Xbox: Microsoft erwägt offenbar das Aus für Blade und Arkane

Microsoft steht offenbar vor einem größeren Umbau seiner Xbox-Sparte. Laut The Verge sollen in der kommenden Woche Entlassungen angekündigt werden, die nicht nur einzelne Teams, sondern auch Studios treffen könnten. Im Raum stehen Schließungen, Abspaltungen, mögliche Zusammenlegungen und gestrichene Spiele.

Microsoft soll dabei erwägen, Marvel’s Blade einzustellen. Das Spiel entsteht bei Arkane Studios in Frankreich, bekannt durch Dishonored. Intern soll Blade ursprünglich noch für dieses Jahr geplant gewesen sein, später aber auf Ende 2027 gerutscht sein. Zudem soll das Projekt über Budget liegen.

Arkane selbst könnte laut Bericht ebenfalls verkauft oder geschlossen werden. Ähnliche Überlegungen soll es auch bei Compulsion Games, Double Fine, Ninja Theory und Undead Labs geben. Finden sich Käufer, könnten die Studios wohl weiterbestehen, sicher ist das aber nicht.

Die Entlassungen sollen nach aktuellem Stand am 6. Juli starten und weite Teile von Xbox betreffen. Gerüchte sprechen von mindestens 1.000 Jobs. Einige angekündigte Projekte und bekannte Studios stehen damit wohl ernsthaft auf der Kippe.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Persona: Netflix plant eine Realfilm-Adaption der Games

Netflix plant offenbar eine Realfilm-Adaption der erfolgreichen JRPG-Reihe „Persona“ von Atlus bzw. Sega. Drahtzieher soll vor allem Christopher Monfette sein, der als Autor, ausführender Produzent und Showrunner fungieren wird. Er hat unter anderem als Drehbuchschreiber an Serien wie „Star Trek: Picard“ und „12 Monkeys“ mitgewirkt.

Zu den weiteren, ausführenden Produzenten zählt etwa auch der Hollywood-Regisseur Shawn Levy („Deadpool & Wolverine“). Auch Sega soll seine Finger im Spiel haben und das Projekt mitbetreuen (via Variety). Zur Handlung der Realfilm-Serie und der genauen Herangehensweise ist aber noch nichts bekannt. So wäre es ja interessant zu wissen, ob man ein konkretes Spiel adaptieren will oder eine gänzlich neue Story plant.

Netflix hat mit derlei vergleichbaren Adaptionen bisher gemischte Erfahrungen gesammelt. Als legendär schlecht gilt etwa die Realverfilmung des Mangas „Death Note“. Auch mit anderen Umsetzungen japanischer Marken, wie „Cowboy Bebop“, konnte man oftmals am Ende weder Fans noch ein breiteres Publikum begeistern. Eine Ausnahme ist „One Piece“, das sowohl Fans von Anime und Manga als auch neue Zuschauer für sich gewinnen konnte.

Nun denn, ich bin großer Fan der „Persona“-Spiele und habe mir auch die Animes zu „Persona 4“ und „Persona 5“ sehr gerne angesehen. Für eine Realfilm-Version bin ich offen, bleibe aber erst einmal skeptisch, was Netflix am Ende daraus zaubert.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

PlayStation 6: Sony spricht über den Preis und deutet Handheld-Ambitionen an

Sony bereitet natürlich schon eine PlayStation 6 vor. In einem Gespräch mit Investoren hat der japanische Anbieter dann auch vage über die kommende Spielekonsole gesprochen. Eine wichtige Frage ist dabei gewesen, ob Sony die Konsole mit Verlust verkaufen könnte. Die Antwort des Managements darauf ist einerseits spannend, andererseits vage.

So hat Sony mitgeteilt, dass man nicht vorhabe, „deutliche Verluste“ mit dem Verkauf der Spielekonsole zu machen. Dies sei nicht die Strategie des Unternehmens. Die Aussage passt zur Vorgehensweise des Herstellers in der PS5-Ära, in welcher man mehrfach den Preis der PlayStation 5 erhöht hatte und per Shrinkflation auch den Lieferumfang zusammenstutzte, indem man den anfangs enthaltenen Ständer zur vertikalen Aufstellung strich. Gleichzeitig hat Sony aber betont, dass man stets den Markt beobachte und auf die gegebenen Bedingungen reagieren werde. Damit spielt Sony sicherlich auch auf die Speicherkrise an.

