Discord landet offiziell auf der Meta Quest

Discord ist ab sofort direkt über den Meta Horizon App Store für Meta-Quest-Headsets verfügbar. Damit entfällt das bisherige Gefrickel mit Sideloading, Browser-Lösungen oder einem zweiten Gerät, das nebenbei für den Sprachchat herhalten musste.

Mit an Bord ist laut Discord die normale App-Erfahrung mit Server, Direktnachrichten und Gruppen-DMs. Da die Quest-Headsets bereits ein Mikrofon besitzen, könnt ihr direkt in Calls springen, ohne vorher noch ein externes Setup zusammenzubauen. Praktisch ist das etwa, wenn Discord im VR-Bereich angepinnt bleibt, während ihr spielt, oder ihr nebenbei schnell eine Nachricht verschickt.

Videochats mit eurem Meta-Avatar sowie das direkte Streamen von Quest-Gameplay zu Discord sind ebenfalls möglich. Gerade Letzteres dürfte angenehmer sein als bisherige Umwege über Browser-Streaming und geteilte Tabs.

Zum Start gibt es zudem für qualifizierte Nutzer einen Monat Discord Nitro gratis, wenn sie sich auf der Quest einloggen. Nitro bringt unter anderem höherwertiges Go-Live-Streaming, mehr Anpassungen und Zugriff auf über 50 Spiele über Xbox Game Pass.

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Microsoft will alte Xbox-Spiele-Discs in digitale Lizenzen verwandeln

Die Gamingbranche rattert weiter auf eine rein digitale Zukunft zu. Nachdem sich auch Sony offenbar mehr und mehr von physischen Datenträgern verabschiedet, zieht Microsoft nach und bastelt an einer Lösung, die Xbox-Besitzern den Umstieg schmackhaft machen soll. Intern wird demnach ein Feature namens „Disc-to-Digital“ getestet, mit dem sich physische Xbox-Spiele in digitale Lizenzen umwandeln lassen sollen. Betroffen sind Discs der Xbox One und der Xbox Series X. Wer noch alte Xbox 360- oder Original-Xbox-Spiele im Schrank hat, geht hier leer aus.

Wird eine unterstützte Disc ins Laufwerk gelegt und das Spiel installiert, bindet das System eine digitale Lizenz an den gerade angemeldeten Microsoft-Account. Die digitale Lizenz bleibt an die konkrete physische Disc gekoppelt. Verkauft oder verleiht man das Spiel, wandert die Lizenz beim Aktivieren auf der neuen Konsole automatisch zum anderen Account und fliegt natürlich aus der eigenen Bibliothek raus. Die Disc bleibt also weiterhin so etwas wie ein Schlüssel zum Spiel.

Ist ein Titel einmal digitalisiert, behandelt ihn das System wie einen ganz normalen Kauf im Microsoft Store. Bei „Xbox Play Anywhere“-Titeln kann das Spiel danach ganz ohne Disc auf dem PC oder auf Handhelds installiert werden. Wer zusätzlich Game Pass abonniert hat, kann die digitalisierten Spiele auch übers Xbox Cloud Gaming streamen.

Auch Titel auf mehreren Discs oder Spiele, die ursprünglich als Konsolen-Bundle verkauft wurden, sollen mit dem Feature funktionieren. DLCs und Zusatzinhalte, die zur Disc-Version gehören, werden ebenfalls mit übertragen. Eine kleine Einschränkung gibt es laut internen Microsoft-Unterlagen bei manchen Xbox One-Discs aber doch: Abhängig von Produktionszeitraum und -art fehlen einigen älteren Datenträgern schlicht die technischen Voraussetzungen, um vom System erkannt zu werden.

Microsoft feilt bereits an der nächsten Xbox-Generation, intern unter dem Codenamen „Project Helix“ bekannt. Ob die kommende Konsole komplett auf ein optisches Laufwerk verzichtet, ist zwar noch offen, aber falls dem so wäre, bräuchte es ein funktionierendes Disc-to-Digital-System dringend.

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Sony verteilt neue Firmware-Updates für die WH-1000XM6 und das Sondermodell WH-1000XX

Sony hat neue Firmware-Updates für zwei seiner Bluetooth-Kopfhörer veröffentlicht. Sowohl die WH-1000XM6 als auch die Sonderedition WH-1000XX / 1000X THE COLLEXION erhalten Unterstützung für das Gaming Audio Profile (GMAP). Daneben spricht Sony lediglich von allgemeinen Leistungsverbesserungen.

GMAP ist ein Bluetooth-Profil mit geringer Latenz, das speziell für Gaming optimiert wurde. Wer kompatible Geräte nutzt, dürfte damit von einer geringeren Verzögerung zwischen Bild und Ton profitieren. Weitere Details zu den Optimierungen nennt Sony in den Versionshinweisen allerdings nicht.

Für die Modelle stehen folgende Versionen bereit:


– WH-1000XM6: Firmware 3.1.5


– WH-1000XX / 1000X THE COLLEXION: Firmware 1.3.0

Die Aktualisierung erfolgt über die Sony | Sound Connect App. Wer das Update installieren möchte, sollte sicherstellen, dass die App auf dem aktuellen Stand ist. Anschließend lässt sich die neue Firmware direkt über die Update-Funktion der Anwendung aufspielen.

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PlayStation Store für PS3 und PS Vita wird bis 2027 eingestellt

Sony Interactive Entertainment stellt den PlayStation Store für die PS3 und PS Vita schrittweise ein. Noch in diesem Jahr beginnen die Abschaltungen in ersten Märkten, bis Juli 2027 soll der Store für beide Plattformen weltweit nicht mehr verfügbar sein.

Nach der Schließung können auf den betroffenen Konsolen keine neuen Inhalte mehr gekauft werden. Bereits erworbene Spiele und andere Inhalte lassen sich laut Sony jedoch auch danach „auf absehbare Zeit“ weiterhin herunterladen.

Den Anfang machen Mexiko, Honduras und Nicaragua. Dort wird der PlayStation Store für die PS3 ab August 2026 abgeschaltet. Ende 2026 folgen weitere Länder in Lateinamerika sowie im Nahen Osten. In allen übrigen Märkten wird der Store für PS3 und PS Vita im Juli 2027 geschlossen.

Als Grund nennt Sony die Weiterentwicklung des PlayStation Stores und moderner Bezahlsysteme. Die inzwischen deutlich in die Jahre gekommene Hardware von PS3 und PS Vita könne die dafür notwendigen technischen Anforderungen nicht mehr erfüllen.

Sony betont, dass die Entscheidung nicht leicht gefallen sei. Gleichzeitig wolle man die eigenen Ressourcen stärker auf aktuelle Plattformen konzentrieren, auf denen heute der Großteil der PlayStation-Nutzer spielt. Für Besitzer der beiden älteren Systeme bedeutet das zwar das Ende einer Ära, ihre bereits gekauften Inhalte bleiben nach aktuellem Stand aber weiterhin zugänglich.

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PlayStation: Das Ende für die Disc ist gekommen

Sony Interactive Entertainment zieht einen weitreichenden Schlussstrich: Ab Januar 2028 werden neue Spiele für PlayStation-Konsolen nicht mehr auf physischen Datenträgern erscheinen. Künftige Neuveröffentlichungen werden ausschließlich digital angeboten, entweder über den PlayStation Store oder als Download-Code im Handel.

Als Begründung nennt das Unternehmen den anhaltenden Wandel im Kaufverhalten. Immer mehr Spieler greifen zu digitalen Versionen, während physische Datenträger kontinuierlich an Bedeutung verlieren. Sony sieht den Schritt daher als natürliche Anpassung an die Entwicklung des Marktes.

Für bereits veröffentlichte Spiele oder Titel, die noch vor Januar 2028 auf Disc erscheinen, hat die Ankündigung keine Auswirkungen. Diese bleiben laut Sony weiterhin in ihrer bisherigen Form verfügbar.

Das Unternehmen will die freiwerdenden Ressourcen künftig stärker darauf konzentrieren, den Zugang zu Spielen weiterzuentwickeln. Spieler sollen auch künftig die Wahl haben, ob sie ihre digitalen Spiele direkt im PlayStation Store oder über den Handel erwerben. Ja, danke auch, sag ich da mal. Ich will aber auch die Wahl haben, dass ich den Kram später wieder verkaufen kann.

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