lassen sich Lüftungsstufen anpassen, Timer einstellen, historische Luftqualitätsdaten abrufen und Filterstandsmeldungen im Auge behalten. Auch Amazon Alexa, Google Assistant und Siri werden unterstützt. Die Kopplung erfolgt erst über Bluetooth. Nachdem man das Gerät ins WLAN gehängt hat, findet man es im Netzwerk.

Die Dyson-App ist solide. Sie ist übersichtlich aufgebaut, lädt zügig und liefert sinnvolle Daten. Die personalisierten Monatsberichte zur Luftqualität sind ein nettes Extra aber kein Must-have.

Während des Tests konnten wir feststellen, dass der HushJet seine Arbeit wohl ziemlich gut macht. Vor allem die Gerüche von Essen und Co. verschwanden relativ zügig aus dem Raum, ohne das Fenster zu öffnen. Generell haben wir im Haus und in unserer Gegend jedoch mit relativ wenig schlechter Luft zu kämpfen.

Was fehlt, was stört

Der HushJet Purifier Compact ist ein reiner Luftreiniger. Er kühlt nicht, er heizt nicht. Wer ein Kombigerät sucht, etwa mit Ventilationsfunktion für den Sommer, muss zu anderen Modellen aus dem Dyson-Portfolio oder von Konkurrenten greifen. Das ist keine Schwäche des Geräts an sich, aber ein Punkt, den man beim Kauf im Kopf haben sollte. Da der Luftzug nach oben gerichtet ist, spürt man diesen auch nicht.

Ein weiterer Punkt könnte eher die Überwachungsjunkies betreffen. Der Lüfter gibt in den Dateninsights nur Infos über die Luftqualität, PM2.5 und PM10 aus. Weitere Daten zur Partikelbelastung wie man sie etwa von anderen Modellen kennt, gibt es hier nicht.

Fazit

Der Dyson HushJet Purifier Compact ist ein ordentlicher und mobiler Luftreiniger, der sein Kernversprechen (leise, kompakt, leistungsstark) einhält. Der Knackpunkt ist wie so oft bei Dyson der Preis. 399 Euro für einen reinen Luftreiniger ist eine Hausnummer. Da kann man natürlich auch für deutlich weniger Geld einen funktionalen Luftreiniger bekommen. Wer aber Wert auf geringe Lautstärke legt, sich ein gut aussehendes und kompaktes Gerät wünscht und das Dyson-Ökosystem ohnehin schon nutzt, bekommt hier ein ausgereiftes Produkt ohne nennenswerte Schwächen. Für alle anderen lohnt sich ein Blick auf die Konkurrenz, bevor man den Geldbeutel zückt.

Bestseller Nr. 1

Bestseller Nr. 2

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact im Test: Gaming-Tastatur mit magnetischen Switches

Der deutsche Hersteller Cherry hat unter seiner Gaming-Marke Xtrfy eine neue Tastatur vorgestellt: die K5 Pro TMR Compact. Wie der Name es ja verrät, so handelt es sich um ein Gaming-Keyboard im kompakten 65-%-Format. Spannend ist hier aus meiner Sicht aber vor allem die Kombination aus 8K-Abtastrate und magnetischen Switches. Deswegen habe ich dieses Modell dann auch für euch in den letzten Wochen ausprobiert.

Das Gaming-Keyboard Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact nutzt Schalter auf Basis von Tunnelmagnetoresistenz (TMR). Dies kommt für höherwertige Tastaturen, aber auch Controller immer mehr in Mode. Die TMR-Technik ist im Grunde eine Weiterentwicklung der Hall-Effekt-Sensoren. Es kommen magnetische Schalter zum Einsatz, was direkte Kontakte und damit den Verschleiß reduziert. Zudem ergeben sich niedrigere Reaktionszeiten und eine höhere Eingabepräzision. Dies kombiniert Cherry hier mit einer 8K-Abtastrate, was die Xtrfy K5 Pro TMR Compact zum Preis von 149,99 Euro zu einer interessanten Option für kompetitive Spieler mit Auge aufs Budget macht.