Passenderweise hat Sony entsprechend auch betont, dass man derzeit weder einen klaren Erscheinungszeitraum noch einen Preis für seine Next-Generation-Konsole festgehalten habe. Denkbar ist, dass Sony versuchen wird, die schlimmsten Auswirkungen der Speicherkrise zu vermeiden. Das könnte bedeuten, dass man die PlayStation 6 z. B. erst Ende 2028 auf den Markt bringt. Fände ich persönlich gar nicht so verkehrt, denn durch die Corona-Pandemie wurde die aktuelle Generation sowieso anfangs extrem ausgebremst.

PS6 soll über das Wohnzimmer hinausgehen

Auch ein Handheld hat Sony wieder vage ins Spiel gebracht. So erklärt man, dass man mit der nächsten Konsolengeneration über das Wohnzimmer hinausgehen wolle. Allerdings kann damit theoretisch auch ein ähnliches Accessoire wie der PlayStation Portal Remote Player gemeint sein. Da bleibt also abzuwarten, ob die Gerüchte um ein Handheld-Modell am Ende wirklich der Wahrheit entsprechen.

Ansonsten wissen wir schon, dass AMD wieder den Chip bzw. die Grafiklösung der PS6 liefern wird. Angesichts des Preises der Steam Machine und der aktuellen Lage rund um Komponenten im IT-Bereich ist auch klar: Die PlayStation 6 dürfte zu einem deutlich höheren Preis auf den Markt kommen als anno dazumal die PlayStation 5. Marktforscher schließen derzeit auch für die Spielekonsole einen Verkaufspreis von rund 1.000 Euro (oder mehr) nicht aus.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Dave the Diver kommt auf Android und iOS, Vorbestellung möglich

Avatar-Fotovon | Kommentieren

Dave the Diver schafft den Sprung auf Mobilgeräte. Das beliebte Tauch- und Restaurant-Abenteuer kann ab sofort im App Store und bei Google Play vorbestellt werden. Damit nehmt ihr das Blue Hole künftig auch unterwegs mit. Wer den Titel bisher nur auf PC oder Konsole gespielt hat, bekommt damit bald eine weitere Möglichkeit, in die Mischung aus Unterwasser-Erkundung, Fischfang und Sushi-Restaurant einzutauchen. Losgehen soll es am 27. August, das Ganze wird kostenlos ladbar, kostet aber 10 Dollar für die Vollversion. Falls ihr Interesse habt, könnt ihr euch den Titel schon jetzt vormerken: App Store / Google Play.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Avatar-Foto

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Ich habe eine ausgefallene Frisur. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

Cyberpunk: Edgerunners: Teaser zu Staffel 2 – startet im Herbst bei Netflix

Die Animationsserie „Cyberpunk: Edgerunners“ erhält im Herbst 2026 eine 2. Staffel. Zehn Episoden wird der Nachschlag umfassen. Wie der Name euch ja schon verrät, so spielt die Serie im selben Universum wie das Rollenspiel „Cyberpunk 2077“ von CD Projekt RED. Erwartet hier aber keine direkte Fortsetzung der Story aus Season 1.

So will ich euch das Ende nicht spoilern, aber wer Staffel 1 zu Ende gesehen hat, der ahnt ohnehin schon, dass neue Episoden von „Cyberpunk: Edgerunners“ andere Charaktere ins Zentrum rücken müssen. Genau so wird es dann auch kommen. So geht es in Runde 2 bei Netflix um frische Charaktere wie Weak Kingsley, einen Edgerunner, der bessere Tage gesehen hat, oder D, einen jungen Mann von den Nomaden der Snake Nation, welcher die Mörder seiner Eltern jagt.

Teil des Casts sind auch Talia Yang, ein weiblicher Adrenalinjunkie, sowie der martialische Filmfan Roman Carax. Wie schon bei Staffel 1 hat auch bei „Cyberpunk: Edgerunners 2“ wieder Studio Trigger die Animationen übernommen. Viel Spaß beim Teaser!

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies