NullPlayer 0.26.0 steht ab sofort bereit und bringt eine ganze Reihe neuer Funktionen mit. Hatte ich euch ja bereits vorgestellt. Media-Player, der Winamp-Skins unterstützt. Das Teil versteht sich mit lokalen Ordnern, Plex, Jellyfin, Emby und Navidrome beziehungsweise Subsonic.

Nutzer können ihre Bibliotheken durchsuchen, Radiomixe starten und auch die Wiedergabe direkt an Sonos-Lautsprecher senden. Dabei unterstützt die App Multi-Room-Gruppen und filtert automatisch Formate, mit denen die Hardware sonst Probleme hätte. Wer lokale Dateien bevorzugt, nutzt den integrierten HTTP-Server für das Streaming auf die Boxen. Auch Chromecast, DLNA und AirPlay sind mit an Bord.

Zu den größeren Neuerungen der neuen Version gehören ein neuer Kompaktmodus für die Menüleiste, die Unterstützung für YouTube-Kanäle, ein Audioanalyse-Fenster sowie eine neue Metal-Oberfläche mit verschiedenen Designvarianten.
Der neue Kompaktmodus verwandelt NullPlayer in einen reinen Menüleisten-Player. Das Dock-Icon und die regulären Player-Fenster verschwinden, stattdessen erfolgt die Steuerung über ein kleines Fenster, das sich über das Symbol in der Menüleiste öffnen lässt. Enthalten sind die Wiedergabesteuerung, Zeitleiste, Lautstärke und ein scrollender Titel. Läuft ein Video, bleibt dieses weiterhin sichtbar. Der Modus funktioniert sowohl mit der klassischen als auch mit der modernen Oberfläche.
Ebenfalls neu ist das Audioanalyse-Fenster. Es bietet eine Echtzeitanalyse mit drei Ansichten: Oszilloskop, Pegelanzeige mit Peak- und RMS-Werten pro Kanal sowie ein Spektrogramm. Das Fenster lässt sich wie die übrigen NullPlayer-Fenster andocken und merkt sich Position sowie die zuletzt verwendete Ansicht.
Spannend für Nutzer von YouTube: Im Radio-Tab lassen sich jetzt YouTube-Kanäle hinzufügen und deren Uploads direkt durchsuchen, ganz ohne Google-Konto oder API-Schlüssel. Videos können per Doppelklick als Audio (FLAC oder MP3) oder als Video in 720p beziehungsweise 1080p heruntergeladen werden. Die heruntergeladenen Inhalte lassen sich lokal abspielen oder an Sonos-, Chromecast- und DLNA-Geräte streamen. Speicherort und Qualität werden über das Library-Menü festgelegt.
Darüber hinaus lassen sich Classic-, Modern- und Metal-Modus jetzt ohne Neustart wechseln. Die Wiedergabe, offene Playlisten und die aktuelle Position bleiben dabei erhalten. Weitere Änderungen betreffen unter anderem überarbeitete Bibliotheks-Tabs, eine modernisierte Symbolleiste sowie aussagekräftigere Fenstertitel für verschiedene Analyse- und Visualisierungsfenster.
NullPlayer 0.26.0 ist auch über Homebrew verfügbar:
brew upgrade --cask ad-repo/nullplayer/nullplayer
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