Disney+: Die App soll zum digitalen Zentrum des Konzerns aufblühen

Der neue Geschäftsführer der The Walt Disney Company hat große Pläne für die hauseigene Streaming-App Disney . Der neue Mann an der Spitze, Josh D’Amaro, will die App quasi zu einer Art Anlaufstelle für alles rund um das Haus mit der Maus ausbauen. Ob der Plan aufgeht oder man damit eher Kunden vergrätzt, lässt sich aktuell noch schwer absehen.

D’Amaro hat jedenfalls erklärt (via The Verge), dass Disney „zum immersiven, interaktiven und digitalen Zentrum des Konzerns“ werden soll. Die App soll quasi zum Dreh- und Angelpunkt der Beziehungen des Unternehmens zu seinen Kunden werden. Dabei zog der Manager sogar Vergleiche zwischen Disney und den Vergnügungsparks des Konzerns. Beides seien Anlaufstellen, an denen sich Fans der Marke treffen und für allerlei Dinge Geld ausgeben, um verschiedenste Erlebnisse zu erhalten.

Ein gewisser Sinn dahinter lässt sich nicht verleugnen: Familien, die sich einen Animationsfilm via Disney ansehen, bekommen danach vielleicht Lust, Disney World zu besuchen oder das passende Merchandise zu kaufen. Deswegen sei es für Disney auch essenziell, Kunden an die App zu binden. Schon der schnell wieder geschasste CEO Bob Chapek hatte übrigens ähnliche Pläne. Er wollte das Abonnement von Disney eher in eine Richtung wie Amazon Prime schieben. Es sollte also neben dem Streaming auch andere Boni umfassen.

Nach seiner Rückkehr versuchte der Vorgänger und Nachfolger von Chapek, Bob Iger, hingegen an KI-Deals mit OpenAI – die bereits gescheitert sind, weil es das zugrundeliegende Tool Sora nicht mehr gibt. D’Amaro will Disney offenbar lieber zu einer Mischung aus Streaming-Dienst, Social Network und digitalem Shopping-Erlebnis machen. Ob es das ist, was sich die Abonnenten ernsthaft wünschen? Ich habe da so meine Zweifel, aber wir werden es wohl herausfinden.

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Google Notizen: Hinweise auf kommende Sperrbildschirm-Notizen

Drüben bei Android Authority wurden in der aktuellen Version 5.26.181.01.90 von Google Notizen versteckte Einstellungen gefunden, die auf eine Funktion hinweisen, mit der sich Notizen nun doch irgendwann einmal auf dem Sperrbildschirm ablegen lassen könnten. Richtig funktioniert das Ganze noch nicht – wer die Einstellungen aktiviert, landet bislang auf einem Bildschirm mit der Meldung „Coming soon“.

Neu ist die Überlegung tatsächlich nicht, der eine oder andere wird sich erinnern: Ende 2023 tauchten in den Entwicklereinstellungen von Android 14 bereits Hinweise auf eine Standard-Notiz-App auf, die man als Sperrbildschirm-Verknüpfung einrichten konnte. Google Notizen war damals als Option vorgesehen, aber wer die Verknüpfung nutzte, bekam nur eine Meldung, dass die App ein Update benötige. Mehr kam dazu aber auch nie.

Im Quellcode der aktuellen App finden sich inzwischen sogar konkrete Texte, die direkt auf die Funktion hinweisen, darunter der Satz „Instantly capture your thoughts right on your lock screen.“ Außerdem lässt sich in den Einstellungen konfigurieren, wie lange eine vom Sperrbildschirm aus erstellte Notiz aktiv bleiben soll – zur Auswahl stehen ein neues Dokument bei jedem Zugriff, fünf Minuten, zwei Stunden, den ganzen Tag oder dauerhaft dieselbe Notiz. Dennoch sollten wir vielleicht vorerst dabei bleiben: Bis das Ganze wirklich final verteilt wird (werden sollte), dürften noch ein paar Wochen bis Monate ins Land gehen.

