OpenAI will ein „unabhängiges“ Sicherheitskomitee aufbauen

OpenAI - Logo des Unternehmens

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OpenAI will ein „unabhängiges“ Sicherheitskomitee aufbauen, welches quasi das Unternehmen überwachen soll. Etwas Ähnliches gibt es ja z. B. auch bei Meta in Form des Oversight Boards. Bei OpenAI soll deswegen aus dem bisherigen Safety and Security Committee das neue „Board Oversight Committee“ werden. Dieses soll z. B. sogar die Chance erhalten, die Veröffentlichung neuer KI-Modelle zu blockieren, wenn es Sicherheitsbedenken gibt.

Während im Oversight Board von Meta aber tatsächlich unternehmensfremde Personen aktiv sind, z. B. Wissenschaftler, sollen es im Falle von OpenAIs Pendant Manager sein, die unter anderem auch im Vorstand sitzen. Deswegen habe ich „unabhängig“ auch in Anführungsstriche gesetzt. Hier dürfte diese Unabhängigkeit wohl hauptsächlich auf dem Papier bestehen.

Laut OpenAI wolle man seine Bestrebungen in Bezug auf die Sicherheit ausbauen und auch transparenter gegenüber der Öffentlichkeit werden. Da soll das neue Komitee eben ein Schritt in diese Richtung sein. Es soll auch vermehrt externe Partnerschaften anstreben.

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Check24 und Verivox: Sicherheitslücken zeigen Schlampereien beim Datenschutz

Bei der Kreditvermittlung von sowohl Check24 als auch Verivox sind sowohl stümperhafte als auch kritische Datenlecks entdeckt worden. Im Grunde konnte jeder Laie an vertrauliche Kundendaten gelangen. Das ist recht pikant, da gerade im Zuge der Kreditvermittlung ziemlich private Daten abfließen. Beiden Anbietern drohen ein erheblicher Imageschaden und rechtliche Konsequenzen.

Inzwischen sind die „Sicherheitslücken“ zwar geschlossen, doch noch vor wenigen Monaten konnte man mit minimalem Aufwand sensible Kundendaten wie Namen, Adresse, Einkommen, Anzahl der Kinder und Arbeitsverhältnis von anderen Menschen abrufen (via Correctiv). Betroffen sind potenziell Millionen von Menschen. Sowohl Check24 als auch Verivox haben die Schwachstellen bestätigt und erklärt, dass sie behoben seien. Konkretere Auskünfte zur Bandbreite der betroffenen Nutzer, der Dauer der Zugriffsmöglichkeit, oder weitere Details wollte man aber nicht preisgeben.

Sicherheitsexperten nehmen an, dass die „Sicherheitslücken“ über Monate bestanden haben. Obendrein zweifelt man daran, dass die beiden Plattformen die IT-Sicherheit ernst genommen haben. Deswegen schreibe ich „Sicherheitslücke“ bewusst in Anführungsstrichen, denn der Fehler ist so trivial wie regelrecht peinlich. Gleichzeitig zeigt der Fall auch, wie wenig durch Behörden die Datensicherheit bei großen Plattformen kontrolliert wird. Leidtragende sind am Ende womöglich die Kunden.

Ob und welche Daten tatsächlich abgeflossen sind, ist offen

Immerhin: Es gibt zurzeit keine Hinweise darauf, dass Kriminelle die Daten abgegriffen haben. Dennoch sind die Daten sehr anfällig für Missbrauch. Check24 und Verivox geben an, keine Hinweise darauf zu haben, dass jemand unbefugt zugegriffen habe. Auch verweisen sie darauf, dass man die Sicherheit von Kundendaten sehr ernst nehme. Allerdings werdet ihr vermutlich an jenen Aussagen zweifeln, sobald ihr erfahrt, wie die „Sicherheitslücke“ ausgefallen ist.

