Der kostenlose und schlanke Bildbetrachter PicView, der sowohl für Windows als auch für macOS bereitsteht, hat ein großes Update auf Version 5.0 erhalten. Die Entwickler haben unter der Haube geschraubt und bringen einige Neuerungen mit, die den Umgang mit Fotos und Grafiken auf dem Desktop komfortabler machen dürften.
Die auffälligste Neuerung in PicView 5.0 ist die komplett neue Tab-Oberfläche. Wer viele Bilder gleichzeitig im Blick behalten möchte, kann diese nun in einzelnen Reitern öffnen, ähnlich wie im Webbrowser. Passend dazu wurde die Fensterskalierung komplett neu gestaltet und die Bildergalerie lässt sich bei Bedarf andocken. Unter der Haube sorgt ein geteilter Image-Cache für einen spürbar geringeren Arbeitsspeicherbedarf. Ebenfalls praktisch: Die Einstellungen lassen sich jetzt über eine integrierte Suche schneller durchforsten, und bei Archiven gibt es eine sofortige Vorschau, während das Entpacken im Hintergrund noch läuft.

Noch v4
Wer das Update einspielt, sollte allerdings ein paar Dinge beachten. Durch die grundlegenden Umbauten an der Galerie werden die alten Galerie-Einstellungen zurückgesetzt. Auch die Funktion zur automatischen Fensteranpassung ist nach der Installation standardmäßig deaktiviert. Wer Tastenkombinationen für Tabs (wie Strg T oder Strg W) nutzen möchte, muss diese in den Einstellungen manuell neu zuweisen, um eigene Hotkeys nicht zu überschreiben.
Zudem gibt es noch ein paar kleinere Einschränkungen in der aktuellen Version. So lassen sich keine neuen Tabs erstellen, wenn die Galerie angedockt ist. Zudem kann es bei mehrseitigen TIFF-Dateien im Nebeneinander-Modus zu Darstellungsfehlern kommen. Auch die Fenster für den Druck, die Bildinformationen und Bildeffekte unterstützen derzeit jeweils nur einen einzigen, aktiven Tab.
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