Eigenschaft Spezifikation
Modell CHERRY K5 Pro TMR Compact
Formfaktor 65 % (Kompakt-Design)
Tastenanzahl 68 (ISO-Layout) / 67 (ANSI-Layout)
Schaltertechnologie Magnetische CHERRY MK Crystal Switches (Hot-swappable)
Sensortechnik TMR (Tunnel-Magnetowiderstand) mit 0,01 mm Präzision
Abfragerate (Polling Rate) 8.000 Hz (Super-Scan-Technologie)
Besondere Funktionen Rapid Trigger, Dynamic Key Travel, SnapKey, Mod Tap
Beleuchtung Anpassbare RGB-Einzeltastenbeleuchtung Strip-LED
Anschluss USB (abnehmbares 2-m-Kabel, geflochten)
Tastenkappen Hochwertige ABS-Caps mit Laser-Gravur und UV-Beschichtung
Gehäuse-Features Integrierte Metallplatte, Mehrschicht-Dämpfung, geschmierte Stabilisatoren
Abmessungen (BxTxH) 328 x 114 x 35 mm
Gewicht ca. 568 g

Wer die Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact voll ausreizen möchte, benötigt die Begleit-Software MagCrate. Die erlaubt es euch als Besonderheit der TMR-Technik, auch die Auslösepunkte millimetergenau anzupassen. Ganz ehrlich, das ist schon richtig genial. Zusätzlich könnt ihr über die App z. B. auch mehrere Funktionen auf eine einzige Taste legen und bestimmen, was genau wann greift. Auf diese Weise können bestimmte Features ausgelöst werden, je nachdem, wie weit oder wie lange eine Taste gedrückt wird.

Ausstattung und Verarbeitung der Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact

Die Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact nutzt im Inneren eine Metallplattenkonstruktion mit Multi-Layer-Dämpfung und vorgeschmierten, auf der Leiterplatte montierten Stabilisatoren. Von außen betrachtet ist sie allerdings mit einem reinen Plastikgehäuse versehen. Wegen des 65-%-Formats fehlt nicht nur der Ziffernblock, auch die obere Funktionsleiste ist der Schere zum Opfer gefallen. Der reduzierte Platzbedarf soll es beim Zocken bequemer machen, die Tastatur eng neben einer Maus zu verwenden.

Ausgeschaltet wirkt die Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact schlicht und elegant, angeschlossen gibt es bei angeschalteter ARGB-LED-Beleuchtung den typischen Gaming-Look. Ihr könnt das Blingbling jedoch auch abschalten. Dank der Hot-Swap-Funktion lassen sich die magnetischen Switches einzeln wechseln. Generell bin ich geneigt, das Marketing-Versprechen von einem „sanften, vibrationsarmen Tippen“ voll zu bestätigen.

Größenvergleich mit der Fullsize GMMK 3

Größenvergleich mit der Fullsize GMMK 3

Tatsächlich war mir die TMR-Technik für Tastaturen natürlich schon länger ein Begriff. Es handelt sich hier aber um das erste Modell, das ich langfristig daheim unter die Lupe genommen habe. Und tatsächlich ist das Tippen und Zocken mit den kontaktlosen, magnetischen Schaltern schon der Hammer. Für den Office-Betrieb würden mir bei der Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact zwar Tasten fehlen, da bin ich doch Liebhaber des 100-%-Layouts, aber beim Gaming ist das echt ein Traum. Doch ich will nicht zu weit vorgreifen, gehe also lieber zum Praxistest über.

Praxistest

Ich spiele privat meistens mit einem Controller, weil ich meinen Gaming-PC an den TV angeschlossen habe. Einige Titel, z. B. Strategiespiele oder First-Person-Shooter, steuern sich aber objektiv einfach mit Maus und Tastatur besser. Da habe ich also z. B. flugs für Games wie „Battlefield 6“, „Sid Meier’s Civilization VI“ oder auch „Pathfinder: Wrath of the Righteous – Enhanced Edition“ die Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact mit der Razer Viper V4 Pro kombiniert. Die Polling-Rate von 8.000 Hz beherrschen beide Eingabegeräte, aber ehrlicherweise profitiere ich persönlich davon nicht.

Zum einen ist die Bildwiederholrate meines LG OLED G5 mit 165 Hz zu niedrig, um die niedrige Eingabeverzögerung über den Bildschirm zu gewährleisten, welche die ultrahohe Abtastrate praktisch erlebbar macht. Zum anderen bin ich kein Hardcore-Multiplayer-Spieler, der von diesen Nuancen ernsthafte Vorteile hat. So dürfte es allerdings auch dem Gros der Leser ergehen. Daher mein Praxistipp für andere Modelle mit Akkus: Stellt die Abtastrate auf 1.000 Hz an, das ist ein sinnvoller Wert für die meisten Systeme, und freut euch über die deutlich längere Akkulaufzeit.

Richtig stark finde ich, wie bereits angedeutet, die magnetischen Switches der Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact. Zum einen ist der anpassbare Auslösepunkt natürlich eine extrem geniale Sache. Beispielsweise kann man sich daher auch für verschiedene Spiele und Anwendungsfälle unterschiedliche Profile anlegen. Das Tastengehämmer beim Armdrücken in „Crimson Desert“ geht da doch direkt mit minimalem Anschlagsweg leichter von der Hand. Zum anderen kompensiert die Option, je nach Dauer und Länge des Tastenwegs unterschiedliche Funktionen auszulösen, die fehlenden Tastenblöcke. Da können findige Gamer schon eine ganze Menge mit anstellen.

Für eine mechanische Gaming-Tastatur ist die Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact wegen der magnetischen Schalter und der Dämpfung sehr leise. Die Tasten haben dabei eine spezielle Beschichtung, die sich ein bisschen wie Samt anfühlt. Schade ist natürlich, dass dieses Gaming-Keyboard ausschließlich kabelgebunden arbeitet. Das ist gerade in meinem Set-up am Smart-TV ein wenig nervig. Überdurchschnittlich finde ich wiederum Cherrys Begleit-Software MagCrate. Das Programm ist zwar visuell nicht so flashy wie z. B. Razer Synapse, dafür aber deutlich (!) übersichtlicher. Hier habe ich mich wirklich schnell zurechtgefunden. Eine willkommene Abwechslung von den überladenen Oberflächen anderer Hersteller.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Tippen an der Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact sehr viel Spaß gemacht hat. Die TMR-Switches sind schon ein echter Mehrwert in Spielen. Da ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, da ihr für Shooter etwa einen sehr kurzen Anschlagsweg festlegen könnt, während ihr bei der Arbeit die Chance habt den Auslösepunkt zu verlängern, damit weniger Tippfehler auftreten – richtig stark.

Mein Fazit

Die Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact hat mich sehr positiv überrascht. Die TMR-Switches sind ein echtes Killer-Feature, das ich bei einer Gaming-Tastatur nicht mehr missen wollen würde. Die Chance, Tasten je nach Dauer der Betätigung und Länge des Anschlags mit verschiedenen Funktionen zu belegen, ist saustark. Zumal es eben möglich ist, unterschiedliche Auslösepunkte für z. B. Spiele, Office-Arbeit, Multimedia und mehr festzulegen. Dagegen ist die Abtastrate von 8.000 Hz primär für E-Sportler relevant.

Die Tasten fühlen sich super an, sind aber anfällig für Fingerabdrücke - siehe die Enter-Taste.

Die Tasten fühlen sich super an, sind aber anfällig für Fingerabdrücke – siehe die Enter-Taste.

Selbst die Begleit-App MagCrate ist erfrischend aufgeräumt, wenn auch etwas hausbacken. Kleine Abzüge gibt es eher im Detail. Beispielsweise nutzt die Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact zwar im Inneren eine Metallplatte, aber ein reines Plastikgehäuse. Wäre auch das Case auf Metall, würde dies direkt zu einem echten Premium-Feeling führen. Obendrein ist bei dieser Gaming-Tastatur leider nur der kabelgebundene Betrieb möglich, was Couch-Gamer wie mich etwas hemmen dürfte.

Im Gesamtbild ist die Cherry Xtrfy K5 Pro TMR Compact aber eine richtig tolle Gaming-Tastatur zum fairen Preis.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

SwitchBot Standventilator: Smarter Windmacher mit Akku-Option kurz angeschaut

SwitchBot, früher eigentlich eher bekannt für ihre kleinen Roboter-Ärmchen zum Drücken von Lichtschaltern, hat mit dem „Standing Circulator Fan“ einen weiteren Kandidaten für das smarte Zuhause im Sortiment. Das Gerät ist ein Hybrid aus klassischem Standventilator und Boden-Zirkulator. Den fand ich ganz spannend für einen kleinen Test, allerdings kam es dann anders als gedacht, aber der Reihe nach.Optisch gibt es hier keine Experimente: weißes Plastik, gold- / bronzefarbenes Gitter, schlichtes Design. Dank modularer Stangen lässt sich das Ding in der Höhe verstellen, taugt also für den Boden oder den Schreibtisch. Der Clou ist der verbaute 3.600 mAh starke Akku. Damit ist man nicht auf eine Steckdose angewiesen, was beim Umstellen im Haus oder auf der Terrasse recht angenehm ist. Geladen wird zeitgemäß über USB-C, was im Zweifel auch den Betrieb an einer Powerbank erlaubt.

Der Ventilator bewegt sich nicht nur horizontal, sondern auch vertikal (bis zu 90 Grad). Wer das Ganze kombiniert, bekommt eine 3D-Oszillation, die die Luft im Raum ordentlich durchmischt.

  • Lautstärke: Auf den niedrigen Stufen ist er mit rund 24 dB(A) tatsächlich sehr leise und schlafzimmertauglich. Dreht man ihn auf, hört man ihn natürlich, aber das Geräusch bleibt im Rahmen.
  • Akku-Leistung: SwitchBot gibt bis zu 12 Stunden an. Die Realität: Wer beide Achsen drehen lässt und volle Pulle gibt, zieht den Akku natürlich wesentlich flotter leer. Auf kleiner Stufe kommt man aber locker durch die Nacht.
  • Licht: Ein integriertes Nachtlicht ist an Bord. Nettes Feature, wenn man nachts nicht über den Standfuß stolpern will, aber sicher kein Kaufargument für sich.

Die „smarten“ Funktionen

Wie gewohnt spielt SwitchBot seine Stärken in der App aus. Man kann die Geschwindigkeit stufenlos von 1 bis 100 regeln. Wer einen SwitchBot Hub (z. B. Hub 2) besitzt, kann den Ventilator auch in Automationen einbinden („Wenn Temperatur > 25 Grad, dann Stufe 5“).

Matter-Unterstützung gibt es ebenfalls, allerdings nur über den Umweg des Hubs. Dann lässt sich der Fan auch in Apple Home, Google Home oder Alexa einbinden. Die physische Fernbedienung, die im Lieferumfang enthalten ist, wirkt im Vergleich zur App-Steuerung etwas klapprig, tut aber ihren Dienst. Und hier stolperte ich und musste den Support bemühen. SwitchBot hat zurzeit eh Probleme mit seiner App in Deutschland. Die ist aus dem App Store geflogen. Alternativ muss man aktuell zur Ausweich-App OneRobotics greifen, wenn man Neukunde ist.

Jedenfalls will ich auf die Matter-Einbindung klicken… und gelange auf eine Webseite, die sagt, dass der Inhalt nicht gefunden wurde. Also mal den offiziellen Support angeschrieben und mein Problem aller genauestens beschrieben. Was folgte, war eine völlig themenfremde Antwort, die sich auch um Amazon Alexa drehte. Richtiger Schwachsinn, und ich hoffe, dass nicht alle Support-Mitarbeiter dort so arbeiten.

Fast forward bin ich dann darauf gekommen, dass man zwar auf der Webseite von Matter spricht, aber nicht verrät, was genau beachtet werden muss. Denn der Ventilator spricht nur über Bluetooth mit dem SwitchBot-Hub, den man mal erst haben muss. Anbindung an andere Matter-Hubs? Mööp, Fehlanzeige. Und ja, ich habe das Unternehmen schon informiert, dass eine solche Info schon zwingend auf die Seite gehört. Das jedenfalls dazu.

Und sonst? Die Reinigung ist fummelig, da man das Gitter zwar abnehmen kann, aber die Rotorblätter fest verbaut sind, einfaches Abwaschen ist also nicht. Zudem ist der Preis mit rund 100 Euro eine Ansage für einen Ventilator dieser Größe. Mitbewerber bieten hier oft ähnliche Leistung für weniger Geld an.

Fazit: Ein solider Ventilator für Leute, die bereits im SwitchBot-Universum unterwegs sind und Wert auf Akkubetrieb und USB-C legen. Er macht, was er soll, ist leise und lässt sich gut automatisieren. Wer einfach nur Wind braucht, kriegt das bei der Konkurrenz günstiger. Wer das Ökosystem schätzt, macht wenig falsch.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Asus bringt Gaming-Stuhl mit RGB-Beleuchtung – und tut sich enger mit Adobe zusammen

Asus hat zwei Neuerungen zu verkünden. Zum einen gibt man eine erweiterte Partnerschaft mit Adobe im Bereich der ProArt-Displays bekannt. Zum anderen bringt man einen frischen Gaming-Chair mit integrierter RGB-Beleuchtung auf den Markt. Gemeinsam haben beide Ankündigungen somit immerhin, dass es um Farben geht.