Es lief so: Wer personalisierte Kredite bei Check24 und Verivox vergleichen will, erhält dafür nach Übertragen seiner Daten später eine personalisierte URL. Dort könnt ihr dann personalisierte Darlehnsangebote herunterladen. Bei Check24 wurde dafür auch im Hintergrund ein Passwort durch den Browser geprüft. Aber: Dasselbe Passwort wurde für alle Kunden verwendet. Jetzt kommt der eigentliche Hammer: Am Ende der URL prangte jeweils eine Nummer, die dem jeweiligen Kunden zugeordnet gewesen ist. Diese konnte man natürlich in der Adresszeile mal aus Jux ändern. Nun, ahnt ihr es…

Wer einfach mal die Ziffern hoch- oder herunterzählte, landete bei den Darlehnsangeboten anderer Kunden. Auch ohne Anmeldung bei Check24 ließen sich dann alle Darlehnsangebote herunterladen und damit sensible Daten der potenziellen Kreditnehmer frei mustern. Bei Verivox funktionierte dies haargenau so – dort sogar ohne Passwortprüfung. Bei Check24 gab es zu dieser Panne im Übrigen noch eine zweite Lücke, die allerdings dann durchaus komplexer ausfiel und mit dem WebSocket zusammengehangen hat. Hier wäre es für Angreifer möglich gewesen, mit speziellen Programmen Verbindungen zum WebSocket herzustellen und neue Darlehnsangebote quasi ohne Authentifizierung zu abonnieren. Anstelle einer personifizierten Kennung gab man dazu am Ende einfach einen Platzhalter an. Es reichte hier ein Sternchen am Ende.

Check24 und Verivox: Datenschutzbehörden untersuchen den Fall

Auch über die WebSocket-Methode konnte man dann PDF-Dateien mit ausführlichen Darlehnsangeboten herunterladen. Enthalten waren sensible Informationen wie Namen, Geschlecht, Telefonnummer, Mail-Adresse, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Arbeitsverhältnis, Beschäftigungsdauer beim aktuellen Arbeitgeber, seit wann die Person am aktuellen Wohnsitz lebt, Haushalts-Nettoeinkommen, ob sie bereits Kredite abgeschlossen hat, ob sie zur Miete wohnt, die Anzahl ihrer Kinder und die Anzahl ihrer Fahrzeuge. Auch der beantragte Kreditumfang, die Höhe der Raten sowie Kontoinformationen inklusive IBAN wurden so ausgewiesen.

Der Chaos Computer Club (CCC) wurde über die Sicherheitslücken informiert und kommunizierte dann mit den Anbietern. Denn es kann für Privatpersonen rechtlich heikel sein, die Ausnutzung solcher Lücken zu melden – da sie sich dann ja eventuell schon private Daten unerlaubt gesichert haben. Umgekehrt sind nun juristische Folgen für Check24 und Verivox möglich. Die zuständigen Datenschutzbehörden, an welche die Fälle gemeldet werden mussten, untersuchen das Ganze inzwischen.

Es sind auch Schadensersatzansprüche durch Betroffene möglich, das muss aber im Einzelfall entschieden werden. Generell ist das aber alles schon ein starkes Stück und unterstreicht auf traurige Weise, dass auch große Unternehmen Datenschutz und Sicherheit von Kundendaten bedauerlicherweise nicht immer ausreichend gewährleisten.

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Chrome wird sicherer: Neue Features für mehr Kontrolle über eigene Daten

Google spendiert seinem Browser Chrome ein paar neue Funktionen, die für mehr Sicherheit und Datenschutz sorgen sollen. Der überarbeitete Sicherheitscheck läuft jetzt automatisch im Hintergrund und warnt proaktiv vor möglichen Risiken. Außerdem lassen sich lästige Website-Benachrichtigungen jetzt einfacher abbestellen und Webseiten können nur noch einmalig Zugriff auf Kamera oder Mikrofon erhalten.

Der neue Sicherheitscheck arbeitet nun im Hintergrund und überprüft automatisch, ob es irgendwelche Probleme gibt. Er kann zum Beispiel Berechtigungen von Webseiten widerrufen, die man schon lange nicht mehr besucht hat, oder vor potenziell unerwünschten Benachrichtigungen warnen. Auch Sicherheitslücken in Chrome-Erweiterungen oder veraltete Softwareversionen werden erkannt. Der Sicherheitscheck erinnert zudem daran, wenn man irgendwelche Einstellungen überprüfen sollte, zum Beispiel die Aktivierung des Google Safe Browsing-Schutzes.

Wer kennt es nicht: Man hat sich mal versehentlich für Benachrichtigungen einer Webseite angemeldet und wird seitdem ständig mit Meldungen bombardiert? Auf Pixel-Geräten gibt es jetzt eine neue Funktion, mit der man diese Benachrichtigungen direkt in der Benachrichtigungsleiste mit einem Klick abbestellen kann. Diese Funktion soll bald auch auf anderen Android-Geräten verfügbar sein.

Eine weitere Neuerung betrifft die Berechtigungen, die man Webseiten erteilen kann. Bisher war es so, dass man einer Webseite entweder dauerhaft Zugriff auf Kamera oder Mikrofon gewähren musste oder gar nicht. Jetzt kann man diese Berechtigungen auch nur einmalig erteilen. Sobald man die Webseite verlässt, werden die Berechtigungen automatisch widerrufen. Das sorgt für mehr Kontrolle über die eigenen Daten.

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Google One Lite: Abo startet in den ersten Ländern

Im Juli berichteten wir darüber, dass Google bei seinem Speicher-und-mehr-Abodienst namens Google One eine neue Abostufe planen könnte: Google One Lite. Die ist nun in den ersten Ländern an den Start gegangen, unter anderem in Indien, Mexiko oder Brasilien. In dieser Lite-Abostufe bringt Google One nicht viel mit, dennoch dürfte sie viele interessieren. 30 GB Speicherplatz gibt es, für um 60 bis 70 Cent im Monat. Vermutung: Google One Lite wird hierzulande nicht starten, hier wird es beim Basic-Abo für 1,99 Euro pro Monat zum Einstieg bleiben, dafür gibt es dann 100 GB Speicherplatz für Mail, Drive und Fotos, die sich auch noch mit anderen teilen lassen. Interessanter dürfte da vielleicht sein, wenn YouTube Premium Lite mal breitflächig verteilt werden würde.

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Synology testet SMB3 Directory Leasing

Synology hat eine neue Betaversion der SMB-Service auf der Synology DiskStation veröffentlicht. Die unterstützten Modelle werden auf dieser Seite genannt. Die Beta für den SMB-Service wird dann über das Paketzentrum heruntergeladen und dann installiert. Erwähnenswert ist sicher, dass die neue Version das SMB3-Verzeichnisleasing (SMB3 directory leasing) unterstützt. Hierbei handelt es sich um eine Funktion die die Leistung bei Datei- und Verzeichniszugriffen in Netzwerkumgebungen optimieren soll.

SMB3 Directory Leasing zielt darauf ab, die Netzwerkkommunikation zu reduzieren und die Zugriffsgeschwindigkeit zu erhöhen, indem Verzeichnisinformationen auf dem Client für längere Zeit zwischengespeichert werden. Dies ist besonders nützlich in Szenarien, in denen viele Dateien und Verzeichnisse häufig verwendet werden, wie z. B. bei File-Servern oder Remote-Speichern. Dadurch muss er nicht jedes Mal bei einem Zugriff auf das Verzeichnis neue Anfragen an den Server senden. Bevor ihr da aber nun losrennt: Die Betaversion der SMB-Services lässt sich nicht wieder auf eine alte Version herunterstufen, das Ganze sollte tatsächlich eher in einer Testumgebung laufen.

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