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Moonfin für den Apple TV: Neuer Client für Jellyfin landet im App Store




Wer Jellyfin auf dem Apple TV nutzt, hat ab sofort eine weitere Option zur Auswahl. Der Entwickler hinter dem Moonfin-Projekt hat die finale Version seiner App für tvOS veröffentlicht. Von der App könntet ihr schon gelesen haben, wir hatten bereits zur Testphase kürzlich berichtet.

Moonfin versteht sich als ein ganzes Ökosystem (gibts ja auch für Android TV und so), das eine einheitliche Oberfläche über verschiedene Plattformen hinweg bietet. Die App für den Apple TV setzt auf SwiftUI und ist nativ für die Set-Top-Box von Apple entwickelt worden. Voraussetzung ist mindestens tvOS 16.0.

Die Software bringt eine ordentliche Liste an Funktionen mit und bleibt dabei kostenlos. Für die Metadaten sind Integrationen von Seerr und MDBList an Bord. Ebenfalls integriert sind Trickplay, In-App-Trailer und ein Downloader für Untertitel. Die App ist in 65 Sprachen lokalisiert.

Unter der Haube nutzt Moonfin den MPV-Player für die Wiedergabe. Das sorgt für eine breite Formatunterstützung und ein konsistentes Verhalten bei verschiedenen Streams. Die App kümmert sich automatisch um den Dynamikumfang und wählt bei Bedarf die passenden Dekodierungspfade des Systems. Moonfin für den Apple TV findet ihr hier.

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Steam: Über 900 Spiele sind seit Ende April 2026 in Deutschland gesperrt

Ich hatte schon einmal aufgegriffen, dass aus Gründen des Jugendschutzes einige Änderungen bei Valves Plattform Steam für Entwickler notwendig sind. Das ist jedoch schon eine ganze Weile her, damals mussten Entwickler zusätzliche Informationen zu ihren Games einreichen. Ende April 2026 sind nun ca. 900 Spiele speziell aus dem deutschen Store entschwunden. Darunter sind durchaus auch bekanntere Titel – z. B. „Tales from the Borderlands“.

Eine Begründung für die Entfernung der Spiele liegt nicht vor. Die Angelegenheit könnte aber tatsächlich auf die verschärften Jugendschutzbestimmungen von Ende 2024 zurückgehen. Das würde auch erklären, warum z. B. „Tales from the Borderlands“ betroffen ist. Das Spiel erschien anno dazumal unter dem Banner von Telltale Games, das Studio existiert aber nicht mehr in seiner damaligen Form. Deswegen hat wohl niemand die erforderlichen Unterlagen eingereicht.

Entwarnung, die nicht nur „Tales from the Borderlands“ betrifft: Wer eines der betroffenen Spiele bereits gekauft hat, kann es weiter über seine Bibliothek abrufen und spielen. Ansonsten könnt ihr andere Plattformen wie GOG.com mustern – oder euch die betroffenen Games von Freunden aus dem Ausland bei Steam als Geschenk zukommen lassen. Auch das funktioniert noch.

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YouTube Mobile: Experimentelles Layout für Feeds gestartet

YouTube schraubt mal wieder an der Benutzeroberfläche seiner mobilen Apps für Android und iOS herum. In einem aktuellen Experiment testen die Entwickler eine neue Navigation für die verschiedenen Feeds, die den Zugriff auf relevante Inhalte beschleunigen soll.

Wer Teil des Testlaufs ist, findet den Abo-Feed nicht mehr wie gewohnt in der unteren Leiste. Stattdessen wandert dieser an den oberen Bildschirmrand. Dort können Nutzer dann über Reiter oder Wischgesten zwischen der Startseite und den Abonnements wechseln.

Google spielt zudem mit dem Gedanken, auch andere Bereiche wie Filme und Serien in diese obere Leiste zu schieben, damit gekaufte Inhalte zentraler erreichbar sind. Das Entdecken-Menü versteckt sich in diesem Layout hinter einer Wischbewegung nach oben oder erscheint beim Aktualisieren der Seite.

Die Verteilung erfolgt serverseitig an einen kleinen Kreis von Anwendern weltweit. Ob sich das neue Design am Ende durchsetzt oder die Nutzer eher verwirrt, wird das Feedback während der Testphase zeigen.

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