Bleiben wir zunächst bei den ProArt-Displays. Laut Asus handele es sich nun dank der engeren Partnerschaft mit Adobe um die ersten Monitore, die offiziell für den Adobe-Premiere-Farbmodus validiert worden sind und Kreativen dadurch laut dem Anbieter mehr Konsistenz und Genauigkeit in HDR-Workflows bieten. Nutzen könnt ihr jenen Adobe Premiere Color Mode auf dem ProArt Display PA279CRV und dem OLED PA27UCDMR.

Die Asus ProArt Display OLED PA27UCDMR und ProArt Display PA279CRV bieten 4K-Auflösung, HDR-Support und decken die Farbräume DCI-P3 sowie sRGB zu jeweils 99 bzw. 100 % ab. Jedes ProArt-Display ist werkseitig kalibriert, um eine Farbgenauigkeit von Delta-E<2 zu erreichen.

Asus ROG Courser: Gaming-Chair kommt in den Handel

Obendrein startet ab sofort der Gaming-Stuhl ROG Courser im Handel. Auffällig ist bei diesem Modell, dass es über eine integrierte RGB-Beleuchtung verfügt. Zudem bewirbt Asus die 4D-Armlehnen, die sich um 360 Grad drehen lassen und auch die Höhen-, Breiten- und Tiefenverstellung erlauben. Punkten soll der Stuhl ebenfalls mit einer verstellbaren Lendenwirbelstütze mit kaltgepresstem TPU-Rückenpolster für gezielte Entlastung des Rückens.

Der ROG Courser verwendet laut Asus ein sogenanntes „Dynamic Synchronized Recline“-System. Das soll dafür sorgen, dass die Wirbelsäule immer im Kontakt mit der Rückenlehne bleibt. Diese Lösung bietet euch einen flexiblen Verstellbereich von 90° bis 155°. Dadurch sollen sich Rückenlehne und Sitzfläche harmonisch miteinander bewegen.

Die 55 Zentimeter breite Sitzfläche soll sich auch für „fülligere“ Personen bzw. Menschen mit großer Statur eignen. Eine abnehmbare, magnetische Kopfstütze liegt im Lieferumfang bei. Die erwähnte RGB-Beleuchtung bietet euch 6 Modi und 8 Farben. Alternativ gibt es den Gaming-Chair auch als ROG Courser Core ohne RGB-Beleuchtung.

Verfügbarkeit und Preise

Die ROG-Courser-Serie ist ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu folgenden unverbindlichen Preisempfehlungen inkl. MwSt. im Fach- und Onlinehandel sowie im Asus-Webshop verfügbar.

Modell EUR / CHF
ROG Courser 789,90
ROG Courser Core 689,90

Spezifikationen Asus ROG Courser

Farbe Schwarz
Schaumstofftyp Hochdichte-Integralformguss Kaltformschwamm
Rahmen Stahl
Ledermaterial EPU und TPU
Armlehne 4D
Neigungsmechanismus 90-155° (20 Abschnitte)
Gaslift-Kolben Klasse 4
Basis Aluminiumlegierungsbasis
Rollen 60 mm (ca. 2,4 Zoll) PU-Rollen mit Doppelrädern
Maximales Lastgewicht 136 KG (ca. 300 lbs) BIFMA-Regelung
Neigungssperre Ja
Kopf- und Lendenkissen Magnetische Kopfstütze und eingebaute Lendenwirbelstütze
Sonstiges Dynamisches Synchronisiertes Recline-System (DSRS), Versteckte RGB-Lichtstreifen, 4D-Armlehne mit 360-Grad-Drehung, Verstellbarer 4-Wege-Lendenwirbelstütze
Produktdimension (mm) 700 x 670 x 1400 (L x B x H)
Box (mm) 880 x 690 x 370 (BxTxH)
Gesamtgewicht 35,5 kg /-2,5 % (ca. 78,3 lbs /-2,5 %)
Nettogewicht 30,2 kg /-2,5 % (ca. 66,6 lbs /-2,5 %)

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies